Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie war das noch gle­ich? Wer firsst wessen Kinder? Eh egal, die Meta­pher ist auch schon wieder sowas von über. Jeden­falls stellt man bei den Orkpi­rat­en klar, dass Eigen­tum­srecht nicht zur Kernkom­pe­tenz der Piraten­partei gehört, da zu kom­plex und zu wenig ver­standen. Ich würde ja sagen, dass all das, was ich aus Piraten­rich­tung zum The­ma “Demokratie” gekom­men ist, darauf schliessen lässt, dass auch dies ein The­ma ist, das inner­halb der Piraten­partei viel zu ger­ing inhaltlich erfasst wor­den ist. Kon­stan­tin Klein kon­sta­tiert schließlich, die Piraten­partei sei nicht ernst zu nehmen, da sie an wichti­gen Stellen nur mit flot­ten Sprüchen käme, wo inhaltlich durch­dachte Hal­tun­gen posi­tion­iert wer­den müssten.

Rafael Behr meint, Polizis­ten wür­den heute nicht öfter Opfer von Gewalt, wären nur auf die aktuellen Krisen­herde nicht passend eingestellt.

Christoph Süß fragt sich, wer in Europa ger­ade über­haupt gerettet wird:
[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_AES/_-rH52gf/111029_0903_orange_Europa-gerettet.mp3|artists=Christoph Süß auf Bay­ern 2|titles=Europa gerettet?]

Und während ich mir die Frage stelle: Sparen wir eigentlich Geld, wenn Griechen­land aus der EU fliegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Hach, wie schön: Anja Krieger hat für fluter nieder­ländis­che Blo­gau­toren inter­viewt.

In Mai­land hat man einen ver­tikalen Wald angelegt.

Thomas Stadler und die Piraten­partei Bay­erns haben jew­eils Bay­erns Innen­min­is­ter Her­rmann wegen des Ein­satzes des Bay­ern-Tro­jan­ers angezeigt.

Sebas­t­ian Blombergs erster Radio-Tatort ist raus und klingt schon mal span­nen­der als der let­zte Fernseh-Tatort.

Udo hat seinen Ehrentag gefeiert, mit 11 Monat­en Ver­spä­tung:
[audio:http://mp3-download.ard.de/radio/radiotatort/2011_podcast_abschaum.mp3|artists=Frühstück bei Ste­fanie im NDR 2 Podcast|titles=Geburtstagsstar]

Und während ich mir die Frage stelle: Hat man bei den Öff­is mehr Spiel­raum für Radiokrim­is ver­glichen mit Fernsehkrim­is? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Malte Spitz über die Piratenpartei

Momen­tan ist es ja irgend­wie unter Poli­tik­ern Mode, statt sich mit Inhal­ten zu befassen, andere Parteien zu inter­pretieren. Für die Grü­nen hat das Malte Spitz über­nom­men. Und der rade­brecht da im übel­sten Poli­tik­er­sprech Neun­malk­luges wie:

Die Pirat­en insze­nieren sich als Partei der „Avant­garde“, die sich aber vor­wiegend mit sich selb­st und weniger mit Wäh­lern und Inhal­ten beschäftigt, die mit ihrem Out­law-Image und dem Ver­sprechen der Avant­garde spie­len, und damit erfol­gre­ich ins Berlin­er Abge­ord­neten­haus und in ein Umfrage­hoch segelte.

Das ist das, was Kon­ser­v­a­tive anfangs über die Grün­den gesagt haben. Her­zlichen Glück­wun­sch, Herr Spitz, zu dieser Punk­t­landung.

Die Grü­nen haben schlicht Jugendlichkeit als Markenkern ver­loren, sind inzwis­chen eben auch oft alt gewor­den, zu alt für die Jugend von heute. Fürchter­lich auch der Fall in Tech­nikge­fasel, das jugendlich wirken soll:

Den Pirat­en fehlt die große Erzäh­lung, die Vision jen­seits von Buzz­words.

Was ist denn die große Erzäh­lung der Grü­nen? Was haben große Erzäh­lun­gen in der Poli­tik ver­loren?

Stattdessen wur­den als erstes reflex­haft die „Köpfe“ von BKA-Chef Zier­cke und Innen­min­is­ter Friedrich gefordert und in Inter­views mit Wild-West Ver­gle­ichen schwadroniert, statt aufzuzeigen, was die Zusam­men­hänge bei diesem The­ma bedeuten, das anscheinend deutsche Unternehmen solche Tech­nik entwick­eln, staatliche Behör­den dies mit völ­liger Unwis­senheit und ohne Kon­trolle fahrläs­sig ein­set­zen.

Oh, wenn etwas über­fäl­lig ist, dann den Rück­tritt von Friedrich zu fordern, der in dieser wie zuvor bei der Islam-The­matik so unbe­holfen und fehlgeleit­et herum­schwimmt, dass Kom­pe­ten­zan­fra­gen nicht aus­bleiben soll­ten. Erschreck­end, dass sie nicht von den Grü­nen gekom­men sind, son­dern erst von den Pirat­en.

die Pirat­en sind in keine inhaltliche Lücke gestoßen

Oh doch, Herr Spitz. Ob sie sie aus­füllen kön­nen, ist eine andere Frage, aber für die Grü­nen wäre Ein­sicht hier ein erster Schritt zur Besserung.

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Kohls ehemaliger Redenschreiber über die Piraten

Na, was soll man denn nun davon hal­ten? Der ehe­ma­lige Reden­schreiber Hel­mut Kohls Stephan Eisel fühlt sich berufen, vor dem Men­schen­bild der Piraten­partei zu war­nen.

Ger­ade beim Kern­the­ma der Inter­net­partei tritt dabei die prob­lema­tis­che Grun­daus­rich­tung der Pirat­en offen zu Tage: Ihr Men­schen­bild ignori­ert die Ver­schiedenar­tigkeit und Gle­ich­w­er­tigkeit der Men­schen. Denn wer mit dem Inter­net nichts anfan­gen kann oder will, passt nicht in ihr dig­i­tales Welt­bild und gehört nicht zu den „Auser­wählten“ der neuen Zeit. Das Welt­bild der Pirat­en ver­weigert sich zudem kon­se­quent dem unverzicht­baren und unau­flös­baren Zusam­men­hang von Frei­heit und Ver­ant­wor­tung. Vor einem christlichen Men­schen­bild kann aber elitäres Gebaren eben­so wenig beste­hen wie die bedin­gungslose Vergöt­terung eines neuen Medi­ums.

Die Piraten­partei der­art als Sek­te vorzustellen ist unge­fähr so fair, als wenn man alle Kohl-Ver­fehlun­gen auf Eisel beziehen würde. Warum über­haupt soll eine Partei so unge­mein religiös geprägt sein, wie Eisel meint? Der von Eisel vorge­fun­dene Eliten­be­griff ist schlicht von ihm selb­st in die Piraten­partei rein­ge­le­sen wor­den und kann so selb­stver­ständlich leicht raus­ge­le­sen wer­den. Damit fol­gt Eisel eh dem katholis­chen Mantra, wer dem recht­en Glauben abschwört, verehrt falsche Göt­ter. Abge­se­hen, dass dieses Vorge­hen zum Handw­erk­szeug eines Reden­schreibers gehört, ist diese Finte strun­zdäm­lich.

Daneben ist ja der let­zte Satz schon von ent­lar­ven­der Ein­fältigkeit: Vor dem christlichen Men­schen­bild kann elitäres Gebaren nicht beste­hen? Schon lange keinen kri­tis­chen Blick mehr auf die Katholis­che Kirche gewor­den, was, Herr Eisel?

Nein, nein, die Pirat­en sind sicher­lich unge­mein kri­tisierungs­bedürftig, man kriegt sie aber sich­er nicht mit dem unkri­tisch-christlichem Gefasel aus den 80ern.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Während sich Fefe beschw­ert, dass die Piraten­partei beim ange­blich ent­deck­ten Bun­de­stro­jan­er zu zurück­thal­tend sei, fordert Wolf­gang Bos­bach von der CDU, der CCC solle seine Behaup­tun­gen bele­gen. Für irgendwen wird die Sache nicht so rosig enden.

Der amtierende ponis­che Min­is­ter­präsi­dent Don­ald Tusk hat sich bei den Wahlen in Polen durchge­set­zt.

Bet­ti­na Tiet­jen hat Gaby Köster zum Früh­stück ein­ge­laden: [audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2970/AU-20111009–0831-2401.mp3|artists=NDR2 — Tiet­jen talkt|titles=Gaby Köster]

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist die Frank­furter All­ge­meine Zeitung so schnell auf den CCC-Zug aufge­sprun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 07.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • What Every­one Is Too Polite to Say About Steve Jobs

    One thing he wasn’t, though, was per­fect. Indeed there were things Jobs did while at Apple that were deeply dis­turb­ing. Rude, dis­mis­sive, hos­tile, spite­ful: Apple employees—the ones not bound by con­fi­den­tial­i­ty agreements—have had a dif­fer­ent sto­ry to tell over the years about Jobs and the bul­ly­ing, manip­u­la­tion and fear that fol­lowed him around Apple. Jobs con­tributed to glob­al prob­lems, too. Apple’s suc­cess has been built lit­er­al­ly on the backs of Chi­nese work­ers, many of them chil­dren and all of them endur­ing long shifts and the specter of bru­tal penal­ties for mis­takes. And, for all his talk of enabling indi­vid­ual expres­sion, Jobs imposed para­noid rules that cen­tral­ized con­trol of who could say what on his devices and in his com­pa­ny.

  • Word­Press Essen­tials: The Defin­i­tive Guide To Word­Press Hooks

    If you’re into Word­Press devel­op­ment, you can’t ignore hooks for long before you have to delve into them head on. Mod­i­fy­ing Word­Press core files is a big no-no, so when­ev­er you want to change exist­ing func­tion­al­i­ty or cre­ate new func­tion­al­i­ty, you will have to turn to hooks.

  • Jür­gen Fliege: Das „schwarze Schaf“ der Gemeinde? — FOCUS Online

    „Ohne steuerpflichtiges Mit­glied in der Kirche zu sein, gibt es keinen kirch­lichen Segen bei Trau­ung und auch keine Beerdi­gung.“ Er habe mit sein­er Essenz „segen­sre­iche Wirkung“ verkauft. „Das ist über­all in der Welt gang und gäbe. Für eine deutsche Kirche aber eher unge­wohnt. Denn unsere Kirchen sind, wie selb­st der Papst erkan­nte, im Kirchen­s­teuer­paradies ver­fet­tet.“

  • Face­book-Fan­pages und -Plu­g­ins: Das ULD weiß, was es tut
  • And then the PR guy called me “a fuck­ing bitch”. I can’t even make this shit up. — TheBloggess.com
  • Die Geschichte von Lin­ux | heise open

    Als Linus Tor­valds vor 20 Jahren sein Lin­ux 0.01 ins Inter­net stellte, traf er mit der Idee eines freien Unix-Klons, an dem jed­er­mann miten­twick­eln kann, einen Nerv. Heutzu­tage ist Lin­ux aus der IT-Welt nicht mehr wegzu­denken.

  • Face­book, das ULD und die Poli­tik: den Richti­gen aufs Korn genom­men | c’t

    Das Unab­hängige Lan­deszen­trum für Daten­schutz Schleswig-Hol­stein (ULD) macht in der Debat­te um Like-But­tons und Fan­pages ernst: Die Staatskan­zlei des Lan­des Schleswig-Hol­stein gehört zu den ersten Empfängern von Briefen der staatlichen Daten­schützer. Nun muss sich die Lan­desregierung erk­lären: Das ULD will von ihr wis­sen, wie sie ihre Fan­page für das Land Schleswig-Hol­stein daten­schutzrechtlich zuläs­sig betreibt. Das ULD geht davon aus, dass dies gar nicht möglich ist.

  • ARD-Deutsch­landTrend: Pirat­en obe­nauf — FDP auf Reko­rdtief | tagesschau.de

    Mehr als zwei Drit­tel der Deutschen (72 Prozent) sind der Ansicht, “die Piraten­partei wird nur gewählt, um den anderen Parteien einen Denkzettel zu ver­passen”.

  • Google, Face­book und der Staat | ZEIT ONLINE — Ich möchte in diesem Text eine Vorher­sage tre­f­fen, die Ihnen sehr unwahrschein­lich erscheinen mag, die aber den­noch mit großer Sicher­heit ein­tr­e­f­fen wird: Google, Face­book und andere große Inter­netkonz­erne wan­deln sich ger­ade von inno­v­a­tiv­en Vor­re­it­ern zu Grund­ver­sorgung­sun­ternehmen der Infor­ma­tions­beschaf­fung und des Gedanke­naus­tauschs – und sie wer­den eines Tages unter staatliche Auf­sicht gestellt oder gar vom Staat betrieben wer­den.
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Guten Morgen

MorgenkaffeeIm Zuge der Hero­isierung des Apple-Grün­ders schreibt Horace Dediu mal auf, was Steve Jobs alles nicht war.

WiWo-Redak­teur Sebas­t­ian Matthes geht mit seinem neuen Blog unge­druckt an den Start. Seine Moti­va­tion beschreibt er wie fol­gt:

Vor weni­gen Tagen saß ich in einem Düs­sel­dor­fer Restau­rant, einem dieser Orte kon­tem­pla­tiv­er Bürg­er­lichkeit, nicht spießig, aber auch ger­ade nicht mehr cool, so wie es viele Orte in Düs­sel­dorf gibt. Am Nach­bar­tisch saß eine Gruppe Endzwanziger in Anzü­gen. Um Autos dreht­en sich ihre Gespräche, um Jobs. Und um die Piraten­partei. […] in der Diskus­sion zeigt sich auch etwas anderes: In Deutsch­land bilden sich zwei neue Lager. Die Gren­zlin­ie zwis­chen ihnen ver­läuft nicht mehr, wie bis­lang gewohnt, zwis­chen links und rechts. Sie ver­läuft zwis­chen Off und On. […] nicht nur durch die Poli­tik, son­dern auch durch Redak­tio­nen, Organ­i­sa­tio­nen und natür­lich Unternehmen.

Volles Pfund. Und wenn seine kom­menden Analy­sen so tre­f­fend und bis­sig wie die über Düs­sel­dorf sind, dann kann man sich als Leser schon mal freuen.

10 Jahre Afghanistan-Krieg, das bedeutet auch 10 Jahre langes Scheit­ern des West­ens. Und wie lange Deutsch­land gebraucht hat, um zu erken­nen, dass es einen Krieg führt.

Und während ich mir die Frage stelle: Gab’s das schon mal, dass das Mor­gen­magazin 4 Tage hin­tere­inan­der Wer­bung für eine Fir­ma wie Apple macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 06.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Malte Weld­ing über Apple Pro­duk­te — Als ich vor fünf Jahren zum ersten Mal in der Spree­blick-Konz­ernzen­trale war, rede­ten wir über Beamte, Dro­gen, Beam­ten­dro­gen und dass ich ja mal was für Spree­blick schreiben könne. Als ich nach 24 Minuten wieder ging, sagte John­ny, zum ersten Mal von seinem Rech­n­er auf­blick­end: „Kauf dir doch noch ein Mac­Book.“
  • Süd­west: Urteil: Staats­gericht­shof: EnBW-Kauf war ver­fas­sungswidrig — badische-zeitung.de — Die frühere schwarz-gelbe Lan­desregierung hat mit dem Ein­stieg beim Energiev­er­sorg­er EnBW gegen die Ver­fas­sung ver­stoßen. Das hat der Staats­gericht­shof in Stuttgart entsch­ieden. Was wird jet­zt aus Ex-Finanzmin­is­ter Willi Stächele?
  • Klimaretter.info — Stuttgart 21: Bauar­beit­en gestoppt — Klimaretter.info — Der Ver­wal­tungs­gericht­shof Baden-Würt­tem­berg hat der Bahn in einem Eilbeschluss unter­sagt, die Bauar­beit­en am Grund­wasser­man­age­ment für Stuttgart 21 weit­er zu betreiben. Die Bahn hat­te ihre Bau­pläne in einem vere­in­facht­en Ver­fahren geän­dert, das keine Beteili­gung der Öffentlichkeit und der Umweltver­bände vor­sieht. Nach Ansicht des BUND ist eine der­ar­tige Planän­derung nicht mit einem vere­in­facht­en Ver­fahren möglich und benötigt einen erneuten Plan­fest­stel­lungs­beschluss.
  • Klimaretter.info — E-Books kön­nen Kli­ma schützen — Klimaretter.info — Die Her­stel­lung von zehn Büch­ern mit durch­schnit­tlich 200 A5-Seit­en verur­sache etwa elf Kilo­gramm Kohlen­diox­id. Wenn Recy­cling­pa­pi­er zum Ein­satz kommt, verbessert sich die Bilanz auf neun Kilo­gramm. Dem­nach müsste man auf einem Lesegerät — während sein­er durch­schnit­tlichen Lebens­dauer — etwa 25 Büch­er lesen, um auf eine pos­i­tive Klima­bi­lanz zu kom­men.
  • Altkan­zler Hel­mut Schmidt: Ver­ste­hen Sie das, Herr Schmidt? | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Schmidt: Wenn dieser Staat vorüberge­hend zahlung­sun­fähig würde, dann wäre das für die Griechen und für alle anderen Europäer ein großes Unglück, aber kein exis­ten­ziell gefährden­des Unglück. Das gilt sowohl für die wirtschaftlichen als auch die poli­tis­chen Fol­gen eines solchen Bankrotts. Die poli­tis­chen Fol­gen wür­den möglicher­weise noch schw­er­er wiegen, denn es kön­nte der Ein­druck entste­hen, dass es um die Sol­i­dar­ität unter den Europäern noch viel schlechter bestellt ist, als wir uns das in den let­zten Jahren vorgestellt haben. Das Ver­trauen in die Gemein­schaft der 27 Mit­glieder würde weit­er schwinden. Dieser poli­tis­che Preis wäre zu hoch. Deshalb müssen die Staat­en der Europäis­chen Union Griechen­land helfen.
  • Text of Steve Jobs’ Com­mence­ment address (2005) — ‘You’ve got to find what you love’ — This is a pre­pared text of the Com­mence­ment address deliv­ered by Steve Jobs, CEO of Apple Com­put­er and of Pixar Ani­ma­tion Stu­dios, on June 12, 2005.
  • Steve Jobs, 1955 – 2011 | Epi­cen­ter | Wired.com — It had tak­en a while for the world to real­ize what an amaz­ing trea­sure Steve Jobs was. But Jobs knew it all along. That was part of what was so unusu­al about him. From at least the time he was a teenag­er, Jobs had a freak­ish chutz­pah. At age 13, he called up the head of HP and cajoled him into giv­ing Jobs free com­put­er chips. It was part of a life­long pat­tern of set­ting and ful­fill­ing astro­nom­i­cal stan­dards. Through­out his career, he was fear­less in his demands. He kicked aside the hoops that every­one else had to nego­ti­ate and straight­for­ward­ly and brazen­ly pur­sued what he want­ed. When he got what he want­ed — some­thing that occurred with aston­ish­ing fre­quen­cy — he accept­ed it as his birthright.
  • Piraten­partei: “Sie erre­ichen nicht die bre­ite Gesellschaft” | ZEIT ONLINE — bei den Pirat­en dominieren junge, bess­er gebildete Män­ner. Ver­gle­ich­bar ist auch die urbane Struk­tur im alter­na­tiv­en Milieu. Aber die Grü­nen hat­ten von Beginn an eine gefes­tigtere ide­ol­o­gis­che und poli­tis­che Posi­tion und deck­ten mit der Ökolo­gie einen bre­it­eren poli­tis­chen Bere­ich ab als die Pirat­en es jet­zt tun. Mit ihrem Sam­mel­suri­um von all­ge­meinen poli­tis­chen Posi­tio­nen und der sehr starken Fokussierung auf das Web erre­ichen sie die Bre­ite der Gesellschaft grund­sät­zlich nicht.
  • Diese Lieder sind in deinem Land ver­füg­bar 2 « Malte Weld­ing
  • Staat­san­waltschaft ermit­telt schlampig — Kunde ver­prügelt und fast verurteilt — sueddeutsche.de — Weil sie ihn für einen Dieb hal­ten, schla­gen Mitar­beit­er eines Münch­n­er Super­mark­ts einen Kun­den kranken­haus­reif und zeigen ihn dann auch noch an. Die Staat­san­waltschaft glaubt den Tätern — und beina­he wird Abdul M. auch noch zum Opfer schlampiger Ermit­tlun­gen.
  • Pofal­la und die große Welle | Post von Horn — Vor dieser Welle von Kri­tik erscheint der CDU-Abge­ord­nete Bos­bach als net­ter Men­sch, dem übel mit­ge­spielt wurde. Dabei sollte sich Bos­bach über Pofal­la Attacke nicht wun­dern. Ein wenig hat er sie schon her­aus­ge­fordert. Er beschränk­te sich näm­lich nicht darauf, seine ablehnende Hal­tung zur Ausweitung des Euro-Ret­tungss­chirms zu Pro­tokoll zu geben.
    Vielmehr nutzte er über Wochen jede Gele­gen­heit, seine abwe­ichende Auf­fas­sung öffentlich zu propagieren und sich selb­st zu pro­fil­ieren. Das provozierte viele in sein­er Frak­tion. Nicht wenige nehmen ihm das richtig übel, behal­ten ihre Kri­tik aber für sich. Bos­bachs Ver­hal­ten entschuldigt Pofal­las Attacke natür­lich nicht.
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Guten Morgen

Morgenkaffee Zum Abschluss sein­er Deutsch­land-Reise meinte der Papst, die Katholis­che Kirche solle sich in ihrer Krise am besten entweltlichen. Und ich dachte die ganze Zeit, genau das sei das größte Prob­lem der Katholis­chen Kirche: Dass sie so entweltlicht ist.

CSU-Hard­lin­er Siegfried Kaud­er möchte ein 2-Strikes-Warn­sys­tem in Deutsch­land instal­lieren, “um die Rechtsver­fol­gung von Urhe­ber­rechtsver­let­zun­gen weit­er zu pri­vatisieren”, wie man bei Netzpolitik.org meint.

Nach ein­er Umfrage des SPIEGEL kommt, wenn näch­sten Son­ntag Bun­destagswahl wäre, die Piraten­partei rein und die FDP nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Piraten­partei die einzige Partei, die der CDU ern­sthaft Kon­tra geben kann? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 25.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Rus­s­land — Ich! Wer son­st? — Poli­tik — sueddeutsche.de — Wladimir Putin entschei­det sich für einen neuen Präsi­den­ten — für sich selb­st. So bleibt Rus­s­land ein Kom­man­dostaat, der nach dem Befehlsprinzip regiert wird. Doch das Volk ent­fremdet sich von Putins Sys­tem: Es ist ermüdet von der Rhetorik eines blühen­den Lan­des. Denn viel zu sel­ten sieht es etwas davon.
  • Per­son­alde­bat­te bei den Linken: Die Partei der Ewiggestri­gen — Tagesspiegel — Die Debat­te um eine mögliche Bewer­bung der Kom­mu­nistin Sahra Wagenknecht für den Vor­sitz der Linken-Frak­tion im Bun­destag zeigt ein­mal mehr: Die Reformer in der Partei ger­at­en mehr und mehr ins Abseits – und wer­den nervös.
  • Nik Cubrilovic Blog — Log­ging out of Face­book is not enough — log­ging out of Face­book only de-autho­rizes your brows­er from the web appli­ca­tion, a num­ber of cook­ies (includ­ing your account num­ber) are still sent along to all requests to facebook.com. Even if you are logged out, Face­book still knows and can track every page you vis­it. The only solu­tion is to delete every Face­book cook­ie in your brows­er, or to use a sep­a­rate brows­er for Face­book inter­ac­tions.
  • Script­ing News: Face­book is scar­ing me — Yes­ter­day I wrote that Twit­ter should be scared of Face­book. Today it’s worse. I, as a mere user of Face­book, am seri­ous­ly scared of them.
  • An der FDP-Basis: Motzen gegen die Bubi­truppe — taz.de — Ein Kauf­mann aus Willich ste­ht auf, er schimpft, die FDP habe die Inhalte der Piraten­partei kom­plett ver­pen­nt, “und wir kriegen die Prügel, weil die in Berlin nichts kapieren”. Ein Mann aus Bad Kreuz­nach ruft: “Wir haben ein Exis­ten­zprob­lem”, er will, dass Irrtümer und Wider­sprüche offen auf den Tisch gelegt wer­den. Eine Köl­ner­in ruft: “Fam­i­lien­poli­tik find­et in dieser Partei über­haupt nicht mehr statt — hier sitzen ja auch fast nur Män­ner!” Ein junger Mann bringt das The­ma Löhne aufs Tapet: “Ich bin nicht Mit­tel­stand, ich bin Mit­telschicht”, ruft er mit kip­pen­der Stimme, “warum bin ich nicht Teil der lib­eralen Fam­i­lie?”
  • Umstrittenes Mil­liar­den­pro­jekt: Bahn rech­net ange­blich S21-Ausstieg durch | STERN.DE — Was wäre wenn? Die Bahn spielt einem Medi­en­bericht zufolge einen möglichen Ausstieg aus dem Mil­liar­den­pro­jekt Stuttgart 21 durch. Der Bah­n­vor­stand demen­tiert.
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