Lesezeichen vom 23. Januar 2015

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre ste­ht nun zur Diskus­sion, den Verkauf von Pos­ing-Bildern von Kindern, als solche wer­den wohl Nack­t­bilder von Kindern benan­nt, zu ver­bi­eten. Das scheint mir grund­sät­zlich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jed­er Fam­i­lien­vater hat solche Bilder, aber gut, er wird sie nicht verkaufen wollen. Der­ar­tige Fälle will der Präsi­dent des Deutschen Kinder­schutzbun­des, Heinz Hilgers, auch ger­ade nicht diskrim­i­nal­isieren. Allerd­ings wird es aber schw­er, den Besitz der­ar­tiger Bilder zu ver­bi­eten, und im Umkehrschluss bedeutet das, dass man Tauschbörsen nicht an den Kra­gen geht. Und was soll man juris­tisch tun, wenn Leute alte Bilder von sich selb­st verkaufen woll­ten?

Mar­tin Haase erken­nt der Redewen­dung sich zu etwas beken­nen im poli­tis­chen Gebrauch jegliche Bedeu­tung, die etwas gut find­en über­steigt, ab.

Im Zuge der Kindesmiss­brauchsvor­würfe gegen Woody Allen kom­men auch Vor­würfe gegen Bill Cos­by, der bei NBC einen Serien­ver­such ges­tartet hat, wieder auf: Er soll junge Frauen unter Dro­gen gestellt und sex­uell miss­braucht haben. Die Vor­würfe kamen 2005 schon ein­mal ans Tages­licht. Natür­lich gilt auch für Bill Cos­by die Unschuldsver­mu­tung, lesenswert ist allerd­ings Robert Hubers Dr. Huxtable & Mr. Hyde.

Und während ich mir die Frage stelle: Wür­den bestätigte Vor­würfe gegen Cos­by wohl die Ausstrahlung sein­er Sendung in Deutsch­land beein­trächti­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Don Alphon­so schreibt lesenswert über die Edathy-Affäre und kommt zu dem Schluss, dass nie­mand davon erfahren hätte, hätte sich die Staat­san­waltschaft ann alle rechtlichen Vor­gaben kor­rek­ter Weise gehal­ten. Für Don Alphon­so ist der Fall Edathy eine Art Blau­pause für das, was einem bei der Vor­rats­daten­spe­icherung blüht.

Michael Spreng meint, wäre Opper­mann Bun­desmin­is­ter gewor­den, wäre er schon längst weg vom Fen­ster.

Im Alt­pa­pi­er lässt sich nach­le­sen, dass man beim SPIEGEL unter ein­er intellek­tuellen Führungslosigkeit lei­det.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist ein frühzeit­iger Rück­tritt nicht eine Chance für einen Poli­tik­er? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was ich noch sagen wollte… zu Edathy und der Schuldfrage

Irgend­wie geht mir das Rumgeeiere der Medi­en zu aktuellen Affären zunehmend auf den Zeiger. Gestern sah ich die ZDF-Nachricht­en und in der 19 Uhr Sendung und der nach­fol­gen­den Spezialsendung hat man es nicht auf die Kette gekriegt, Ver­dachtsmo­mente, Unschuldsver­mu­tung und Gerüchte auseinan­der zu hal­ten.

Auch die FAZ gibt ger­ade die Mel­dung des SPIEGEL über ein Inter­view mit Edathy hält sich weit­er­hin für unschuldig wieder, als ob das so etwas Unein­sichtiges wäre — in rechtlich­er Hin­sicht gibt es ja derzeit offen­bar über­haupt keinen Hin­weis ein­er Schuld.

Span­nend wird es bezüglich des Geheimnisver­rates: Zwar kann man Friedrich weit­er­hin vor­w­er­fen, Geheimnisver­rat began­gen zu haben, aber sofern Edathy nichts vorzuw­er­fen ist, kann man wohl nie­man­dem die Vere­it­elung der Strafver­fol­gung vor­w­er­fen.

Ein­er­seits ist das Ver­hal­ten Edathys moralisch höchst dis­putabel, allerd­ings juris­tisch nicht straf­bar. Und auf dieser Grund­lage dil­letantieren da Poli­tik­er, Juris­ten und Jour­nal­is­ten um dessen Kopf und Kra­gen. Unfass­bar.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Edathy-Affäre zählt wohl zu den skuril­sten Affären, die die deutsche Poli­tik in den let­zten Jahren zu bieten hat. Und warum der Friedrich noch im Amt ist, erschließt sich mir nicht. Vielle­icht ist es mit Fefe erk­lär­bar, der meint

Ich glaube aber nicht, dass Friedrich irgendwelche Kon­se­quen­zen befürcht­en muss. Dem glaubt doch jed­er sofort, dass er gar nicht durch­blickt hat, was er da getan hat.

Chris­t­ian Rath schreibt süff­isant zur unsäglichen Edathy-Affäre:

natür­lich ist auch eine polizeiliche Infor­ma­tion im Vor­feld eines Ver­dachts schon ein Dien­st­ge­heim­nis, das ein Innen­min­is­ter nicht ohne rechtlich tragfähi­gen Grund weit­ergeben darf. […] Wer einem Verdächti­gen, der offen­sichtlich vom Ver­dacht weiß, noch zwei Monate Zeit gibt, bis eine Haus­durch­suchung stat­tfind­et, braucht sich über einen man­gel­nden Über­raschungsef­fekt nun wirk­lich nicht zu beschw­eren.

Und während ich mir die Frage stelle: Welch­es Bauer­nofer nun wohl dran glauben muss? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jens Scholz hat heute mor­gen schon wun­der­schön musiziert.

Fefe hält den Gerücht­en um die Kinder­pornoaf­färe von Sebas­t­ian Edathy Gerüchte ent­ge­gen, die die Staat­san­waltschaft in schlecht­es Licht stellen wür­den.

Ste­fan Nigge­meier wun­dert sich über Josef Joffes Kri­tik an der Kri­tik aus dem Netz. Man muss aber Joffe wed­er lesen noch ver­ste­hen.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die etwa die Feuil­leto­necke beim Per­len­tauch­er eingestellt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Sehr lustig, was Ste­fan Nigge­meier da aufge­fall­en ist: Die Süd­deutsche Zeitung schreibt über eine Rüge des ZDF-Pub­likum­srates bezüglich Markus Lanz. Nur: Es gibt gar keinen ZDF-Pub­likum­srat. Das erin­nert ein wenig an den Preis der belei­digten Zuschauer.

Der SPD-Poli­tik­er und ehe­ma­lige Vor­sitzende des NSU-Unter­suchungsauschuss­es Edathy ste­ht unter dem Ver­dacht des Besitzes von Kinder­pornogra­phie.

Felix Mag­a­th weiß, worum es beim HSV jet­zt geht: Den Kassen­er­halt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist diese boden­lose Fernse­hbesabbelung mal der Tod der etablierten Presse? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 29.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

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  • Kuba-Block­ade: Ross­mann wirft Pay­pal nach Dro­hun­gen raus — Golem.de — Ross­mann Online wehrt sich gegen Dro­hun­gen von Pay­pal. Der US-Konz­ern wollte dem Drogerieshop ver­bi­eten, kuban­is­che Waren per Pay­pal abzurech­nen. Ross­mann hat den Bezahlungsab­wick­ler für seinen Shop daraufhin abgeschal­tet.
  • Jour­nal­ist: Sebas­t­ian Edathy Engleisun­gen auf Face­book – “Sie kön­nen mich mal – Kreuzweise!” — Offen­bar ohne sich um die Nutzungsrechte zu scheren, hat SPD-Poli­tik­er Sebas­t­ian Edathy etliche Fotos aus Agen­turen und anderen Quellen in seinem Face­book-Pro­fil veröf­fentlicht und bear­beit­et. Als ein Bild­jour­nal­ist den Bun­destagsab­ge­ord­neten in der Kom­men­tar­leiste auf den frag­würdi­gen Umgang mit dem Urhe­ber­recht anspricht, reagiert Edathy mit per­sön­lichen Belei­di­gun­gen.
  • Schulzeitverkürzung: Mein Kopf ist voll! | ZEIT ONLINE — Ich gehe in die 9. Klasse eines Ham­burg­er Gym­na­si­ums und habe ein Prob­lem: Ich habe kein Leben mehr. Mit Leben meine ich Hob­bys, Freizeit und Spaß. Der Grund dafür ist die Verkürzung der Gym­nasialzeit auf acht Jahre. 12 Jahre bis zum Abitur statt 13, das bedeutet Druck und Stress.
  • Anke Grön­er» Blog Archive » Eine Schoko­lade auf das Leben oder: Wie man in der Lebens­mit­tel­branche arbeit­et, ohne ein Teil von ihr zu sein — Die Schoko­lade zerge­ht langsam auf der Zunge, der blu­mige Geschmack steigt mir in die Nase und erfüllt meinen ganzen Mund. Dann kommt ein leicht­es Pfef­fer­aro­ma dazu, das kurz die Blüte überdeckt, die sich aber wehrt und geschmei­dig zurück­kommt. Und dann bleibt der tiefe, dun­kle, saftige Kakao­geschmack. Ich hätte jet­zt gerne einen Rotwein. Oder einen Whisky. Oder ein Schaum­bad mit einem Vor­leser bei Kerzen­licht, der mir den Rück­en krault und zwis­chen­durch Arien singt.
  • Don Alphon­so über WIRED: — Der Geek ist das Leit­mo­tiv des Heftes. Er ist die nach Mei­n­ung von Conde Nast und Chefredak­teur Thomas Knüw­er bis­lang etwas ver­nach­läs­sigte Ziel­gruppe, die in Deutsch­land noch nie­man­den hat, der sie als cool, gewitzt und die Zukun­ft des Inter­nets und des Lan­des darstellt. Das trieft bei Wired Deutsch aus allen Poren, dieser Wun­sch, auch wer zu sein, Teil ein­er Jugend­be­we­gung, und dazu ist sich Thomas Knüw­er zusam­men mit anderen auch nicht zu schade, die alte Ver­schwörungs­the­o­rie der deutschen Tech­nikfeindlichkeit her­vorzu­holen. Grup­pen definieren sich nun mal über Gemein­samkeit­en und gemein­same Geg­n­er. Wenn die Gemein­samkeit­en bei tech­nisch inter­essierten Inter­net­nutzern nicht allzu gross sind, müssen eben gemein­same Feinde her. Wenn sie in einem Hochtech­nolo­gieland wie Deutsch­land eher sel­ten sind, muss man sie erfind­en: Die Inter­ne­taus­druck­er, die Kri­tik­er, die Spiess­er, die die neue Gen­er­a­tion behin­dern.
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