Artikel-Schlagworte: „Uli Hoeneß“

Guten Morgen

Morgenkaffee

Rou­ven sam­melt Anna­bel­las O-Töne.

Ulrich Horn über Ulrich Hoeneß.

Im Zuge der St.-Martins-Umzugs-Benennung jetzt erst gele­sen: Das Neger­lein in Die klei­ne Hexe wur­de zu der Mes­ser­wer­fer.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Waren das die­sel­ben Leu­te, die vor Gewalt in Com­pu­ter­spie­len war­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 3. Mai 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gro­ßes Kopf­schüt­teln ist heu­te Mor­gen mal wieder:

Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoe­neß gibt so eine Art Beich­te in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zwei­felt an der Auf­rich­tig­keit die­ses öffent­li­chen Bedau­erns, denn:

Er sorg­te sich, man kön­ne ihm auf die Spur kommen.

Tho­mas Wal­de vom ZDF hat da auch eine inter­es­san­te Interpretation:

Und See­ho­fer natür­lich auch. Gran­di­os aber auch:

Jür­gen Haber­mas meint auch schon wie­der was zur Lage Europas:

What is requi­red is soli­da­ri­ty ins­te­ad, a coope­ra­ti­ve effort from a sha­red poli­ti­cal per­spec­tive to pro­mo­te growth and com­pe­ti­tiveness in the euro zone as a who­le. Such an effort would requi­re Ger­ma­ny and several other coun­tries to accept short- and medium-term nega­ti­ve redis­tri­bu­ti­on effects in its own longer-term self-interest.

Euro­pa ist also geret­tet, wenn ein­fach nur irgend­wer irgend­was mal akzeptiert.

Der Fefe des Tages: Bän­ker erklä­ren, wes­we­gen 1 Mio. £ Jah­res­ge­halt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzep­tie­ren, um nicht die Kopf zu schütteln.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn man den Hoe­neß bis­her schon akzep­tiert hat­te, muss man dann das Akzep­tie­ren ein­fach erwei­tern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 26. April 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Nes­sy knipst ihre Plan­ta­ge.

Für Prä­si­dent Bush, neu­er­dings selbst in den USA für Fol­ter ver­ant­wort­lich gemacht, bekommt eine Biblio­thek gewid­met.

Der Bun­des­fi­nanz­hof rügt den Umgang mit dem Steu­er­fall Hoeneß.

In Darm­stadt dis­ku­tie­ren Exper­ten dar­über, wie es mit dem Welt­raum­schrott wei­ter­ge­hen soll.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was sind eigent­lich gera­de wohl die span­nends­ten Welt­raum­plä­ne? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Hoeneß

Da tref­fe ich den Uli an der Wurst­brate­rei, wie er sein Würst­chen gera­de in den Senf auf der Papp­scha­le tunkt. Bestimmt wie immer, mäßig Anteil neh­mend an sei­ner Umge­bung. Und irgend­wie bleibt man doch nicht schwei­gend dane­ben stehen.

Alles gut?”

- “Was soll schon sein? Läuft alles.”

Naja, die Pres­se und die Staats­an­walt­schaft sitzt dir doch im Nacken. Ange­nehm ist das doch sicher­lich nicht.”

- “Ach, sowas bin ich doch gewohnt. Ich habe mich immer dar­auf ver­las­sen, selbst zu kämp­fen. Immer. Sowas scho­ckiert mich nicht son­der­lich. Und wenn man dann so gran­di­os gegen den wich­tigs­ten Fuss­ball­ver­ein der Welt gewinnt, dann bestä­tigt einen das doch. Da denkt man doch nicht an irgend­wel­che Hinterzimmeradvokaten.”

Aber genau die kön­nen dir doch ans Bein pinkeln.”

- “Das ist auch nichts Neu­es. Wenn sie so lan­ge einem Ver­ein vor­ste­hen, da müs­sen sie wis­sen, wie sie mit Leu­ten umge­hen, die an ihrem Stuhl sägen. Das ist weni­ger Eitel­keit, als viel­mehr Selbst­be­haup­tung und der Erfolg zeigt, dass das im Sin­ne der Sache war.”

Und wo bleibt die Rücken­de­ckung, außer von Franz und Kalle?”

- “Da drau­ßen wird kein Fuß­ball gespielt, der ist nur aufm Rasen. Da gibt es kei­ne Mann­de­ckung, da wird nicht abge­pfif­fen, wenn jemand dich foult. Da musst du vor­sor­gen. Schau, die Spa­ni­er waren ja vor­bil­dich, was ihre Netz­werk­ar­beit anging. Nur war die viel zu stark vom Finan­zi­el­len abhän­gig. Bei uns wir­ken zudem ande­re Kräf­te. Wir sind nicht so finanz­stark, dafür kip­pen wir nicht um, wenn eine Säu­le insta­bil ist. Und bei mir funk­tio­niert das ähnlich.”

Das heißt, dein Ein­fluss wird nicht weni­ger, selbst wenn du fal­len solltest?”

- “Das wer­den wir ja noch sehen.”,

sag­te Ulli, biss noch ein­mal von sei­ner gesenf­ten Brat­wurst ab, schief­te ordent­lich in sein Stoff­ta­schen­tusch, warf die gebrauch­te Papp­scha­le in den über­vol­len Müll­korb, nick­te mir bestimmt zu und schlurf­te zu sei­nem Audi rüber, den er mit sei­ner Schlüs­sel­fern­be­die­nung auf­blin­ken ließ.

Lesezeichen vom 23. April 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Zumin­dest aus sport­li­cher Hin­sicht ist der kom­men­de Wech­sel von Mario Göt­ze zum FC Bay­ern gera­de das Wel­len­the­ma im Inter­net. Was soll’s.

Böse Zun­gen behaup­ten schon, das sol­le vom Hoeneß-Ärger ablen­ken. Da kri­ti­siert die Oppo­si­ti­on im deut­schen Bun­des­tag die Straf­lo­sig­keit für gestän­di­ge Steu­er­hin­ter­zie­her.

Micha­el Spreng meint, Uli Hoe­neß mache den Feh­ler, den alle Poli­ti­ker auch mach­ten: Schwei­gen.

Der Bay­ri­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof hat eine Kla­ge gegen den Rund­funk­bei­trag zurück­ge­wie­sen.

Hei­se über die nordrhein-westfälische Gesund­heits­mi­nis­te­rin:

Dah­l­manns Vor­wür­fe grün­den sich unter ande­rem dar­auf, dass Stef­fens 2011 nicht nur den Deut­schen Homöo­pa­thie­kon­gress eröff­ne­te, son­dern auch zugab, dass sie “von Homöo­pa­thie per­sön­lich über­zeugt” sei. […] Schon damals mein­te die mehr­fa­che Stu­di­en­ab­bre­che­rin, sie wol­le “Aus­bil­dungs­be­ru­fe wei­ter­ent­wi­ckeln” und man brau­che “natür­lich auch Stu­di­en­gän­ge”. In Nordrhein-Westfalen wol­le sie nicht nur in der Wei­ter­bil­dung, son­dern auch beim Bache­lor und beim Mas­ter “ande­re Wege gehen”. […] Im nordrhein-westfälischen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um meint man auf Anfra­ge von Tele­po­lis, man kön­ne kei­ne Stel­lung­nah­me zu den Vor­wür­fen des FDP-nahen Zusam­men­schlus­ses abge­ben, weil die Minis­te­rin “erkrankt” sei. Ob sie sich mit homöo­pa­thi­schen Mit­teln zu kurie­ren ver­sucht, ist nicht bekannt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer hat­te den Hoe­neß eigent­lich zum Vor­bild? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Auch das ist NRW: Wie man im Scherz sich online mit einem Dok­tor­grad bezeich­net und die Poli­zei auf die Idee kommt, dar­auf­hin eine Haus­durch­su­chung zu machen.

Ulrich Horn meint, im Fall Hoe­neß müss­ten noch diver­se Fra­gen öffent­lich geklärt werden.

Ein Ser­ver mit Daten von sämt­li­chen in Deutsch­land Online-Reise-Buchenden ist geknackt wor­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist Hoe­neß eigent­lich immer fürs gro­ße Ver­sem­meln zustän­dig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 20. April 2013

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