Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrich Horn schreibt dar­über, dass der ehe­ma­li­ge Chef der Bild­zei­tung, Kai Diek­mann, in der Wulff-Affäre nicht nur den dama­li­gen Bun­des­prä­si­den­ten zu Fall gemacht hat, son­dern auch sich selbst. Und das wird mäch­ti­gen Men­schen klar gewe­sen sein.

Was braut sich denn bloß in Frank­reich mit der Géné­ra­ti­on Iden­ti­taire zusam­men?

Eine Pira­tin regt sich auf, dass die Pres­se nicht über das Refu­ge­e­camp in Ber­lin schreibt, und bekommt von einem Blöd­zei­tungs­re­dak­teur gesteckt, er käme, wenn sie blank zöge. Zum Schein gehen Pira­tin­nen dar­auf ein, the­ma­ti­sie­ren dann aber den dar­in lie­gen­den Sexis­mus und lei­ten die Auf­merk­sam­keit auf die Flücht­lin­ge.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn die Poli­tik die Blöd­zei­tung deckeln kann, was ist an ihr noch jour­na­lis­tisch unab­hän­gig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie stark Annet­te Scha­van da gera­de ihr Amt ram­po­niert, kann man übri­gens gut in der kon­ser­va­ti­ven FAZ nach­le­sen. Dort fasst sich Jür­gen Kau­be an den Kopf bei Scha­vans Behaup­tung, sie wür­de nicht nur ihre Dok­tor­ar­beit, son­dern auch die Wis­sen­schaft ver­tei­di­gen, da die Wis­sen­schaft von die­ser Arbeit, die er nicht Dok­tor­ar­beit, son­dern Lese­nach­weis nennt, kei­ne Notiz genom­men hät­te. Kau­be legt einen Rück­tritt schon des­we­gen nahe, weil eine Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin im Gegen­satz zu einem Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter die Stel­len, die sie prü­fen, unter Druck set­zen kann. Die Ange­le­gen­heit sei aber nicht nur eine Kri­se Scha­vans, son­dern eben auch der Geis­tes­wis­sen­schaf­ten, die Lese­nach­wei­se als Dok­tor­ar­bei­ten dekla­rie­re.

Ulrich Horn meint, die SPD habe ihr Rente-ab-67-Konzept als Ren­ten­kür­zung ent­tarnt.

Rome beschwert sich, dass kei­ner einen ver­haf­tet, wenn man ein Schwein ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was pas­siert eigent­lich mit den Ehren­dok­tor­wür­den, wenn Scha­van kippt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Ulrich Horn unkt, dass die Ruh­ge­biets­städ­te so run­ter­ge­kom­men sind, dass man bald aus Köln und Düs­sel­dorf Erleb­nis­fahr­ten dort­hin oran­gi­sie­ren wer­de.

Gift im Cock­pit
, klingt wie eine TKKG-Folge, wird aber im Bun­des­tag unter­sucht.

Utopia.de stellt Palmöl-Produktalternativen vor. Da merkt man erst ein­mal, wo Palm­öl überal drin ist. Und Sie wun­dern sich, dass die Ja-Magerine so bil­lig ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann gibt’s denn mal einen tren­di­gen Öko-Einkaufsoptimismus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

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Bei der Frank­fur­ter Rund­schau beschreibt man die poli­ti­sche Wand­lung von Gui­do Wes­ter­wel­le.

Ulrich Horn kon­sta­tiert, dass sich Duis­burg auch nach dem poli­ti­schen Wech­sel wei­ter im Sink­flug befin­det.

Der Sän­ger Andy Wil­liams ist gestor­ben.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wel­che Wahl­kampf­rol­le über­nimmt Wes­ter­wel­le denn bei der kom­men­den Bun­des­tags­wahl? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Ste­fan Nig­ge­mei­er bringt die Hirn­ris­sig­keit des Leis­tungs­schutz­rechts auf den Punkt:

Wenn Ange­bo­te wie »Welt Online« zu zig Pro­zent davon leben, dass Goog­le ihnen kos­ten­los Leser brin­gen (und mit diver­sen Tricks dafür sor­gen, dass es mög­lichst noch mehr wer­den), ist das legi­tim. Wenn Goog­le zu einem deut­lich klei­ne­ren Anteil davon pro­fi­tiert, dass Ver­la­ge Inhal­te pro­du­zie­ren, nach denen Leu­te suchen, ist es nicht legi­tim.

Fie­te Ste­gers über das Schei­tern des Facebook-Konkurrenten Dia­spo­ra.

Ulrich Horn schreibt über den Ver­such des Chef­re­dak­tu­ers des Han­dels­blatts, Gabor Stein­gart, den Kon­kur­ren­ten ftd zu fled­dern.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man jetzt end­lich auch Tele­fon­buch­her­stel­ler ver­kla­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

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So, das Hoch­zei­ten ist vor­über, ab jetzt wird wie­der in die Hän­de gespuckt.

Ulrich Horn erwar­tet poli­ti­sche Ein­fluss­nah­men von Fischer & Schrö­der zur kom­men­den Bun­des­tags­wahl, um ihren Platz in den Geschichts­bü­chern zu schmü­cken.

Bei Beet­le­bum hat man raus­ge­fun­den, wie man mit einem Begriff ver­sucht, die sich hin­zie­hen­den Arbei­ten beim Bau der Elb­phil­har­mo­nie zu erklä­ren.

Der Ex-Bundesgrüßaugust Wulff kriegt eine Gehalts­er­hö­hung.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie nennt man eigent­lich so einen 5-Tage-Sommer? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Wird immer pein­li­cher: Der ita­lie­ni­sche Staats­schutz hat den deut­schen Ver­fas­sungs­schutz 2004 über ein mög­li­ches mili­tan­tes, rech­tes Netz­werk und auf die Rede von exem­pla­ri­schen, frem­den­feind­li­chen Aktio­nen hin­ge­wie­sen. Es sei noch­mal dar­auf hin­ge­wie­sen, dass noch nie­mand in die­ser Sache zurück­ge­tre­ten ist und* Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Fried­rich sich nicht ent­blö­det zu behaup­ten, wenn man die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung hät­te, wären die Ermitt­lun­gen gegen die soge­nann­te NSU bes­ser ver­lau­fen (Die hilft nach Fried­rich aber auch, wenn jemand belei­digt wird. Eigent­lich ist Fried­rich wohl jede Begrün­dung sinn­voll, mit der man eine Vor­rats­da­ten­spei­che­rung for­dern kann).

Ulrich Horn kri­ti­siert, dass bei der NRW-CDU von einer Auf­ar­bei­tung des Wahl­de­ba­kels, geschwei­ge denn von einem Neu­an­fang, nicht die Rede sein kann.

Nach­dem die UEFA bei der gera­de zuen­de gegan­ge­nen Fußball-EM durch live wir­kend sol­len­de, jedoch nicht live sei­en­de Bil­der in den Über­tra­gun­gen Zwei­fel an ihrer Serio­si­tät genährt hat, wird es bei der kom­men­den Olym­pia­de nicht viel bes­ser aus­se­hen: Die Richt­li­ni­en für sozia­le Netz­wer­ke sol­len Teil­neh­mern ver­bie­ten, über bestimm­te The­men öffent­lich zu reden. [via]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Seit wann ist Unter-den-Teppich-kehren-statt-ehrlich-zu-sein so ein grund­sätz­li­cher poli­ti­scher Vor­satz? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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* So schnell kann’s gehen: 2 Stun­den nach die­sem Ein­trag ist der Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes zurück­ge­tre­ten.

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Gott­schalk wie­der zu RTL? Wenigs­tens ver­schwin­det er nicht hin­ter einer Bezahl­wand.

Der chi­ne­si­sche Schrift­stel­ler Liao Yiwu erhält den Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels.

Ulrich Horn wun­dert sich, wie Han­ne­lo­re Kraft von der Pres­se gera­de hoch­ge­ju­belt wird – um sie nie­der­schrei­ben zu kön­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wen muss ich eigent­lich anbe­ten, dass sich das Wet­ter jetzt mal zwei Wochen hält? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Eben war Lindenstraßen-Star Kos­tas Papa­na­sta­siou im Fern­se­hen zu sehen, der bedau­ert, dass die Lin­ken in Grie­chen­land nicht an die Regie­rung gekom­men sind, son­dern die­je­ni­gen, die in der Ver­gan­gen­heit alles ver­bockt haben.

Ulrich Horn bemän­gelt die Selbst­ge­fäl­lig­keit der Regie­rungs­ko­ali­ton in NRW ange­sichts der All­tags­pro­ble­me, wie z.B., dass in Köln und Düs­sel­dorf 50.000 feh­len­de Woh­nun­gen erwar­tet wer­den. Das erin­nert mich an eine Begeg­nung vom Wochen­en­de: Ich kam mit einer Sozi­al­päd­ago­gin, die an einer Schu­le in Düs­sel­dorf arbei­tet, ins Gespräch. Der erzähl­te ich von mei­ner Schwes­ter, die in Essen als Grund­schul­leh­re­rin arbei­tet, und die­se wie­der­um mein­te, es sei für sie das Trau­rigs­te, wenn Kin­der statt mit Schul­ran­zen mit Aldi-Tüten zur Schu­le erschie­nen. Sowas sei in Düs­sel­dorf mitt­ler­wei­le auch nichts unge­wöhn­li­ches mehr, mein­te die Sozi­al­päd­ago­gin.

Vor­ges­tern lag ich mit mei­nen EM-Tipps ganz falsch, ges­tern genau rich­tig. Bleibt ein klei­nes Minus. Heu­te wird Irland wohl gegen Ita­li­en ver­lie­ren und bei Kroa­ti­en gegen Spa­ni­en lieb­äug­le ich mit einer Tor­wet­te. Mal sehen, was die Kroa­ten wer­den rei­ßen kön­nen, um im Tur­nier zu blei­ben. Viel­leicht kicken sie ja sogar Spa­ni­en raus.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo bleibt der Som­mer eigent­lich? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Hihi. Der Bulo hat einen Comic zur Rund­show gemacht.

Falls Sie Ulrich Horn heu­te noch nicht gele­sen haben, holen Sie das bit­te nach.

Offen­bar ist die Poli­zei Dort­mund einem Nazi-Hinweis im Fall der NSU-Morde nicht nach­ge­gan­gen.

Bild­zei­tungs­lob­by­ist Chris­toph Kee­se reagiert auf den Text Heri­bert Prantls, der kei­nen guten Grund für ein Leis­tungs­schutz­recht aus­ma­chen kann. Im Inter­net wäre ein Leis­tungs­schutz für Snip­pets, Text­aus­zü­ge, wie sie bei Goog­le News zu fin­den sind, berech­tigt, denn:

Zusam­men­fas­sun­gen wären ohne die Inves­ti­ti­ons­leis­tun­gen der Ver­la­ge nicht ent­stan­den

Als ob Goog­le News aus­schließ­lich voll­stän­di­ge Arti­kel­kurz­fas­sun­gen über­näh­me und nicht auch unvoll­stän­di­ge Sät­ze.

Apro­pos Sprin­ger: Da möch­te man vor­schnell Anet­te Scha­van bezüg­lich ihrer Dis­ser­ta­ti­ons­pla­gi­ats­vor­wür­fe ent­las­ten und merkt hin­ter­her, dass das, was man vor­legt, nicht das ist, was behaup­tet wird. Abso­lut schüt­zens­wert, die Pro­duk­te die­ses Ver­la­ges.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Läuft die Rund­show noch mal rund? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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