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Artikel-Schlagworte: „Oliver Kalkofe“

Lesezeichen vom 7. Januar 2015

Was ich noch sagen wollte … zu vorschneller Kritik an den Krautreportern

Ich habe bis­lang nichts Grö­ße­res zu den Kraut­re­por­tern geschrie­ben, weil sie mich bis­her inhalt­lich nicht erreicht haben. Ich fand die Vide­os und Tex­te, die ich so gese­hen habe, nicht über­zeu­gend. Des­we­gen habe ich mir auch kein Abon­ne­ment geholt, ein­fa­che Geschich­te. Dabei habe ich nichts grund­sätz­lich gegen Abon­ne­ments, ich abon­nie­re die TV Spiel­film ja auch nur wegen der Kolum­ne von Oli­ver Kalkofe.

Nur habe ich bei den Kraut­re­por­tern nicht ver­stan­den, wie­so der Online-Journalismus krank sein soll­te — für mich war er im Grun­de immer so, wie er sich gera­de auf­führt — oder wie genau die Kraut­re­por­ter etwas hei­len wol­len. Aber gut: Klap­pern gehört zum Geschäft. Viel­leicht berei­tet man so irgend­je­man­dem einen Weg, den man dann für wich­tig hält.

Den­noch hat man wenig in der Hand, wenn man jetzt schon die Kraut­re­por­ter kri­ti­sie­ren möch­te und das kann man auch an der Kri­tik von Chris­ti­an Anko­witsch [via] an Andrea Han­na Hün­ni­gers Text sehen: Es wird immer nur ein Stöck­chen kon­stru­iert, über das der Text dann fällt. Sei es, dass der Text angeb­lich falsch im Inter­net plat­ziert wor­den wäre, sei es, dass geschei­tert sei, eine kon­sis­ten­te The­se zu for­mu­lie­ren, sei es, dass Hün­ni­ger ein fal­sches Selbst­ver­ständ­nis habe.

Die gan­ze Kri­tik fällt damit, dass man ent­ge­gen­hält, es sei ein­fach nicht dar­um gegan­gen, was Anko­witsch unter­stellt: Es sei nicht um einen jour­na­lis­ti­schen Ein­trag gegan­gen, son­dern um einen per­sön­li­chen, die eige­nen Gefüh­le ange­hen­den Blog­bei­trag. Man kann an unter­schied­li­chen Stel­len im Inter­net in unter­schied­li­cher Funk­ti­on was schrei­ben, ohne dass man alles, was für die eine Stel­le rele­vant ist, für die ande­re gel­ten las­sen. Ich kann sehr aus­ge­wo­gen und bedacht in Wis­sen­schafts­fo­ren etwas hin­ter­las­sen und wenig spä­ter in Fuß­ball­fo­ren mei­nem Lieb­lings­ver­ein fröh­nen, auch wenn bei­de Bei­trä­ge unter­schied­lich for­mu­liert wer­den. Das ist über­haupt kein Pro­blem. Ich darf auch mei­ne eige­ne Leser­schaft irritieren.

Man sieht sehr ein­fach: Die Kraut­re­por­ter jetzt schon zu kri­ti­sie­ren ist in gewis­ser Wei­se vor­schnell, denn noch hat man kaum etwas in der Hand, will man sie nicht über selbst­aus­ge­dach­te Hür­den sprin­gen lassen.

Wie gesagt: Mich hat die Idee der Kraut­re­por­ter bis­lang nicht über­zeugt, die Seich­tig­keit, die in Andrea Han­na Hün­ni­gers Text zu lesen ist, führt mich auch nicht dazu, wegen ihr ein Abon­ne­ment abzu­schlie­ßen. Aber das letz­te Wort muss hier noch nicht gespro­chen sein.

Christian Steiffens Ständchen für Oliver Kalkofe

Schon schön, wie Kalk­o­fe sich über das Ständ­chen freut — und wie das Mädel bei Minu­te 52 zusammenschreckt:

Guten Morgen

Morgenkaffee

Heu­te geht’s nach Lon­don, aber einen klei­nen Mor­gen­le­se­mo­ment gestat­te ich mir noch.

Oli­ver Kalk­o­fe wird nach diver­sen Inter­views nun auch von der Süd­deut­schen befragt. Er möch­te expe­ri­men­tel­ler wer­den, mehr Wort­witz und weni­ger auf­ge­setz­tes Gela­ber wür­de mir schon reichen.

Die EU will Made in-Bezeich­nun­gen ver­pflich­tend machen.

Der der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de von Pro NRW, Jörg Ucker­mann, wur­de wegen des Ver­dachts auf ban­den­mä­ßi­gen Betrugs fest­ge­nom­men und könn­te noch bis Ende August in Gewahr­sam bleiben.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ob ich wohl viel rus­si­sches Zeugs in Lon­don vor­fin­de? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

So, in letz­ter Zeit habe ich online eher unser Heimatstadt-Wiki bear­bei­tet als irgend­was ande­res, nun bin ich aber wie­der hier. so eine klei­ne Pau­se ist ja auch nicht das Schlimms­te. Und damit zum aktu­el­len Tagesgeschäft:

Annet­te Scha­van hat sich noch­mal gericht­lich dar­le­gen las­sen, dass ihre Dok­tor­ar­beit ein Pla­gi­at war. Kann man machen.

Oli­ver Kalk­o­fe hat das Christian-Steiffen-Konzert in Mün­chen gefal­len.

Huber­tus Vol­mer erläu­tert bei n-tv, was der Krim-Konflikt mit dem Kosovo-Konflikt zu tun hat.

Goog­le ver­schlüs­selt ab sofort E-Mails, aller­dings nur Goog­le intern. Sicher bes­ser als über Micro­soft zu mai­len, die durch­su­chen schon mal Mail­kon­ten eigenständig.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man den Rus­sen eigent­lich jedes X für ein U vor­ma­chen, solan­ge man behaup­tet, es wäre im rus­si­schen Inter­es­se? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Oliver Kalkofe 1995 im Interview

Wertung:

Tucker & Dale vs Evil

Letz­tens Kalko­fes Film­tipps gese­hen und mir dann Tucker & Dale vs Evil besorgt. Den hat­te ich via Vor­schau auch noch im Hin­ter­kopf. Blöd ist halt, wenn man noch lus­ti­ge Sze­nen aus dem Vor­spann kennt und der Film nicht unheim­lich viel mehr bie­tet. Aber Unter­hal­tung, die bes­ser als das all­täg­li­che Fern­seh­bro­gramm ist, bekommt man alle­mal geliefert.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist jetzt drei Jah­re her, seit­dem ich inhalt­lich mich mit Mar­kus Lanz aus­ein­an­der­ge­setzt habe und eine Erwei­te­rung tut nicht Not. Ges­tern war Oli­ver Kalk­o­fe aber­mals vor Ort, kün­dig­te dies via Face­book an und ich schal­te­te mal rein: Inzwi­schen ver­zich­tet man bei der Sen­dung auf über­mä­ßig vie­le, kaum aus­sa­ge­kräf­ti­ge Bauch­bin­den, aber der Rest ist gleich geblie­ben. Klap­pern gehört wohl auch für jeman­den wie Kalk­o­fe zum Hand­werk, das mag man verzeihen.

Ich las­se es ein­fach auf mich zukom­men, war ja auch schon öfter da und bin immer gut behan­delt wor­den. Habe aber weder vor, dort eine ritu­el­le Lanz­schlach­tung vor­zu­neh­men noch mich nicht aus­re­den zu las­sen. Dies nur zur Info. Hof­fe ein­fach erst ein­mal auf eine inter­es­san­te und nicht lang­wei­li­ge Sendung!

(Oli­ver Kalkofe)

Die Sen­dung konn­te die Kalkofe-Einbindung nicht ret­ten, dazu redet Lanz immer noch kon­se­quent am Wesent­li­chen vor­bei, ein­fach nur auf irgend­ei­ne plum­pes, geneh­mes Reiz­the­ma hin. Und das ist eben auch schlech­tes Fern­se­hen. Nur resi­gniert die Qua­li­tät eben irgend­wann vor der Quan­ti­tät, wenn sie kei­ne Rezep­ti­on fin­det. Wenn ein ZDF-Verantwortlicher meint, das Sahra-Wagenknecht-Interview sei ein ein­ma­li­ger Aus­rei­ßer Lanz’ gewe­sen, dann dis­qua­li­fi­ziert er sich für eine Dis­kus­si­on über die Qua­li­tät der Sen­dung: Lanz hat das Hand­werk des kri­ti­schen Nach­fra­gens ein­fach nicht drauf. Die Gäs­te labern halt von sel­ber, dage­gen kann selbst Lanz wenig unter­neh­men. Ganz lus­tig war immer­hin noch, dass Kalk­o­fe Dschun­gel­kö­nig und Pro­mi Shop­ping King Peer Kus­magk nicht durch­ge­hen ließ, das Dschun­gel­camp als indi­vi­du­el­le Erfah­rungs­her­aus­for­de­rung gel­ten zu las­sen — das kön­ne man auch ohne Kame­ras haben.

Podcast-Klassiker: Fluss­kie­sel und der 24-Stunden-Blutdruckmesser.

30 Jah­re RTL und bei Tho­mas Gott­schalks neu­er Sen­dung zeigt man ein­mal mehr, dass man schon lan­ge kein Fern­se­hen für Zuschau­er mehr macht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Spricht es für das Dschun­gel­camp, dass der Rest des RTL- und Fern­seh­pro­gramms schlech­ter ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Kalkofes Lieblingsfilme

Kalkofes Jahresrückblick — Georgina Fleur

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