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Artikel-Schlagworte: „Stefan Niggemeier“

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  • Jah­res­tag als Wen­de­punkt | Post von Horn — Die SPD hat das Pro­blem, dass die wich­ti­gen Auf­ga­ben­fel­der Wirt­schaft, Ener­gie, Städ­te­bau und Ver­kehr, die im Bun­des­ka­bi­nett auf zwei Minis­ter ver­teilt sind, in NRW in einem ein­zi­gen Minis­te­ri­um zusam­men­ge­fasst wur­den. Die­ses Klum­pen­ge­bil­de erweist sich als gro­ber Orga­ni­sa­ti­ons­feh­ler. Das Minis­te­ri­um ist der­art über­frach­tet, dass es kei­nes sei­ner The­men, die für die Ent­wick­lung des Lan­des wich­tig sind, ange­mes­sen prä­sen­tie­ren kann. Und so konn­te sich der Ein­druck fest­set­zen, der SPD und ihrem Mul­ti­mi­nis­ter Voigts­ber­ger fehl­ten Kon­zep­te und Perspektiven.
  • Ste­fan Nig­ge­mei­er: Wer sol­che Exper­ten kennt, braucht kei­ne Lai­en — FAZ.NET

Guten Morgen

Morgenkaffee

Auch der Chef­re­dak­teur der West­fä­li­schen Nach­rich­ten, Nor­bert Tie­mann, outet sich als Fan des Präe­ja­ku­la­ti­ons­jour­na­lis­mus.

Poli­zei­ein­sät­ze bei Face­book­par­ties kos­ten bis zu 115.000€. Da sind StudiVZ-Parties günstiger.

Die Ita­lie­ner plün­dern ihre Kon­ten. Das könn­te Frank­reich in Schwie­rig­kei­ten bringen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kür­zen die Ita­lie­ner eigent­lich jetzt eher bei Sozi­al­leis­tun­gen oder bei der Müll­ab­fuhr? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nig­ge­mei­er schreibt zusam­men­fas­send etwas über den inzwi­schen gelösch­ten, vor­ur­teils­durch­tränk­ten Arti­kel der Ful­da­er Zei­tung zum Oslo­er Atten­tat, der ges­tern durch die sozia­len Netz­wer­ke geisterte.

Fefe ist begeis­tert von der Reak­ti­on des nor­we­gi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten auf das Attentat.

In der Schweiz regen sie sich schon wie­der auf, dass es im Super­markt so viel teue­rer als in Deutsch­land ist. EU-Vorteil, wür­de ich da mal sagen.

Wenn Felix Schwen­zel schon die gan­ze Zeit auf sich selbst ver­linkt, tue ich das auch mal: Wir waren ges­tern auf einen Abste­cher in Neuss.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Schlech­tes Wet­ter, ok, aber war es letz­tes Jahr im Juli auch so düs­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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  • GEMA zen­siert mei­nen Film in Deutsch­land » netzpolitik.org — Die US-Künstlerin Nina Paley war zuletzt zur Open Know­ledge Kon­fe­renz in Ber­lin zu Besuch und fand dabei her­aus, dass ihr Spiel­film “Sita sings the blues” von der GEMA auf You­tube zen­siert wird. Das wun­der­te und ver­är­ger­te sie, da sie alle Rech­te geklärt hat und in einer Crowdfunding-Aktion mehr als 55.000 Dol­lar ein­ge­sam­melt hat, um die Musik im Film frei zu kau­fen und den Film unter einer Crea­ti­ve Com­mons Lizenz zu veröffentlichen.
  • Kampagnen-Kamikaze bei der ARD « Ste­fan Nig­ge­mei­er — [Bei der ARD] wur­de offen­bar flä­chen­de­ckend Panik ange­ord­net, um auf einen Angriff mit einem Gegen­an­griff reagie­ren zu kön­nen. Das Aus­maß des Aktio­nis­mus ist in jün­ge­rer Zeit ein­zig­ar­tig, und auch den Kol­le­gen, die des­halb aus­schwär­men, um Kron­zeu­gen wie mich anzu­spre­chen, ist nicht allen wohl bei dem, was sie da tun (müs­sen).
  • Lie­ber Chris­toph Kee­se — SIXTUS.CC — Hier­mit stel­le ich in Rech­nung: Online-Lizenz für das Por­traitfo­to “Mar­kus Hünd­gen” zur Ver­wen­dung unter der Domain presseschauder.de…
  • Goog­le plant die Super-Datenbank — Gelas­sen­heit durch Kom­pe­tenz — So titel­te ges­tern die SZ, die ZEIT eben­so deut­lich mit “Goog­le will Nut­zer­pro­fi­le direkt ver­kau­fen”. FeFe ist drauf ange­sprun­gen und auf Twit­ter rollt jetzt noch ein Empö­rungst­s­u­na­mi. Ganz schlimm, was Goog­le da macht. Man soll­te es in Goog­lem­ort umbe­nen­nen. Aber mal im Ernst, was is da dran, is das ne Ente, über­trie­be­ne Empö­rung oder will Goog­le tat­säch­lich den Adreß­händ­lern, die unbe­hel­ligt und zumin­dest in Deutsch­land vom Lis­ten­pri­vi­leg geschützt agie­ren, Kon­kur­renz machen? Glück­li­cher­wei­se bin ich nicht der ein­zi­ge, dem das komisch vorkommt.
  • Zip­pert zappt: Zip­pert zappt — Nach­rich­ten Print — WELT KOMPAKT
  • 500 Inter­nal Ser­ver Error — 500 Inter­nal Ser­ver Error

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  • Bernd Althus­mann: Trü­be Quel­len | Stu­di­um | ZEIT ONLINE — Aus­ge­rech­net der nie­der­säch­si­sche Bil­dungs­mi­nis­ter Bernd Althus­mann bedien­te sich in sei­ner Dok­tor­ar­beit frem­den geis­ti­gen Eigen­tums. Für den Rechts­wis­sen­schaft­ler Vol­ker Rieb­le han­delt es sich bei den dar­ge­stell­ten Bei­spie­len aus Althus­manns Dis­ser­ta­ti­on um kla­re Pla­gia­te: »Der Leser wird getäuscht: Und zwar über das Aus­maß der Frem­durhe­ber­schaft.« Bei den kopier­ten Abbil­dun­gen sieht Wolf­gang Löwer, Ombuds­mann der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft für Fra­gen wis­sen­schaft­li­chen Fehl­ver­hal­tens, sogar das Urhe­ber­recht tan­giert. »Das könn­te man als Pla­gi­at im recht­li­chen Sinn wer­ten«, sagt der Bon­ner Jura­pro­fes­sor. Auch die Recht­spre­chung ver­tritt einen strik­ten Pla­gi­ats­be­griff. So urteil­te das baden-württembergische Ver­wal­tungs­ge­richt in einem ähn­li­chen Fall: Selbst »soweit sich in den von der Beklag­ten benann­ten Pla­gi­ats­pas­sa­gen Hin­wei­se auf die Ori­gi­nal­stel­len fin­den las­sen, besei­ti­gen die­se nicht den Übernahmevorwurf«.
  • BBC News — Inter­net trea­su­re hunt cau­ses bomb sca­re
  • Bar­ba­ra Salesch « Ste­fan Nig­ge­mei­er — hat bekannt­ge­ge­ben, dass sie zum Ende des Jah­res auf­hö­ren will. Sie will sich mehr der Male­rei wid­men. Ich hät­te ange­nom­men, dass sich das auch wäh­rend der Show machen ließ, hin­ter dem Rich­ter­tisch, zwi­schen zwei Nicht­ver­ei­di­gun­gen von Zeu­gen. Irgend­was hat sie da immer schon vor sich hin­ge­krit­zelt. Akten­no­ti­zen wer­den es ja nicht gewe­sen sein.

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  • Koch-Mehrin: Das Ende der Lügen | Sprach­log — Nur, falls es jemand immer noch nicht ver­stan­den hat: Deutsch­land wird im For­schungs­aus­schuss des Euro­pa­par­la­ments durch eine über­führ­te wis­sen­schaft­li­che Betrü­ge­rin reprä­sen­tiert. Die Bot­schaft, die Koch-Mehrin und ihre Unter­stüt­zer in den Füh­rungs­gre­mi­en der FDP damit an Wis­sen­schaft und Gesell­schaft sen­den, ist kris­tall­klar: Ihr könnt uns mal. Eure Regeln gel­ten nicht für uns. Wir sind unan­tast­bar. Wir lügen und betrü­gen, und wenn wir auf­flie­gen, hal­ten wir kurz inne, um euch ins Gesicht zu spu­cken. Und dann machen wir da wei­ter, wo wir auf­ge­hört haben.
  • Ecua­dor: Nie­bel und die India­ner | ZEIT ONLINE — Es schien wie ein gro­ßes Miss­ver­ständ­nis. Fünf Jah­re lang hat­te Nie­bel als Gene­ral­se­kre­tär das Eigen­in­ter­es­se zum Mar­ken­kern sei­ner Par­tei geformt. Jetzt stand er einem Minis­te­ri­um vor, des­sen Mar­ken­kern der Altru­is­mus war.
  • Anti-Terror-Gesetze: Minis­ter set­zen FDP unter Druck — Ser­vice — sueddeutsche.de — Die Euro­päi­sche Uni­on lei­te­te ein Ver­fah­ren gegen Deutsch­land wegen feh­len­der Umset­zung der EU-Richtlinie zur Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ein, wie die Minis­ter bestä­tig­ten. Die EU-Kommission in Brüs­sel hat als ers­te Stu­fe des Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­rens zunächst eine Stel­lung­nah­me des Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums angefordert.
  • Bur­schen­schaff­ner « Lars Rei­ne­ke — Schwer atmend rum­pel­te er in unser Rau­cher­ab­teil, warf sein Rei­se­ge­päck auf ein Sitz­pols­ter und kram­te einen klei­nen, bestick­ten Stoff­beu­tel aus einer Sei­ten­ta­sche sei­nes Ruck­sacks. Dar­aus ent­nahm er einen 20-Mark-Schein und eine selbst­ge­dreh­te Ziga­ret­te, die er sich umge­hend anzün­de­te. Erst­mal durch­at­men. Soviel Zeit muss­te sein.
  • Und die Eulen wol­len wir auch zurück! « Ste­fan Nig­ge­mei­er — Die­se Kam­pa­gne wur­de maß­geb­lich von den bei­den „Bild”-Leuten betrie­ben, die heu­te aus­ge­zeich­net wer­den sol­len. Zu die­ser Kam­pa­gne gehör­te es, dass Paul Ron­zhei­mer, ein 25-jähriger Jour­na­list, der sein Hand­werk auf der Axel-Springer-Akademie gelernt hat, nach Grie­chen­land reis­te und — in den Wor­ten mei­nes Kol­le­gen Micha­lis Pan­te­lou­ris: “sich auf dem Athe­ner Syntagma-Platz foto­gra­fie­ren ließ, wie er vor demons­trie­ren­den Men­schen, die nicht mehr wis­sen, wie sie ihre Fami­li­en ernäh­ren sol­len, mit Drachmen-Scheinen wedel­te wie mit Bana­nen vor Affen im Zoo.”
  • Anti-Raucher-Kampagne: Qual kommt von Qual­men — SPIEGEL ONLINE — War­nun­gen auf Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen sind welt­weit Stan­dard, doch Rau­cher neh­men die uni­for­men Auf­dru­cke kaum noch wahr. Das dürf­te sich bald ändern, denn der Trend geht zu Warn­bil­dern von erschre­cken­der Deutlichkeit.
  • Eon-Aufsichtsrat berät Atom­wen­de: RWE geht vor Gericht | RP ONLINE — Die Ener­gie­kon­zer­ne RWE und Eon haben die ers­te Kla­ge gegen die umstrit­te­ne Brenn­ele­men­te­steu­er ein­ge­reicht. Eine RWE-Sprecherin sag­te am Mitt­woch, die soge­nann­te Sprung­kla­ge sei bereits am Diens­tag dem Finanz­ge­richt Mün­chen zuge­stellt wor­den. Sie kor­ri­gier­te damit frü­he­re Anga­ben, wonach der Kon­zern erst am Mitt­woch Wider­spruch gegen die Steu­er ein­le­gen wollte.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nig­ge­mei­er wun­dert sich, was man beim deut­schen Pres­se­rat für rügens­wert hält und was nicht.

Alex­an­der Schim­mel­busch wun­dert sich über den Erfolg von Go the fuck to sleep von Adam Mans­bach, in dem sich Gedich­te ent­nerv­ter Eltern wie die­sem finden:

Das Schaf schmiegt sich an sei­ne Lämmer.
Das Kätz­chen schnurrt lei­se und fein, 
Du liegst end­lich in dei­nem Bett mein Schatz.
Ver­damm­te Schei­ße, schlaf ein.

und erklärt sich den Erfolg des Buches so:

Viel­leicht damit, dass es Mans­bach poin­tiert gelingt, den in ver­weich­lich­ten Wohl­stands­ge­sell­schaf­ten weit ver­brei­te­ten Wahn zu ent­lar­ven, jedem noch so irra­tio­na­len Wunsch eines Klein­kin­des ein tie­fes und ernst­haf­tes Ver­ständ­nis ent­ge­gen­zu­brin­gen. Die­se infan­ti­le Unfä­hig­keit, eine tat­säch­li­che Eltern­rol­le ein­zu­neh­men, hat zur Fol­ge, dass Erwach­se­ne ihren Klein­kin­dern auf Augen­hö­he begeg­nen — aus päd­ago­gi­scher Sicht ein fata­ler Fehler.

Chris­toph Süß wun­dert sich über die Atom­kraft­wen­de­hä­sel der Regierung:

[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/bw1XsLzS/bLQH/bLOliLioMXZhiKT1/uLoXb69zbX06/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_-TS/_-rp9AxP/110611_0903_orange_Atomausstieg-reloaded.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Humor­vol­ler Umgang mit Kin­dern ist noch kein Auto­ri­täts­ver­lust, oder? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Harald Braun ist auf sei­ner Deutschland-umsonst-Reise wie­der auf Gast­freund­schaft­lich­keit gesto­ßen.

Eines der gro­ßen Pro­ble­me des Jour­na­lis­mus ist ja der kri­tik­be­frei­te Lokal­jour­na­lis­mus. Ste­fa­nie Gut­ten­berg z.B. mis­sio­niert noch immer unkri­ti­siert durch die Lan­de:

Bru­tals­te Gewalt­aus­übun­gen, immer jün­ge­re Opfer, eine rapi­de Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­fie im Inter­net – Ste­pha­nie zu Gut­ten­berg zeich­net ein alar­mie­ren­des Bild. Zu vie­le Men­schen schau­en weg, sexu­el­ler Miss­brauch nimmt der Frei­frau zufol­ge über­hand. „In Deutsch­land muss ein Kind einen Erwach­se­nen durch­schnitt­lich acht­mal um Hil­fe bit­ten, ehe es erhört wird. Das ist ziem­lich bit­ter, fin­de ich.“ 

Und Grund­la­ge die­ser Ana­ly­sen sind nach wie vor sub­jek­ti­ve Ein­drü­cke und pri­va­te Studien.

Had­da didi, had­da da, lebt es sich ganz unge­niert: Jörg Kachel­mann wet­tert auf Twit­ter über den ent­hemm­ten Pap­pa­raz­zi­jour­na­lis­mus von Focus und Bur­da.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Oder ist das doch eher ein Mit-in-den-Abgrund-reißen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

Morgenkaffee

Richard Gut­jahr meint, dass die Bür­ger­rech­ter in Deutsch­land nie so inten­siv beschnit­ten wur­den, wie in den letz­ten 10 Jah­ren. Dabei dien­te die Ter­ro­ris­mus­ge­fahr ledig­lich als vor­wand. Sowie­so wur­den bis­lang ter­ro­ris­ti­sche Gefah­ren vor­nehm­lich durch Pas­san­ten­ein­grei­fen denn durch Geheim­diens­te­ein­satz eingedemmt.

Ulrich Horn befasst sich mit den laten­ten Miss­lieb­lig­kei­ten in der NRW-CDU, die für Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Rött­gen noch unan­ge­nehm wer­den könnten.

Wer mal mit­le­sen will, wie es sich schreibt, wenn gestan­de­ne Blog­ger sich wie Kin­der ver­hal­ten, der soll­te unbe­dingt mal bei Ste­fan Nig­ge­mei­er und Don Alphon­so reinlesen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind nicht bewusst über­spitz­te Terror-Ankündigungen selbst schon Ter­ror? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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