Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Artikel-Schlagworte: „Harald Schmidt“

Guten Morgen

Morgenkaffee

Dass es in den sozia­len Netz­wer­ken Empö­rung über einen Ener­gie­ver­sor­ger­wer­be­spot gab, der eher Frau­en­ge­walt als Humor dar­stell­te, ist an mir auch kom­plett vor­bei­ge­gan­gen. Felix Schwen­zel macht auf die Stel­lung­nah­me der dahin­ter ste­hen­den Wer­be­leu­te auf­merk­sam. Und da ver­glei­chen die­se Wer­be­leu­te ein­fach mal ihre humor­be­frei­te, vom Markt genom­me­ne Wer­bung mit Harald Schmidt, Anke Engel­ke, Her­bert Feu­er­stein und das von ihnen wohl inspie­ren­de ame­ri­ka­ni­sche Wer­be­vi­deo — als ob man in der­sel­ben Liga spielte.

Piran­ha­se stellt Kau­gum­mi­kunst vor.

Momen­tan wim­melt es von Bespre­chun­gen des Films Blut muss flie­ßen — hier mal was von flu­ter.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gibt es eigent­lich Wer­be­fach­leu­te, die noch sehen, wie wenig ihre Welt mit Wirk­lich­keits­dar­stel­lun­gen zu tun hat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Eigent­lich eine in der Rich­tung alt­ba­cke­ne Kri­tik an Harald Schmidt, wenn der nicht zum Schluss tref­fend cha­rak­te­ri­siert wür­de: Schmidts Humor sei onke­lig. Ja, das trifft es.

Im taz-Blog regt man sich über die Gram­ma­tik­kennt­nis­se der Ber­li­ner FDP auf, begeht im Kern­ge­dan­ken aber selbst einen der­ar­ti­gen Fehler:

Die ken­nen ver­mut­lich ein­fach nie­mand, der kor­rek­tes Deutsch kann.

Poli­ti­ker wol­len die Rede des Paps­tes vor dem Bun­des­tag boy­kot­tie­ren, da die­se mit der Tren­nung von Staat und Reli­gi­on nicht zu ver­ein­ba­ren sei. Naja, er soll ja nicht gleich Wirt­schafts­mi­nis­ter werden.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Es sind wohl ruhi­ge Zei­ten, wenn man sich bloß über Gram­ma­tik und den Papst auf­regt, woll? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Max Schar­nigg bedau­ert es, dass Mat­thi­as Schweig­hö­fer mit What a man in die Til-Schweiger-Ecke des Films geschlid­dert ist: Lie­bes­ko­mö­di­en mit Testosteronüberschuss.

Harald Schmidt ist wie­der in Sat1 und bie­tet nichts neu­es, nichts son­der­lich Geist­rei­ches — aber er ist eben bes­ser als die­se Kern­er­Will­Maisch­ber­ger­Jauch­Plas­berg­Beck­mann­Lanz­Misch­po­ke. Das reicht. Hier die gan­ze Folge.

Chris­toph Süß ist wie­der da, und ihn beschäf­tigt die Euroschuldenkrise:

[audio:|artists=Christoph Süß auf BR3|titles=Euroschuldenkrise]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kau­en Fern­se­hen und Film nur noch die 90er nach, wenn sie nach Erfolg stre­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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  • Ben­ja­min Stuckrad-Barre über Jür­gen Flie­ge: “Alles kos­tet Geld, und auch mein Ser­vice kos­tet” — WELT ONLINE — Der Mann war TV-Prediger, Talkshow-Moderator und die mora­li­sche Instanz in der ARD. Heu­te ver­dient er sein Geld mit obsku­ren Pro­duk­ten. Ein Tag mit Jür­gen Fliege.
  • Neil Gaiman’s Jour­nal: Memo­ry — The­se were the blog posts I wro­te here exact­ly ten years ago: Tues­day, Sep­tem­ber 11, 2001. The pho­ne lines to New York aren’t doing any­thing, and the cell pho­ne num­bers I’ve been dial­ling are dead. I’m sca­red for my fri­ends. Watching CNN, worrying.
  • NPD auf Alex­an­der­platz: Geheim gehal­ten und ver­sperrt — taz.de — Hät­te die NPD ein eige­nes Flug­zeug, es hät­te direkt auf dem Alex­an­der­platz lan­den kön­nen, um ihre Par­tei­funk­tio­nä­re abzu­lie­fern. Ein sol­ches soll von Mon­tag an Wahl­wer­bung der Nazi-Partei über Ber­lin flie­gen. Der Alex sah jedoch schon am Sonn­tag aus wie eine leer gefeg­te Lan­de­pis­te: Weit­räu­mig hat­te die Poli­zei den Platz schon früh­mor­gens wegen einer Wahl­kampf­kund­ge­bung der NPD abge­sperrt. Der Tram­ver­kehr auf dem Platz war ein­ge­stellt, die Lini­en waren umge­lei­tet wor­den. Die U-Bahn-Zugänge wur­den gesperrt. So blie­ben die 120 Nazis, die sich um die Welt­zeit­uhr schar­ten, wei­test­ge­hend unbe­hel­ligt vom Pro­test der rund 500 GegendemonstrantInnen.
  • mia­go­la­re. die hafen­ver­si­on — Und da dach­te ich, ich steh da mitt­ler­wei­le drü­ber. Es hat gedau­ert, ein paar Stun­den, bis ich den Fern­se­her an hat­te. Und da lie­fen sie, die Bil­der des 9/11, die ver­staub­ten und ver­stör­ten Men­schen in den Stra­ßen rund um das WTC. Und da spran­gen sie, die Men­schen in den obe­ren Stock­wer­ken. Und da rie­fen sie bei der Feu­er­wehr an, und frag­ten, ob die ster­ben wür­den. Müs­sen. Und da waren sie wie­der. Die klatsch­nas­sen Augen, der ver­stopf­te Hals, das Mit­ge­fühl für das, was die alle dort grad erle­ben. Und da starb die­ses “ich ste­he da zehn Jah­re danach drü­ber und rei­te die­se ange­staub­te Soli-Welle nicht mit”-Gefühl so was von auf der Stel­le. Dan­ke für die Back­pfei­fe, pral­les Leben. So Sachen ver­jäh­ren nicht!
  • Gefällt mir – jovel­blog — Unlängst spa­zier­te ich ahnungs­los durch Eims­büt­tel, da bau­mel­te vom Bal­kon im 4. Stock eines Alt­baus eine lan­ge Schnur mit einem Körb­chen unten dran auf den Bür­ger­steig herunter:
  • Nor­bert Blüm zur Pfle­ge­ver­si­che­rungs­re­form: “Mich stört, dass alle nur auf die Kos­ten gucken” — Tages­spie­gel — Wir waren beim Start der Pfle­ge­ver­si­che­rung umge­ben von Aas­gei­ern. Graf Lambs­dorff und sein dama­li­ger Spre­cher Gudio Wes­ter­wel­le: Die haben alles schon für tot erklärt, bevor es gebo­ren war.
  • CDU für Bun­des­wehr­ein­satz im Innern (2) » CDU Watch — Nie­der­sach­sens Innen­mi­nis­ter Uwe Schü­ne­mann äus­ser­te sich heu­te gegen­über dem Ham­bur­ger Abend­blatt mit der For­de­rung, Deutsch­land müs­se das Grund­ge­setz dahin­ge­hend anpas­sen, daß der Bun­des­wehr­ein­satz im Inne­ren gestat­tet sei. Welch zwei­fel­haf­te Gesin­nung Schü­ne­mann in sich trägt, wird anhand sei­ner ver­gan­ge­nen Äus­se­run­gen und For­de­run­gen deut­lich: Im Novem­ber 2010 for­der­te Schü­ne­mann bereits eine Ände­rung des Grund­ge­set­zes, die es (wie­der) erlau­be, Flug­zeu­ge abzuschiessen.
  • Die vie­len Gesich­ter von „Harald Schmidt“ | Design Tage­buch — Harald Schmidt ist also zurück beim „Kuschel­sen­der“ SAT1. Zwei­mal wöchent­lich nimmt der „Alt­meis­ter der deut­schen Late-Night-Unterhaltung die Ereig­nis­se der Woche in gewohnt bis­si­ger Natur aufs Korn“, wie es von Sei­ten des Sen­ders heißt. Mit jedem Wech­sel, sei es nun der des Sen­ders oder in Bezug auf das Kon­zept der Sen­dung, hält auch ein neu­es On-Air-Design Ein­zug, das sich mit der Rück­kehr zu SAT1 nun bereits zum vier­ten Mal voll­zieht. Grund genug, sich ein­mal die „Harald-Schmidt-Logos“ in Sum­me und die Evo­lu­ti­on des Designs anzuschauen.
  • Streit um Wer­bung an Schu­len — Gro­ßer Bau­er jagt klei­nen “Spies­ser” — sueddeutsche.de — Der mäch­ti­ge Bauer-Verlag ver­sucht die klei­ne Jugend­zeit­schrift “Spies­ser” mit juris­ti­schen Win­kel­zü­gen aus baye­ri­schen Schu­len zu ver­drän­gen. Doch der klei­ne Kon­kur­rent hält dage­gen — und die Schul­di­rek­to­ren wis­sen schein­bar von nichts.

Harald Schmidt interviewt Helge Schneider (1992)

Auch schon wie­der fast 20 Jah­re alt, unglaublich:

Guten Morgen

morgenkaffee

Ich weiss ja nicht ganz, was ich von die­sen dau­ern­den Fern­seh­kri­ti­ken hal­ten soll, die den­je­ni­gen, die das Pro­gramm gese­hen haben maxi­mal eine klei­ne Erin­ne­rung brin­gen, aber nichts an neu­en Ein­sich­ten und den­je­ni­gen, die gar nicht geschaut haben, so gut wie gar nichts. Den­noch: Der STERN befasst sich heu­te mit der Harald-Schmidt-Show von ges­tern Abend, nach­dem Schmidt in der ZEIT Klar­text gere­det hat.

Anne Roth berich­tet dar­über, dass Google-Techniker dabei erwischt wor­den sind, wie sie in frem­den Goolge-Mail-Accounts rum­sur­fen und die dort gefun­de­nen Infos ver­wen­den.

Dorin Popa meint, der neue Roman von Sascha Lobo cha­rak­te­ri­sie­re sich selbst: Nicht schlecht, aber scheis­se.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um ist es so ‘in’, Kri­ti­ker von Goog­le zu dis­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Neunt­kläss­ler haben im Unter­richt den neu­en Per­so­nal­aus­weis geknackt — mit einer Ein­weg­ka­me­ra, einem Löt­kol­ben und einem Schrau­ben­zie­her. Die Bun­des­re­gie­rung hat­te den neu­en 30€ teue­ren — der alte kos­tet 8€ — aus Sich­her­heits­grün­den ein­ge­führt. Andern­orts reagiert man inten­si­ver auf Bildzeitungsaktionen.

Die Duisburg-Essener Uni­ver­si­tät hat Bild­zei­tungs­re­por­te­rin Ali­ce Schwar­zer zur Mercator-Professorin gemacht, eine Pro­fes­sur für Welt­of­fen­heit und Gedöns.

Harald Schmidt geht vom sich als Natiol­al­mann­schaft den­ken­den Schlaf­sen­der ARD zurück zu Sat1 — und könn­te dort Oli­ver Pocher ver­drän­gen. Wäh­rend­des­sen hat die ARD nichts lus­ti­ges mehr zu bie­ten, kann sich ande­rer­seits im Poli­tik­ge­plap­per nicht sinn­voll begrenzen.

Deut­sche, mus­li­mi­sche Kul­tur­schaf­fen­de haben einen offe­nen Brief an Bun­des­prä­si­dent Wulff verfasst:

was wir momen­tan beob­ach­ten, ist lei­der das Gegen­teil eines sol­chen Pro­zes­ses, in dem Men­schen auf­ein­an­der zuge­hen, damit Gutes ent­steht. Wir erle­ben, wie sich Tei­le der Bevöl­ke­rung von ande­ren abset­zen. Wie Min­der­hei­ten aus­ge­deu­tet und öffent­lich als “Ande­re” mar­kiert wer­den. Die Ton­la­ge ist oft genug nicht neu­gie­rig und gesprächs­be­reit, son­dern aggres­siv und dif­fa­mie­rend. Für Mus­li­min­nen und Mus­li­me ist der­zeit nicht ein­mal der Gang zum Zei­tungs­händ­ler leicht, weil sie nie wis­sen, wel­che Schlag­zei­le, wel­ches ste­reo­ty­pe Bild sie dort erwar­tet. Auch in der Schu­le, bei der Arbeit und am Aus­bil­dungs­platz kann es sein, dass einem Feind­se­lig­keit entgegenschlägt. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist man heut­zu­ta­ge schon welt­of­fen, wenn man als intel­li­gen­te Per­son für die Bild­zei­tung schreibt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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