Winterlese

Jür­gen Becker — Die Zukunft war auch schon mal bes­ser In düs­te­ren Zei­ten liest man Becker ger­ne, auch wenn der Hau­drauf­hu­mor einen nicht immer über­rascht.
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Jakob Mar­tin Strid — Die unglaub­li­che Geschich­te von der Rie­sen­bir­ne Unter­halt­sa­me und schön bebil­der­te Kata­stro­phen­ge­schich­te, der lei­der etwas Witz fehlt, um sie zu einem Klas­si­ker zu machen.
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Otfried Preuß­ler — Der Räu­ber Hot­zen­plotz und die Mond­ra­ke­te Neu als Buch zusam­men­ge­setz­te Geschich­te, die zeit­lich nicht so ganz ins Hot­zen­plotz-Uni­ver­sum pas­sen will, denn zwei wochen nach der ers­ten Ver­haf­tung spielt ja schon die zwei­te Geschich­te. Es gibt aller­dings schö­ne, neue Gra­fi­ken, wenn aller­dings auch kein Witz sich ein­stel­len will. Aber unse­re Jüngs­te war auch schon vom zwei­ten und drit­ten Teil nicht so ange­tan.
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Jür­gen Keh­rer — Wils­berg. Sein ers­ter und sein letz­ter Fall kommt ohne Span­nung und Lokal­ko­lo­rit aus.
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Novemberlese

Sam Byers — Idio­pa­thy Drei ehe­ma­li­ge Freun­de tref­fen sich wäh­rend der Rin­der­wahn-Zeit wie­der. Wit­zig, aber ufer­los. 🤍🤍
Ronald Giphart — Phi­l­ei­ne zegt sor­ry Tem­pe­ra­ment­vol­le, zyni­sche Frau jagt ihrem Typen hin­ter­her und kommt dahin­ter, was ihr eigent­li­ches Pro­blem ist. Tat­säch­lich ist die Ver­fil­mung dank Straf­fung und der Haupt­dar­stel­le­rin unter­halt­sa­mer, das Buch an man­chen Stel­len zu lang­at­mig, aber immer noch lesens­wert. Auf deutsch heisst das Buch ”Der Voll­tref­fer”. 🤍🤍
Mari­us Gold­horn — Park Wort­ge­wal­ti­ger Erst­ling, der aber etwas ziel­los dahin­plät­schert und im Ver­lauf etwas unin­ter­es­sant wird. 🤍
Tho­mas Hett­che — Herz­fa­den Phan­tas­ti­scher Roman über die Ent­steh­tung der Augs­bur­ger Pup­pen­kis­te. Zwi­schen­durch dach­te ich, es feh­le der Geschich­te noch etwas, dann wür­de sie von einer guten zu einer sehr guten. Fas­zi­nie­rend, wenn genau so eine Wen­dung dann ein­tritt. 🤍🤍🤍🤍
Jür­gen Keh­rer — Wils­berg. Das Schap­det­ten­vi­rus Ich hat­te geunkt, in die­serm Wils­berg-Schmö­ker könn­te man Pas­sen­des zur aktu­el­len Pan­da­mie­zeit geben, gibt es aber eher nicht. Ansons­ten span­nungs­los und nicht über­zeu­gend. 🤍
Guus Kui­jer — Das Buch von allen Din­gen Reli­gi­on- und gewalt­the­ma­ti­sie­ren­des Jugend­buch, das erstaun­lich direkt zur Sache kommt. 🤍🤍
Scott McCla­na­han — Sarah Tren­nungs­schmerz­buch, das nichts aus­lässt, so gar nichts. Wird bespro­chen im kom­men­den Bücher­schwank. 🤍🤍🤍
Kat­ja Oskamp — Mar­zahn, mon amour Wer Mar­zahn nur mit Cin­dy ver­bin­det, kann hier Ver­söh­nung fin­den: Ganz groß­ar­ti­ge bio­gra­fi­sche Geschich­ten von Kun­den und Bediens­te­ten eines Pedi­kü­re­stu­di­os. 🤍🤍🤍
Tex Rubi­no­witz — Irma Selbst­re­fe­ren­zi­el­le Nabel­schau, manch­mal wit­zig, manch­mal lang­at­mig und irgend­wel­che nicht­ge­kenn­zeich­ne­ten Über­nah­men aus der Wiki­pe­dia. 🤍
Annie M.G. Schmidt — Minoes Zau­ber­haf­tes Kin­der­mär­chen und Kat­zen­kri­mi, des­sen Ver­fil­mung von 2001 mir schon unge­mein gefal­len hat. Auf deutsch hei­ßen Buch und Film ”Die geheim­nis­vol­le Minusch”. 🤍🤍🤍

Winterlese

Jür­gen Keh­rer — Das Kap­pen­stein-Pro­jekt Ja, ich wun­der­te mich schon mal, ob der Qua­li­tät der Vor­la­ge der ZDF-Serie, auch die­ser Schmö­ker ist unge­neim ange­staubt und hat mit dem Flair der Serie nicht viel gemein. Hier ist der Titel­held unter Poli­ti­kern for­schend und sexu­ell aktiv. Las ich, weil ich schon die Vor­gän­ger gele­sen hat­te, wer­de den nächs­ten Schmö­ker wei­ter auf­schie­ben. 🤍
Marc-Uwe Kling, Astrid Henn — Das Nein­horn Schön mit Zeich­nun­gen bebil­der­tes Kin­der­buch, oft in Gedichtsform. Nett, aber nicht nach­hal­tig beein­dru­ckend. 🤍
Marc-Uwe Kling — Die Kän­gu­ru-Chro­ni­ken Net­te Idee, ein kom­mu­nis­ti­sches Kän­gu­ru als WG-Part­ner zu haben, aber wenn man dann nur laue Dia­lo­ge zustan­de bekommt, war’s das dann auch. Hät­te viel mehr Biss gebraucht, aber es fehlt ein roter Faden — so oder so. 🤍
Niklas Natt och Dag — 1793 Aus dem SWR2-Lite­ra­tur­pod­cast gefischt, aber die­ses mal doch ent­täuscht wor­den: Ein auf his­to­risch gepimp­ter Gewalt­por­no ohne Tief­gang, dafür mit vie­len Län­gen. 🤍
Geor­ge Saun­ders — Fuchs 8 Kein Kän­gu­ru, ein Fuchs kommt auf Grund der Been­gung sei­ner Lebens­la­ge dem Men­schen näher und phi­lo­so­phiert über The­men wie Tod, Ver­ant­wor­tung und Kli­ma­ka­ta­stro­phe. Sehr schö­ne Über­set­zung von Frank Hei­bert. 🤍🤍🤍