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Artikel-Schlagworte: „Sex“

Lesezeichen vom 4. April 2013

Die CDU fördert nicht die Sexualität

Du, weißt, dass du eine Debat­te ver­lo­ren hast, wenn du so etwas von dir geben musst:

Die CDU för­dert dem­nach Fami­li­en, aber nicht Sexua­li­tät? Ver­su­chen Sie ein­mal, einen Satz zu for­mu­lie­ren, der mit all sei­nen Impli­ka­tio­nen noch lächer­li­cher klingt.

Ich mei­ne, irgend­wie ist ja das Welt­bild sym­pa­tisch, dass man grund­sätz­lich erst ein­mal davon aus­geht, dass Sexua­li­tät und Ehe grund­ver­schie­de­ne Din­ge sind, die nichts mit­ein­an­der zu tun haben. Vie­le, die hei­ra­ten, wer­den ja von die­ser Sach­la­ge völ­lig überrascht.

Aber wie zum Teu­fel soll­te dass denn aus­se­hen, wenn man Sexua­li­tät för­dern wür­de? Indem man Schwu­len einen 10er in den Slip steckt?

Lau­mann hat übri­gens direkt nach die­ser Stel­lung­nah­me vor der ZDF-Kamera das ein­zig Rich­ti­ge gemacht: Die Füße in die Hand genom­men und einen pol­ni­schen Abgang hin­ge­legt. Zu so einer Aus­sa­ge will man ja auch nicht frei­wil­lig noch befragt wer­den. Das wird nur noch peinlicher.

Lesezeichen vom 4. März 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Film­re­gis­seur Diet­rich Brüg­ge­mann pol­tert gegen die Ber­li­ner Schu­le, die aus­führ­li­che Rücken­an­sich­ten mit Tief­gang verwechsle.

Nico­le Wal­ter hat einen ganz inter­es­san­ten Text über Netz­neu­tra­li­tät geschrieben.

Kon­stan­tin Klein hat in sei­nen Blog eine Aus­schluss­ver­fü­gung gegen Ver­la­ge als eige­nes Leis­tungs­schutz­recht eingebaut.

Ist auch schön, mal Poli­ti­kern Nach­hil­fe in Poli­tik zu geben. “Wer schützt eigent­lich unse­re Ver­fas­sung vor den Ver­fas­sungs­rich­tern?” frag­te Eri­ka Stein­bach auf Twit­ter. Na, z.B. der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te. Gene­rell zielt die Fra­ge selbst­re­dent auf die Gewal­ten­tei­lung, wobei das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in die­ser Hin­sicht die frag­wür­di­ge Son­der­stel­lung hat, in Poli­tik ein­grei­fen zu kön­nen — was genau genom­men gegen die Gewal­ten­tei­lung geht. Aber viel­leicht soll­te man den Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, deren gene­rel­le Aus­sa­ge ist, dass die ver­han­del­ten Posi­tio­nen der CDU gegen das Grund­ge­setz ver­sto­ßen, doch bes­ser inhalt­lich angehen.

Ande­rer­seits geht es der CDU gerage dar­um, Front gegen die Gleich­stel­lung der so genann­ten Homo-Ehe gegen­über der nicht so genann­ten Hetero-Ehe zu machen. Dort prescht ein Vol­ker Kau­der vor, der meint es sei ziem­lich gewagt, zu behaup­ten, das Kin­des­wohl sei in homo­se­xu­el­len Bezie­hun­gen nicht nega­tiv betrof­fen. Was wider­um bedeu­tet, dass Vol­ker Kau­der meint, dass Kin­des­wohl sei sehr wohl nega­tiv betrof­fen? Ich wür­de letz­te­res ja eher als ziem­lich gewagt bezeich­nen. Ihr mögt kei­ne Schwu­len, sagt’s doch einfach.

Beet­le­bum nun auch in bunt: Guten-Morgen-Ornithologie.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Seit wann ist die CDU so weit, dass man von der Ley­en und Schäub­le als modern bezeich­nen soll­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 3.März 2013

Lesezeichen

Lesezeichen von heute

Lesezeichen

Lesezeichen von heute

  • Von Ramsch-Titeln und Billig-Unis | Post von Horn Wie wol­len die Par­tei­en, der Bun­des­tag und die Bun­des­re­gie­rung sicher stel­len, dass Pla­gia­to­ren weder auf- noch ein­ge­stellt werden?
  • Lob­by­P­lag: Die Copy & Paste-Gesetzgeber aus Brüs­sel | G! gut­jahrs blog Gut­ten­berg, Koch-Mehrin, Scha­van… Doch was sind schon zusam­men­ko­pier­te Dis­ser­ta­tio­nen ver­gli­chen mit gan­zen Geset­zes­tex­ten, die nicht etwa aus der Feder von gewähl­ten Volks­ver­tre­tern stam­men, son­dern zu gro­ßen Tei­len von Multi-Milliarden-Dollar-Konzernen for­mu­liert wer­den. Geset­ze, die als Geschäfts­grund­la­ge für das Digi­tal­zeit­al­ter gel­ten und die das Leben von über 500 Mil­lio­nen EU-Bürgern betref­fen. Um Lobby-Gesetzen auf die Spur zu kom­men haben wir die Crowdsourcing-Plattform Lob­by­P­lag ins Leben gerufen.
  • Scha­vans Kar­rie­re : Die Wei­ter­ent­wick­lung der Annet­te S. – Inland – FAZ Gegen die Kri­ti­ker der Bologna-Reform kämpf­te Frau Scha­van mit einer Hart­nä­ckig­keit, die an Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung grenz­te. Erst als die Stu­den­ten auf der Stra­ße demons­trier­ten, sprach sie von „Nach­bes­se­rungs­be­darf“ und wie­der ein­mal vom „Wei­ter­ent­wi­ckeln“, mahn­te auch, das Prin­zip „Bil­dung durch Wis­sen­schaft“ nicht zu kurz kom­men zu las­sen, das man­che Bologna-Studiengänge soeben besei­tigt hat­ten. Wäh­rend sich der Stu­di­en­all­tag in über­füll­ten Ver­an­stal­tun­gen immer wei­ter ver­schlech­ter­te, fei­er­te sie die Bologna-Reform als euro­päi­sche Erfolgs­ge­schich­te. Ihr Leit­pro­jekt war die Exzel­lenz­för­de­rung auf allen Ebe­nen. Die Fort­schrei­bung der mil­li­ar­den­schwe­ren Exzel­lenz­in­itia­ti­ve ihrer Vor­gän­ge­rin Bul­mahn, deren wich­tigs­te Refor­men der Über­prü­fung durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht stand­hiel­ten, geht wesent­lich auf ihr Betrei­ben zurück und hat tie­fe Spu­ren in der Hoch­schul­land­schaft hinterlassen.
  • Fox News Acci­dent­al­ly Uses Pho­to of Same-Sex Coup­le to Illus­tra­te Arti­cle About the Impor­t­an­ce of Hete­ro­se­xu­al Marriage

Lesezeichen

Lesezeichen von heute

  • Ana­ly­se der Bil­dungs­po­li­tik nach Scha­vans Rück­tritt – SPIEGEL ONLINE auf Bun­des­ebe­ne fin­det Hoch­schul­po­li­tik prak­tisch nicht statt. Es wäre kon­se­quent, das Amt des Bun­des­bil­dungs­mi­nis­ters abzuschaffen.
  • Inter­view: “Scha­vans Pla­gi­at war geschickt gemacht” | tagesschau.de Scha­van hat immer wie­der so getan, als habe sie sich mit Pri­mär­li­te­ra­tur, mit Den­kern beschäf­tigt. Die Inter­pre­ta­ti­on die­ser Den­ker hat sie jedoch immer wie­der aus ande­rer Lite­ra­tur über­nom­men, ohne sie zu nen­nen. Man muss das aus der Sicht des Lesers sehen. Sobald der Leser nicht mehr erken­nen kann, dass die Autor­schaft nicht von Frau Scha­van stammt, dann ist es ein Pla­gi­at. Dann kann es auch kei­ne Mil­de­rung geben.
  • scha­van­plag Frau Scha­van hat vor lau­fen­den Kame­ras beteu­ert, sie habe zu kei­nem Zeit­punkt bei der Arbeit an ihrer Dis­ser­ta­ti­on zu täu­schen ver­sucht. Allein im elf Sei­ten kur­zen Unter­ka­pi­tel über “Freud und das Gewis­sen” lässt sich aber auf ins­ge­samt sie­ben Sei­ten mit Laplan­che / Pon­ta­lis 1972 und Stadter 1970 die Ver­wen­dung zwei­er Quel­len nach­wei­sen, die sie in der gesam­ten Arbeit nicht ein ein­zi­ges Mal erwähnt.
  • Kom­men­tar: Annet­te Scha­vans Anse­hen ist rui­niert – Kom­men­ta­re – Augs­bur­ger All­ge­mei­ne Schumm­ler mögen viel­leicht cle­ver sein, glaub­wür­dig sind sie nicht. Und Glaub­wür­dig­keit ist in der Poli­tik alles.
  • Schavan-Rücktritt: Es wird ein­sam um Mer­kel | ZEIT ONLINE Die einst ver­hei­ßungs­vol­len Minis­ter­prä­si­den­ten Roland Koch, Chris­ti­an Wulff, Jür­gen Rütt­gers, Peter Mül­ler, Ole von Beust und zuletzt David McAl­lis­ter haben ihr Amt ver­lo­ren oder auf­ge­ge­ben. Der eins­ti­ge Hoff­nungs­trä­ger Rött­gen ist eben­falls in der Ver­sen­kung ver­schwun­den. So boten sich für die Schavan-Nachfolger nur noch Kan­di­da­ten aus der zwei­ten Rei­he an
  • War­um Scha­vans Kla­ge aus­sichts­los ist | ZEIT ONLINE “Dass Unis aus­ge­rech­net einen Streit um den Dok­tor­ti­tel ver­lo­ren hät­ten, habe ich in zwan­zig Jah­ren nicht erlebt”, sagt der Rechts­ex­per­te Löwer.
  • Zukunft des Suhr­kamp Ver­lags – taz.de Wird der Suhr­kamp Ver­lag, Inbe­griff intel­lek­tu­el­ler Kul­tur in Deutsch­land, ver­schwin­den? Am Mitt­woch ent­schei­det das Land­ge­richt in Frank­furt am Main.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Süd­deut­sche Zei­tung hebt her­aus, dass im Ver­fah­ren um die Aberken­nung des Dok­tor­gra­des von Bil­dungs­mi­nis­te­rin Scha­van, die Rol­le der Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf, zu der gehört, im Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren ver­sagt zu haben, zu wenig Beach­tung erhält.

Das ist schon krass, wie die Abmahn­in­dus­trie Gering­ver­die­ner aus­bei­tet, weil sie juris­tisch nicht auf der Höhe waren: Fami­lie in Bram­sche soll, nach­dem Sohn angeb­lich eine Torrent-Datei gesaugt hat, peu á peu pro Lied zah­len — maxi­mal 100.000€.

Hier­zu schrei­be ich: Wenn ein Abmahn­schrei­ben wegen ille­ga­lem File­sha­rings ins Haus flat­tert, ist vie­len gar nicht klar, dass sie den größ­ten Feh­ler erst noch bege­hen. Daher unbe­dingt sofort einen Inter­net­rechts­ex­per­ten kon­tak­tie­ren, wie aktu­el­le Fäl­le zeigen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer schützt Nor­mal­sterb­li­che eigent­lich vor Juris­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen

Lesezeichen von heute

  • Scha­van: Dok­tor­ti­tel darf nicht zu Sta­tus­sym­bol ver­kom­men Wis­sen Nach­rich­ten / HAZ – Han­no­ver­sche All­ge­mei­ne „Man kann den Uni­ver­si­tä­ten nur raten, sehr bewusst und selbst­kri­tisch mit dem The­ma umzu­ge­hen und nicht auf eine mög­lichst hohe Zahl von Titel­ver­ga­ben zu zie­len“, sag­te Scha­van der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“ (F.A.S.). Der Dok­tor­ti­tel müs­se „Aus­druck einer wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on und nicht ein Sta­tus­sym­bol oder Titel­hu­be­rei sein“. […] Die Uni­ver­si­tä­ten müss­ten das The­ma „für sich klä­ren und Trans­pa­renz schaf­fen“, for­der­te Scha­van. „Es darf nicht der Ein­druck ent­ste­hen, dass da jetzt ein paar Fäl­le auf­ge­fal­len sind, das Gan­ze aber ein zu ver­nach­läs­si­gen­des Phä­no­men an der Uni­ver­si­tät ist.“ Poli­ti­schen Hand­lungs­be­darf sieht die Minis­te­rin nicht. Das sei ein klas­si­sches Bei­spiel für die Sou­ve­rä­ni­tät der Wis­sen­schaft. „Da soll sich die Poli­tik nicht einmischen.“
  • Weil das hier eben doch nicht nur Inter­net ist. – abso­lu­te sero­kra­tie Ich kann auf­be­geh­ren, ich kann für mich selbst ein­ste­hen, und ich kann in aller Öffent­lich­keit laut auf­schrei­en, wenn mir Unrecht geschieht. Und des­halb bre­che ich hier­mit mein Schwei­gen und begra­be es. Weil das hier eben doch nicht nur Inter­net ist.
  • Win­nen­den: Haus­durch­su­chun­gen bei den Normahl-Punks – Win­nen­den Die­ser Tage haben meh­re­re Polizei-Einheiten die Woh­nun­gen der in Uneh­ren ergrau­ten Punk-Musiker von Nor­mahl durch­sucht. Die Beam­ten woll­ten CDs mit dem mar­der­al­ten Lied „Haut die Bul­len platt wie Stul­len“ beschlag­nah­men. Dass die Staats­macht um rund 30 Jah­re ver­spä­tet aus­rück­te, bedarf der Erklärung . . .
  • Vier­zehn­jäh­ri­ger soll wegen Knutsch­fleck als Sexu­al­tä­ter in die DNA-Datei – Verfassungsblog
  • SPRENGSATZ » Lach­num­mer Wenn sie wie­der bei vol­len poli­ti­schen Sin­nen ist, bleibt Anet­te Scha­van nur der Rück­tritt. Falls die­se Pha­se zu lan­ge dau­ert, muss ihr die Kanz­le­rin bei der Ent­schei­dungs­fin­dung hel­fen. Oder will sie sagen, sie habe kei­ne wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin, son­dern eine Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin ein­ge­stellt? Was bei zu Gut­ten­berg schon absurd war, wür­de im Fall Scha­van zur inter­na­tio­na­len Lachnummer.
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