Guten Morgen

Morgenkaffee Das Bun­desver­fas­sungs­gericht gibt der Oppo­si­tion im Deutschen Bun­destag Recht, dass die Bun­desregierung sie in Sachen Europa­poli­tik unzure­ichend informiert habe.

Die CSU spielt inzwis­chen schon eine Wahlnieder­lage in Bay­ern durch.

Die EM-Wett-Kurse gestern waren mir dann doch zu schwach, um zu tip­pen. Dafür geht es heute auf Frankre­ich (gegen Schwe­den) und auf Eng­land (gegen die Ukraine), wodurch ich dann den Ukrain­ern die Dauemn drück­en kann, und wenn nicht, freut sich mein Wet­tkon­to.

Und während ich mir die Frage stelle: Würd der See­hofer denn auch einen Junior­part­ner abgeben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der CSU-Gen­er­alsekretär möchte alle Bun­destagsab­ge­ord­neten der Linkspartei unter Gen­er­alver­dacht stellen.

Kleine Selb­stre­f­erenz: Eigentlich wollte ich nur ein schönes Foto verbloggen und dann tex­tete ich ein­fach was drumzu: Schrot­tiges in Düs­sel­dorf.

Christoph Süß fragt mal aktuell nach den Ver­fas­sungfein­den: [audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-iS/_-rH9AFH/120128_1002_orange_Verfassungsfeinde-rechts-und-links.mp3|artists=Chrisoph Süß auf Bay­ern 2|titles=Verfassungsfeinde rechts und links]

Und während ich mir die Frage stelle: Hat der Ver­fas­sungss­chutz eigentlich auch sich selb­st zu schützen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was ich noch sagen wollte zu… Horst Seehofers Hobbykeller

Vielle­icht ist das ja die süße Rache des CSU-Chefs: Da wird ihm von den Medi­en sein Nach­fol­ger von der Poli­tik­bühne wegrecher­chiert und ist sein Hob­bykeller mit auss­chlaggebend dafür, dass einem SPIEGEL-Mitar­beit­er ein Jour­nal­is­mus­preis aberkan­nt wird, weil dieser seinen als Reportage ein­gere­icht­en Text etwas ver­schön­ert hat.

Beim Spiegel ist man brüskiert:

René Pfis­ter hat in den ersten vier Absätzen sein­er vier Seit­en umfassenden Geschichte über Horst See­hofer das Hob­by des CSU-Vor­sitzen­den geschildert, der in seinem Keller eine Märklin-Eisen­bahn ste­hen hat. Die Infor­ma­tio­nen für den Ein­stieg beruht­en auf Gesprächen mit See­hofer, dessen Mitar­beit­ern sowie SPIEGEL-Kol­le­gen, die den Hob­bykeller selb­st in Augen­schein genom­men haben. An kein­er Stelle hat der Autor behauptet, selb­st in dem Keller gewe­sen zu sein.

Das ist ja auch nicht unbe­d­ingt Kern des Anstoßes. Kern des Anstoßes ist die Inter­pre­ta­tion des Begriffes Reportage. Und wenn man das darunter ver­ste­ht, was man in der Wikipedia fes­thält, näm­lich

Als Reportage (von lat. reportare = bericht­en, melden) beze­ich­net man im Jour­nal­is­mus unter­schiedliche Darstel­lungs­for­men, bei denen der Autor nicht vom Schreibtisch aus, son­dern aus unmit­tel­bar­er Anschau­ung berichtet.

dann ist Pfis­ters Text eher ein Mix aus Kol­por- und Reportage, als eine lupen­reine Reportage. Aber es find­en sich weit­ere Textstellen, die fraglich machen, wieso die Jury diesen Text über­haupt als Reportage ange­se­hen hat.

Dabei ist Pfis­ters Text, wenn man von der Hob­bykeller-Geschichte mal absieht, wirk­lich gut, und die Hob­bykeller-Geschichte wird es nicht gewe­sen sein, die die Jury des Egon-Erwin-Kisch-Preis­es zu ihrer Entschei­dung ver­an­lasst hat. Darin liegt eben die Tragik der Geschichte: Dass Pfis­ter gedacht hat, man müsse die an sich gute Geschichte mit der Hob­bykeller-Geschichte anheizen.

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Die Dolchstoßlegende der CSU zu Guttenberg

Offen­bar will sich die CSU unter Her­rn See­hofer der Dolch­stoßle­gende von Karl-The­o­r­dor Gut­ten­berg nicht anschließen und bastelt sich sel­ber eine, so die Rheinis­che Post:

Auf dem Schlacht­feld unbe­siegt” hat­te sich das deutsche Mil­itär im Ersten Weltkrieg gefühlt – und die Nieder­lage auf den Dolch­stoß in Form rev­o­lu­tionär­er Umstürze in der Heimat zurück­ge­führt. Die CSU sieht Gut­ten­berg eben­falls unbe­siegt. Die Fehler in sein­er Dis­ser­ta­tion habe er eingeräumt, die Dok­tor­würde zurück­gegeben, damit alles getan, heißt es. Wenn da nicht der Dolch­stoß von der eige­nen Schwest­er­partei gewe­sen wäre.

Wie oft kann man einen Adeli­gen eigentlich im Schnitt so dolch­stoßen?

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Guttenberg zeigt selbst beim Rücktritt Arroganz

Die CSU fordert ger­ade zwar, dass man sich zurück­nehmen soll, was die Kri­tik an der Per­son Karl Theodor Gut­ten­berg anbe­langt, aber wie kann man das, wenn der immer wieder nach­legt. Es ist ist schlicht eine inhaltliche Zumu­tung, was Gut­ten­berg heute als Rück­trittserk­lärung von sich gegeben hat. Als Ersatz ein­er Selb­stkri­tik müssen natür­lich tote Sol­dat­en her­hal­ten:

Nach­dem dieser Tage viel über Anstand disku­tiert wurde, war es für mich ger­ade eine Frage des Anstandes, zunächst die drei gefal­l­enen Sol­dat­en mit Würde zu Grabe zu tra­gen und nicht erneut ihr Gedenken durch Debat­ten über meine Per­son über­lagern zu lassen.

Was hat denn das in ein­er Rück­trittsrede wegen Hochstapelei zu suchen? Es dient nur der Beweihräucherung der eige­nen Per­son.

Ich habe wie jed­er andere auch zu meinen Schwächen und Fehlern zu ste­hen. Zu großen und kleinen im poli­tis­chen Han­deln, bis hin zum Schreiben mein­er Dok­torar­beit. Und mir war immer wichtig, diese vor der Öffentlichkeit nicht zu ver­ber­gen.

Das sagt jemand, der in sein­er Dok­torar­beit auf 70% der Seit­en Pla­giate ver­wen­det und so demon­stri­ert, wie man eigene Fehler vor der Öffentlichkeit ver­tuscht: Die Gut­ten­bergsche Dok­torar­beit ist doch der Inbe­griff dessen, was man unter einem Pla­giat ver­ste­ht. In der Reue­un­willigkeit eines Dandies nimmt Gut­ten­berg eine Kri­tik­be­freiung seines Tuns in Anspruch, nur um im Abgang ein Loblied an seine eigene moralis­che Ver­fas­sung zu sin­gen:

Ich war immer bere­it, zu kämpfen, aber ich habe die Gren­zen mein­er Kräfte erre­icht.

Er hat sich hero­isch auf­geopfert für die anderen und jet­zt kann er nicht mehr. Welch ein Held. Die heisse Luft, die er da von sich gibt, nen­nt er Kampf. Das ist der­selbe Kampf, mit dem er let­zte Woche seine Dok­torar­beit vertei­digt hat. Aber inhaltlich kam nichts. GAR NICHTS. Er hat ja noch nicht ein­mal erk­lärt, was er unter einem Fehler in sein­er Dok­torar­beit ver­ste­ht. Er hat ja noch nicht ein­mal selb­st im Blick, über wieviele Texte sich sein Pla­giat erstreckt, wieviele Texte des wis­senschaftlichen Dien­stes des Bun­destags er ver­wurstet hat.

Aber dass ANDERE in dieser Angele­gen­heit Fehler gemacht haben, das weiß er. Das kann er auch genau ausle­gen und darüber urteilen:

Wenn allerd­ings, wie in den let­zten Wochen geschehen, die öffentliche und medi­ale Betra­ch­tung fast auss­chließlich auf die Per­son Gut­ten­berg und seine Dis­ser­ta­tion statt beispiel­sweise auf den Tod und die Ver­wun­dung von 13 Sol­dat­en abzielt, so find­et eine drama­tis­che Ver­schiebung der Aufmerk­samkeit zulas­ten der mir Anver­traut­en statt.

Man verge­ht sich an toten, deutschen Sol­dat­en, wenn man Gut­ten­berg in sein­er Glaub­würdigkeit und Merkel in ihrem wis­senschafts­feindlichen Fes­thal­ten an Gut­ten­berg angreift. Sachkri­tik ist Instru­ment der­er, die sich men­schen­ver­ach­t­end auf diejeni­gen stürzen, die das Volk liebt. So weit habe ich Gut­ten­berg ver­standen.

Diese Großkotzigkeit ist wirk­lich boden­los.

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Guten Morgen

morgenkaffee

Die Vor­sitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, hat die Wogen gestern nicht ger­ade geglät­tet, indem sie meint, sie wolle aufk­lärend weit­er an ihren Kom­mu­nis­mus­gedanken fes­thal­ten. Dazu will es irgend­wie nicht passen, der CSU irgen­deinen Blödsinn anzu­dicht­en.

Die Anfrage des US-Jus­tizmin­is­teri­ums bezüglich der Mit­teilun­gen von Wik­ileak­sun­ter­stützer sind inzwis­chen auch öffentlich.

Das Han­dels­blatt por­traitiert Peter Thiel, den Face­book-Mil­lionär.

Und während ich mir die Frage stelle: Die Linke strebt also jet­zt den Kom­mu­nis­mus an, möchte aber das Wort nicht ver­wen­den, ja? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Der Speku­la­tion darüber, warum Rus­s­land und Katar den Zuschlag zu Aus­rich­tung der näch­sten Fußball­welt­meis­ter­schaften bekom­men haben, ist Tür und Tor geöffnet, wenn sich alle Fachkundi­gen einig sind, dass die Wahl nicht auf die Län­der fiel, die die besten Präsen­ta­tio­nen abgegeben haben.

Bei der Rheinis­chen Post kann man heute mal nach­le­sen, wie Land­tagsab­stim­mungen so abge­hen kön­nen.

Die FDP greift die CSU an nach den Äußerun­gen von CSU­lerin Haderthauer über Asy­lanten: Diese hat­te gesagt, dass die bayrische Lan­desregierung unzufriedene Ayslanten gerne bei der Aus­reise behil­flich sei.

Und während ich mir die Frage stelle: Was passiert wohl mit der Begeis­terung über Fußball­welt­meis­ter­schaften, wenn man dem­nächst ein­fach andere Großereignisse zeitlich ver­anstal­tet? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Die GEMA hat gegen YouTube eine einst­weilige Ver­fü­gung ein­gere­icht. Die Entschei­dung hierüber fällt am 27. August. Youtube soll durch die GEMA rechtlich bean­standete Videos nicht gelöscht haben.

Kai Bier­mann hat sich den offiziellen Youtube-Kanal der Bun­deswehr angeschaut und ist etwas irri­tiert darüber, wie flap­sig es dort zuge­ht.

Bun­deswirtschaftsmin­is­ter Brüder­le inter­essiert sich für Fachkräfte aus dem Aus­land. Und CSU-Chef See­hofer hat schon eine Idee für welche Stelle. Meint Klaus Stuttmann.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Youtube bald alle? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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