Twinterview


Tho­mas Kosch­witz über das Show­ge­schäft

twin­ter­view­de @ThomasKoschwitz Hal­lo Tho­mas, schon da ;-)

?

Tho­mas­Ko­sch­witz @twinterviewde Ja ich bin da. Kom­me gera­de vom#Eislaufen… gut die ande­ren sind gelau­fen und ich bin oben geblie­ben auf den glat­ten Kufen…. :-)

twin­ter­view­de Hat Tan­ja Szew­c­zen­ko dich nicht bezir­zen kön­nen, aufs glat­te Eis zu gehen?

Tho­mas­Ko­sch­witz doch Tan­ja hat mich über­re­den kön­nen:-) Es war schön aber ich sehr lang­sam…

toms­ga­e­bel­team: @ThomasKoschwitz das mit Tan­ja Szew­c­zen­ko und dem Hal­ten hät­test Du mir auch mal VORHER so sagen kön­nen. Ich wäre ange­reist! :D

twin­ter­view­de Nun muss ich mich als Rand­grup­pe outen: Ich ken­ne dich vor­nehm­lich aus dem TV, weni­ger aus dem Radio. Ist das inzwi­schen anders, wenn dich Leu­te auf der Stra­ße tref­fen?

Tho­mas­Ko­sch­witz Kommt dar­auf an wo die Stras­se ist :-)

In Ber­lin Frank­furt und Hal­le ken­nen mich die Leu­te auch aus dem Radio

twin­ter­view­de Bei Wiki­pe­dia steht, dir hät­ten beim Inter­view mit Schröder&Merkel 15 Mio zukö­ren kön­nen. Merkt man eine der­art mögl.Quote?

Tho­mas­Ko­sch­witz Nee die Quo­te merks­te nich aber den Rum­mel davor und danach wenn vie­le Kol­le­gen­In­nen fra­gen und das Telef. ohne Ende klin­gelt

twin­ter­view­de Es gab eini­ge ande­re aus den 90ern bekann­te Fern­seh­ge­sich­ter, die vor kur­zem eine öffent­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit (…)
der Qua­li­tät von Sat1 gesucht haben. Hat dich das The­ma “Qua­li­tät im Fern­se­hen” tan­giert?

Tho­mas­Ko­sch­witz Immer. Ich dach­te sogar mal eine Zeit lang die Qua­li­tät im Fern­se­hen müs­se auf Grund des Auf­wan­des zur Her­stel­lung bes­ser als im Radio sein. Inzwi­schen weiß ich, dass das anders ist…

twin­ter­view­de Das heißt als Jour­na­list haben Sie beim Funk mehr gelernt?

twin­ter­view­de Grr. Ich hab ne Schwä­che fürs Sie­zen, mer­ke ich gera­de wie­der.

Tho­mas­Ko­sch­witz ja ruhig DU (so mit Peter Maffay­stim­me… Duuuuh­uhu). Wenn man so will ja beim hr in Frank­furt.

twin­ter­view­de Bei dei­nem Sohn hat ja schein­bar die­ser Beruf die­sel­be Begeis­te­rung ent­facht. Wel­che Tipps gibt man dem Nach­wuchs da mit?

Tho­mas­Ko­sch­witz Du willst ne Ant­wort in 160 Zei­chen??? hah­a­h­a­h­a­h­a­ha

twin­ter­view­de Aber Papa ist stolz auf die Arbeit von Soh­ne­mann?

Tho­mas­Ko­sch­witz Ja klar. Wobei ich ihn nie da hin­ge­drängt habe. Tim woll­te unbe­dingt und bekam schon mit 16 ers­te Chan­cen

twin­ter­view­de So eine Chan­ce wie Dir als -salopp gesagt- TV-Nobody damals RTL gege­ben hat, gabs nicht wie­der, dabei warst du doch
durch­aus erfolg­reich. Fällt es dem Radio leich­ter, dem Nach­wuchs Chan­cen ein­zu­räu­men als dem TV?

Tho­mas­Ko­sch­witz Ja und zwar weil das Radio nicht von einer “Per­sön­lich­keit” abhän­gig ist, son­dern immer zuerst von Musik. Das Fern­se­hen
gibt hüb­schen jun­gen Leu­ten durch­aus Chan­cen, es sucht gera­de danach DSDS undGNTM ABER viele­LER­NEN das Medi­um nicht mehr

twin­ter­view­de Du inter­viewst ja auch regel­mä­ßig Künst­ler oder ande­re bekann­te Per­so­nen fürs Radio. Was hast du da gelernt?

Tho­mas­Ko­sch­witz Neugier:echte! Kei­ne Angst haben vor gro­ßen Tie­ren und immer wis­sen: Die Gäs­te kom­men, weil sie erzäh­len wol­len nicht wg. mir

twin­ter­view­de Von ande­ren Radio­in­ter­view­ern habe ich gehört, inter­es­san­te Leu­te für Inter­views zu gewin­nen sei kein Pro­blem, auch wenn man manch­mal das Radio für ein alt­mo­di­sches Medi­um hält. Was ist der Reiz an sol­chen Inter­views?

Tho­mas­Ko­sch­witz Für den Gast die ruhi­ge­re Atmo­sphä­re und zu wis­sen, dass da jemand zuhört. Es geht nicht um “Kur­ven” Kla­mot­ten oder Fal­ten son­dern um das Gesag­te

twin­ter­view­de Du machst für eini­ge Radio­sen­der gera­de die Sen­dung “Kosch­witz am Wochen­en­de” und hast im Inter­view gesagt, dir wären
da gewis­se Frei­hei­ten gege­ben, es wer­de nicht nur Musik abge­du­delt. Was pas­siert da?

Tho­mas­Ko­sch­witz Kosch­witz zum Wochen­en­de läuft bei Radio Bro­cken, bei Main FM, BRF91!4 und Radio Kom­pakt im Netz. Es wird mit Pro­mis
und Exper­ten gut gelaunt getalkt, län­ger als 1:30 m und das seit 5 Jah­ren also nix nur Gedu­del dafür Lau­ne und reden

twin­ter­view­de Wird es beim Radio einen Trend geben, weg von den über­kur­zen Bei­trä­gen? Sten­kel­feld hat ja auch auf­ge­hört, weil man sag­te, 1:30 min sei­en zu kurz für einen guten Come­dy­bei­trag.

Tho­mas­Ko­sch­witz schwie­rig:-) Län­ge hat nicht zwin­gend mit Qua­li­tät zu tun. Es braucht Lei­den­schaft. Wenn du Men­schen berührst rei­chen
viel­leicht 10 Sek. aber wenn es span­nend wer­den soll brauchts eben manch­mal auch 10 Minu­ten. Goe­the: Ich hat­te nicht die Zeit mich kurz zu fas­sen :-)

)

twin­ter­view­de In die­sem Jahr, hab ich gehört, pro­bierst du nach TV & Radio die Büh­ne aus, um die Leu­te zu berüh­ren. Was erwar­tet uns da?

Tho­mas­Ko­sch­witz eine Show an beson­de­ren Plät­zen mit einem “schrä­gen” Orches­ter und span­nen­den Gäs­ten – eine Radio­show mit Zuschau­ern

twin­ter­view­de Wann und wo star­tet das?

Tho­mas­Ko­sch­witz In Ber­lin. Ende Janu­ar Anfang Febru­ar

Julia­Buest: @ThomasKoschwitz Bin am 27. + 28.02. in Ber­lin. Wenn noch ein Gast benö­tigt wird… ;)



Tho­mas­Ko­sch­witz @JuliaBuest Wie­der­um ein sehr schö­ner Plan!!:-)

twin­ter­view­de Zum Abschluss: Gibt es ein Geheim­re­zept, durch das du dei­ne Neu­gier und dei­nen strah­len­den Opti­mis­mus nie ver­lo­ren hast?

Tho­mas­Ko­sch­witz Ich hab Spaß am Leben und das Glück immer wie­der Din­ge machen zu dür­fen und Men­schen ken­nen­ler­nen zu dür­fen, die Gro­ßes hin­be­kom­men haben. Künst­ler, Poli­ti­ker, Sport­ler und SEHR wich­tig Fans, die immer dabei geblie­ben sind, bei allem was ich so aus­pro­biert habe.

twin­ter­view­de Dann bedan­ke ich mich ganz, ganz herz­lich für das Inter­view, lie­ber Tho­mas. Viel Spaß bei den küns­ti­gen Pro­jek­ten, viel Erfolg mit der Büh­nen­show. Und wir hören dich dann heu­te Abend ab 22Uhr oder spä­tes­tens mor­gen zu “Kosch­witz am Wochen­de”.

Tho­mas­Ko­sch­witz Ja, sehr ger­ne!

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mehr: taz.de – Irr­sinn, Herr Kosch­witz? / www.Thomas-Koschwitz.de / wiki­pe­dia: Tho­mas Kosch­witz


John­ny Haeus­ler über Netz­kom­mu­ni­ka­tio­nen

twin­ter­view­de: @spreeblick Guten Mor­gen! Wie geht’s und wo trifft man dich gera­de?

spree­blick: Ich sit­ze in einem ICE, der der­zeit nur 20 Minu­ten Ver­spä­tung hat. :)

twin­ter­view­de: Dann mal fix in medi­as res: Das Set­zen eines The­mas hat im Web 2.0 oft etwas mit Wel­len des Publi­kums zu tun, ent­we­der einer Eupho­rie­wel­le (wie bei “…und alle so yeaahh!” = uasy ) oder einer nega­ti­ven Wel­le (wie bei der Vodafone-Kampagne), die dem Ver­fas­ser ent­ge­gen­kommt. Ist schon klar, was das eine, was das ande­re her­bei­führt?

spree­blick:
Ich den­ke, dass sich Spaß-Geschichten eher zum Hype eig­nen, fin­de das alles aber zum Glück schwer plan­bar. Vie­le Men­schen spü­ren, ob etwas mit Gewalt ein Hype wer­den soll (schlecht) oder zufäl­lig einer wird (gut).


elek­tro­tan­ja: @spreeblick
Na, die Fra­ge ist, ob du gute von schlech­ten Wit­zen unter­schei­den kannst.

spree­blick: @elektrotanja
Anstel­le der Merkel-PR meinst du? Ja. Stimmt. Aber wenn es so vie­le ver­stan­den haben? Könn­ten die doch auch!


twin­ter­view­de:
Wobei #uasy auch damit spielt, einen poli­ti­schen Touch zu haben. War das den­noch nur Spaß?

spree­blick:
Es hat Spaß gemacht, das schließt Anspruch aber nicht aus. uasy hät­te mit nie­man­dem außer Mer­kel funk­tio­niert. Es ging um sie. Mer­kel hät­te den Online-Hype ihres Lebens erlebt, hät­te sie am Ende der Rede selbst 1mal Yeaahh geru­fen.

logo­da­eda­list: RT @spreeblick Mer­kel hät­te den Online-Hype ihres Lebens erlebt, hät­te sie am Ende der Rede selbst 1mal Yeaahh geru­fen #lol
twin­ter­view­de:
Immer­hin kam “Auch wir von der CDU haben Feh­ler gemacht…” – “Yeaahh!”

spree­blick: Ja, der war super. :)

twin­ter­view­de: SPON hat ja auch etwas ver­schnupft auf #uasy reagiert. Wes­we­gen ist so ein Spaß heu­te noch so irri­tie­rend?

spree­blick: (…) Was SpOn angeht: Ich glau­be, da hat­te jemand nicht so rich­tig Bock auf’s The­ma. Nicht so ernst neh­men, den Text. :)



twin­ter­view­de: Die CDU bekommt öfter als ande­re Par­tei­en im Web2.0 einen drü­ber. Müs­sen sich Kon­ser­va­ti­ve stär­ker an die Umgangs­for­men im Netz gewöh­nen?

spree­blick: Also ich fin­de, dass die Pira­ten auch ziem­lich oft einen drü­ber krie­gen. Aber anders halt. ;)

spree­blick: Natür­lich trifft es Kon­ser­va­ti­ve in moder­nen Medi­en immer am dolls­ten. Und: Je grö­ßer die Macht, des­to lau­tet der Spott.

twin­ter­view­de: Was, denkst du, wird aus der Wel­le, die die Pira­ten­par­tei der­zeit trägt?

spree­blick: Ich glau­be, es wird nach der Wahl eine ernüch­tern­de, aber gesun­de Nor­ma­li­sie­rung ein­tre­ten. Dann kann gear­bei­tet wer­den. :)

twin­ter­view­de: Frank Schirr­ma­cher hat in der FAS gemeint, man müs­se in Zukunft die Nerds bes­ser auf dem Schirm haben. Muss man?

spree­blick: Schirr­ma­cher über­rascht mit dem Arti­kel tat­säch­lich, das ist ihm seit Jah­ren nicht mehr gelun­gen. Nerds bei der FAS. Nun­ja.

twin­ter­view­de: Mit Julia See­li­ger ist bei der taz wie­der eine Per­son im Print­ge­schäft unter­ge­kom­men, die vor allem Erfah­run­gen mit Blogs vor­weist. Drü­cken die Blog­ger dem Print­ge­schäft lang­sam ihren Stem­pel auf?

spree­blick: Auto­ren müs­sen ja teil­wei­se noch beim Print blei­ben. Mein Ziel ist das nicht. Ich möch­te ein ertrag­rei­ches spreeblick.com. :)

twin­ter­view­de: Heisst das, Spree­blick kon­zen­triert sich künf­tig mehr auf ein bestimm­tes The­ma oder eine Per­so­nen­grup­pe?

spree­blick: Nee, das heißt nur, dass ich nicht taz- oder FAZ-Autor wer­den will. :)

Ich zie­he das Online-Schreiben dem Print vor. Sehr.

twin­ter­view­de: Weil das Feed­back direk­ter ist, die Gestal­tungs­frei­heit grö­ßer oder weil du dein eige­ner Chef bist?

spree­blick: Alles das zusam­men, wobei letz­te­res nicht direkt damit zusam­men­hängt, es gibt ja auch klei­ne Print-Projekte. Arbeit im Web bedeu­tet also nicht gleich Unab­hän­gig­keit. Aber ich funk­tio­nie­re sowie­so nicht in Konzern-Strukturen. Bei mir geht’s also nicht anders: Ich muss selb­stän­dig arbei­ten.

twin­ter­view­de: Um noch­mal auf die Hypes zurück zu kom­men. Du hast gesagt, die­se sei­en akzep­ta­bler, wenn die Leu­te mei­nen, er sei spon­tan ent­stan­den. Bedeu­tet das das Aus für Bemü­hun­gen wie der von Voda­fone, selbst (brech­nend) Hypes zu star­ten? Oder ist sowas künf­tig …

spree­blick: Naja, so spon­tan wie eine öffent­li­che Ankün­di­gung in einem welt­wei­ten Com­pu­ter­netz es zulässt. ;)



twin­ter­view­de: …eine Kampf­städ­te im Inter­net?

spree­blick: Auf­merk­sam­keit war/ ist umkämpft/ wird es blei­ben. Aber sowas wie uasy kann man kaum pla­nen. Zu schnell. Zu absurd. Zu gut.

twin­ter­view­de: Ganz, ganz herz­li­chen Dank für das Inter­view und noch eine schö­ne Zug­fahrt!

spree­blick: Dan­ke eben­so für das Inter­view! Die Zug­fahrt ist gleich vor­bei, hof­fe ich. :)

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mehr zu John­ny Häus­ler bei Wiki­pe­dia


Kris­ti­na Köh­ler über Poli­ti­ker­sein und Sicher­heit

Ein­zel­ne Tweets wur­den der Ver­ständ­lich­keit hal­ber und inhalts­be­las­send ver­än­dert. Sämt­li­che Links sind zusätz­lich und waren nicht Gegen­stand oder Grund­la­ge des Gesprächs.

Twin­ter­view: Hal­lo Kris­ti­na! Wie geht’s?

Kris­ti­na Köh­ler: Gut! Sit­ze hier mit Kaf­fee und Yogu­ret­te und freue mich aufs Twin­ter­view!

Twin­ter­view: Der Wahl­kampf hat ja eigent­lich schon begon­nen. Bist du hoch­mo­ti­viert gestar­tet?

Kris­ti­na Köh­ler: Ja, die Pla­nun­gen lau­fen schon auf Hoch­tou­ren. Im Moment über­le­ge ich z. B., wel­che Give-Aways ich ver­tei­len möch­te.

Der Weg zur Berufs­po­li­ti­ke­rin

Twin­ter­view: Als jun­ge, moder­ne, attrak­ti­ve Frau ist man fast schon ein Para­dies­vo­gel in der CDU. Wie kam’s zu dei­nem Inter­es­se für sie?

Karl­Keu­le: @twinterviewde was ist denn das für ein deutsch?

Twin­ter­view: @KarlKeule Ick bemüh mir. Mein­tes­te das Adjek­tiv­sta­peln oder die Refe­renz zur CDU?

Karl­Keu­le: @twinterviewde beides…aber gut Dings brauch Wei­le. 🙂


Kris­ti­na Köh­ler: Als ich 12 war hat mich der Mau­er­fall total fas­zi­niert. Die in mei­ner Klas­se haben für Pfer­de geschwärmt, ich für Hel­mut Kohl

Kris­ti­na Köh­ler: Dann bin ich mit 14 in die Jun­ge Uni­on ein­ge­tre­ten. Poli­tik wur­de mein größ­tes Hob­by. Und 2002 hat­te ich dann die gro­ße Chan­ce, mein Hob­by zum Beruf zu machen.

Twin­ter­view: Also eher eine Bauch­ent­schei­dung. Ver­bin­dest du heu­te Idea­le mit der Par­tei oder (…)

Twin­ter­view: betrach­test du Par­tei­en nach Prak­ti­ka­bi­li­tät?

Kris­ti­na Köh­ler: Es sind ein­deu­tig Wert­ent­schei­dun­gen, die mich an die CDU bin­den: Frei­heit, Ver­ant­wor­tung, Sicher­heit, Gerech­tig­keit.

Twin­ter­view: Obwohl gera­de die CDU in der Kri­tik steht (s.a. www.vorratsdatenspeicherung.de) , Frei­heit gegen Sicher­heit aus­zu­spie­len?

Kris­ti­na Köh­ler: Frei­heit und Sicher­heit bedin­gen sich doch gegen­sei­tig. Wenn ich unsi­cher bin, bin ich auch unfrei!

Karl­Keu­le: @kristinakoehler das geht ihrem inter­view­part­ner auch so. 🙂


Kris­ti­na Köh­ler: also, mei­ne Frei­heit schränkt Vor­rats­da­ten­spei­che­rung nicht ein.

Kris­ti­na Köh­ler: Natür­lich kön­nen die bei­den Wer­te auch mal kol­li­die­ren. Dann muß eben das Par­la­ment einen ver­tret­ba­ren Mit­tel­weg fin­den.

Zur Preis­ga­be von Pri­va­tem und Sper­rung von kin­der­por­no­gra­phi­schen Sei­ten

Twin­ter­view: Ges­tern brach­te das ZDF spät abends die Repor­ta­ge „Der glä­ser­ne Deut­sche“, in der gezeigt wur­de, wie genau Unter­neh­men (…)

Twin­ter­view: ein­zel­ne Per­so­nen schon ken­nen. Igno­riert man als Poli­ti­ker, selbst auch sehr viel von sich preis zu geben?

Kris­ti­na Köh­ler: Den Bei­trag habe ich nicht gese­hen. Aber ich wun­de­re mich auch immer wie­der, wie viel Leu­te frei­wil­lig preis geben (…)

Kris­ti­na Köh­ler: (…) aber aus­ge­rech­net vor dem Staat, wo alles auf Geset­zen basiert und inso­fern trans­pa­rent ist, eine Riesen-Panik haben.

Kris­ti­na Köh­ler: Ich per­sön­lich ach­te sehr dar­auf, was ich preis gebe. Z. B. twit­te­re ich bewußt nicht über pri­va­te Din­ge.

Twin­ter­view: Der Bei­trag ges­tern behan­del­te auch Andrej Holm. Ich habe einen Bekann­ten, dem eben­so nach­spio­niert wur­de. Das stellt (…)

Twin­ter­view: die Trans­pa­renz des­sen, was man gewöhn­lich auch für “den Staat” hält, & d.Notwendigkeit der Info-beschaffung eher in Fra­ge.

Kris­ti­na Köh­ler: Wer ist Andrej Holm? Gene­rell: Es gibt Extre­mis­mus, es gibt Ter­ro­ris­mus, der Staat muß hier auf rechts­staat­li­cher Basis(…)

Kris­ti­na Köh­ler: sich auch Infor­ma­tio­nen beschaf­fen. Aber die rechts­staat­li­che Basis darf er nicht ver­las­sen, und wenn doch, dann (…)

Kris­ti­na Köh­ler: endet das eben mit einem BND-Untersuchungsausschuss, wo ich Obfrau bin und die Aktio­nen der rot-grünen Bun­des­re­gie­rung (…)

Kris­ti­na Köh­ler: z. B. bei Kur­naz und Bag­dad unter­su­che. In tota­li­tä­ren Über­wa­chungs­staa­ten gibt es kei­ne Unter­su­chungs­aus­schüs­se!

Twin­ter­view: Viel­leicht wäre das ein The­ma für dich. Holm hat nach der Unschulds­ver­mu­tung ledig­lich 2 Wor­te in wis­sen­schaft­li­chen .

Twin­ter­view: Publi­ka­tio­nen ver­wen­det, die eine inten­si­ve “staat­li­che” Ver­fol­gung und Unter­su­chungs­haft nach sich zogen. Aber soviel dazu

Twin­ter­view: Du kommst 2x im TV in nächs­ter Zeit, bei der ZDF-Drehscheibe und bei ZAPP. Freut man sich da nur per­sön­lich oder hilft (..)

Twin­ter­view: es der eige­nen inhalt­li­chen Arbeit?

Kris­ti­na Köh­ler: ich freue mich und es hilft der Arbeit. Denn ich bin natür­lich dar­auf ange­wie­sen, daß Medi­en über mei­ne Arbeit berich­ten …

Kris­ti­na Köh­ler: Damit auch mög­lichst vie­le Bür­ger, v. a. Wies­ba­de­ner davon etwas mit­be­kom­men. Denn so vie­le Bür­ger­sprech­stun­den ich

Kris­ti­na Köh­ler: mache — allen Wies­ba­de­nern wer­de ich nie per­sön­lich begeg­nen.

Twin­ter­view: Wür­dest du auch TV-Sendungen mit­neh­men, die ein unkla­res The­ma haben? Oder wür­dest du in irgend­ei­nem Fall …

Twin­ter­view: eine Prime-Time-Sendung absa­gen?

Kris­ti­na Köh­ler: Habe schon vie­le Sen­dun­gen abgesagt,weil ich mit dem The­ma nichts anfan­gen konn­te, oder es mir zu rei­ße­risch oder pri­vat war

Twin­ter­view: Frau vd Ley­en drängt auf eine Inter­netsper­re von kin­der­por­no­gra­phi­schen Sei­ten, auch wenn ein zu Rate gezo­ge­ner Exper­te …

Twin­ter­view: die­se für nutz­los ein­ge­stuft hat. Wor­in wür­dest du den Nut­zen die­ser Akti­on sehen?

Kris­ti­na Köh­ler: Dar­in, daß natür­lich nicht jeder Hardcore-User, aber eben doch vie­le Ein­stei­ger, Neu­gie­ri­ge oder nicht so cle­ve­re User …

Kris­ti­na Köh­ler: abge­hal­ten wer­den. In Nor­we­gen z. B. 15 000 bis 18 000 Zugriffs­ver­su­che am Tag!

Über den Nut­zen von Twit­ter

Twin­ter­view: SPD und Grü­ne rüh­men sich ja ab und an dafür, so per­so­nen­stark bei Twit­ter ver­tre­ten zu sein, ohne zu sagen, was das (…)

Twin­ter­view: bringt. Ver­sprichst Du dir etw. von Twit­ter oder ist das bis dato eher ein Pri­vat­in­ter­es­se?

Kris­ti­na Köh­ler: Ich kann über Twit­ter mit Leu­ten kom­mu­ni­zie­ren, die viel­leicht nie in mei­ne Bür­ger­sprech­stun­de kämen und denen ich (…)

Kris­ti­na Köh­ler: auch nicht Sonn­tag Mor­gen beim Jubi­lä­um der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr begeg­ne. Twit­ter erwei­tert also mei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on!

Twin­ter­view: Ganz, ganz lie­ben Dank für dei­ne Zeit für das Inter­view, lie­be Kris­ti­na. Und noch einen ange­neh­men Nach­mit­tag!

Kris­ti­na Köh­ler: Euch auch noch einen schö­nen Nach­mit­tag. Hat Spaß gemacht!

Kris­ti­na Köh­ler im Inter­net: www.Kristina-Koehler.de | Wiki­pe­dia

Link zur ZDF-Sendung: Der glä­ser­ne Deut­sche

Wikipedia-Eintrag zu Andrej Holm: http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm

Link zu von der Ley­ens Akti­on zur Sper­rung kin­der­por­no­gra­phi­scher Sei­ten

Kri­tik zu die­ser Akti­on von Prof. Dr. Tho­mas Hoe­ren


Claus Vinçon über Lin­den­stra­ße und Schau­spie­le­rei

Twin­ter­view­de: Schö­nen guten Abend, Claus. Wie geht’s?

Clau­si­Co­lo­gne: Dan­ke, konn­te mir gera­de noch ein Gyro­s­kom­plett rein­zie­hen

Twin­ter­view­de: Lindenstraßen-Zeit ist Essens-Zeit?

Clau­si­Co­lo­gne: Nö.Ich war heu­te Nacht lan­ge unter­wegs auf Knei­pen­tour und so esse ich, wenn der Kater ver­schwun­den ist

Twin­ter­view­de: Du spielst schon seit bald 14 Jah­ren in der Lin­den­stra­ße. Ist sie eine Art Schau­spiel­hei­mat gewor­den?

Clau­si­Co­lo­gne: Ja, auf alle Fäl­le. Wir sind ein tol­les Ensem­ble und ich habe in all den Jah­ren noch kaum einen unan­ge­neh­men Kol­le­gen gehabt.

Twin­ter­view­de: Und ein For­mat mit vie­len Frei­hei­ten. Poli­ti­sche State­ments sind ja kei­ne Sel­ten­heit. Gibts kei­nen Miss­mut, dass die LiS­tra..

Twin­ter­view­de: … manch­mal nicht etwas zu sehr sozi­al­de­mo­kra­tisch wirkt?

Clau­si­Co­lo­gne: Nein. Sie trägt die Hand­schrift von Hans W Geis­sen­dör­fer. Die war immer poli­tisch. Nicht Par­tei­po­li­tisch

Frau­E­lise @twinterviewde: Sozi­al­de­mo­kra­tisch? Hä? Behan­delt wer­den ganz nor­ma­le all­täg­li­che The­men. Was hat das mit pol. Gesin­nung zu tun? #LiS­tra

Frau­E­lise @twinterviewde “Sozi­al” und “sozi­al­de­mo­kra­tisch” sind immer zwei paar Schu­he, nicht ver­wech­seln bit­te 🙂

Blick in die Lin­den­stra­ße

Twin­ter­view­de: Die Lin­den­stra­ße hat diver­se Geschich­ten, deren Akteu­re als “Begleit­erschei­nung” homo sind. Wie kommt es, dass kei­ne ande­re Serie (…)

Twin­ter­view­de: sich eine sol­che Unver­krampft­heit leis­ten kann?

Clau­si­Co­lo­gne: Dei­ne lez­te Fra­ge habe ich jetzt nicht ver­stan­den

Twin­ter­view­de: Mir schei­nen in ande­ren Fern­seh­for­ma­ten Schwu­le oder Les­ben kaum so ein­fach in Geschich­ten ein­be­zo­gen zu wer­den. Die­se …

Twin­ter­view­de: Schwulen-Comedy von Sat1 bspw. war doch etwas zu stark alt­kli­schee­las­tig. Lie­ge ich da falsch?

Clau­si­Co­lo­gne: Die Lis­tra muss sich das Leis­ten, weil sie so auch vor 24 Jah­ren ange­tre­ten ist und sich treu bleibt

Clau­si­Co­lo­gne: Das TV tut sich da immer noch etwas schwer. Ent­we­der zu dick auf­ge­tra­gen oder zu flach

Clau­si­Co­lo­gne: Es gab eine til­le schwu­le Serie auf Pro7. Queer as Folks. Aber erst nach Mit­ter­nacht. Lei­der

Twin­ter­view­de: In der Lin­den­stra­ße geht es oft­mals um Per­so­nen, die gera­de nicht gewin­nen. Dei­ne Rol­le hat die Kur­ve von einem Serien- …

Twin­ter­view­de: … hel­den zu einem Schau­spiel­aus­stei­ger hin­ter sich. Kommt danach mal wie­der ein Hoch?

Clau­si­Co­lo­gne: So jetzt habe ich mal Licht ange­macht, damit ich nicht mehr til­le schrei­be , son­der tol­le

Clau­si­Co­lo­gne: Ich wür­de die Arbeit als Tages­va­ter nicht als Tief­punkt eines Lebens anse­hen

Twin­ter­view­de: Aber eine star­ke Umwäl­zung eines Men­schen, der nach Thea­ter und Film gestrebt hat. Erfol­ge sind da anders zu suchen.

Clau­si­Co­lo­gne: Ja. Ich den­ke das Käthe die Schau­spie­le­rei auch nicht für immer an den Nagel gehängt hat. Das kann man auch nicht.

Hin­ter den Kulis­sen

Twin­ter­view­de: Du bist beim TV, Thea­ter & hin­ter den Kulis­sen tätig. Holst du dir aus unter­schied­li­chen Auf­ga­ben unter­schied­li­che Anrei­ze?

Clau­si­Co­lo­gne: Als Pro­du­cer und Dreh­buch­au­tor bekommt man einen distan­zier­ten Blick auf die Schau­spie­le­rei. Das tut sehr gut.

Twin­ter­view­de: Inwie­fern ist es pro­ble­ma­tisch, “nur” der Schau­spie­le­rei nach zu gehen?

Clau­si­Co­lo­gne: Schau­spie­ler unter­lie­gen oft der Gefahr sich nur um sich selbst zu dre­hen. Da tut alles gut, was die­se Gefahr bannt

Twin­ter­view­de: Gleich sehen wir dich im Tat­ort. Wor­über du dich sehr freust. Weil es der Tat­ort ist, weil es der MS-Tatort ist oder weil …

Twin­ter­view­de: es ein 20:15h-Film ist?

Clau­si­Co­lo­gne: Weil ich Tat­ort immer gucke und gera­de den Müns­ter Tat­ort mit Jan Josef Lie­fers sehr mag

Twin­ter­view­de: Wie bist du neben dei­ner Inter­net­sei­te und dei­nem Blog dazu gekom­men, Twit­ter zu nut­zen? Was hälst du bis­her davon?

Clau­si­Co­lo­gne: Ich mach ja jeden neu­en Scheiß immer ger­ne mit. Und ich mag twit­ter. Und freue mich über Fan Kon­takt

Twin­ter­view­de: Ganz, ganz lie­ben Dank für die Beant­wor­tung der Fra­gen. Noch viel Erfolg bei all dei­nen Tätig­kei­ten.

Clau­si­Co­lo­gne: Ja, dan­ke auch für das Inter­es­se. Und allen gleich gute Unter­hal­tung beim Tat­ort


Den­nis Bogner über die Anfän­ge im Schla­ger­ge­schäft

Twinterview.de: Guten Mor­gen, Den­nis! Wie geht’s?

Den­nis Bogner: Guten Mor­gen! Mir geht’s pri­ma, dan­ke der Nach­fra­ge. Hof­fe doch bei dir auch!

Twinterview.de: Ja, hier auch. Wir müs­sen ein­lei­tend was zu dei­ner Per­son sagen. Du bist gelern­ter Bän­ker und ver­suchst dich jetzt (…)

Twinterview.de: in der Schla­ger­bran­che. Was reizt dich an Beru­fen, in denen man Gefahr läuft, blöd ange­macht zu wer­den?

Den­nis Bogner: Das kann dir in jedem Beruf pas­sie­ren, wenn du dei­ne Arbeit nicht gut machst. Ban­ker war auch ein soli­der Beruf. (…)

Den­nis Bogner: Ich mag es aller­dings eher krea­tiv und abwechs­lungs­reich. Das habe ich als Schla­ger­sän­ger jetzt auf jeden Fall!

@Schundroman: @twinterviewde (kenn ich nicht) macht ein Twit­ter­in­ter­view mit @DennisBogner — kenn ich auch nicht #was­für­einT­weet

Twinterview.de: Ich erwi­sche dich wäh­rend des Ein­spie­lens dei­nes ers­ten Albums. Wie weit seid ihr?

Den­nis Bogner: Wir ste­cken mit­ten­drin! Gott sei Dank haben wir kei­ne Dead­line und kön­nen uns so belie­big lang aus­to­ben.

Vom All­tag im Schla­ger­ge­schäft

Twinterview.de: Wie man sieht, hast du Auf­trit­te vor abzähl­ba­rem Publi­kum auf Par­ty­bän­ken hin­ter dir. Als gestan­de­ne Stars (…)

Twinterview.de: das machen muss­ten, haben vie­le das nicht ver­kraf­tet. Wie nimmst du das auf?

Den­nis Bogner: Sehr gut! Ich wur­de nicht über Nacht berühmt und kann gut damit umge­hen. Ich wach­se da hin­ein und mal sind es klei­ne­re (…)

Den­nis Bogner: Auf­trit­te, dann wie­der gro­ße wie bald in der Dort­mun­der West­fa­len­hal­le. Und solan­ge die Fans mehr wer­den, passt alles!

Twinterview.de: Wor­an merkst du, dass die Fans mehr wer­den?

Den­nis Bogner: An der Reso­nanz und der Fan­post! Sie kommt sogar aus Polen, da bin ich beson­ders stolz drauf! Wahn­sinn, dank Inter­net!

Twinterview.de: Du bist mit eige­ner Inter­net­sei­te, bei Mys­pace und bei Twit­ter unter­wegs. Wie zahlt sich das für dich aus?

Den­nis Bogner: Das ist loh­nend. Heut­zu­ta­ge spielt sich das Leben ver­mehrt online ab. Da heißt es nicht: “Gib mir dei­ne Tele­fon­num­mer (…)

Den­nis Bogner: son­dern “Wie heißt du bei Mys­pace???”

Twinterview.de: Ist Mys­pace schon von Schla­ger­sän­gern bevöl­kert? Oder sind das eher pri­va­te Kon­tak­te?

Den­nis Bogner: Es sind eher Fans, die mich adden. Aber auch Schla­ger­sän­ger kann man dort fin­den! Ein paar jeden­falls…

Twinterview.de: Dann bist du qua­si Vor­rei­ter? Muss­test du schon als Fach­mann Aus­kunft ertei­len?

Den­nis Bogner: Das krie­gen die auch so hin. Aber auch im Schla­ger­be­reich soll­te man “up to date” sein fin­de ich.

Twinterview.de: Hast du Vor­stel­lun­gen über Min­dest­an­for­de­run­gen an dei­ne Gesangs­kar­rie­re? Kei­ne Hor­ror­vor­stel­lun­gen davor zum Bei­spiel (…)

Twinterview.de: irgend­wann mit 40 nur noch auf Ü30-Parties den Ham­pel­mann zu machen?

Den­nis Bogner: Die Schla­ger­bran­che ist genau­so hart wie der Rest der Musik­bran­che. Aber ich bin ehr­gei­zig und boxe mich durch. (…)

Den­nis Bogner: Dem­entspre­chend hoch sind auch mei­ne “Anfor­de­run­gen” an mich selbst! Und ein gut bezahl­ter Ham­pel­mann ist bes­ser als (…)

Den­nis Bogner: kei­ner oder?

Vom Aus­zug in die wei­te Welt

Twinterview.de: Du kommst aus einem öster­rei­chi­schen 799-Seelen-Dorf. War dir immer klar, dass du da raus muss­test?

Den­nis Bogner: Ja. Ich woll­te immer Sän­ger wer­den und die Welt ent­de­cken und erobern. Mei­ne Mut­ter hat immer den Kopf geschüt­telt…

Twinterview.de: Wie lan­ge hat’s gedau­ert, bis sie gen­dank­lich ein­ge­lenkt hat? Oder schüt­telt sie immer noch den Kopf?

Den­nis Bogner: Irgend­wann hat sie gesagt: “Du machst ja doch was du willst, dann mach es wenigs­tens erfolg­reich!” Das war die Zustim­mung!

Twinterview.de: Jetzt bist du in Köln. War die Umstel­lung von Öster­reich auf Deutsch­land selt­sa­mer oder die von Dorf auf Groß­stadt?

Den­nis Bogner: Bei­des! Ich muss­te erst­mal “Deutsch” ler­nen und als ich in Köln ankam habe ich erst­mal lan­ge Zeit nur groß geguckt. (…)

Den­nis Bogner: Das war für mich wie mein per­sön­li­ches Las Vegas in der Groß­stadt!

Twinterview.de: Wie kommst du jetzt mit den Rhein­län­dern zurecht? Ist der Kar­ne­vals­fun­ken über­ge­sprun­gen?

Den­nis Bogner: Pri­ma! Die Rhein­län­der sind lus­ti­ge Men­schen und ich auch — das passt super zusam­men! Ich lie­be es hier!

Twinterview.de: Den­nis, ganz herz­li­chen Dank für die Zeit, die Du Dir genom­men hast für das Pläusch­chen. Viel Erfolg noch mit Tour­nee & CD!

Den­nis Bogner: Dan­ke­schön! Hat mich auch gefreut!

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Mehr zu Den­nis Bogner: offi­zi­el­le Inter­net­sei­teMySpace-SeiteFern­seh­in­ter­view mit FAB Ber­lin

Den­nis Bogner — Irgend­wo, irgend­wann


Gerd Blank über sei­ne Twitter-Kritik

Gerd Blank arbei­tet im Inter­net für das Online-Magazin des STERN und twit­tert in die­ser Funk­ti­on. In der ver­gan­ge­nen Woche ging er mit Twit­te­rern, die sich salopp mit den Ereig­nis­sen in Win­nen­den befass­ten, hart ins Gericht. Dafür wur­de er an eini­gen Stel­len kri­ti­siert. Heu­te nahm er sich dan­kens­wer­ter Wei­se kurz Zeit für unse­re Fra­gen. Eini­ge Twit­ter­ein­trä­ge wur­den sin­nerhal­tend zur bes­se­ren Les­bar­keit ver­än­dert.

Twinterview.de: Guten Tag, Herr Blank! Sie haben einen pro­vo­kan­ten Arti­kel ver­fasst, der auch respekt­lo­ses Twit­tern abkan­zel­te. Dafür (…)
Twinterview.de: wur­den Sie im Inter­net harsch in die Kri­tik genom­men. Wür­den Sie Ihren Arti­kel so noch ein­mal ver­öf­fent­li­chen?
Gerd Blank: Wenn ich kei­ne Kritk aus­hal­ten könn­te, wäre ich nicht im rich­ti­gen Job. Wenn ich — wie jetzt — direkt dar­auf ange­spro­chen …
Gerd Blank: … wer­de, kann auch eine Dis­kus­si­on dar­über ent­ste­hen. Denn das ist mei­nes Erach­tens das neue Inter­net. Kom­mu­ni­ka­ti­on. …
Gerd Blank: Um die Fra­ge zu beant­wor­ten: Wahr­schein­lich ja.

Twinterview.de: Das heißt, Ihnen sind im Zusam­men­hang mit den Ereig­nis­sen der letz­ten Tage, die respekt­lo­sen Äuße­run­gen von Twit­te­rern …
Twinterview.de: irri­tie­ren­der erschie­nen als die Bericht­erstat­tung und das Drum­rum sei­tens der Jour­na­lis­ten?
Gerd Blank: Nein, aber dar­um ging es auch nicht. Wenn “Jour­na­lis­ten” unge­prügt irgend­wo abschrei­ben, ist das nicht mein Ver­ständ­nis (…)
Gerd Blank: von guter Arbeits­auf­fas­sung. Aller­dings bemän­gel­te ich, dass ein Dienst, den ich sehr schät­ze — schließ­lich nut­ze ich (…)
Gerd Blank: ihn auch — plötz­lich zum ver­sen­den von unkon­trol­lier­ten Mel­dun­gen benutzt wird. Was haben Links zur Adres­se der Eltern (…)
Gerd Blank: oder ande­rer Crap dort zu suchen? Es gibt Mil­lio­nen Twit­te­rer, die den Ser­vice mit Leben fül­len. Aber man quatscht halt (…)
Gerd Blank: nicht mehr pri­vat.

Twinterview.de: Poli­zei, die Zei­tung mit den 4 gro­ßen Buch­sta­ben & aus­länd. Pres­se waren da eben­so ‘offen’. Erwar­ten Sie von Twit­te­rern mehr?
Gerd Blank: Schwer zu sagen. Wie soll ein offe­ner Dienst, der jetzt von allen Sei­ten gehy­ped wird, irgend­wel­che Erwar­tun­gen erfül­len(…)
Gerd Blank: Die Nut­zer schrei­ben halt, wie ihnen der Schna­bel gewach­sen ist. Nur gut fin­den muss ich das ja nicht. Schlimm wird es, (…)
Gerd Blank: wenn mei­ne Kol­le­gen so agie­ren, wie sie es teil­wei­se getan haben. Twit­ter ist cool, ich mag es ger­ne hier. Aber wenn (…)
Gerd Blank: plötz­lich “offi­zi­el­ler bull­shit” hier geschrie­ben wird, schrei­be ich bald wie­der mehr Brie­fe.
Twinterview.de: Haben Sie die Reak­tio­nen im Inter­net an irgend­ei­ner Stel­le über­rascht? Jemand, der das Wort ‘Pöbel’ ver­wen­det, weiss (…)
Twinterview.de: doch, dass er pola­ri­siert.
Gerd Blank: Nö, natür­lich hat mich das nicht über­rascht. Mich hat viel mehr über­rascht, dass man aus mei­nem Text her­aus­ge­le­sen hat, dass
Gerd Blank: ich ver­meint­lich alle Twit­te­rer damit gemeint hät­te. Aber gut, mein Feh­ler. Als Pöbel bezeich­ne ich die Leu­te, die gute
Gerd Blank: Diens­te für mie­se Zwe­cke nut­zen. Kol­le­gen übri­gens nicht aus­ge­nom­men.

Twinterview.de: Der DJV hat Jour­na­lis­ten gerügt, sie sol­len der­ar­ti­ge Ereig­nis­se nicht zum Anlass neh­men, bspw. über sich selbst zu berich­ten.
Twinterview.de: Wür­den Sie die­se Kri­tik auf Ihrem so zeit­nah am Gesche­hen ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel bezie­hen las­sen?
Gerd Blank: Gut so. Wir soll­ten uns nicht zum Objekt der Nach­richt machen. Des­halb habe ich auch ein wenig Bauch­weh mit die­sem Inter­view.
Gerd Blank: Natür­lich darf man mei­nen Arti­kel kri­ti­sie­ren. Aber bit­te: Nicht alles in einen Topf wer­fen.
Twinterview.de: Glau­ben Sie, Twit­te­rer oder Jour­na­lis­ten wer­den sich nach die­sem Vor­fall bedach­ter ver­hal­ten?
Gerd Blank: Hm. Soll ich ehr­lich sein? Ich glau­be, es wird schlim­mer.
Twinterview.de: Vie­len Dank für Ihre Stel­lung­nah­me, Herr Blank!
Gerd Blank: Gern


mehr: Gerd Blank — Die Internet-Gesellschaft


Zé do Rock über sei­nen Film, das Rau­chen und Vor­ur­tei­le

zehra851: Ser­vus Ze, bist du schon da? Und bist du v.a. betrun­ken genug, um unser Frage-&Antwortspiel zwi­schen dir,@zuviel, mir zu ertra­gen?
zedo­rock: ja, bir, wein, schnaps, dann wider bir und wider schnaps, das dyrf­te rei­chen
zehra851: aber doch nicht, weil du auf­ge­regt bist?
zedo­rock: na ich hab and­re pro­ble­me
zehra851: …immer­hin sehen uns hier über 3.500.000 Leu­te zu
zedo­rock: hab auch schon 15 milio­nen gehabt, kann ma sich in deutsh­land gar nich forstel­len
zehra851: erzähl uns mehr von dei­nen Pro­ble­men. Möch­test du? #BeratungsteamDr.Sommer
zedo­rock: di loi­te ham ja shon sel­ba pro­ble­me, glaub nich das si noch di pro­ble­me fon and­ren hören wol­len, und wenn dann di sexu­el­le (…)
zedo­rock: und di wyrd ich nich for 3,5 milio­nen mens­hen aus­brai­ten, wenn ich wel­che het­te, aba du waisst mai­ne pro­ble­me ligen woan­das
zehra851: @zuviel sag du auch mal was, ich hol´ mir zwi­schen­zeit­lich den selbst­ge­brann­ten Sli­vo­vitz, um mich auf Augen­hö­he mit Ze zu brin­gen

Zé do Rocks Spra­chen

zuviel: Du hast 4 deut­sche Spra­chen oder -varia­tio­nen erfun­den. Begeg­nen Dir Situa­tio­nen, in denen Du meinst, man bräuch­te noch wei­te­re?
zedo­rock:ob die leu­te mehr spra­chen brau­chen, nana, sie ver­ste­hen sich schon so schlecht genug
zehra851: wozu hast du dann sie­fri­disch, ultra­deutsch, kau­der­wel­sisch (?) und wun­der­deutsch kre­iert — wenn schon das Deut­sche zu kompl. ist?
zehra851: …Ver­zei­hung, “wunsch­deutsch” natür­lich
zedo­rock: man für die­ses inter­view hät­te ich speed neh­men sol­len statt bra­si­lia­ni­schen schnaps. also: die deut­sche spra­che is
zedo­rock: deutsh is ver­dammt shwie­rig, und es könn­te leich­ta gemacht wer­den, da könn­te man mehr zeit der fan­ta­sie wid­men
zedo­rock: kau­der­deutsh is nur a visi­on, wie viel­leicht deutsh in 500 jah­ren aus­sieht, total mul­ti­kul­ti un inter­na­tio­na­li­siert.
zedo­rock: und Sieg­frie­disch ist ein rrrr­ein­ger­ma­ni­sches Teusch, da wer­den alle Fremd­wörrr­ter soforrt in ihre Hei­mat zurück­ge­führrrt!
zedo­rock: zum Bei­spiel heisst Tisch (lat. dis­cus) Ess­brett, und Zwie­bel (lat. cipol­la) heisst Heul­ge­mü­se.
zedo­rock: so eine Spra­che ist aller­dings sehr müh­sam und taugt nicht fürs Zwit­schern, weil zu lang, zum Bei­spiel heisst
zedo­rock: z.B. nennt man Zypern Schafs­milch­ku­chen­länd­ler­und­dreh­spiess­länd­le­rei­land
zedo­rock: nu seid ihr platt, wa
zehra851: und wie heißt Bay­ern auf Sieg­frie­disch? Baju­wa­ren­ku­heu­ter­zip­fik­lat­scher­s­toi­ber­land?
zedo­rock: mein brow­ser gebt gleich sei­nen geist auf. also noh mal: die bay­ern sin a mix aus ita­lian­an, polen un jugos
zedo­rock: aber ‘bay­ern’ is ger­ma­nisch un darf so blei­ben

Zé do Rocks Film “Schro­eder in Bra­si­li­en”

zehra851: da bin ich beru­higt. Weil: mir san mir! Ich wür­de ger­ne einem dei­ner Anfangs­ant­wor­ten zurück­keh­ren. Es ging um Pro­ble­me. Berufl.?
zedo­rock: ja, wirts­haft­li­che pro­ble­me, muss mei­nen film ver­kau­fen, ging heu­te los.
zehra851: Es geht um dei­nen Film “Schro­eder liegt in Bra­si­li­en”, bei dem es um die gegen­sei­ti­gen Vor­ur­tei­le geht.
zedo­rock: ja, nich nur die gegen­sei­ti­gen son­dan auch die selbst­be­zo­ge­nen. auch die deuts­hen glau­ben dass si shlecht­lau­net sin (…)
zedo­rock: un die bra­si­lia­na glau­ben dass si ger­ne sam­ba tan­zen, tut aba kei­na. un so is es au mit den klishees der ver­leia,
zehra851: Du hast ihn -glau­be ich- 2004 pro­du­ziert. Und seit­dem kei­nen Ver­leih gefun­den, der ihn zeigt. Wor­an liegt das?
zedo­rock: si glau­ben klei­ne fil­me machen nur klein­mist, dabei kann ich mit mei­nem film au a gro­ßen mist machen
zehra851: Dabei ist dein Film ziem­lich groß (Über­län­ge). Habe ihn damals gese­hen — das Kino war über­füllt, die Leu­te waren begeis­tert.
zedo­rock: der film hat kein übaleng, 94 minu­ten sin kein übaleng. aber er war shon lan­ga.
zuviel: Für Deut­sche sind Bra­si­lia­ner Kar­ne­vals­na­ke­deis, Fuss­bal­ler oder Arme. Gibt es ein bes­se­res Bild des typi­schen Bra­si­lia­ners?
zedo­rock: a bes­sa bild fil­leit nit, aber en and­res. bra­si­lis sin au buk­hal­tis, anwal­tis, haus­fraun. bra­si­lis sin nor­ma­le menshis,
zedo­rock: wi au deutshis nor­ma­le menshis sin un kei­ne befel-sreiende feld­we­be­le
zedo­rock: un feia tun die deutshis genau­so, imma­hin is eines der 2 gro­ßen folks­fes­te der welt el oktoba­fest in min­ga
zehra851: Stimmt dei­ne Dar­stel­lung denn wirk­lich? Wie oft wur­dest du in Süd­ame­ri­ka aus­ge­raubt — und wie oft hier­zu­lan­de?
zedo­rock: ein­mal in bra­sil aus­rau­bet, kei mal in deutsh­land. bei mei bru­da wars umke­ret. aba bra­sil is glaub i trotz­dem gefar­li­ga…
zedo­rock: ma ken­ne nur 1 rea­li­tee fo bra­sil un in el aus­land nur eine fo deutsh­land, aba jedes land hat file rea­li­tees.
zedo­rock: ma zeigt imma neo­na­zis in deutsh­land, aba die gebt es auk in bra­sil.
zehra851: So ist das eben mit den Schub­la­den. Ziem­lich mensch­li­che Ange­le­gen­heit. Lass uns doch unse­rem Lieb­lings­the­ma kom­men: Rauch!
zedo­rock:jo!

Zé do Rock über Rauch­ver­bo­te

zuviel: In dei­nem neu­en Buch lässt du dich über das immer wei­ter umgrei­fen­de Rauch­ver­bot in Deutsch­land aus. Was stört dich?
zedo­rock:dass i nit a kaf­fee trink un a ziga­rett anzün­de kann. dass ma mik a schäd­ling nen­ne, dabei shad i nit mer o weni­ga als andris
zedo­rock:un natür­li dass wir stramm auf a neu­es gesund­heits­mit­tel­al­ta mar­shiren, wenn man unge­sun­des ver­mi­ten wollat,
zedo­rock:müss­at man erst­mal die mensh­heit abshaff.
zuviel: Aber beim Rau­chen spricht ja schon eini­ges dafür, dass es für ande­re schäd­lich ist. Rei­chen dir nicht die­se Münch­ner Rau­cher­clubs?
zedo­rock:was spre­ke dafür, dass PAS­SIV­rau­chen shad­lig is? wenn eie unge­sund sind, sin eiefur­zen auk unge­sund für die umwelt?
zuviel: Naja, die Bestand­tei­le von kal­tem Rauch las­sen sich auch ohne Meta­phern­ver­glei­che nach­wei­sen. Fühlst du dich über­rascht, dass (..)
zuviel: Rau­cher so schnell ins Abseits kata­pul­tiert wor­den sind? Rau­chen galt doch immer als Inbe­griff von Gesel­lig­keit.
@juli­an­reischl @zedorock http://tinyurl.com/aapeov
zedo­rock: @julianreischl wifil tage (o minu­ten) leb a pas­sivs­mau­ki weni­ga denn a nit-exponeti? war­um geb es kei stu­dus dazu? weil…
zedo­rock: @julianreischl es so weni wer (wenn man es üba­haupt raus­fin­den kan­nat), das es pein­li wer.
zedo­rock:die gas­tro­no­mie make 3% der offent­li zugan­g­li reum aus, also hat­te nit­smau­kis 97% vo die gebit für sik — war das nit gen­uh?
zedo­rock:war gern ban­fa­ro, kau­fe nu en auto. was is shlim­ma, 50 lit­ta ben­zin in gift ver­wan­de­len o 3 ziga­ret­te smau­ken?
zedo­rock:du bist fol­la gift, i bi fol­la gift, wir alli sin fol­la gift. die stul auf die du sitzt is gefar­li­ga denn pas­siv­rau­ken.
zedo­rock:die rela­tiv­ri­si­ko für pas­siv­rau­ken is 1.19, für sizen­de beru­fe 1.30, für BH’s 12.5 (mer als 10 mal sofil). au BH’s ver­bit?
zuviel: Ich hät­te ja prin­zi­pi­ell nichts dage­gen, BHs zu ver­bie­ten. Aber da krie­ge ich ja Ärger mit den Frauen&entsprechend Rau­cher mit NRs
zehra851: war kurz Ziga­ret­ten holen. @Julianreischl sagt, beim Rau­chen wer­den klei­ne­re Par­ti­kel ein­ge­at­met. Das ist nun­mal nicht unge­fährl.
zedo­rock:ja, klei­ne­re par­ti­kel sin fil gefar­li­ga als wenn man a stein ein­at­met.
zedo­rock: i glau­be die meis­te klei­du is unge­sund — ma sollat fraus fer­bi­te, klei­du zu tra­ge.
@julianreischl @zedorock Ich bin nicht­mal ein Geg­ner des Rau­chens. Nur eben nicht stän­dig und über­all, und Cafés OHNE Rauch gab’s frü­her prak­tisch nicht.
zedo­rock: @julianreischl ja, kann i vers­tee. i woll au dat es kafees für nit­smau­kis geb. aba mi die lebu swer zu mak is au nit shön…
zehra851: Ich sehe schon, da müss­te man ein Fass auf­ma­chen. Belas­sen wir´s dabei. Den Ernst-Hofrichterpreis wirst du für dein im August…
zehra851: …erschei­nen­des Buch “Jede Sekun­de stirbt ein Rau­cher” wohl nicht bekom­men. (Den hast du 2006 kas­siert) — was meinst du?
zuviel: @zehra851 “Jede Sekun­de stirbt ein NICHT­rau­cher” natür­lich, mach doch nicht immer die Wit­ze kaputt 😉
zehra851: @zuviel Grüß Gott, Herr Freud…
zedo­rock:ja, mit prei­se sollat ik in die nex­te jer nit rekne. fil libu werd mi da nit ent­ge­gen komm.
@julianreischl @zedorock Ein­ver­stan­den! 😀 Und gute Nacht! (PS: Klei­dung made in Chi­na ist echt gefähr­lich!)
zedo­rock: @julianreischl ja un trotz chi­nis­he klei­du wer­de die leu­te lan­ga leb, dann weni­ga ren­te bekomm, un dann früa wegen armut sterb…
zehra851: schau­mer mal! Du kriegst auf jeden Fall mei­nen per­sön­li­chen Preis: Die Teil­nah­me an #Muenchen851. Schon etwas geplant? Film?
zedo­rock: die film komm in die jubileum-jar 851 raus! die buk au! risen­pre­mie­ren! allu weil min­ga 851 jer alt werd!
zehra851: Das ist ein wun­der­ba­res Abschluss­wort (wir bas­teln was Hüb­sches für #851). Dan­ke, dass du/ihr alle das ertra­gen habt, gewohnt…
zehra851: …stüm­per­haft, spon­tan und heu­te beson­ders zäh­flüs­sig & lang­at­mig. Hat mir Freu­de gemacht mit euch, Ze und @zuviel
zuviel: @zedorock @zehra851 Vie­len Dank für das Gespräch auch von mir aus hier. Blei­be Nicht­rau­cher, freue mich aber auf Zés Buch & Film! Bai­bai!
zedo­rock:ja, kata­strof, or au hun­de­strof, wat soll wir aba tu, ge. zehra, lass es krak, un alle seu raus, min­ga werd es der welt wida zeig
zehra851: @zuviel also ich habe kei­ne Fol­lo­wer ver­lo­ren. Schei­nen alle zu schla­fen. Und du?
zuviel: @Zehra851 Ich freue mich gera­de auf “568 Jah­re Brack­we­der Schwei­ne­markt”, wo wir schon bei schrä­gen Jubi­lä­en sind #bie­le­feld
zedo­rock: @zuviel brack­we­der schwei­ne­markt 568. jubi­lä­um da muss ma hin!
zuviel: @zedorock Wenn man ein Brack­we­der Schwein ist, sicher. Mich hin­dert allein schon die Titel­ge­bung Jahr für Jahr 😉

Mehr über das kom­men­de Buch Zé do Rocks und sei­nen Film, inkl. Bestell­mög­lich­keit, gibt es auf sei­ner Inter­net­sei­te www.zedorock.net. // Zés Film: Schro­eder in Bra­si­li­en // Zés Lite­ra­tur­show // Twinterview-Vorbericht


Olaf Kracht über TV, PR und Twit­ter

Frei­tag, 06. März, 11 Uhr irgend­wo zwi­schen Bie­le­feld (Cars­ten), Mühl­heim adR (Olaf Kracht) und Mün­chen (Zehra851). Das auf Twit­ter geführ­te Inter­view wur­de sin­nerhal­tend der Ver­ständ­lich­keit wegen geän­dert.

Olaf Kracht — van de Schans stand im media­len Ram­pen­licht, als er Anfang der 90er Jah­re die Sen­dung Explo­siv — Der hei­ße Stuhl lei­te­te. Die Sen­dung hat­te in Spit­zen­zei­ten über 5 Mil­lio­nen Zuschau­er. Er präg­te sie als Pola­ri­sa­tio­nen zulas­sen­der Dis­kus­si­ons­lei­ter. Eine Rol­le, die im Bewusst­sein der Medi­en immer noch prä­sent ist. Wur­de die Sen­dung damals als Kra­wall­sen­dung titu­liert, hört man den Focus heu­te sagen, man müss­te die Sen­dung ange­sichts der Qua­li­tät aktu­el­ler For­ma­te nach­träg­lich zum Kult erklä­ren. Als ande­re Fern­seh­shows nicht den gewünsch­ten Erfolg hat­ten, ver­schwand Kracht aus dem Schein­wer­fer­licht der Fern­seh­sen­der. Heu­te lei­tet er mit sei­ner Frau San­dra van Schans eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur in Mühl­heim an der Ruhr.

Cars­ten: Guten Mor­gen, Herr Kracht! Wie geht es Ihnen?
Olaf Kracht: pri­ma bis auf mei­ne backe die schmerzt vom implan­tat
Cars­ten: Sie kom­men gera­de aus Thai­land. Wenn ich ihre Tweets rich­tig ver­ste­he, war das kein rich­ti­ger Urlaub. Was haben Sie da gemacht?
OK: das waren 2,5 tage beglei­tung für einen freund (pilot) — halb­pri­vat weil auch gedreht für ein neu­es pro­jekt chooringah.com
Cars­ten: Das hat wohl etwas mit Ihrer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur zu tun, die Sie mir Ihrer Frau lei­ten. Was machen Sie da genau?
OK: die agen­tur betreibt haupt­säch­lich cor­po­ra­te comm. aber das macht ja nicht wirk­lich toll spass — wir brau­chen auch abwechs­lung
Zehra851: Und Abwechs­lung von der drö­gen PR bedeu­tet Touri-Podcasts unter­legt mit Por­no­mu­sik? Hmm?
OK: aber aber gleich so böse?
OK: PR muss ja auch nicht drö­ge sein — nur auf die dau­er so wenig erbau­lich the­ma­tisch gese­hen…
Zehra851: aha, okay, PR soll­te doch aber auch eine Obses­si­on sein, zumal du Agen­tur­chef bist. Ich darf doch Du sagen?
OK: obses­sio­nen kön­nen auch in die hose gehen. aber du hast recht: herz­blut muss dabei sein — nur spie­len die kun­den nicht immer mit

Der heis­se Stuhl und das Danach

Cars­ten: Sie durf­ten mit 26 “Der heis­se Stuhl” mode­rie­ren. Wie bekommt man so jung die Chan­ce auf so eine RTL-Show vor Mil­lio­nen­pu­bli­kum?
OK: klingt blöd: 14, 15 std. tage in der anfangs­pha­se von rtl in luxemb. und dann den mut sich vor der cam ggf. bloss zu stel­len
Cars­ten: Durch ihre Mode­ra­ti­on bei der heis­se Stuhl kommt es, dass vie­le in ihnen noch den Mode­ra­ti­ons­fies­ling sehen. Ehre oder Fluch?
OK: eher ehre — aal­glatt bringt nix und ein image, dass im pri­va­ten kon­takt gebro­chen wird ist doch inter­es­san­ter
OK: und das fie­se war eh mehr ein pres­se­ding — vom publi­kum aus habe ich das nie bemerkt
Cars­ten: Nun haben sie den Fern­seh­ka­me­ras den Rücken zuge­kehrt & suchen wohl auch nicht Zuflucht zu alten Zei­ten. Vie­le hät­ten erwar­tet..
Cars­ten: Sie eines Tages als Tele­fon­quiz­show­Mo­de­ra­tor zu sehen oder wie @mar­cel­fah­le im Dschun­gel­camp. Ist da ein Kelch vor­bei­ge­gan­gen?
OK: kel­che muss man zum mund füh­ren — ich has­se quiz­shows und fum­mel­camps! zum glück kann ich das noch frei ent­schei­den
Zehra851: schön, das woll­te ich hören!
Cars­ten Spit­ze, ich hab das Duzen ver­ges­sen.
OK macht nix du — wir haben ja noch zeit
Zehra851: komms­te in Fahrt ja? Wir über­schrei­ten die Zeit — aber wen stört´s — wir sind ja nicht im TV
OK: ja genau: ist das nicht toll! wir haben das selbst in der hand. einer der plus­punk­te der neu­en zeit!
OK: ist dir eigent­lich klar, dass ich damals noch ganz ohne das netz aus­kom­men muss­te?
Cars­ten: Du hälst nichts von der wie­der­keh­ren­den Aus­sa­ge Dirk Bachs, die Dschun­gel­stars sei­en Pro­fis, die wis­sen, was sie tun?
OK: zum teil sind sie das wohl — gab aber schon immer vie­le, die wider bes­se­res wis­sen viel scheis­se gebaut haben

Twit­ter als PR in eige­ner Sache aller User

(Zehra851 PR soll­te doch aber auch eine Obses­si­on sein, zumal du Agen­tur­chef bist.)
OK: jetzt machen wir doch alle PR in eige­ner sache z.B. via twit­ter — das wie­der­um macht spass und bringt auch the­ma­tisch etwas
OK: ich woll­te damals ja lie­ber schat­ten — aus­ser­dem habe ich dann 1 jahr eine repor­ta­ge­rei­he pro­du­ziert , die war nicht schlecht
Zehra 851: Repor­ta­ge­rei­he? Erzähl doch mehr davon. Wo lief das, wor­um ging es — und war­um war es nach einem Jahr schon zu Ende?
OK: lief bei vox, hiess “tschu­rin­ga — aben­teu­er & legen­den” — indi­en, phil­ip­pie­nen, ama­zo­nas, aber auch mal­le.… zuviel für 140
Zehra851: aha tschu­rin­ga und chooringah.com — du wirst 2.0ig — war­um nur?
OK: ich wer­de 2.0ig, weil es spass macht und ich jeden tag enorm viel dazu ler­ne
OK: und jetzt heisst das choorin­ga, weil wir das ab mai auf eng­lisch machen wol­len (laut­schrift für blö­de)
OK: chooringah mit “h” natür­lich.… zu dumm
Zehra851: Jetzt mal ganz ehr­lich: Das was ich auf chooringah gese­hen habe, ist schon arg werbeclip-artig (noch dazu mit der por­no­mu­sik)
OK: erstaunt mich aber, dass du so gut über por­no­mu­sik bescheid weisst
Zehra851: Klar, da ken­ne ich mich aus!
OK: wird @marcelfahle gar nicht gern hören, der hat das ding gedreht. ehr­lich: weil heu­te twin­ter­view ist, muss­te schnell was rein
OK: soll­te ja erst im mai los­ge­hen.…. pr-flopp?
Zehra851 als PR-Mann müss­test du wis­sen, dass gera­de der Ein­stieg in ein neu­es Pro­jekt sehr wich­tig ist. #ImageIstAl­les
OK Aha.
Zehra 851: Emp­fiehlst du dei­nen Kun­den, zu twit­tern? Nico­le Simon schreibt in ihrem Twitter-Werk ja, dass sich das Tool nicht gut eig­net [ Anmer­kung: Für Unter­neh­men ]
OK: ich fin­de das tool toll für direk­ten kon­takt — das macht viel arbeit und vie­len auch angst — geht aber so wie bei jet­blue z.B.
OK: a) ganz gross und b) ganz direkt — damit anstren­gend aber ehr­lich & wir­kungs­voll. du machst in Muc ja gera­de spa­gat zw. bei­den
OK: wir sind nicht so weit wie in US. ich habe in den letz­ten wochen oft in gros­se augen gese­hen, wenn ich twit­ter erwähn­te
Zehra851 geht mir genau­so, man ist etwas ängst­lich hier­zu­lan­de — und viel­leicht auch ein biss­chen ver­klemmt.

Fern­se­hen heu­te

Cars­ten: Um mal aufs Pri­vat­fern­se­hen zurück zu kom­men: Ihr Heisser-Stuhl-Vorgänger Ulrich Mey­er sieht eine ste­ti­ge Ver­bers­se­rung des PF..
Cars­ten: wäh­rend Hugo-Egon Bal­der ein­räumt, natür­lich sei das alles Mist, aber man kön­ne ja abschal­ten. Schau­en Sie noch die Pri­va­ten?
OK: ich stol­pe­re rein, wenn mei­ne jungs was sehen — ich bin eher Hugos Mei­nung — ist euch klar, dass der sams­tag nacht mach­te?
Cars­ten: Der­zeit scheint den Pri­va­ten aber der Mut zu qua­li­ta­tiv höher­wer­ti­gen Sen­dun­gen wie Sams­tag­Nacht oder Der heis­se Stuhl zu feh­len
OK: lei­der fehlt nicht nur mut son­dern weit­sicht… vie­le die ich ken­ne schau­en gar nix son­dern sind online
Cars­ten: DhS hat ja den Öffent­lich­Recht­li­chen in deren Kom­pe­tenz­ge­biet rein­ge­ar­bei­tet. Hart-aber-Fair ist ja nun nicht groß­ar­tig anders.
OK: hart­fair gibts wie­lan­ge? kei­ne ahnung. kom­pe­tenz in sachen talk-konfrontation hat­ten die ÖR damals defi­ni­tiv nicht
Cars­ten: Dem Stern hast du gesagt, Sen­dun­gen wie DfS wür­den viel­leicht auch heu­te noch im PF funk­tio­nie­ren. Fegt der­ar­ti­gen Sen­dun­gen…
Cars­ten: das Trash-TV á la DSDS oder GNTM den Boden weg? Man müss­te schein­bar ja Boden neu bestel­len, den das PF schon mal hat­te.
OK: topnod­dels und poop­stars sind damit nicht zu ver­glei­chen. sowas wie HS ist für die wer­be­in­nah­men blöd, nicht zu ver­mark­ten
Cars­ten: Also ist es öko­no­misch momen­tan nicht rat­sam, den Öffis mit Anspruchs­vol­le­rem Kon­kur­renz zu machen?
OK: den­ke, wir brau­chen die ÖR nicht — lets start our tri­be and do it online!
Cars­ten: Das heisst, du denkst, Fern­se­hen wird sich ins­ge­samt auf weni­ger Auf­merk­sam­keit sei­tens poten­ti­eller­Zu­schau­er ein­stel­len müs­sen?
OK: fern­se­hen stirbt an alters­schwä­che. in die fer­ne bli­cken wir nicht mehr über die röh­re, dort sieht man nur alt­be­kann­tes

Zehra851: Letz­te Fra­ge von mei­ner Sei­te: Wenn “PR” die klas­si­sche Form von -ähhm — PR bezeich­net, wie wür­dest du die neue Form titu­lie­ren?
OK: gute fra­ge! public rela­ti­ons goes.… hmm.… public com­mit­ment — aber das wär dann ja PC, für mich als Mac­cie nicht trag­bar 😉
Zehra851 @talkabout RT OlafKracht: ich plä­die­re für public com­mit­ment statt public rela­ti­ons — aber das wäre PC und damit blöd für mich­als Mac­cie
talk­about: “PR” soll­te in “PZ” umbe­nannt wer­den. Nicht mehr “P“ausenlos “R“eden, son­dern “P“ausenlos “Z“uhören #Scherz­lein
OK ja, PR / PC oder PZ wie @talkabout sagt

Zehra851 Olaf Kracht! Dan­ke, dass du das mit­ge­macht und unse­re Fra­gen brav erdul­det hast. Wir blei­ben in Kon­takt! Alles Gute für Chooringah!
OK: zu erdul­den gab’s nix, hat spass gemacht — ich wer­de fol­gen, bis die tage!

Mehr zu Olaf Kracht: Vor­be­richtWiki­pe­diasei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­turChooringah — @fernsehserien.de

Die ein­zel­nen Tweets wur­den von Cars­ten aus Twit­ter her­aus­ge­fil­tert und best­mög­lich zusam­men­ge­setzt. Wenn den­noch inhalt­li­che Unklar­hei­ten bestehen, am bes­ten die betref­fen­de Stel­le kopie­ren bei http://search.twitter.com ein­ge­ben und den Zusam­men­hang nach­schau­en. Ich ent­schul­di­ge mich für der­ar­ti­ges im vor­aus.


Ers­ter Inter­view­part­ner: Olaf Kracht

Olaf Kracht — van de Schans ist der ers­te Inter­view­part­ner die­ses klei­nen Pro­jek­tes. Er stand im media­len Ram­pen­licht, als er Anfang der 90er Jah­re die Sen­dung Explo­siv — Der hei­ße Stuhl lei­te­te. Die Sen­dung hat­te in Spit­zen­zei­ten über 5 Mil­lio­nen Zuschau­er.

Er präg­te sie als Pola­ri­sa­tio­nen zulas­sen­der Dis­kus­si­ons­lei­ter. Eine Rol­le, die im Bewusst­sein der Medi­en immer noch prä­sent ist. Wur­de die Sen­dung damals als Kra­wall­sen­dung titu­liert, hört man den Focus heu­te sagen, man müss­te die Sen­dung ange­sichts der Qua­li­tät aktu­el­ler For­ma­te nach­träg­lich zum Kult erklä­ren.

Als ande­re Fern­seh­shows nicht den gewünsch­ten Erfolg hat­ten, ver­schwand Kracht aus dem Schein­wer­fer­licht der Fern­seh­sen­der. Heu­te lei­tet er mit sei­ner Frau San­dra van Schans eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur in Mühl­heim an der Ruhr.

Seit eini­gen Wochen nun twit­tert Olaf Kracht. Wie­so, wes­halb, war­um? Dies und ande­res wol­len wir im Inter­view her­aus­fin­den.

Man darf gespannt sein ;-).

RTL: Explo­siv — Der heis­se Stuhl mit Olaf Kracht

Lus­ti­ge Vide­os – Gra­tis Fun Video – Dei­ne fun­ny Vide­os bei Clip­fish

[Bild OK: RTL]


Archiv

Inter­views über Kurz­satz­platt­for­men wie Twit­ter haben die Beson­der­heit, dass man ohne gro­ße Umschwei­fe genau auf den Punkt kom­men muss, wenn man glaubt, etwas zu sagen zu haben. Es ist als Fra­ge­stel­ler viel schwie­ri­ger, den Inter­view­ten in die Bre­douil­le zu brin­gen, wes­we­gen man das auch gleich unter­las­sen kann. Der Inter­view­te hin­ge­gen hat es schwer, auf ande­re Din­ge umzu­schwin­gen, wenn ihm eine Fra­ge unge­le­gen kommt.

Gerd Blank
Den­nis Bogner

John­ny Haeus­ler

Tho­mas Kosch­witz

Kris­ti­na Köh­ler
Olaf Kracht

Zé do Rock

Claus Vinçon

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