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Artikel-Schlagworte: „Sebastian Edathy“

Lesezeichen vom 23. Januar 2015

Lesezeichen von heute

quer: Der Fall Edathy: … und Friedrich freut sich

Lesezeichen vom 19. Februar 2014

Lesezeichen vom 18. Februar 2014

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre steht nun zur Dis­kus­si­on, den Ver­kauf von Posing-Bildern von Kin­dern, als sol­che wer­den wohl Nackt­bil­der von Kin­dern benannt, zu ver­bie­ten. Das scheint mir grund­sätz­lich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jeder Fami­li­en­va­ter hat sol­che Bil­der, aber gut, er wird sie nicht ver­kau­fen wol­len. Der­ar­ti­ge Fäl­le will der Prä­si­dent des Deut­schen Kin­der­schutz­bun­des, Heinz Hil­gers, auch gera­de nicht dis­kri­mi­na­li­sie­ren. Aller­dings wird es aber schwer, den Besitz der­ar­ti­ger Bil­der zu ver­bie­ten, und im Umkehr­schluss bedeu­tet das, dass man Tausch­bör­sen nicht an den Kra­gen geht. Und was soll man juris­tisch tun, wenn Leu­te alte Bil­der von sich selbst ver­kau­fen wollten?

Mar­tin Haa­se erkennt der Rede­wen­dung sich zu etwas beken­nen im poli­ti­schen Gebrauch jeg­li­che Bedeu­tung, die etwas gut fin­den über­steigt, ab.

Im Zuge der Kin­des­miss­brauchs­vor­wür­fe gegen Woo­dy Allen kom­men auch Vor­wür­fe gegen Bill Cos­by, der bei NBC einen Seri­en­ver­such gestar­tet hat, wie­der auf: Er soll jun­ge Frau­en unter Dro­gen gestellt und sexu­ell miss­braucht haben. Die Vor­wür­fe kamen 2005 schon ein­mal ans Tages­licht. Natür­lich gilt auch für Bill Cos­by die Unschulds­ver­mu­tung, lesens­wert ist aller­dings Robert Hubers Dr. Hux­ta­ble & Mr. Hyde.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wür­den bestä­tig­te Vor­wür­fe gegen Cos­by wohl die Aus­strah­lung sei­ner Sen­dung in Deutsch­land beein­träch­ti­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Don Alphon­so schreibt lesens­wert über die Edathy-Affäre und kommt zu dem Schluss, dass nie­mand davon erfah­ren hät­te, hät­te sich die Staats­an­walt­schaft ann alle recht­li­chen Vor­ga­ben kor­rek­ter Wei­se gehal­ten. Für Don Alphon­so ist der Fall Eda­thy eine Art Blau­pau­se für das, was einem bei der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung blüht.

Micha­el Spreng meint, wäre Opper­mann Bun­des­mi­nis­ter gewor­den, wäre er schon längst weg vom Fenster.

Im Alt­pa­pier lässt sich nach­le­sen, dass man beim SPIEGEL unter einer intel­lek­tu­el­len Füh­rungs­lo­sig­keit leidet.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist ein früh­zei­ti­ger Rück­tritt nicht eine Chan­ce für einen Poli­ti­ker? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. Februar 2014

Lesezeichen von heute

Was ich noch sagen wollte… zu Edathy und der Schuldfrage

Irgend­wie geht mir das Rum­ge­eie­re der Medi­en zu aktu­el­len Affä­ren zuneh­mend auf den Zei­ger. Ges­tern sah ich die ZDF-Nachrichten und in der 19 Uhr Sen­dung und der nach­fol­gen­den Spe­zi­al­sen­dung hat man es nicht auf die Ket­te gekriegt, Ver­dachts­mo­men­te, Unschulds­ver­mu­tung und Gerüch­te aus­ein­an­der zu halten.

Auch die FAZ gibt gera­de die Mel­dung des SPIEGEL über ein Inter­view mit Eda­thy hält sich wei­ter­hin für unschul­dig wie­der, als ob das so etwas Unein­sich­ti­ges wäre — in recht­li­cher Hin­sicht gibt es ja der­zeit offen­bar über­haupt kei­nen Hin­weis einer Schuld.

Span­nend wird es bezüg­lich des Geheim­nis­ver­ra­tes: Zwar kann man Fried­rich wei­ter­hin vor­wer­fen, Geheim­nis­ver­rat began­gen zu haben, aber sofern Eda­thy nichts vor­zu­wer­fen ist, kann man wohl nie­man­dem die Ver­ei­te­lung der Straf­ver­fol­gung vorwerfen.

Einer­seits ist das Ver­hal­ten Eda­thys mora­lisch höchst dis­pu­ta­bel, aller­dings juris­tisch nicht straf­bar. Und auf die­ser Grund­la­ge dil­le­tan­tie­ren da Poli­ti­ker, Juris­ten und Jour­na­lis­ten um des­sen Kopf und Kra­gen. Unfassbar.

Lesezeichen vom 14. Februar 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Edathy-Affäre zählt wohl zu den sku­rils­ten Affä­ren, die die deut­sche Poli­tik in den letz­ten Jah­ren zu bie­ten hat. Und war­um der Fried­rich noch im Amt ist, erschließt sich mir nicht. Viel­leicht ist es mit Fefe erklär­bar, der meint

Ich glau­be aber nicht, dass Fried­rich irgend­wel­che Kon­se­quen­zen befürch­ten muss. Dem glaubt doch jeder sofort, dass er gar nicht durch­blickt hat, was er da getan hat.

Chris­ti­an Rath schreibt süf­fi­sant zur unsäg­li­chen Edathy-Affäre:

natür­lich ist auch eine poli­zei­li­che Infor­ma­ti­on im Vor­feld eines Ver­dachts schon ein Dienst­ge­heim­nis, das ein Innen­mi­nis­ter nicht ohne recht­lich trag­fä­hi­gen Grund wei­ter­ge­ben darf. […] Wer einem Ver­däch­ti­gen, der offen­sicht­lich vom Ver­dacht weiß, noch zwei Mona­te Zeit gibt, bis eine Haus­durch­su­chung statt­fin­det, braucht sich über einen man­geln­den Über­ra­schungs­ef­fekt nun wirk­lich nicht zu beschweren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wel­ches Bau­er­no­fer nun wohl dran glau­ben muss? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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