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Artikel-Schlagworte: „Michael Spreng“

Guten Morgen

Morgenkaffee

Zumin­dest aus sport­li­cher Hin­sicht ist der kom­men­de Wech­sel von Mario Göt­ze zum FC Bay­ern gera­de das Wel­len­the­ma im Inter­net. Was soll’s.

Böse Zun­gen behaup­ten schon, das sol­le vom Hoeneß-Ärger ablen­ken. Da kri­ti­siert die Oppo­si­ti­on im deut­schen Bun­des­tag die Straf­lo­sig­keit für gestän­di­ge Steu­er­hin­ter­zie­her.

Micha­el Spreng meint, Uli Hoe­neß mache den Feh­ler, den alle Poli­ti­ker auch mach­ten: Schwei­gen.

Der Bay­ri­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof hat eine Kla­ge gegen den Rund­funk­bei­trag zurück­ge­wie­sen.

Hei­se über die nordrhein-westfälische Gesund­heits­mi­nis­te­rin:

Dah­l­manns Vor­wür­fe grün­den sich unter ande­rem dar­auf, dass Stef­fens 2011 nicht nur den Deut­schen Homöo­pa­thie­kon­gress eröff­ne­te, son­dern auch zugab, dass sie “von Homöo­pa­thie per­sön­lich über­zeugt” sei. […] Schon damals mein­te die mehr­fa­che Stu­di­en­ab­bre­che­rin, sie wol­le “Aus­bil­dungs­be­ru­fe wei­ter­ent­wi­ckeln” und man brau­che “natür­lich auch Stu­di­en­gän­ge”. In Nordrhein-Westfalen wol­le sie nicht nur in der Wei­ter­bil­dung, son­dern auch beim Bache­lor und beim Mas­ter “ande­re Wege gehen”. […] Im nordrhein-westfälischen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um meint man auf Anfra­ge von Tele­po­lis, man kön­ne kei­ne Stel­lung­nah­me zu den Vor­wür­fen des FDP-nahen Zusam­men­schlus­ses abge­ben, weil die Minis­te­rin “erkrankt” sei. Ob sie sich mit homöo­pa­thi­schen Mit­teln zu kurie­ren ver­sucht, ist nicht bekannt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer hat­te den Hoe­neß eigent­lich zum Vor­bild? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Auf der Anzei­gen­ta­fel von Ajax Ams­ter­dam prang­te am Wochen­en­de ein Gedicht der Kin­der des getö­te­ten Schieds­rich­ters.

Felix Schwen­zel regt sich ver­ständ­li­cher­wei­se dar­über auf, wie man als Leser von SPIEGEL vom ePa­per grund­los auf die Inter­net­sei­te geschubst wird, ohne dort das Ver­wie­se­ne zu sehen zu bekom­men. Reizt mich als Wenig-SPIEGEL-Leser nicht, mei­ne Hal­tung zu überdenken.

Micha­el Spreng erläu­tert, dass Peer Stein­brück sowie­so nur unter bestimm­ten Bedin­gun­gen Kanz­ler wer­den könnte.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist der Fuß­ball noch zu ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

So, Umzug eini­ger­ma­ßen voll­endet, da kann man ja wie­der was lesen: Was man zum Bei­spiel ver­passt, wenn man beschäf­tigt ist und nicht an Fern­se­hen und Inter­net hängt, ist, dass Gauck zum Bun­des­prä­si­den­ten gewählt wur­de und heu­te schon mal in Schloss Bel­le­vue vor­bei­schaut.

Ulrich Horn haut gera­de wie­der ordent­lich in die Tas­ten. Ihn bewegt die Fra­ge, ob in NRW der CDU über­haupt noch ein ernst­haf­ter Wahl­kampf gelin­gen kann.

Micha­el Spreng schüt­telt den Kopf dar­über, dass Chris­ti­an Lind­ner für die FDP erst Fah­nen­flüch­ti­ger und nun Hoff­nungs­trä­ger ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist Lin­der abge­schos­sen, wenn er kei­ne 5% holt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie sol­len die Men­schen mit den Ter­ror­mel­dun­gen in Deutsch­land umge­hen? fragt Jen­ni Roth Tho­mas Kli­che im fluter-Interview.

Ulrich Horn begut­ach­tet die Rück­kehr Gut­ten­bergs ins Ram­pen­licht. Ein Poli­ti­ker wie er feh­le in Deutsch­land, mei­ne Gut­ten­berg. Inhalt­lich habe er aber nichts zu bie­ten, und ob eine Mehr­heit einen Betrü­ger tat­säch­lich als Poli­ti­ker wie­der haben möch­te, das sei auch fraglich.

Micha­el Spreng regt an, die NPD finan­zi­ell zu zer­stö­ren, und bedau­ert, dass er seit 40 Jah­ren gegen die rech­te Par­tei anschreibt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind die Wäh­ler denn ewig anfäl­lig für Men­schen­fän­ger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Demokratie

kannitverstan

Das ist auch merk­wür­dig: Ich war der fes­ten Über­zeu­gung, mit Sicher­heit schon mal etwas über Demo­kra­tie geschrie­ben zu haben. Wit­zig ist aber irgend­wie, dass ich heu­te dar­über schrei­be und vor einem Jahr etwas über Spie­gel­de­mo­kra­tie schrieb. Viel­leicht wird das nun so eine Art Demo­kra­tietag, aber das durch­zu­hal­ten ist auch schon wie­der so ein Ding.

Die­ser Tage wird dau­ernd von Demo­kra­tie gespro­chen, mich wun­dert, dass oft­mals der Ein­druck ent­steht, dass die­je­ni­gen, die dar­über schrei­ben, doch gar wenig über die­sen Begriff wissen.

Da hat z.b. Jakob Aug­stein einen Arti­kel über Grie­chen­land geschrie­ben, der inter­es­sant ist, weil er so bedeu­tungs­schwan­ger daher­kommt und doch 24 Stun­den nach Ver­öf­fent­li­chung implodiert:

Papan­d­reou hat Euro­pa über­rascht und die Märk­te erschüt­tert. Aber er hat Grie­chen­land sei­ne Wür­de zurück­ge­ge­ben und Euro­pa dem Moment der Wahr­heit näher gebracht, der unwei­ger­lich eines Tages kom­men wird.

Tja, und nun ist das Refe­ren­dum abge­bla­sen, in der Aug­stein­schen Betrach­tungs­wei­se hat das grie­chi­sche Volk sei­ne Wür­de wie­der ver­lo­ren und kein Grie­che beschwert sich dar­über ernst­haft. Und die­ses Wahr­heits­ge­brab­bel ist nur defä­tis­ti­sches Bla­bla. Nie­mand ver­steht doch gera­de ernst­haft, wohin die Rei­se geht.

Hel­mut Schmidt hat gesagt, Demo­kra­tie sei zwar die Herr­schaft der Mehr­heit über die Min­der­heit, aber in Deutsch­land sei es so, dass die Mehr­heit auch wüss­te, wor­über sie zu ent­schei­den hat und wor­über nicht. So hat das in mei­ner Erin­ne­rung Denis Scheck wie­der­ge­ge­ben. Ich fin­de aller­dings weder das Zitat bei Schmidt noch bei Scheck. Also, Ent­schul­di­gung, wenn die Wie­der­ga­be falsch ist. Das Zitat legt aller­dings nahe, dass die Min­der­heit der Mehr­heit dank­bar sein darf, dass sie so gütig ist, nicht alles zu ent­schei­den. Damit bleibt unser Staat grund­sätz­lich ein Unrechts­staat. Ist das so?

Tho­mas Stad­ler fragt

Wie scho­ckie­rend kann es für eine Insti­tu­ti­on wie die EU und ihre Mit­glied­staa­ten – die sich Frei­heit und Demo­kra­tie auf ihre Fah­nen geschrie­ben haben – eigent­lich sein, wenn sich das betroffene
Mit­glieds­land dazu ent­schließt, eine essen­ti­el­le Fra­ge demo­kra­tisch zu klären?

Oh, sehr scho­ckie­rend, wenn es sich um Unrecht han­delt, dass eine Mehr­heit eine Min­der­heit dis­kri­mi­niert. Über­haupt hat nie­mand den Grie­chen ein Man­dat gege­ben, unterm Strich über die Lage ganz Euro­pas der­art zu votie­ren, meint Micha­el Spreng, der ansons­ten die Demo­kra­tie­de­bat­te gera­de für naiv hält. Das ist sie auch, aber man soll­te den­noch ein­mal dar­über zu spre­chen kommen.

Bei Frank Schirr­ma­cher liest man den gedank­li­chen Feh­ler, der die Demo­kra­tie­de­bat­te gera­de so erschwert: Es ist der heu­ti­ge Demo­kra­tie­be­griff, der sowohl den klas­si­schen Demo­kra­tie­be­griff als auch den Begriff des Rechts­staa­tes als Repu­blik ver­in­ner­licht. Was heisst das?

Der klas­si­sche Demo­kra­tie­be­griff ist der, auf den schon Hel­mut Schmidt oben anspielt: Es ist das Mehr­heits­wahl­recht, in dem eine Mehr­heit sich für oder gegen etwas ent­schei­det. Dies ist aber mit­nich­ten eine Ent­schei­dung dar­über, was rech­tens ist, was gerecht ist. Es ist nur die Ent­schei­dung, was die Mehr­heit will. Daher ist Demo­kra­tie, wäre es Staats­form, nach Kant völ­li­ges Unrecht, weil in jeder Ent­schei­dung eine Min­der­heit dis­kri­mi­niert wird. Für Kant kommt nur die Repu­blik als Staats­form in Fra­ge, weil sie den Rechts­staat ver­kör­pert, in einer recht­mä­ßig aus­ge­führ­ten Sys­te­ma­tik. Als Poli­tik­form kann man nun Demo­kra­tie noch ein­set­zen, aber nach Kant eben­so­gut eine Mon­ar­chie, es spricht zumin­dest zunächst ein­mal wenig dagegen.

Der heu­ti­ge Demo­kra­tie­be­griff beinhal­tet nun eher die­sen Repu­blik­be­griff Kants: Rechts­staat plus Demo­kra­tie als Poli­tik­ver­fah­ren. Er beinhal­tet aber nicht, wie Stad­ler denkt: Demo­kra­tie als Indi­ka­tor recht­mä­ßi­gen Ver­fah­rens, denn das kann ja immer noch unrecht sein. Bestimm­te Fra­gen kann man aber durch Wehr­heits­wahl­recht abstim­men las­sen, dem Regen­ten ist es aber auf­er­legt, bestimm­te Fra­gen nicht durch Mehr­heits­wahl­recht klä­ren zu las­sen: Z.B. kann er den Rechts­staat an sich nicht einer demo­kra­ti­schen Wahl über­las­sen. Es liegt nicht, wie Schmidt meint, in der Güte des Regen­ten, dies nicht zu tun, er hat das Recht nicht, dies zu tun.

Hat nun ein Poli­ti­ker wie Papan­d­reou das Recht, die Ent­schei­dung über eine Wirt­schafts­zu­ge­hö­rig­keit über das Mehr­heits­wahl­recht ent­schei­den zu las­sen? Ja, das hat er. Rat­sam ist es wohl nicht. Einer­seits hat kein Volk der Welt in Sachen Finanz­kri­se gera­de soviel Wis­sen, dass es für eine ver­nünf­ti­ge Ent­schei­dung gera­de aus­reicht. Ande­rer­seits ent­schei­det so, wie man Micha­el Spreng zuge­ste­hen muss, ein Volk auch über das Schick­sal ande­rer, wozu es kein Recht hat. Frag­lich wäre, ob das poli­ti­sche Ver­fah­ren wider­spruchs­frei ist, wenn zunächst kein Refe­ren­dum über eine EU-Zugehörigkeit gemacht wird, im Zuge des Ver­fah­rens dies aber erwo­gen wird.

Wenn Aug­stein, Schirr­ma­cher und Stad­ler Papan­d­reous Refe­ren­dum dem­nach als rech­tens und wün­schens­wert weil demo­kra­tisch bezeich­nen, bezie­hen sie sich ledig­lich auf den klas­si­schen Demo­kra­tie­be­griff, nach dem in einem Staat das­je­ni­ge als Recht ange­se­hen wird, was durch Mehr­heits­wahl­recht ent­steht. Und dar­in liegt eben der Feh­ler: Eine sol­che Ent­schei­dung kann Unrecht sein und hat mit dem, was rech­tens ist, d.i. was aus ver­nünf­ti­gen Grün­den Recht sein müss­te, ent­schei­dend nichts zu tun.

Auch schön

  • Micha­lis Pan­te­lou­ris kom­men­tiert sei­nen Text damit, dass er für direk­te Demo­kra­tie ist, aber nur, wenn sie nicht dis­kri­mi­niert. Das aber kann mit der Demo­kra­tie als Staats­form ja gera­de nicht aus­ge­schlos­sen werden.
  • Fefe fragt nach einem deut­schen Volks­ent­scheid bezüg­lich der EU-Rettungspakete. Kann man machen, muss man aber auch nicht. Und das ohne Begründung.
  • Für MSPRO ist die Ent­wick­lung in Grie­chen­land die Dekon­struk­ti­on der demo­kra­ti­schen Nati­on, wobei bei ihm Nati­on und Staat das­sel­be ist. Das ist eben­sol­cher Wirr­warr wie “Papan­d­reou konn­te gar nicht anders”. 24 Stun­den spä­ter kann er das sehr wohl.

[ Foto: Rachel PaschWhat part of… | CC BY-NC 2.0 ]

Lesezeichen

Micha­el Spreng mokiert sich etwas, dass Die­ter Tho­mas Heck zum wie­der­hol­ten Mal die Anek­do­te, wie er einst sei­ne dama­li­ge Frau fast umge­bacht hat, zum Bes­ten gibt.

Das gibt mir die Gele­gen­heit etwas dar­über nach­zu­den­ken, wo eigent­lich die Gren­ze ist zwi­schen einer maka­be­ren Befas­sung mit einem The­ma und Pietätlosigkeit.

Ich habe hier vor weni­gen Tagen diver­se Tötungs­de­lik­te in mei­ner Hei­mat­stadt salopp auf­ge­führt, weil es mir vor­kommt, als ob vie­len Men­schen sehr leicht das Töten eines ande­ren Men­schen in der betref­fen­den Stadt als akzep­ta­bel erscheint. Viel­leicht ist das in ande­ren Städ­ten eben­so der Fall, mir kommt es gehäuft vor. Um das vor­zu­brin­gen, habe ich pro­vo­zie­rend die Ein­zel­fäl­le beschrie­ben, als sei­en sie etwas humor­vol­les. Von den Opfern war kei­ne genaue Rede, inso­fern scheint mir das Vor­ge­hen grenz­wer­tig, wegen mir maka­ber, aber akzeptabel.

Weni­ger akzep­ta­bel erscheint es mir, wenn die loka­le Zei­tung den ers­ten Bericht über ein Tötungs­de­likt so schreibt, als han­de­le es sich um eine fik­ti­ve Kri­mi­ge­schich­te. Das passt nicht in mei­ne Vor­stel­lung einer seriö­sen Bericht­erstat­tung, deren Ziel­grup­pe — im Gegen­satz zu mei­nem Blog — auch Ange­hö­ri­ge umfasst. Das wür­de ich als geschmack- und pie­tät­los einstufen.

Bei die­sem Tötungs­de­likt hat der Täter der Poli­zei gegen­über zunächst ange­ge­ben, es hand­le sich um Tötung auf Ver­lan­gen, wobei es sich schlicht um kalt­blü­ti­gen Mord gehan­delt hat. Sol­ches Ver­hal­ten wür­de ich als anstands- und pie­tät­los wer­ten, um es von geschmack- und pie­tät­lo­sem Ver­hal­ten abzugrenzen.

Lesezeichen vom 18.09.2011

Die Nachtgeschichten für heute

  • Micha­el Spreng » Klu­ge Wäh­ler — Wenn es in der Poli­tik noch üblich wäre, für Fehl­ent­schei­dun­gen die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, dann müss­te FDP-Chef Phil­ipp Rös­ler jetzt zurück­tre­ten. Denn sein Ver­such, mit anti­eu­ro­päi­schen Res­sen­ti­ments Stim­mung bei den Wäh­lern zu machen, ist kra­chend geschei­tert. Amo­ra­li­sche Wahl­kampf­füh­rung zahlt sich nicht aus.
  • Internet-Law » Leis­tungs­schutz­recht für Ver­la­ge nicht ver­fas­sungs­kon­form? — Die Initia­ti­ve IGEL (Initia­ti­ve gegen ein Leis­tungs­schutz­recht) hat den Göt­tin­ger Hoch­schul­pro­fes­sor Gerald Spind­ler zu der For­de­rung eines Leis­tungs­schutz­rechts für Pres­se­ver­le­ger inter­viewt. Wie prak­tisch alle renom­mier­ten Urhe­ber­recht­ler kann auch Spind­ler, den ich für den aktu­ell bedeu­tends­ten deut­schen Rechts­wis­sen­schaft­ler im Bereich des Inter­net­rechts hal­te, der For­de­rung der Ver­la­ge nichts abgewinnen.
  • Loveparade-Katastrophe: Duis­bur­ger Stadt­rat ent­schei­det über teu­res Loveparade-Gutachten — Der­Wes­ten — Vor knapp einer Woche war bekannt gewor­den, dass das Gut­ach­ten der Kanz­lei Heu­king Kühn Lüer Woj­tek die Stadt 420.260,15 Euro gekos­tet hat­te. Nach­träg­lich ist damit nun die Zustim­mung des Duis­bur­ger Stadt­ra­tes für das Gut­ach­ten erfor­der­lich, das Ober­bür­ger­meis­ter Adolf Sauer­land eigen­mäch­tig in Auf­trag gege­ben hat­te. Denn: Bei Aus­ga­ben von mehr als 300 000 Euro, die nicht im Haus­halt ein­ge­plant sind, ist ein Votum der Poli­tik zwin­gend vorgeschrieben.
  • Der Live-Blog zur Berlin-Wahl: Wo ist Klaus Wower­eit? — Wah­len — Poli­tik — Tages­spie­gel — Die Partei-Chef Mar­tin Son­ne­born hat daheim in Char­lot­ten­burg auch schon gewählt. “Es ver­ein­facht die Wahl wesent­lich, wenn man selbst drauf steht”, sagt der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur des Sati­re­ma­ga­zins “Tita­nic”. Am frü­hen Abend dann will er mit Par­tei­kol­le­gen die Bericht­erstat­tung in der Man­yo Bar in Trep­tow ver­fol­gen. Er hofft, am Ende ein Pro­zent der Stim­men zu bekom­men, bei der letz­ten Wahl sei­en es 0,4 Pro­zent gewe­sen. Der Zuspruch der Ber­li­ner sei jeden­falls bis­her enorm. Und man habe den Brief­wäh­lern extra Hil­fe ange­bo­ten und gezeigt, wo sie den ihr Kreuz machen müss­ten. Bis ins Abge­ord­ne­ten­haus wird es nicht rei­chen. Aber wenn die Pira­ten rein­kä­men, wol­le man sie ein­fach über­neh­men, sagt Sonneborn.
  • Abdul­lah Gül: “Inte­gra­ti­on heißt die­nen” | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Gül: Alles steht und fällt mit der Spra­che. Heu­te soll­te es so sein, dass ein deut­scher Staats­bür­ger tür­ki­scher Abstam­mung akzent­frei­es Deutsch spricht. Und wie lernt man das am bes­ten? Im Kin­der­gar­ten. Und wenn Tür­ken in Deutsch­land ihre Kin­der nicht in den Kin­der­gar­ten schi­cken, dann muss man her­aus­fin­den, war­um das so ist. Das bedeu­tet doch Inte­gra­ti­on: die Regeln des Lan­des befol­gen, in dem man lebt. Die­sem Land die­nen. Das wie­der­um braucht Moti­va­ti­on. Was mich trau­rig macht, ist, dass die Moti­va­ti­on manch­mal ausbleibt.
  • 2,3 Mil­lio­nen woll­ten Wort zum Sonn­tag von Papst Bene­dikt XVI. sehen — Der­Wes­ten — Mehr als 2,3 Mil­lio­nen Men­schen woll­ten das „Wort zum Sonn­tag“ von Papst Bene­dikt XVI. sehen. Der Papst mar­kier­te in gut vier Minu­ten Schwer­punk­te sei­nes Rei­se­plans für den Deutsch­land­be­such – und warf auch die Fra­ge nach der Exis­tenz Got­tes auf.
  • A bomb won’t go off here — Pira­tin films funds terrorism

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Tages­the­men befra­gen FDP-Chef Rös­ler mal, was denn dar­un­ter zu ver­ste­hen sei, dass er was lie­fern wolle.

Micha­el Spreng sieht auch kei­nen Fort­schritt bei der Möven­pick­par­tei.

In den USA wol­len die Repu­bli­ka­ner damit Stim­mung machen, dass sie Ängs­te gegen ein Wie­der­erstar­ken der Sowjet­uni­on schü­ren. Wenn man kei­ne Fein­de hat, dann bas­telt man sich eben wel­che. [via Fefe]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man den Amis eigent­lich alles vor­ma­chen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen

  • Micha­el Spreng » Die par­tei­lo­se Kanz­le­rin — Das ohne­hin dün­ne emo­tio­na­le Band zwi­schen der CDU und der außer­halb der Par­tei sozia­li­sier­ten Kanz­le­rin ist zer­ris­sen. Die CDU ist heu­te weni­ger als ein Kanz­ler­wahl­ver­ein, sie ist eine zutiefst ver­un­si­cher­te, füh­rungs­lo­se Par­tei, geprägt von der Angst vor Bedeutungs- und Macht­ver­lust. Ver­stärkt wird die­se Ver­un­si­che­rung durch den Ein­druck, mit der neu­en SPD-Troika, ins­be­son­de­re durch die zen­tra­le Figur Peer Stein­brück, ste­he der Kanz­le­rin eine star­ke Alter­na­ti­ve gegen­über. Die CDU von heu­te bekä­me nicht ein­mal mehr eine Troi­ka zustande.
  • Why I’d never work for Goog­le, Twit­ter, or Face­book — naildrivin5.com — Goog­le+ isn’t about sharing cat pic­tures, it’s about ser­ving ads. Twitter’s mas­si­ve net­work of 140-character bits of infor­ma­ti­on isn’t about con­nec­ting peop­le across the glo­be or to view cur­rent trends in world­wi­de thin­king, it’s about ser­ving ads. Face­book isn’t about enter­tai­ning yours­elf with games or sharing inte­res­ting links, it’s about ser­ving ads.
  • 500 Inter­nal Ser­ver Error — 500 Inter­nal Ser­ver Error

Tatort: Stoever/Brockmöller

So, ich schaue gera­de mal eine Tatort-Reihe hin­ter­ein­an­der an. Schö­ner Start, gen Ende der 80er wird’s etwas behä­bi­ger. Der Ein­trag wird fort­lau­fend erweitert.

157. Tat­ort / 01. Stoever Haie vor Lego­land Schö­ner Start mit Ilse Biber­ti, Bernd Tau­ber, Ronald Nit­sch­ke, Diet­rich Mattausch. Gano­ven­trio möch­te noch ein Ding dre­hen, auf Schiff gibt es einen Toten, die Gano­ven fal­len auf.

160. Tat­ort / 02. Stoever: Gele­gen­heit macht Lie­be Span­nen­de Ent­füh­rungs­ge­schich­te mit einem tol­len Uwe Bohm, Clau­dia Rie­schel und Ger­not Ende­mann.

168. Tat­ort / 03. Stoever: Irren ist töd­lich Durch­aus span­nen­de Aktenzeichen-XY-mäßige Wald-Schiffsverkehr-Mord-Folge mit Micha­el Roll und ande­ren weni­ger bekann­ten, aber sehr gut agie­ren­den Schauspielern.

179. Tat­ort / 01. Stoever/Brockmöller: Lei­che im Kel­ler Hol­ger Mah­lich in Dop­pel­rol­le. Die Fol­ge reizt das Poten­ti­al des Kri­mi­stoffs eines Bank­über­falls mit Rol­len­tausch nicht befrie­di­gend aus.

185. Tat­ort / 02. Stoever/Brockmöller: Tod auf Eis Bie­de­rer Gast­haus­kri­mi, schon arg angestaubt.

192. Tat­ort / 03. Stoever/Brockmöller: Tod im Ele­fan­ten­haus Star­pa­ra­de: Rai­mund Harm­storf, Ben Becker, Eve­lyn Hamann, Peter Bon­gartz. Fie­ser Zoo­be­sit­zer wird von Ele­fan­ten zer­tram­pelt. Affä­ren, Unter­schla­gun­gen. Mey­er Zwo ist mit dabei.

198. Tat­ort / 04. Stoever/Brockmöller: Voll auf Hass Guter Kri­mi im deutsch-türkischen Fami­li­en­be­reich mit Tay­fun Badem­soy, Ger­hard Olschew­ski, Ulrich Pleit­gen und Hel­mut Zierl.

207. Tat­ort / 05. Stoever/Brockmöller: Spuk aus der Eis­zeit Spionage-Entführungsgeschichte mit Sieg­fried Wisch­new­ski, Leo Bar­di­schew­ski und Wolf-Dietrich Berg. Edgar Bes­sen als Wäsche­rei­mit­ar­bei­ter und Mey­er Zwo. Lei­der etwas lang­wei­lig geraten.

208. Tat­ort / 06. Stoever/Brockmöller: Plei­te­gei­er Ach, da geht einem ja das Herz auf: Hei­di Kabel, Horst Frank, der aus den Frag­gles bekann­te Hans Hel­mut Dic­kow, Eleo­no­re Weis­ger­ber, Jür­gen Roland, Die­ter Land­uris, Ronald Mit­sch­ke aus der ers­ten Stoever-Folge, Hol­ger Mah­lich aus der ers­ten Stöver/Brockmöller-Folge. Inter­es­san­ter Anfang, selt­sa­mes Ende.

216. Tat­ort / 07. Stoever/Brockmöller: Schmutz­ar­beit Her­vor­ra­gend besetzt: Dia­na Kör­ner, Diet­rich Mattausch, Mey­er Zwo und Die­ter Krebs. Der Kol­le­ge von Mey­er zwo war vor­her auf dem Schiff.

220. Tat­ort / 08. Stoever/Brockmöller: Armer Nanosh Eher lang­wei­li­ge Zigeuner(?!)-Folge mit Juraj Kuku­ra.

227. Tat­ort / 09. Stoever/Brockmöller: Lauf eines Todes Lang­wei­li­ge Ver­stri­ckun­gen, nicht leicht zu durch­schau­en, dafür schnell vergessen.

233. Tat­ort / 10. Stoever/Brockmöller: Zeit­zün­der Wie­der Eleo­no­re Weis­ger­ber, Hol­ger Mah­lich und Roland Nit­sch­ke im Drei­er­pack. Roland Mit­sch­ke wur­de bis­her bei vier Auf­trit­ten zwei­mal ermor­det und muss­te ein­mal in den Knast. Mey­er Zwo macht wie­der den Honk. Die­ter Krebs läuft als Ver­däch­ti­ger vor dem bewumm­ten Heinz-Werner Kra­eh­kamp und Gunt­bert Warns davon. Etwas sku­ri­le Fol­ge, aber auch nicht wirk­lich vom Hocker hauend.

239. Tat­ort / 11. Stoever/Brockmöller: Fina­le am Rothen­baum Bemüht zwie­lich­ti­ger, dadurch lang­wei­li­ger Ten­nis­kri­mi mit Kay Sab­ban , Aktuelle-Schaubude-Moderator Rüdi­ger Wolff als schmie­ri­ger Klein­kri­mi­nel­ler und in einer Kurz­rol­le Chris­ta Siems an der Pommesbude.

246. Tat­ort / 12. Stoever/Brockmöller: Tod eines Mäd­chens Puh, nee, nicht wirk­lich gelun­gen: Hel­mut zierl ver­nascht Min­der­jäh­ri­ge, Kay Sab­ban ist noch­mal mit dabei, Moni­ka Bleib­treu glänzt in einer ansons­ten mau­en Fol­ge. Mey­er Zwo kann da auch nichts mehr rausreißen.

256. Tat­ort / 13. Stoever/Brockmöller: Blin­de­kuh Duell zwi­schen Joa­chim Luger, dem Vater Bei­mer aus der Lin­den­stra­ße, und Die­ter Krebs. Auf­wüh­lend. Rolf Zacher und Ant­je Weis­ger­ber sind mit dabei.

257. Tat­ort / 14. Stoever/Brockmöller: Expe­ri­ment Kran­ken­haus­mord mit Felix von Man­teuf­fel. Mager­kost.

260. Tat­ort / 15. Stoever/Brockmöller: Stoevers Fall Kay Sab­ban kell­nert im Club von Hol­ger Mah­lich, Die­ter Tho­mas Heck macht Puff­be­su­che. Horst Frank hat einen kur­zen Auf­tritt als Ver­tei­di­ger, Wal­ter Pla­the ist Jour­na­list, aber ins­ge­samt fehlt der Fol­ge, deren Tem­po gut ist, der Bösewicht.

268. Tat­ort / 16. Stoever/Brockmöller: Amok­lauf Hef­ti­ge Fol­ge mit Peter Loh­mey­er, Her­bert Weiß­bach, Wolf-Dietrich Spren­ger und Wer­ner Tiet­ze aus Unser Leh­rer Dr. Specht in deutsch-türkischem Fami­li­en­be­reich. Nix für schwa­che Ner­ven, letzt­ma­lig mit Mey­er Zwo.

280. Tat­ort / 17. Stoever/Brockmöller: Um Haus und Hof Wald und Wiesen-Krimi mit Flo­ri­an Mar­tens, Ger­da Gme­lin, Ulrich Faul­ha­ber und Götz Schu­bert. Mar­ko Kel­ler soll wohl Mey­er Zwo erset­zen, welch däm­li­che Idee.

288. Tatort/ 18. Stoever/Brockmöller: Ein Vod­ka zuviel Stoevers But­ze ist noch­mal abge­brannt? Diet­rich Mattausch ist mit am Start, Ulrich Faul­ha­ber auch noch­mal. Dem “Toten” hängt die Zun­ge aus dem Mund, die sich dann bewegt. Brül­ler. Ansons­ten mäßig span­nen­de, aber sym­pa­thi­sche Folge.

292. Tat­ort / 19. Stoever/Brockmöller: Sing­vo­gel Groß­ar­ti­ger Gün­ter Jung­hans und Claude-Oliver Rudolph als Kna­ckis, Flo­ri­an Lukas als dro­gen­süch­ti­ger Sohn.

301. Tat­ort / 20. Stoever/Brockmöller: Tod eines Poli­zis­ten Kor­rup­te Poli­zis­ten im Rot­licht­mi­lieu. Horst Frank mal nicht als Fies­ling, son­dern als abge­brann­ter Gries­gram. Dass gebal­lert wird, macht die Fol­ge nicht spannender.

310. Tat­ort / 21. Stoever/Brockmöller: Töd­li­che Freund­schaft Tho­mas Nau­mann darf mal etwas mehr spie­len als den Freund der Toch­ter eines even­tu­ell Ver­däch­ti­gen. Aber auch nur etwas. Neben Hol­ger Mah­lich ist Gerd Bal­tus mit dabei, eigent­lich schon spät für so vie­le Ham­bur­ger Folgen.

318. Tat­ort / 22. Stoever/Brockmöller: Der König kehrt zurück Gangs­ter­bal­la­de mit Jörg Ple­va, Ralf Rich­ter, Wil­fried Dzi­al­las, Lam­bert Hamel, Gott­fried John und Doris Kunst­mann.

328. Tat­ort / 23. Stoever/Brockmöller: Tod auf Neu­werk Wer­ner Eich­horn, Micha­el Lesch, Bernd Herz­sprung in einem Nord­see­kri­mi, der Nord­see­stim­mung, aber kei­ne Span­nung ver­brei­tet. Das Musi­zie­ren von Brockm­öl­ler und Stö­ver fängt an.

331. Tat­ort / 24. Stoever/Brockmöller: Fetisch­zau­ber Voodoo-Folge mit Ben­ja­min Sad­ler, Chan­tal de Frei­tas und Oli­ver Beth­ke. Beth­ke ist noch das Sehenswerteste.

334. Tat­ort / 25. Stoever/Brockmöller: Lock­vö­gel Dirk Mar­tens als Undercover-Nazi, den die Nazi mit fin­gier­ter Fal­le auf­lau­fen las­sen. Birol Ünel als auf­mu­cken­der Sohn. Star­ke Bil­der, fade Nazis, alles so lala.

345. Tat­ort / 26. Stoever/Brockmöller: Par­tei­freun­de Sven-Eric Bech­tolf, Rolf Hop­pe und Diet­mar Mues in einer faden bis ner­vi­gen Geschichte.

352. Tat­ort / 27. Stoever/Brockmöller: Aus­ge­spielt Musi­ker­kri­mi mit Jörg Ple­va, Bill Ram­sey, Car­lo von Tie­de­mann, Horst Frank und Hol­ger Mah­lich. Peter Hein­rich Brix als Strei­fen­po­li­zist. Gestyl­te 90er Lan­ge­wei­le. Immer­hin wird nicht gesungen.

363. Tat­ort / 28. Stoever/Brockmöller: Mord hin­term Deich Sophie Schütt, Hei­ner Lau­ter­bach, Lutz Macken­sy, Hen­ning Schlü­ter und Gerd Bal­tus in einem Leh­rer­kri­mi, dem die letz­te Span­nung ent­weicht, als das Gesin­ge losgeht.

374. Tat­ort / 29. Stoever/Brockmöller: Undercover-Camping mit Horst Frank, Hans Teu­scher, Peter Strie­beck und Sven Mar­ti­nek. Sowas wie TKKG mit Toten.

386. Tat­ort / 30. Stoever/Brockmöller: Arme Püp­pi Hol­ger Mah­lich mal wie­der dabei und Peter Hein­rich Brix als Bösewicht.

389. Tat­ort / 31. Stoever/Brockmöller: Schüs­se auf der Auto­bahn Das Niveau hebt sich wie­der mit aus­ge­zeich­ne­tem Bernd Tau­ber und einer ansons­ten schön stim­mi­gen und flot­ten Fol­ge, deren Auf­lö­sung etwas enttäuscht.

403. Tat­ort / 32. Stoever/Brockmöller: Hab­gier Diet­mar Mues mit Sohn Woo­dy, Vol­ker Lech­ten­brink und Musik von Klaus Dol­din­ger. Ger­not Ende­mann nach 30 Fol­gen auch mal wie­der dabei, sowie Ber­ti Vogts mit dem Knal­l­er­satz “Gib dem Kan­nin­chen eine Möh­re extra”. Die Geschich­te ist sim­mig, aber span­nend, nee, span­nend ist anders.

414. Tat­ort / 33. Stoever/Brockmöller: Traum­haus Ulrich Mühe, Susan­ne Lothar, Peter Satt­mann, Krys­ti­an Mar­ti­nek und Gus­tav Peter Wöhl in einem span­nen­den, auf­wüh­len­den Krimidrama.

420. Tat­ort / 34. Stoever/Brockmöller: Der Duft des Geldes

433. Tat­ort / 35. Stoever/Brockmöller: Blau­es Blut

444. Tat­ort / 36. Stoever/Brockmöller: Rattenlinie

456. Tat­ort / 37. Stoever/Brockmöller: Der schwar­ze Skorpion

461. Tat­ort / 38. Stoever/Brockmöller: Tod vor Scharhörn

September 2017
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