Klaus J. Behrendt über Ibbenbüren

Die Eröff­nung der Ruhr.2010 hat Klaus J. Behrendt genutzt, ein­mal mehr Ibben­büren zu erwäh­nen, was uns natür­lich freut, auch wenn Ibben­büren nicht ganz zum Ruhrge­bi­et gehört. Im Inter­view mit Der­West­en sagt er:

Klaus J. Behrendt: Ich bin auf dem Land aufgewach­sen, und das Motor­rad stand für Flex­i­bil­ität. Wir sind abends von Ibben­büren aus nach Osnabrück gefahren…

Diet­mar Bär: …nicht nach Mün­ster in die Stu­den­ten­stadt?

Klaus J. Behrendt: Nee, Osnabrück war näher. Wir haben uns verabre­det, zu viert oder fün­ft, ein­er musste fahren, die anderen haben getrunk­en oder gek­ifft.

Das hat er dann, bes­timmt ohne die Anek­dote, was die anderen in Osna so gemacht haben, im ZDF wieder­holt:
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Klaus J. Behrendt: Ich bin in Hamm geboren, aber die Stadt habe ich kaum ken­nen­gel­ernt. Mein Vater war Kinder­arzt und hat­te, als ich noch klein war, die Chance, die Kinder­sta­tion im Kranken­haus in Ibben­büren zu leit­en. Klar, die Land­schaft mit ihren Hügeln und Bauern­schaften ist schon ver­traut. Aber mein Lebens­mit­telpunkt ist Berlin, und ich lebe da gern.

Dur­chaus ver­ständlich. Berlin ist ja auch bekan­nt als zweitschön­ste Stadt Deutsch­lands nach Ibben­büren.

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Die Top10-Tweets 2009

Das Favorisieren einzel­ner Tweets hat sich mit­tler­weile verselb­ständigt. Früher waren es einige Wenige, die sich bei textism.com anmelde­ten, um dort nach­schauen zu kön­nen, wer die eige­nen Sachen so favorisiert hat­te und welche die anderen toll find­en. Inzwis­chen ist das von ein­er gut betra­chteten Einzel­be­tra­ch­tung, die man her­vorhebenswert find­en, überge­gan­gen zu Masse­nanklick­en. Wir haben viele Twit­ter-Accounts aus­gemacht, deren Tweets unheim­lich oft favorisiert wer­den, auch wenn in ihnen nur leicht durch­schaubare Apho­ris­men zusam­mengeklatscht wer­den. Und dieses Zusam­mengeklatsche ist ohne Bezug zu etwas ger­ade geschehen­em und dient nur dazu, favorisiert zu wer­den. Dieser Drang zur Selb­st­bestä­ti­gung durch Zus­tim­mung viel­er hat was von der Fre­unde-Sam­melei auf Face­book.
Das war offen­sichtlich ein­er der Gründe, weswe­gen textism.com seine Favorisierungs­seite abgeschal­tet hat. Mit dieser Liste erheben wir nicht den Anspruch, alle Tweets bew­ertet zu haben, nur diejeni­gen, die wir gele­sen haben. Und auch bei den weni­gen, die wir in die Top10 aufnehmen, sind wir gar nicht so sich­er, ob die Rei­hen­folge so stimmt. Manch­mal find­et man etwas spon­tan witzig, aber der Witz ver­fliegt schnell. Bei eini­gen Tweets ist der Witz so stark sit­u­a­tion­s­ab­hängig, dass man Nichteingewei­ht­en den Witz nicht verk­lick­ern kann.
Daher beste­ht diese Liste aus Tweets, über die wir bei­de min­destens zweimal gelacht oder geschmun­zelt haben. Wir hof­fen, der Witz kommt über.

10. Platz: Der Ibben­büren­er Humor
Zu Anfang lassen wir mal ein biss­chen Lokalkolorit wal­ten und huldigen den Ibben­büren­er Humor, dies­mal vor­ge­tra­gen von Tom Gäbel und Ingo Knoll­mann, Front­man der Donots. 10. Plätze sind ja eh nicht so wichtig und schnell vergessen, daher sei er mal auf diese Weise genutzt:



9. Platz: Was beson­deres

Kurze Unter­brechung, da kommt ger­ade was über den Tick­er…


8. Platz: Auch irgend­wie Ohrwurm
Es gibt manche Ein­träge auf Twit­ter, die haben einen gewis­sen Clou, ohne der große Brüller zu sein. Wenn man aber selb­st dann mal in ein­er der­ar­ti­gen Sit­u­a­tion ist, begeg­net man der Schwierigkeit, diese Tweets im Hin­terkopf zu haben und ihren weit­eren Ver­lauf zumin­d­est im Kopf selb­st mal nochmal durchzus­pie­len. Stel­lvertre­tend hier­für wird der 8. Platz auch nochmal zweigeteilt:

Wie gesagt, etwas muss gar nicht der große Brüller sein, um im Hin­terkopf zu bleiben. Etwas aus­ge­fal­l­en­er wird da aber schon OlramX:


7. Die gute alte Zeit


Das geht ja fix soweit, zur Zer­streu­ung kurz ein Chuck-Nor­ris-Witz…


6. Die näch­ste Runde


5. Die Tück­en der Tech­nik
Das Blöde an der heuti­gen Tech­nik ist ja oft­mals, dass man soziale Beziehun­gen zu Din­gen auf­baut, die damit gar nicht umge­hen kön­nen.



Zeit für einen Scherz wär noch da. Fips Asmussen darf auch nochmal ran


4. Spon­tane Selb­stre­flex­ion
Eine neu­mod­erne Hand­lung, die sich mit­tler­weile immer öfter an lan­gen Kassen­schlangen antr­e­f­fen lässt, ist das spon­tane Versinken in sich selb­st und das Reflek­tieren darüber, was so ger­ade passiert:



3. Über­dachte Gepflo­gen­heit­en

Manche Dinge kom­men einem irgend­wie auf fast schon per­verse Art und Weise falsch vor. Und irgend­wie weiss man eigentlich gar nicht so genau, wieso…



(Carsten:) Und bevor wir zu den Top­pern kom­men, sei noch mal gesagt, dass man über Twit­ter auch ganz her­vor­glänzend fluchen kann:


Ja genau: Also ob ich der Einzige wär den das scharf macht! … Egal!


2. Abgewöh­nung
Kom­men wir jet­zt also zu den Anführern dieser Liste. Auf Rang 2 kommt Hoch21, der kon­tinuier­lich auf außergewöhn­lich hohem Niveau twit­tert. Er wäre sich­er auch mit mehreren Ein­trä­gen hier vertreten, hät­ten wir nicht beschlossen, dass jed­er nur ein­mal reinkommt. Die Freude sei darüber nicht getrübt, verehrte Damen und Her­ren, lehnen sie sich entspan­nt zurück und genießen Sie fein­ste Twit­terkun­st:


1. Der erfahrene Skep­tik­er
Das war sie auch schon so langsam, die Top-10-Tweet-Liste dieses Jahres. Sie wird ange­führt durch Ralf Heimann aus Mün­ster durch einen Tweet, der sich geistre­ich und spon­tan eines aktuellen The­mas annimmt und ihm eine witzige Wen­dung ein­ver­leibt. Das ist genau das, was Twit­ter eigentlich so reizvoll macht. Hier ist Platz 1:


Das war’s von uns für dieses Jahr! Allen Lesern einen guten Rutsch und viel Spaß!

Kim & Carsten

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SKing und Jack One feat. Hygher — Ibbenbüren Gangster Shit

Ich verzichte per­sön­lich eigentlich gerne darauf, zu erwäh­nen, wo ich her kom­men, weniger weil es mir pein­lich ist, son­dern weil die Erk­lärung so umständlich ist und keinen vom Hock­er haut. Ich komme aus Ibben­büren, knapp hin­ter Osnabrück, aber schon wieder Nor­drhein-West­falen.
Musik­begeis­terten Men­schen ist der Name noch ansatzweise ein Begriff, weil dort Musik Pro­duk­tiv ist, anderen vielle­icht wegen des Kohleschachts. Ibben­büren hat 3 Abfahrten an der A30, für die Aut­o­fahrer unter euch. Tom Gäbel und Klaus J. Behrendt sind hier aufgewach­sen. Des Weit­eren ste­ht hier eine ziem­lich teuere Dis­co. Aber anson­sten ein rel­a­tiv typ­is­ches Prov­inznest mit Käse­glocke oben drauf, hier denkt man noch, der Nabel der Welt kann gar nicht son­der­lich weit ent­fer­nt sein.
Das muss auch wohl in diese Jungs gefahren sein. Oder ich täusche mich ein­fach fun­da­men­tal und Ibben­büren ist echt übelst viel krass­er drauf als Berlin. Meine Damen und Her­ren, checkt die Krallen oder wie das die jun­gen Hüpfer heute so sagen, ich präsen­tiere ihnen hier­mit SKing und Jack­One feat. Hygher mit Ibben­büren Gang­ster Shit:

Also, wenn mich wer sucht, ich bin mal eben aus­reisen.

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