Guten Morgen

Morgenkaffee

In Ber­lin wer­den Pro-Acta-Demonstranten gesucht — gegen Bezah­lung ver­steht sich.

Kon­stan­tin Klein betreibt kein Blog mehr, so wie es frü­her ver­stan­den wur­de, son­den ein Tage­buch.

Stef­fi Lem­ke hat übrin­gens noch auf mei­ne Kri­tik an ihrer Hal­tung reagiert, indem sie mich als Mit­glied der Pira­ten­par­tei iden­ti­fi­ziert — sol­che Leu­te sind ein­fach bes­ser angreif­bar — und die Kri­tik an ihrer Kri­tik­wei­se vom Tisch wedelt, indem sie — sich inzwi­schen dif­fa­miert füh­lend — sagt, wor­um es eigent­lich geht. Kri­tik gar nicht an sich ran­las­sen ist ja auch so ein Poli­ti­k­er­ge­ba­ren. Gut, sie ver­weist noch auf mei­ne Anfra­ge, wo denn stün­de, dass die Pira­ten­par­tei “sagt” Sitz­blo­cka­den bei Demos sei­en ver­bo­ten etc. auf ein Doku­ment, in dem aus­drück­lich steht, dass dies kei­ne Stel­lung­nah­me der Pira­ten­par­tei ist. Brül­ler!

Einen Shit­s­torm der Eta­blier­ten nennt Jas­per von Alten­bock­um die REak­ti­on der Grü­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind die Pira­ten denn gar nich­ta nders angreif­bar?? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 5. Februar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie war das noch gleich? Wer firsst wes­sen Kin­der? Eh egal, die Meta­pher ist auch schon wie­der sowas von über. Jeden­falls stellt man bei den Ork­pi­ra­ten klar, dass Eigen­tums­recht nicht zur Kern­kom­pe­tenz der Pira­ten­par­tei gehört, da zu kom­plex und zu wenig ver­stan­den. Ich wür­de ja sagen, dass all das, was ich aus Pira­ten­rich­tung zum The­ma “Demo­kra­tie” gekom­men ist, dar­auf schlies­sen lässt, dass auch dies ein The­ma ist, das inner­halb der Pira­ten­par­tei viel zu gering inhalt­lich erfasst wor­den ist. Kon­stan­tin Klein kon­sta­tiert schließ­lich, die Pira­ten­par­tei sei nicht ernst zu neh­men, da sie an wich­ti­gen Stel­len nur mit flot­ten Sprü­chen käme, wo inhalt­lich durch­dach­te Hal­tun­gen posi­tio­niert wer­den müss­ten.

Rafa­el Behr meint, Poli­zis­ten wür­den heu­te nicht öfter Opfer von Gewalt, wären nur auf die aktu­el­len Kri­sen­her­de nicht pas­send ein­ge­stellt.

Chris­toph Süß fragt sich, wer in Euro­pa gera­de über­haupt geret­tet wird:
[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_AES/_-rH52gf/111029_0903_orange_Europa-gerettet.mp3|artists=Christoph Süß auf Bay­ern 2|titles=Europa geret­tet?]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Spa­ren wir eigent­lich Geld, wenn Grie­chen­land aus der EU fliegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Die Nachtgeschichten von heute

  • kurz­kri­tik elek­tri­scher repor­ter #018 — wirres.net, fach­blog für irrele­vanz | vor allem fra­ge ich mich, wie man in einer sen­dung eine gehör­lo­se die for­de­rung nach glei­chem zugang zur gesell­schaft for­dern lässt, und dann, wenn sie fer­tig gere­det hat, die gehör­lo­sen wie­der aus­schliesst, indem man die unter­ti­tel weg­lässt.
  • Sozia­le Netz­wer­ke: Auf Face­book kannst du nichts löschen — FAZ | Ich habe die Pro­be aufs Exem­pel gemacht und woll­te wis­sen, was Mark Zucker­bergs Daten­im­pe­ri­um über mich weiß. 1222 Sei­ten umfasst mei­ne Akte. Alles, was gestri­chen sein soll­te, ist noch da.
  • Spiel­stun­de « Herz­da­men­ge­schich­ten | Die Söh­ne ver­ste­hen mei­nen Humor auch nicht immer.
  • CCC über aktu­el­len Staats­tro­ja­ner: _0zapftis 2.0 ist auch ille­gal — taz.de | Dem Cha­os Com­pu­ter Club (CCC) ist eine “noch fast fabrik­neue” Ver­si­on des umstrit­te­nen Staats­tro­ja­ners zuge­spielt wor­den. Eine Ana­ly­se des Pro­gramm­codes habe erge­ben, dass die Spionage-Software wei­ter­hin für rechts­wid­ri­ge Aktio­nen ein­ge­setzt wer­den kön­ne, erklär­te der Club. Ein Minis­te­ri­ums­spre­cher erklär­te unter­des­sen, der neue Tro­ja­ner sei nicht vom Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) ein­ge­setzt wor­den. Der Tro­ja­ner ent­spre­che “wie sei­ne Vor­gän­ger­va­ri­an­ten in kei­ner Wei­se dem Stand der Tech­nik” und ent­hal­te “wei­ter­hin die grund­ge­setz­bre­chen­de Funk­ti­on zum Nach­la­den belie­bi­ger Erwei­te­run­gen”. “Ent­ge­gen aller Beteue­run­gen der Ver­ant­wort­li­chen kann der Tro­ja­ner wei­ter­hin geka­pert und belie­bi­ger Code nach­ge­la­den wer­den”, sag­te ein Spre­cher des CCC.
  • Antimedien.de: Radio-Reporter gesteht Mord an 23-jähriger oder doch nicht | Wie kommt Bild.de dann auf ihre Dar­stel­lung? Ganz ein­fach, sie wur­de frei erfun­den. Wie kommt der Bran­chen­dienst Meedia.de auf sei­ne Dar­stel­lung? Ganz ein­fach, sie wur­de bei Bild.de abge­schrie­ben und dabei so stark gekürzt, dass gar nichts mehr stimm­te. Man hät­te auch ein­fach recher­chie­ren kön­nen.
  • Netz­dis­kurs: Das Elend der Inter­net­in­tel­lek­tu­el­len — Feuil­le­ton — FAZ | Hät­te Jar­vis sein Buch als Par­odie auf sich selbst geschrie­ben, als bei­ßen­de Atta­cke auf die eng­stir­ni­gen aka­de­mi­schen Ver­tre­ter der Neu­en Medi­en, die mit ihren auf­ge­bla­se­nen, ahis­to­ri­schen und lee­ren Ver­laut­ba­run­gen so rasch bei der Hand sind, dass selbst der schlimms­te Ver­tre­ter der Post­mo­der­ne dage­gen klar und ver­ständ­lich erscheint, dann wäre es eine bemer­kens­wer­te Leis­tung. Aber lei­der meint er es ernst. Die­ses Buch wäre bes­ser ein Tweet geblie­ben.
  • Lus­tig+ | Kon­stan­tin Klein | ich wür­de auf mei­ner HP gegen den Anru­fer und Absen­der der Mail “het­zen”. Ich sol­le das doch spur­los aus dem Netz ent­fer­nen, und im Übri­gen kön­ne ich mit der Zusen­dung einer straf­be­wehr­ten Unter­las­sungs­er­klä­rung durch sei­nen Anwalt rech­nen. Und da wird’s dann doch irgend­wie lus­tig. Denn ich erin­ner­te mich gar nicht dar­an, die­sen streit­ba­ren Herrn jemals in einem Text erwähnt, geschwei­ge denn gegen ihn gehetzt zu haben.
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Guten Morgen

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Kon­stan­tin Klein zieht per­sön­li­che Kon­se­quen­zen aus dem ges­tern vom CCC ver­öf­fent­lich­ten Bericht, man habe einen funk­tio­nie­ren­den Bun­destro­ja­ner gefun­den.

Ulrich Horn kon­sta­tiert, dass mit der nicht gera­de gewon­ne­nen Berlin-Wahl, Rena­te Küh­nasts Kar­rie­re den ent­gül­ti­gen Knick bekom­men hat.

Felix Schwen­zel beschreibt, dass RSS trotz allen Abge­sän­gen für ihn immer noch neben dem Brow­ser das am meis­ten Genutz­te Tool des Inter­nets ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie sol­len wir reagie­ren, wenn der Staat offen­sicht­lich sei­ne Befug­nis­se über­schrei­tet? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Wis­sen Sie noch, was Sie heu­te vor 10 Jah­ren gemacht haben? Ich für mei­nen Teil kam nach­mit­tags gera­de vom Vol­ley­ball­trai­ning, dass ich für eine Mäd­chen­mann­schaft abge­hal­ten hat­te, als mich mein Cou­sin auf dem Hof mei­ner Eltern ansprach, dass in den USA ein Flug­zeug in das World Tra­de Cen­ter geflo­gen sei. Mir war das World Tra­de Cen­ter kaum ein Begriff. Ich ging rein, schal­te­te den Fern­se­her ein und sah über­all Live-Berichterstattungen. Die Tür­me qualm­ten. Ich weiss nicht mehr, ob der ers­te Turm schon gefal­len war, aber über Ein­stür­ze wur­de zumin­dest spe­ku­liert. Ich sah nichts von her­un­ter­sprin­gen­den Men­schen, mensch­li­ches Leid war nicht zu sehen. Nur die Tür­me. Dann stürz­te der ers­te Turm ein. Karl-Heinz Stock­hau­sen hat spä­ter von einer Ästhe­tik der Anschlä­ge gespro­chen und ist viel dafür kri­ti­siert wor­den. Aber die gab es ja auch. Ich hat­te auch ein ästhe­ti­sches Emp­fin­den beim Betrach­ten der Bil­der. Und als der ers­te Turm fiel, dach­te ich, es wäre sym­me­trisch pas­send, wenn der zwei­te fällt. Die erfass­ba­re Leid­pro­ble­ma­tik ist mir erst viel spä­ter auf- und nahe gegan­gen. Genau­so wie die poli­ti­sche Bedeu­tung des Anschla­ges und die Dimen­si­on die­ses Tages.

Neben Kon­stan­tin Klein schreibt in mei­nem Feed-Reader Kiki etwas zu ihrem 11. Sep­tem­ber 2001. Ich lese eigent­lich ungern Frau­en, die über Unfäl­le schrei­ben, aber was Kiki da vom Sta­pel lässt, hat nichts damit zu tun, das hat wirk­lich For­mat.

Her­fried Münk­ler zieht 10 Jah­re nach dem 11. Sep­tem­ber 2001 Bilanz und meint, Al KAi­da sei geschei­tert.

Ben­ja­min fei­ert sei­nen 10. Blog­ge­burts­tag. Herz­li­chen Glück­wunsch von hier aus.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wird man es in die­sem Leben wohl noch mal erle­ben, dass Panik so kon­trol­liert aus­ge­bro­chen las­sen wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Sowohl Ben­ja­min Bir­ken­ha­ke als auch Kon­stan­tin Klein füh­len sich nur in ihrem Blog rich­tig daheim und ver­fol­gen Goog­le+ und Co. halb­her­zig, da dort Infor­ma­tio­nen quan­ti­ta­tiv und kaum qua­li­ta­tiv zusam­men­lau­fen.

Wie gewich­tet man denn über­haupt bei all den Infor­ma­tio­nen, die online unge­wich­tet raus­po­saunt wer­den? Oder wie Mar­kus bei Netz­po­li­tik fragt: Gibt es eine Filter-Blase?, die Wich­ti­ges außen vor lässt?

Fried­rich Küp­pers­busch schlägt die­se Woche mal Rating-Agentur nach:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/051697/051697_178067.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was ist eigent­lich aus die­sem Blog­ger­ver­bund gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Fro­he Ostern, wie man so schön sagt. Das Wet­ter ver­brei­tet ja schon mal som­mer­li­che Stim­mung, da bie­tet auch das Inter­net nur spo­ra­disch Neu­es.

Anhand von Kon­stan­tin Kleins Text über die Betrach­tung des Ver­hält­nis­ses zwi­schen SPD und Sar­ra­zin mer­ke ich, dass mich die­se The­ma­tik wirk­lich nicht mehr inter­es­siert.

Eben­so­viel Inter­es­se kann Rou­ven für den Film The Spi­rit auf­brin­gen.

Dann mal Lap­top zu und Buch lesen, wie Miss James emp­fiehlt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wozu wünscht man sich eigent­lich, dass Ostern froh sein sol­len und nicht besinn­lich oder sowas? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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  • geschlossenegesellschaft.de — Kon­stan­tin Klein — Die Digi­ta­len Gesell­schaf­ter machen es mir näm­lich gera­de nicht leicht, ihre Idee rest­los gut zu fin­den. Die Digi­ta­le Gesell­schaft e.V. könn­te (und soll viel­leicht) so etwas wie eine deut­sche Aus­ga­be der EFF sein (der als för­dern­des Mit­glied anzu­ge­hö­ren ich lan­ge Jah­re die Ehre hat­te, bis mei­ne Kre­dit­kar­te ablief und kei­ner es merk­te, dass die Beträ­ge nicht mehr abge­bucht wer­den konn­ten). Sie will aber zunächst ein Ver­ein mit weni­gen, näm­lich den Grün­dungs­mit­glie­dern mit Stimm­recht und vie­len frei­wil­li­gen Hel­fern und finan­zi­el­len Unter­stüt­zern mit Zeit und Geld, aber ohne Stimm­recht sein.
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