Guten Morgen

Morgenkaffee

Kon­stan­tin Wecker trau­ert um Schrift­stel­ler Her­bert Rosen­dor­fer.

Anhän­ger der CDU schau­en lie­ber fern, als das sie das Inter­net ver­wen­den.

Der nie­der­säch­si­sche Pira­ten­par­tei­vor­stand for­dert von Julia Schramm, sich der­art zu ihrem Buch zu posi­tio­nie­ren, dass sie dafür ein­tritt, dass es kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt wird, oder dass sie zurück­tritt.

Tho­mas Knüwer macht den Fefe und glaubt an eine media­le Ver­schwö­rungs­theo­rie, die besagt, dass die Pira­ten­par­tei ver­sen­ken wer­den soll.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Geht die Pira­ten­par­tei unter, kaum dass sie ein­mal inhalt­lich greif­bar ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Bei ZDFzoom gibt es eine Pira­ten­par­tei­do­ku. Ich fra­ge mich gera­de, was dar­an neu ist, eigent­lich wenig. Aber modern gefilmt und auf­be­rei­tet ist der Film. Und das ZDF und die Pira­ten­par­tei haben ja in der Far­be oran­ge eine glei­che Wur­zel. Über ande­re Par­tei­en wird nicht auf die­se Wei­se doku­men­tiert, das kann man mal fest­hal­ten, und jeder ande­re Stil erscheint unan­ge­bracht.

Der Jour­na­list und Schrift­stel­ler Chris­toph Baum erläu­tert die künst­le­ri­sche Groß­stadt­flucht.

Der Koh­le­ho­bel wird 70. Soll­te erwähnt wer­den, bevor der Koh­le­ab­bau in Deutsch­land in die Geschich­te ein­geht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Noch vor 70 Jah­ren muss­te man Koh­le mit dem Ham­mer raus­klop­pen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Der Deut­sche Jour­na­lis­ten­ver­band beschwert sich über das Beschrän­ken der jour­na­lis­ti­schen Frei­heit durch die Pira­ten­par­tei.

Asyl­be­wer­ber krie­gen künf­tig mehr Geld vom Staat
, ent­schei­det das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Fried­rich Küp­pers­busch inter­es­siert sich die­se Woche für das Wort “Stim­men­kauf”:

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie weit schmei­ßen die Pira­ten denn nun ihren Tranz­pa­renz­t­raum über Bord? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

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Der PR(!)ler Sascha Lobo wehrt sich gegen die reli­giö­se Ver­klä­rung des Inter­nets sei­tens Mat­thi­as Matus­sek und Andri­an Kreye bei der Süd­deut­schen.

Bei der NRW-SPD regt man sich uber die Ver­wen­dung des Begriffs “Ermäch­ti­gungs­ge­setz” auf, mit dem Nico Kern von der Pira­ten­par­tei das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren des Geset­zes zur Restruk­tu­rie­rung der WestLB AG cha­rak­te­ri­siert hat. Damit betä­ti­gen sich die SPD-Aufreger als Steig­bü­gel­hal­ter der Pira­ten, denen der Begriff wohl eher Mit­tel zum Zweck ihres Anlie­gens war:

Es erscheint uns merk­wür­dig, dass SPD und Grü­ne das The­ma WestLB vor der Wahl über einen Nach­trags­haus­halt regeln wol­len und das The­ma nun durch­peit­schen“, sagt Robert Stein, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter der Pira­ten­par­tei NRW. „Die Erklä­run­gen, die Finanz­mi­nis­ter Bor­jans dazu lie­fert [2], sind bei wei­tem nicht aus­rei­chend und schon gar nicht zufrie­den stel­lend.“

Soll­te die WestLB-Milliarde durch Ein­spa­run­gen an ande­rer Stel­le auf­ge­bracht wer­den, so muss sicher­ge­stellt sein, dass dies nicht zu Las­ten sozi­al schwä­che­rer Mit­bür­ger oder des Bil­dungs­sek­tors geht. „Wir kön­nen nicht akzep­tie­ren, dass Men­schen, die ohne­hin wenig haben, für die Feh­ler von Manage­ment und Auf­sichts­rat der WestLB in Haf­tung genom­men wer­den“, sagt Stein. Von der Lan­des­re­gie­rung for­dern die PIRATEN ent­spre­chen­de nicht wider­ruf­ba­re Zusa­gen ein.

Beim Früh­stück bei Ste­fa­nie wun­dert man sich, dass heut­zu­ta­ge jedes Tier Fuss­bal­l­ora­kel wer­den kann.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­te man sich von Nazis die Spra­che weg­neh­men las­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Kater­stim­mung bei CDU und CSU: Es rumort in der Par­tei um die Zukunft von Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Rött­gen, der ges­tern das bis­her schlech­tes­te Ergeb­nis bei einer NRW-Landtagswahl ein­fuhr.

Bei der FAZ ana­ly­siert man ganz tref­fend, wie­so die Pira­ten­par­tei in TV-Shows trotz Inhal­te­man­gel so gut weg­kommt: Weil die Sen­dun­gen selbst nur ober­fläch­lich sind.

Die ARD hat den Tat­ort von ges­tern auf You­Tube hoch­ge­la­den. Man kann jetzt auf Face­book und Twit­ter wei­ter­rät­seln. Das macht die Fol­ge aber auch nicht bes­ser.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann stirbt denn die­ser Zeitnahes-Mitmachen-Spleen bei den Öffis end­lich aus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Herz­li­chen Glück­wunsch, Ger­hard Polt, zum 70. Geburts­tag.

Ein Wahl­wo­chen­en­de ist zuen­de gegan­gen: François Hol­lan­de ist neu­er Prä­si­dent Frank­reichs. Wenigs­tens da waren die Pro­gno­sen belast­bar. Wie bei der Wahl in Schleswig-Holstein das Mei­nungs­in­sti­tut For­sa bei der FDP um locke­re 6% dane­ben lie­gen konn­te, bleibt dage­gen offen. Aber gut, die SPD lag in ihren Erwar­tun­gen auch so 11% dane­ben.

Richard Her­zin­ger erkennt in den Bestre­bun­gen der Pira­ten­par­tei einen ega­li­tä­ren Digi­ta­lis­mus und damit meint er

die Unter­mi­nie­rung der insti­tu­tio­nel­len Rah­men­wer­ke […], die aus lan­ger his­to­ri­scher Erfah­rung mit den Gefah­ren “revo­lu­tio­nä­rer” Selbst­er­mäch­ti­gung sowohl hyper­ak­ti­ver Min-derheiten als auch unduld­sa­mer Mehr­hei­ten ent­stan­den sind – als Bas­tio­nen des Schut­zes unse­rer demo­kra­ti­schen Frei­hei­ten.

, was dann aber auch nichts ande­res bedeu­tet, als dass es angeb­lich kei­ne Alter­na­ti­ve zur vor­herr­schen­den Form von Par­tei­en­de­mo­kra­tie gibt. Unterm Strich spricht hier also nur ein alter Mann, der sei­ne poli­ti­sche Phan­ta­sie­lo­sig­keit ver­tei­digt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist das Gere­de vom lin­ken Umschwung in Euro­pa ein hol­lan­de­s­ches Schrö­dern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Warum man die Piraten nicht zu wählen braucht

… erklärt Julia Schramm, Vor­stands­mit­glied der Pira­ten­par­tei, jetzt mal in aller Kür­ze:

Wir sind nicht ange­tre­ten, um zu sagen: “Wir haben die Ant­wor­ten.” Wir sind ange­tre­ten und sagen: “Wir haben die Fra­gen und ihr habt die Ant­wor­ten.”

Aja. Wenn grund­sätz­lich im Gegen­satz zu den Pira­ten die ande­ren die Ant­wor­ten haben, ja, dann wäh­le ich bes­ser die ande­ren. Nein, man muss sich nicht wun­dern, dass intel­li­gen­te Köp­fe über die­se Par­tei ihre sel­bi­gen schüt­teln, wenn der­ar­ti­ge Anti-Intellektuelle in den Vor­stand gewählt wer­den. Nur weil ande­re Par­tei­en zuge­ge­be­ner­ma­ßen mit­un­ter über­hol­te Struk­tu­ren und anti­quier­te Ansich­ten ver­tre­ten, ist das doch noch kein Frei­brief, sinn­be­frei­te Flos­ken zum Poli­tik­stan­dard zu erhe­ben, die ledig­lich nicht anti­quiert sind.

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Lesezeichen vom 29. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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Hamish McKen­zie schreibt, dass das Han­dy­zeit­al­ter der legi­ti­me Nach­fol­ger des Web 2.0 ist.

Die Pira­ten haben erwar­tungs­ge­mäß Julia Schramm nicht zur Vor­sit­zen­den gewählt und eine Erklä­rung gegen das Leug­nen des Holo­causts abge­ge­ben.

Der SPIEGEL berich­tet, dass man bei ALDI Kun­din­nen in Aus­schnitt und unter den Rock gefilmt habe.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo sind denn bei ALDI Kame­ras, dass die unter den Rock fil­men kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Ganz was Neu­es: Ein fal­scher Dok­tor in der CDU. Und die Krea­ti­vi­tät des Betrof­fe­nen reicht immer­hin dazu, das essen­ti­el­le Pro­blem dar­in zu sehen, dass er sich selbst ent­täuscht habe, nicht, dass ihm der Dok­tor­grad eh ent­zo­gen wer­de. Die Dok­tor­ar­beit ging übri­gens, völ­lig über­ra­schend, über die CDU. Noch nicht ein­mal bei so einem The­ma kommt man heut­zu­ta­ge ohne Pla­gi­ie­ren aus.

Auch Klaus Stutt­mann meint, dass der Shit­s­torm ande­rer Par­tei­en der Pira­ten­par­tei nicht scha­det.

Ob Julia Schramm, die beim dies­wo­chen­en­di­gen Pira­ten­par­tei­tag in die Par­tei­füh­rung gewählt wer­den möch­te, ihre Kri­ti­sie­rung gera­de Rücken­wind ver­schafft, darf aber bezwei­felt wer­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann Shit­s­tor­men ‘out’ wer­den und, wenn nicht, wenigs­tens kapi­ta­li­siert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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