Guten Morgen

morgenkaffee

Hausver­bot für die GEZ: Das Amts­gericht Bre­men-Blu­men­thal hat fest­gestellt, dass man der Gebühren­fah­n­dern der Öff­is Hausver­bot erteilen kann. Ich habe schon die ersten Stan­dard­for­mu­la­re vor Augen.

Wik­ileaks hat mehr als 391.000 Geheim­doku­mente zum Irak-Krieg veröf­fentlicht. Der Pen­ta­gon hat­te die Medi­en im Vor­feld gebeten, die neuen Infor­ma­tio­nen zu ignori­eren. Die wis­sen wohl schon, was da kommt.

Der Linkspartei dro­ht ein Spenden­skan­dal.Da steckt die CDU in NRW ja schon wieder ein­mal drin.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviel Spenden­skan­dale sind eigentlich nötig, damit der Begriff bei der CDU in den Parteina­men mit aufgenom­men wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffeeHer­fried Mün­kler kri­tisiert in der Süd­deutschen Zeitung Wik­ileaks:

Die durch Wik­ileaks veröf­fentlicht­en Doku­mente bestätigten nur, was man geah­nt und befürchtet hat­te: dass einige amerikanis­che Sol­dat­en — oder auch ganze Trup­pen­teile — die Her­aus­forderun­gen asym­metrisch­er Kriegführung nutzten, um Jagd auf Zivilis­ten zu machen und erkennbar Unbeteiligte hem­mungs­los “abzuk­nallen”, und dass man es in Afghanistan mit einem Geg­n­er zu tun hat­te, der tief in den sozialen und kul­turellen Struk­turen des Lan­des ver­wurzelt war und gegen den man kein pro­bates Mit­tel gefun­den hat­te. Eigentlich haben die Veröf­fentlichun­gen bloß vor­läu­figes in defin­i­tives Wis­sen ver­wan­delt, nichts Sen­sa­tionelles also, auch wenn einige Jour­nal­is­ten anfangs diesen Ein­druck zu weck­en ver­sucht hat­ten. [… ] Immanuel Kant hat das Ver­schwinden solch­er strate­gis­chen Geheimnisse als die Voraus­set­zung eines dauer­haften Welt­friedens begrif­f­en [… Allerd­ings] han­delt es sich eher um Mach­tumverteilun­gen als Ent­mach­tun­gen. […] Man darf bezweifeln, dass dies bei anderen, Wik­ileaks oder wem auch immer, bess­er aufge­hoben ist.

tagesschau.de fragt, was an Sar­razins The­sen dran ist:

Obwohl es bei den Schul- und Uni­ver­sitätsab­schlüssen keine großen Unter­schiede gibt, haben Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund einen deut­lich schlechteren Zugang zum Arbeits­markt. 12,4 Prozent sind arbeit­s­los, bei den Zuwan­der­ern aus der Türkei sind es 16,8 Prozent und bei den Zuwan­der­ern aus dem Iran, dem Irak und Afghanistan ist jed­er vierte arbeit­s­los — trotz hoher Bil­dung. Woran liegt das? Migra­tions­forsch­er Ste­fan Luft von der Uni­ver­sität Bre­men sieht gegenüber tagesschau.de zwei Gründe: Zum einen wer­den im Aus­land erzielte Schul- und Beruf­s­ab­schlüsse in Deutsch­land nur begren­zt anerkan­nt, zum anderen haben bei gle­ich­er Qual­i­fika­tion Zuwan­der­er mit ara­bisch oder türkisch klin­gen­den Namen oft schlechtere Chan­cen.

Die Deutsche Welle bietet hierzu einen kleinen Press­espiegel voll ablehnen­der Hal­tun­gen der Zeitun­gen. Michael Spreng meint, Sar­razin wäre der einzige, der rechts von CDU/CSU eine rechte, bun­desweit bedeut­same Partei grün­den könne. Thomas Prom­ny wun­dert sich bei diesem The­ma über etwas anderes. der stel­lvertre­tende Spiegel-Chefredak­teur Math­ias Müller von Blu­men­cron reagiert auf Kri­tik, dass der Spiegel Sar­razin ein Forum gibt.

In Israel bekommt ein Sänger 39 Peitschen­hiebe, weil er vor gemis­cht­geschlechtlichem Pub­likum aufge­treten ist.

NRWak­tuell por­traitiert ein­mal mehr, dass die Braunen sich nicht grün sind.

Die amerikanis­che Elek­trome­di­en­kette Best Buy hat einen Film mit 15.000€ pro­duziert. Torsten Dewi kri­tisiert diese Zahl: Dieser Film habe nicht 15.000€ gekostet, es sei soviel nur bis­lang an die Teil­nehmenden bezahlt wor­den.

Andrea Köh­ler wun­dert sich bei der NZZ über den Hype um Jonathan Franzens neues Buch.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den rechte Posi­to­nen wieder ‘in’? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Weiterlesen