Schill, Nadine — Hochzeitsplanung für Dummies

Einen ganz guten Überblick über diverse The­men ein­er Hochzeit, so wie man sie heutzu­tage ange­hen sollte, bietet dieser Schmök­er der Dum­mies-Rei­he. Wobei die Ratschlagge­berei im Detail lei­der schon wieder etwas schwach aus­fällt:

Eine Band kostet in etwa das Drei- bis Vier­fache eines DJs. (…) Eine gute Band hat ein­fach ihren Preis. Hier muss man schon ein wenig den Namen mit­bezahlen. Aus ver­schiede­nen Grün­den ist ein DJ aber ohne­hin fast immer die bessere Wahl: Bands ver­fü­gen oft über kein so großes Reper­toire. Der DJ kann hinge­gen die Charts der let­zten 30 Jahre aus seinem Kof­fer zaubern. Zudem benötigt eine Band viel Platz und sie pro­duziert eine gewisse Grund­laut­stärke.

Also da haben wir ger­ade eine gegen­teilige Erfahrung gemacht: DJs unter 1000€ – sofern man sie nicht schon ken­nt – sind kaum zu bekom­men, wenn man sich­er gehen möchte, dass der- oder diejenige in der Lage ist, Hochzeit­en musikalisch im Griff zu haben. Eine Band liegt da nicht weit von ent­fer­nt, man muss auch ger­ade nicht den Namen mit­bezahlen, mein­er Mei­n­ung nach sind passende Bands mitunter preiswert.

Und was den Hochzeits­fo­tografen ange­ht:

Der Ama­teur (…) ist unschlag­bar gün­stig. Das wer­den Sie seinen Bildern jedoch auch stets anse­hen. (…) Schlechte Bilder jedoch wer­den Sie ein Leben lang begleit­en!

Das ist der Posten, den wir ger­ade auf Null geschraubt haben, eben weil wir pro­fes­sionelle Fotografen, die wir bis­lang erlebt haben, so gar nicht gut fan­den. Wir set­zen auf den Ama­teur, der Spaß daran hat, sich­er nicht nur Fotos machen wird, aber auch, und der sehr wohl pro­fes­sionelle Fotos hin­bekommt.

Kurzum: Die Band­bre­ite der The­men lässt nichts fast nichts zu wün­schen übrig, allerd­ings hät­ten Tipps, wie man ohne Qual­itätsver­lust Einsparun­gen machen kann, dem Buch – das für sich abso­lut preiswert ist — gut getan. Das Buch ist im Umfang der aufgestell­ten Fra­gen und mit diversen unter­schiedlichen Mei­n­un­gen sehr empfehlenswert. Die Antworten – abge­se­hen vom rechtlichen Bere­ich — gibt man sich dann aber bess­er ein­fach selb­st.

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