Guten Morgen

Morgenkaffee

Was man wohl heute nachguck­en muss, ist die gestrige NDR3-Sendung Über Gebühr über den neuen Rund­funkbeitrag.

Ste­fan Nigge­meier schreibt darüber, auf was für einem Umweg ein Leis­tungss­chutzrecht­geg­n­er es doch noch in einen Bericht des Han­dels­blatts geschafft hat.

Uwe Jus­tus Wen­zel hätte es begrüßt, wenn der Papst nicht bloß sein Ponit­fikat, son­dern das Pon­tif­ikat schlechthin an den Nagel gehängt hätte.

Und während ich mir die Frage stelle: Wofür und bei wem ste­ht die Bun­desregierung eigentlich beim Leis­tungss­chutzrecht im Wort? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Offen­bar steigt GAZPROM bei Bay­ern München ein.

Ste­fan Nigge­meier stellt betrübt fest, dass die meis­ten Zeitun­gen ger­ade beim The­ma Leis­tungss­chutzrecht ihre jour­nal­is­tis­che Kom­pe­tenz verkauft haben.

In München hat die Polizei wegen ange­blich geklauter 5€ einem Schüler den After aus­geleuchtet, ein ander­er durfte sein Geschlecht­steil anheben, Schü­lerin­nen mussten ihren BH öff­nen.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben es die Bay­ern nicht so mit Rechtsstaatlichkeit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Halb zog sie ihn, halb sank er hin: Ste­fan Nigge­meier schwingt sich zur Vertei­di­gung Julia Schramms auf. Woraufhin ich behaupte:

Ich glaube, man kann sin­nvoll zwei Sachen unter­schei­den: Die schlampige Art, wie das, was Julia Schramm im Pod­cast gesagt hat, zu ein­er reißerischen Spiegel-Online(u.a.)-Polemik wurde, die die Leser auf­grund des “guten” Namens des gele­se­nen Medi­ums unhin­ter­fragt weit­er­ge­trascht haben. Hier ist es schon bemerkenswert, wie zu Gun­sten von Klick­zahlen des eige­nen Artikels die Wahrheit so schnell geopfert wird.

Dass Julia Schramm eine Hal­tung der Grif­figkeit eines nassen Seifestücks besitzt, ist die andere Sache. Wer meint, heute gäbe es nichts Neues, son­dern nur Patch­works vor­ange­gan­gener Ideen, der patch­workt eben auch selb­st nur noch. Daher klingt es dur­chaus wider­sprechend, wenn sie im Pod­cast in Hin­blick auf die Ver­fol­gung ille­galer Kopi­en sagt, was sich verkaufen lasse, das verkaufe sich auch – unab­hängig von ille­galer Kopier­erei, dann aber selb­st mit dazu beizu­tra­gen, dass gegen diese Kopier­erei vorge­gan­gen wird. Es ist aber eben seit­ens des Ver­lages kein Wider­spruch, beste­hende Geset­ze in Anspruch zu nehmen.

Jesus war wohlmöglich mit Maria Mag­dale­na ver­heiratet. Woraufhin ich unke:

http://twitter.com/#!/caasn/status/248534044982276099

Stephanie Klee in der taz über eine Pros­ti­tu­ierte, die Bet­ti­na Wulff ins Bor­dell ein­lädt, weil deren medi­ale Insze­nierung auf Kosten der Pros­ti­tu­ierten geht. Touché!

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es nicht auch Hal­tung, die wir an der Wulff ver­mis­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier bringt die Hirn­ris­sigkeit des Leis­tungss­chutzrechts auf den Punkt:

Wenn Ange­bote wie »Welt Online« zu zig Prozent davon leben, dass Google ihnen kosten­los Leser brin­gen (und mit diversen Tricks dafür sor­gen, dass es möglichst noch mehr wer­den), ist das legit­im. Wenn Google zu einem deut­lich kleineren Anteil davon prof­i­tiert, dass Ver­lage Inhalte pro­duzieren, nach denen Leute suchen, ist es nicht legit­im.

Fiete Ste­gers über das Scheit­ern des Face­book-Konkur­renten Dias­po­ra.

Ulrich Horn schreibt über den Ver­such des Chefredak­tuers des Han­dels­blatts, Gabor Stein­gart, den Konkur­renten ftd zu fled­dern.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man jet­zt endlich auch Tele­fon­buch­her­steller verk­la­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jens Wein­re­ich, ein kri­tis­ch­er und nicht unbe­d­ingt allen­thal­ben angenehmer Sportjour­nal­ist, also im Grunde das Gegen­stück zu Wolf-Dieter-Poschmann, ist beim Deutsch­land­funk als freier Mitar­beit­er raus­ge­flo­gen. Und die Begrün­dung sollte man sich mal ein­rah­men: Weil er den Redak­tions­frieden bedro­hte. Als einzel­ner. Grandios. Aufre­gung als Tod­sünde. Willkom­men im Sportjour­nal­is­mus.

Alt, aber schön und heute erst gele­sen: Ste­fan Nigge­meier über Lanz.

Beetle­bum wird 7 und macht sich Gedanken, was wäre, wenn er statt eines Blogs damals ein Baby gezeugt hätte.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Sport­berichter­stat­tung so kri­tik­feindlich? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Ach wie schön, der Fifa-Chef hat wohl für Wahlstim­men TV-Rechte unter Wert ver­hök­ert.

Wie schön, dass die Kristi­na-Schröder-Kohl-Poster-Anek­dote, die in freiester Anlehnung hier­her stammt, immer noch durch den Qual­ität­sjour­nal­is­mus geis­tert.

Wie wichtig ist für die Öffentlichkeit die sex­uelle Ori­en­tierung von Peter Alt­maier? Über­haupt nur dann, wenn er ver­sucht, damit zu punk­ten, oder? Oder auch, wenn andere mit ihrer ver­suchen zu punk­ten?

Und während ich mir die Frage stelle: Haben wir bald eine seux­u­ell aufge­ladene Energiewende? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Was waren das noch für Zeit­en, als so eine Mel­dung noch für einen Skan­dal sorgte: Diox­in in Eiern in NRW ent­deckt.

Ulrich Horn sieht im Vorge­hen der NRW-FDP eine möglicher­weise länger geplante Insze­nierung.

Thomas Hor­nauer zieht vor Ste­fan Nigge­meier den Schwanz ein. Haupt­sache mal mit Anwalt Kohle einge­fordert haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man als Blog­ger nicht gle­ich einen Anwalt ein­stellen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern lief in der ARD “Der Sturz. Honeck­ers Ende”, ein Film um ein Inter­view mit Mar­got Honeck­er, die immer noch nicht wahr haben will, dass die DDR qua Unrechtsstaat gescheit­ert ist, son­dern meint, er sei von frem­den Mächt­en gestürzt wor­den. Mein weiß ja gar nicht, wenn man sich mit Mar­got Honeck­er befasst, ob man argu­men­ta­tiv auf das, was sie sagt einge­hen soll, oder Mitleid haben soll oder irri­tiert über ihre die Tragö­di­en ander­er ver­ach­t­ende, ste­henge­bliebene Ansicht­en sein soll, und ist es unterm Strich alles. Im Osten des Lan­des fragt man sich dabei auch, ob ein solch­es Inter­view nicht die Sym­pa­thieen für die DDR nährt. Man kann das eine aber nicht ohne das andere haben. Die Debat­te über den Unrechtsstaat DDR ist noch nicht, aber sich­er irgend­wann been­det. Der Kern ist hier­bei, dass die DDR nicht als dem Kap­i­tal­is­mus gegenüber­ste­hen­der Sozial­is­mus Unrechtsstaat ist, son­dern sie war ein Unrechtsstaat, weil es keine Gewal­tenteilung gab, was den Einzel­nen Men­schen dem Staat gegenüber zur völ­li­gen Macht­losigkeit, selb­st was seine Men­schen­rechte ange­ht, verurteilte.

Whit­ney Hous­tons als Com­back gedachter und als Fare­wall anlaufend­er, let­zter Film ist ange­laufen.

Ste­fan Nigge­meier irri­tiert, wie beim Han­dels­blatt dank Ver­bre­itung von Hek­tik Fehler kaschiert wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Sozial­is­mus ern­sthaft noch etwas anderes als ver­gan­gener Staat­sir­rgang? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 12. März 2012

Die Nachtgeschichten von heute

  • Update: ± Mais­Menos | rebel:art
  • ARD: NPD-Spitzen­poli­tik­er war eng mit NSU-Ter­rorzelle ver­net­zt | tagesschau.de — In einem Inter­view mit der ARD räumte Schw­erdt ein, dass Uwe Mund­los, eines der mut­maßlichen NSU-Mit­glieder, Ende der neun­ziger Jahre min­destens ein Mal als Fahrer für ihn tätig war. Auf einem der ARD vor­liegen­den Foto vom 17. Jan­u­ar 1998 ist er außer­dem mit der mut­maßlichen NSU-Ter­ror­istin Beate Zschäpe bei ein­er Demon­stra­tion in Erfurt zu sehen. Nur zehn Tage später taucht­en Zschäpe, Mund­los und Böhn­hardt in den Unter­grund ab. Schw­erdt gilt zudem als poli­tis­ch­er Ziehvater von Ralf Wohlleben, der in Unter­suchung­shaft sitzt und das Trio mit ein­er Waffe ver­sorgt haben soll.
  • Fefes Blog — Auch das noch: Die S21-Stresstest-Soft­ware war wohl fehler­haft. Und dreimal dürft ihr rat­en, zu wessen Gun­sten sie sich ver­rech­net!
  • Look­ing at things: Wie der Dik­ta­tor zum DJ wurde | Kul­tur | ZEIT ONLINE
  • Michael Ver­ho­evens Sohn ist arm dran « Ste­fan Nigge­meier — Ich fürchte, dass dieser Artikel nicht nur etwas über die Ahnungslosigkeit von Michael Ver­ho­even aus­sagt, der glaubt, dass man im Inter­net Filme nur stehlen kann, bis endlich die ACTA-Kassen aufgestellt sind. Ich fürchte, dass das Stück und die Tat­sache, dass der »Focus« das so gedruckt hat, auch etwas darüber aus­sagt, in welchem Maß die ACTA-Lob­by bere­it ist, mit Unredlichkeit und Boshaftigkeit für ihre Inter­essen zu kämpfen.
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jojo stellt heute Mor­gen Nerd-Kün­stler vor.

Ste­fan Nigge­meier hat RTL-Nachricht­en geschaut und fasst es kaum.

Ulrich Horn poltert gegen die geplante Diäten-Erhöhung der NRW-Land­tagsab­ge­ord­neten.

Friedrich Küp­pers­busch küm­mert sich im Nord­WestRa­dio um Kümmerer:[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/062657/062657_216759.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Mauschelt es sich im Land­tag eigentlich bess­er als ander­swo? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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