Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Artikel-Schlagworte: „Nationalsozialistischer Untergrund“

Lesezeichen vom 13.10.2016

Guten Morgen

Morgenkaffee

So, wie­der im Länd­le, nach­dem wir eine Woche lang Chris­ti­an Steif­fen hin­ter­her gereist sind. Bedrück­te Stim­mung fin­det man im Züri­cher Nebel (Glüh­wein durch­weg im Papp­be­cher), wäh­rend Wien adäquat kit­schig die Weih­nachts­zeit abfei­ert. Ent­spricht alles irgend­wie den gän­gi­gen Kli­schees. Also zurück auf Null.

Bea­te Zschä­pe hat gera­de ihre Unschulds­lamm­er­klä­rung vor­le­sen las­sen. Sowas hät­te man doch sel­ber vor­le­sen können.

Die Aus­sa­ge war erstaun­lich nicht-erhellend, daher sei mal auf die­sen STERN-Artikel zum NSU-Mord in Kas­sel verwiesen.

Ulrich Horn schreibt, dass die SPD pro­zen­tu­al auf Bun­des­ebe­ne nicht vom Fleck kommt, weil sie mit mei­nen Wor­ten: zu kon­ser­va­tiv ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat die SPD auch eine Ver­ant­wor­tung dafür, ande­re poli­ti­sche Grup­pie­run­gen zu beflü­geln, weil sie von ihrer ursprüng­li­chen Aus­rich­tung abgeht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 10. Januar 2014

Lesezeichen von heute

Lesezeichen vom 20. November 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Arbeit­ge­ber suchen intel­li­gen­te Mit­ar­bei­ter, aber Hoch­be­gab­te kom­men mit dem Büro­all­tag oft nicht klar, schreibt Tho­mas Trap­pe.

In den USA kon­sta­tiert man, dass man bei den Bostoner Atten­tä­tern ver­sagt habe. Man kön­ne das bes­ser machen. Durch noch mehr Überwachung?

Der Jurist und Schrift­stel­ler Georg M. Oswald legt den Anwäl­ten von Bea­te Zschä­pe den Rück­tritt vom Man­dat nahe, da sie allein wegen ihrer Namen schon instru­men­ta­li­siert erschei­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wäre das womög­li­che Pro­blem nicht schon dadurch gelöst, wenn die Medi­en die Namen der Anwäl­te wenig erwäh­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

In den USA konn­te sich eine Frau befrei­en, die jah­re­lang fest­ge­hal­ten wur­de. Sie rann­te aus dem Haus in die Arme eines afro-amerikanischen Nach­barns. Als der nach die­ser Situa­ti­on gefragt hat, meint er, es wäre klar gewe­sen, dass das hüb­sche Mäd­chen ent­we­der obdach­los oder in größ­ten Schwie­rig­kei­ten sein müs­se — sonst wäre sie nicht zu einem Schwar­zen rüber­ge­rannt.

Andrea Köh­ler beschäf­tigt sich mit der Inter­net­wer­be­kam­pa­gne eines Sei­fen­her­stel­lers, das online für Furo­re sorgte.

Der Auf­tritt von NSU-Mitglied Bea­te Zschä­pe wird allent­hal­ben als zu wenig demü­tig kri­ti­siert.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was für ein Auf­tre­ten den Kri­ti­kern wohl bes­ser gefal­len hät­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Daheim begehrt man im CSU-Kreisverband gegen Sieg­fried Kau­der auf.

Eine Zeu­gin sagt aus, sie habe Bea­te Zschä­pe am Tat­tag in der Nähe des Tat­orts des Mor­des, der zu den NSU-Morden zählt gese­hen. Sie iden­ti­fi­zie­re Zschä­pe des­we­gen als die gese­he­ne Per­son, weil sie der Dar­le­ne aus Rose­an­ne so ähn­lich sehe. Das klingt ver­blüf­fend plausibel.

Die Kon­text Wochen­zei­tung stellt in den Raum, dass die von ihr so genann­te Verleger-Presse am Endeist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die Zei­tungs­kri­se eine Stil­kri­se? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 12. März 2012

Die Nachtgeschichten von heute

  • Update: ± Mais­Me­nos | rebel:art
  • ARD: NPD-Spitzenpolitiker war eng mit NSU-Terrorzelle ver­netzt | tagesschau.de — In einem Inter­view mit der ARD räum­te Schwerdt ein, dass Uwe Mund­los, eines der mut­maß­li­chen NSU-Mitglieder, Ende der neun­zi­ger Jah­re min­des­tens ein Mal als Fah­rer für ihn tätig war. Auf einem der ARD vor­lie­gen­den Foto vom 17. Janu­ar 1998 ist er außer­dem mit der mut­maß­li­chen NSU-Terroristin Bea­te Zschä­pe bei einer Demons­tra­ti­on in Erfurt zu sehen. Nur zehn Tage spä­ter tauch­ten Zschä­pe, Mund­los und Böhn­hardt in den Unter­grund ab. Schwerdt gilt zudem als poli­ti­scher Zieh­va­ter von Ralf Wohl­le­ben, der in Unter­su­chungs­haft sitzt und das Trio mit einer Waf­fe ver­sorgt haben soll.
  • Fefes Blog — Auch das noch: Die S21-Stresstest-Software war wohl feh­ler­haft. Und drei­mal dürft ihr raten, zu wes­sen Guns­ten sie sich verrechnet!
  • Loo­king at things: Wie der Dik­ta­tor zum DJ wur­de | Kul­tur | ZEIT ONLINE
  • Micha­el Verhoevens Sohn ist arm dran « Ste­fan Nig­ge­mei­er — Ich fürch­te, dass die­ser Arti­kel nicht nur etwas über die Ahnungs­lo­sig­keit von Micha­el Verhoeven aus­sagt, der glaubt, dass man im Inter­net Fil­me nur steh­len kann, bis end­lich die ACTA-Kassen auf­ge­stellt sind. Ich fürch­te, dass das Stück und die Tat­sa­che, dass der »Focus« das so gedruckt hat, auch etwas dar­über aus­sagt, in wel­chem Maß die ACTA-Lobby bereit ist, mit Unred­lich­keit und Bos­haf­tig­keit für ihre Inter­es­sen zu kämpfen.
Oktober 2017
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