Einen ganz guten Überblick über diverse Themen einer Hochzeit, so wie man sie heutzutage angehen sollte, bietet dieser Schmöker der Dummies-Reihe. Wobei die Ratschlaggeberei im Detail leider schon wieder etwas schwach ausfällt:

Eine Band kostet in etwa das Drei- bis Vierfache eines DJs. (…) Eine gute Band hat einfach ihren Preis. Hier muss man schon ein wenig den Namen mitbezahlen. Aus verschiedenen Gründen ist ein DJ aber ohnehin fast immer die bessere Wahl: Bands verfügen oft über kein so großes Repertoire. Der DJ kann hingegen die Charts der letzten 30 Jahre aus seinem Koffer zaubern. Zudem benötigt eine Band viel Platz und sie produziert eine gewisse Grundlautstärke.

Also da haben wir gerade eine gegenteilige Erfahrung gemacht: DJs unter 1000€ – sofern man sie nicht schon kennt – sind kaum zu bekommen, wenn man sicher gehen möchte, dass der- oder diejenige in der Lage ist, Hochzeiten musikalisch im Griff zu haben. Eine Band liegt da nicht weit von entfernt, man muss auch gerade nicht den Namen mitbezahlen, meiner Meinung nach sind passende Bands mitunter preiswert.

Und was den Hochzeitsfotografen angeht:

Der Amateur (…) ist unschlagbar günstig. Das werden Sie seinen Bildern jedoch auch stets ansehen. (…) Schlechte Bilder jedoch werden Sie ein Leben lang begleiten!

Das ist der Posten, den wir gerade auf Null geschraubt haben, eben weil wir professionelle Fotografen, die wir bislang erlebt haben, so gar nicht gut fanden. Wir setzen auf den Amateur, der Spaß daran hat, sicher nicht nur Fotos machen wird, aber auch, und der sehr wohl professionelle Fotos hinbekommt.

Kurzum: Die Bandbreite der Themen lässt nichts fast nichts zu wünschen übrig, allerdings hätten Tipps, wie man ohne Qualitätsverlust Einsparungen machen kann, dem Buch – das für sich absolut preiswert ist – gut getan. Das Buch ist im Umfang der aufgestellten Fragen und mit diversen unterschiedlichen Meinungen sehr empfehlenswert. Die Antworten – abgesehen vom rechtlichen Bereich – gibt man sich dann aber besser einfach selbst.