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  • Zwei Wochen ohne Hit­ler — Ber­li­ner Zei­tung
  • Ist-Guttenberg-noch-Minister.de
  • Ange­la Mer­kel: Raub­ko­pi­en sind kein Kava­liers­de­likt | Linus-Neumann.de
  • Der neue Wer­te­ka­non der Uni­on ist skan­da­lös: Blen­den ist alles — taz.de — Es geht dar­um, dass ein Poli­ti­ker, der eines der ganz hohen Staats­äm­ter ver­ant­wor­tet, wie­der­holt gelo­gen und betro­gen hat. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob er 50 oder 80 Text­stel­len abge­schrie­ben hat. Es geht allein dar­um, dass einer, um zu blen­den, bereit ist zu betrü­gen. Sich einen Abschluss durch Copy-Paste zu erschlei­chen, ist kein Kava­liers­de­likt. Des­halb klärt die Staats­an­walt­schaft gera­de, ob eine straf­recht­lich rele­van­te Ver­let­zung des Urhe­ber­rechts vor­liegt. Die Wer­te der bür­ger­li­chen Gesell­schaft wur­den in jedem Fall ver­ra­ten — kei­ne gute Idee für einen Poli­ti­ker, zumal wenn er vor­gibt, wert­kon­ser­va­tiv zu sein.
  • CSU: Karl-Theodor zu Gut­ten­berg — Der größt­mög­li­che Gewinn — Bay­ern — sueddeutsche.de — All die CSU-Kreisvorsitzenden und Land­rä­te und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten wol­len nicht sehen, was sie schwarz auf weiß vor Augen haben. Dass Gut­ten­berg in gro­ßem Umfang abge­schrie­ben und geschum­melt hat, um sich mit einer Wür­de zu schmü­cken, die er nicht ver­dient hat: dem Dok­tor­ti­tel. Des­halb tun sie so, als han­de­le es sich bei Gut­ten­bergs Unter­schleif um eine Peti­tes­se und nicht um den Beweis dafür, dass es mit der per­sön­li­chen Glaub­wür­dig­keit des Minis­ters, auf die er selbst größ­te Stü­cke hält, nicht sehr weit her ist.
  • Mir wäre es pein­lich, irgend­wo abzu­schrei­ben“ — Ber­li­ner Zei­tung — Uns wird grund­sätz­lich vor­ge­wor­fen, dass wir über­all abschrei­ben und eigent­lich nur am Klau­en sind“, sagt Ger­rit Aust, Stu­den­ten­ver­tre­ter an der Humboldt-Universität (HU) Ber­lin. Auch der Fall Gut­ten­berg nährt den Ver­dacht, Abschrei­ben und Kopie­ren gehör­ten in der Inter­netära an der Hoch­schu­le zum guten Ton. „Abge­schrie­ben hat doch jeder schon – erwi­schen las­sen ist halt däm­lich!“ schreibt jemand auf Face­book. Ein ande­rer meint über Gut­ten­bergs Betrug: „Irgend­wie macht ihn das auch mensch­lich“.
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Nach der Promotionsordnung ist Guttenberg ein Täuscher

Upsa­la, da ist der Bay­reu­ther Uni­ver­si­täts­lei­tung viel­leicht doch ein Las­pus unter­lau­fen. Der Uni­ver­si­täts­prä­si­dent hat gesagt, man habe einen Vor­satz zu täu­schen nicht nach­ge­wie­sen. Aller­dings ist die Täu­schung, die kein Ver­se­hen ist, die Grund­be­din­gung für den Ent­zug einer Dis­ser­ta­ti­on laut Pro­mo­ti­ons­ord­nung der Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten in Bay­reuth. Man dürf­te also Gut­ten­berg mit Ver­weis auf die­se Ent­schei­dung einen Täu­scher nen­nen.

Aktua­li­sie­rung

Okay, das ist dann doch etwas spitz­fin­di­ger. Zwar ver­weist die Uni­ver­si­tät in ihrer Erklä­rung auf die Pro­mo­ti­ons­ord­nung und das, was dort spä­ter als Täu­schung aus­ge­legt wird, aller­dings bezieht man sich zur Rück­nah­me des Dok­tor­gra­des auf das Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz, §48. Man nimmt also nur einen rechts­wid­ri­gen Ver­wal­tungs­akt zurück, der des­we­gen rechts­wid­rig ist, weil die Pro­mo­ti­ons­ord­nung Täu­schung nicht erlaubt.

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Schneller Doktorgradentzug der Uni Bayreuth ist völlig ok

Sel­ten ist wohl einem Dok­to­ran­den so schnell sei­ne Dok­tor­wür­de ent­zo­gen wor­den wie Karl-Theodor Gut­ten­berg. In die­sem Fall hat die Uni­ver­si­tät Bay­reuth voll­kom­men rich­tig gehan­delt. Die Bewei­se sei­en erdrü­ckend, hat man hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand gesagt. Und das sind sie ja auch. Allein die 8 Nach­wei­se von Prof. Fischer-Lescano haben für die­se Ent­schei­dung aus­ge­recht. Die schnel­le Ent­schei­dung war auch des­we­gen rich­tig, weil so Druck von der Uni­ver­si­tät und den Dozen­ten genom­men wird.

Die nach­fol­gen­den Nach­wei­se durch Gut­ten­plag haben jeden Zwei­fel aus­ge­räumt, dass es sich um die Nicht­zi­tie­run­gen durch Gut­ten­berg um Ver­se­hen han­del­te. Bei ver­se­hent­li­chen Nicht­zi­tie­run­gen kann eine Prü­fungs­kom­mis­si­on die Dok­tor­wür­de bestehen las­sen. Dies wur­de aber im Fall Gut­ten­berg voll­kom­men aus­ge­schlos­sen.

Die Uni­ver­si­tät wird noch inten­siv prü­fen, ob man einen Täu­schungs­vor­satz nach­wei­sen kann. Aber es spricht schon Bän­de, wenn Ombuds­mann Diethelm Klip­pel sagt, dass es sich bei die­sem Pla­gi­at nicht um einen Baga­tell­fall han­delt. Sowas sagt man, wenn man nicht rechts­be­griff­lich von einer vor­sätz­li­chen Täu­schung spre­chen möch­te.

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Was ich noch sagen wollte… zum Plagiat

Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg hat ja sine Kri­ti­ker davor gewarnt, dass sie sich nicht der üblen Nach­re­de schul­dig machen sol­len, wenn sie ihn des Pla­gi­ats bezich­ti­gen. Dies sei des­we­gen nicht der Fall, weil nach Gut­ten­berg­sprech ein Pla­gi­at bewusst gemacht wer­den müs­se.

Dies ist mit­nich­ten der Fall. Ein Pla­gi­at ist die Nicht­kennt­lich­ma­chung frem­den Inhalts durch einen Autor, so dass der Leser den­ken muss, es hand­le sich um Gedan­ken­gut des Autors. Ob die­se Nicht­kennt­lich­ma­chung bewusst oder unbe­wusst geschah, ist uner­heb­lich.

An der Uni­ver­si­tät Bay­reuth geben Doko­to­ran­den eine ehren­wört­li­che Erklä­rung ab, kein Pla­gi­at in die­sem Sin­ne abzu­lie­fern. Das mit dem Ehren­wort oder erhren­wört­lich als ein Wie-ein-Ehrenwort ist ein Über­bleib­sel von Aber­glau­be in der uni­ver­si­tä­ren Land­schaft, wie Kant sagen wür­de. Wenn man jeman­dem nicht glaubt, ergibt sich dadurch kein Unter­schied, dass die­ser Jemand ein Ehren­wort abgibt. Ein Dok­to­rand ver­si­chert durch die­se Erklä­rung zumin­dest, dass er ver­stan­den hat, was ein Pla­gi­at ist, dass er kein Pla­gi­at ein­rei­chen wird, und dass er es ver­steht, wenn sei­ne Arbeit durch Nach­wei­se als Pla­gi­at dar­ge­stellt wird.

Gut­ten­berg begibt sich daher gera­de auf das dün­ne Eis, dass er sagt, er habe kein Pla­gi­at began­gen, ledig­lich ein paar Feh­ler. Die­se Dar­le­gung wider­spricht der Erklä­rung, die er abge­ge­ben hat.

Die “Feh­ler” in Gut­ten­bergs Arbeit sind aller­dings der­ma­ßen umfang­reich, dass er selbst den Über­blick ver­lo­ren hat, wie­viel er pla­gi­iert hat. In der Aus­spra­che im Bun­des­tag hat er vier Tex­te des wis­sen­schaft­li­chen Diens­tes als Teil sei­ner Dok­tor­ar­beit aus­ge­wie­sen und konn­te den Vor­wurf der SPD nicht abstrei­ten, dass zwei wei­te­re Tex­te des wis­sen­schaft­li­chen Diens­tes ver­wen­det wor­den sind.

Man kann gar kei­nen Anspruch erhe­ben, jeman­dem bewuss­tes oder unbe­wuss­tes Pla­gi­ie­ren vor­zu­wer­fen, ein­fach weil man Men­schen immer nur vor den Kopf schaut. Ange­sichts des Umfangs der Pla­gia­te in Gut­ten­bergs Dok­tor­ar­beit müss­te das unbe­wuss­te Pla­gi­ie­ren aller­dings so inten­siv gewe­sen sein, dass es einer geis­ti­gen Umnach­tung des Autors gleich­kommt.

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Dieter Jasper über Guttenbergs Plagiat

Von Ex-Doktor zu Ex-Doktor: Der mit sei­nem bei einer Titel­müh­le erkauf­ten erwor­be­nen Dok­tor­grad auf­ge­flo­ge­ne CDU-Bundestagsabgeordnete Die­ter Jas­per äußert sich zum Pla­gi­at von Gut­ten­berg:

Aus per­sön­li­cher Erfah­rung weiß ich, dass eine sol­che Debat­te um einen Dok­tor­ti­tel, ins­be­son­de­re von Kol­le­gen ande­rer poli­ti­scher Par­tei­en, immer ger­ne geführt wird. Das wird auch bei zu Gut­ten­berg so sein. Die poli­ti­sche Büh­ne wird die­ses The­ma erst ein­mal wei­ter aus­schlach­ten. Bedau­er­li­cher­wei­se gehö­ren sol­che immer wie­der­keh­ren­den Bos­haf­tig­kei­ten zum poli­ti­schen Geschäft. Dabei weiß jeder: Kein Poli­ti­ker wird als Wis­sen­schaft­ler gewählt.

Die Bos­haf­tig­keit besteht dar­in, die­je­ni­gen, die mit frag­wür­di­gem Dok­tor­ti­tel auf­ge­flo­gen sind, zu fra­gen, ob ihre Titel­käu­fe oder Pla­gia­te vor­sätz­lich so erwor­ben wur­den. Die­ter Jas­per, der gemeint hat, auf recht­lich ein­wand­frei­em Wege bei der Uni­ver­si­tät Treu­fen einen Dok­tor­grad gegen eine hohe Sum­me erwor­ben hat, hat sich nie dazu geäu­ßert, ob ihm nicht auf­ge­fal­len ist, dass bei der Titel­müh­le kei­ne Dozen­ten ange­stellt sind, dass es kei­ne Lehr­ver­an­stal­tun­gen gibt, kei­ne Räum­lich­kei­ten, ja nicht ein­mal, dass sein eige­ner Dok­tor­va­ter kei­nen uni­ver­si­tä­ren Abschluss besitzt.

Nein, natür­lich wird kein Poli­ti­ker gewählt, weil er Wis­sen­schaf­ter ist. Er wird gewählt, weil er ver­trau­ens­wür­dig ist. Und das sind eben die­je­ni­gen nicht, die Betrug an der Wis­sen­schaft betrei­ben mit den höchs­ten Wür­den, die man dort erwer­ben kann.

Die­ter Jas­per hat die Fra­ge nach sei­ner Inte­gri­tät schlicht aus­ge­ses­sen. Die öffent­li­chen Fra­gen, die sei­ne Wäh­ler, nicht die Oppo­si­ti­on stell­ten, hat er nie beant­wor­tet.

Um ein­mal die Süd­deut­sche Zei­tung zu zitie­ren:

Der wenig bekann­te Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Die­ter Jas­per ist wohl der dreis­tes­te unter den Titel­trä­gern gewe­sen, die im Bun­des­tag einen Platz haben.

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Stefan Müller: “Kampagne gegen Guttenberg”

Ste­fan Mül­ler argu­men­tiert hier ganz ordent­lich, da kann man nicht meckern, nur zum Schluss wird es etwas pole­misch. Der Gedan­ke eines Ghost­wri­ters ist ja nur des­we­gen ent­stan­den, weil in Gut­ten­bergs Pla­gi­at mehr als merk­wür­di­ge, natür­lich unaus­ge­wie­se­ne Zita­te aus Rei­se­füh­rern und von hausarbeiten.de vor­kom­men und man denkt, dass nur jemand sowas ein­flie­ßen lässt, dem die eigent­li­che Arbeit völ­lig egal ist, sprich: Einem Ghost­wri­ter.

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Was ich noch sagen wollte… zu Rücktrittsforderungen

2010 flog der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te der CDU Die­ter Jas­per mit einem erkauf­ten fal­schen Dok­tor­grad auf. Die eige­ne Par­tei hat Jas­per nicht zum Rück­tritt auf­ge­ru­fen, aber sie hät­te auch wohl nichts dage­gen gehabt. Jas­pers Bun­des­tags­man­dat wäre schlicht an den nächs­ten CDU-Politiker gegan­gen. Der zu Jas­per gehö­ri­ge Kreis­ver­band mein­te zunächst, man hal­te Jas­per für inte­ger. Als Jas­per auch noch mit geschön­tem Lebens­lauf auf­flog, zog man sich auf die Posi­ti­on zurück, einen Rück­tritt nur dann ein­zu­for­dern, wenn Jas­per rechts­kräf­tig ver­ur­teilt wer­de. Und das geschah nur des­we­gen nicht, weil die Staats­an­walt­schaft Jas­per ange­bo­ten hat, sich frei zu kau­fen. So konn­te der Hops­te­ner Jas­per sein Man­dat im schö­nen Ber­lin und der Kreis­ver­band sein Büro eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten behal­ten. So eine Anlauf­stel­le, für die es für einen klei­nen Kreis­ver­band kei­nen pas­sen­den Ersatz gibt, will ja auch bezahlt wer­den. Zur nächs­ten Bun­des­tags­wahl wird Jas­per dann fal­len gelas­sen, ein Sym­pa­thie­trä­ger wie Copy-Karl ist er schließ­lich nicht und ande­re wol­len auch ger­ne in den Bun­des­tag. Die Rück­tritts­for­de­rung ver­puff­te und der gut­gläu­bi­ge Wäh­ler schau­te in die Röh­re.

Als Mar­got Käß­mann von der Poli­zei alko­ho­li­siert am Steu­er ertappt wur­de und irgend­je­mand die­ses Ver­ge­hen an die Pres­se aus­plau­der­te, trat Käß­mann umge­hend zurück. Soweit ich weiß, muss­te sie hier­zu nicht auf­ge­for­dert wer­den. In der Beur­tei­lung des Stra­ßen­ver­kehrs­ver­ge­hens durch Frau Käß­mann muss es aber so gewe­sen sein, dass eine Bei­be­hal­tung ihres Amtes als nicht inte­ger wahr­ge­nom­men wer­den wür­de. Man hät­te sicher auch damals vie­le Stim­men sam­meln kön­nen, die sich für den Ver­bleib von Frau Käß­mann im Amt aus­ge­spro­chen hät­ten. Aber auf sowas ließ sie sich nicht ein, selbst wenn in ihrer eige­nen Beur­tei­lung die­ser Feh­ler als ein­ma­lig eing­schätzt wor­den ist.

Wäre Käß­mann aller­dings Mit­glied der CDU-geführten Bun­des­re­gie­rung gewe­sen, dann hät­te sich Mer­kel wohl für ihren Ver­bleib aus­ge­spro­chen mit dem Hin­weis dar­auf, dass sie nicht als Auto­fah­re­rin ein­ge­stellt wor­den sei. Man kann heut­zu­ta­ge in der CDU kaum noch über sei­ne nicht­vor­han­de­ne Inte­gri­tät stol­pern, weil ande­re sie immer pas­send weg­schub­sen. So ein­fach ist das mit der Inte­gri­tät und den Rück­tritts­for­de­run­gen.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Seit Mitt­woch ver­gan­ge­ner Woche ist Gut­ten­berg und sein Titel aus Buy-reuth all­abend­lich Bestand­teil der Fern­seh­nach­rich­ten. Zudem hat er es, wie wohl nie­mand zuvor in CDU oder CSU, hin­be­kom­men, nahe­zu sämt­li­che Leit­me­di­en gegen sich auf­zu­brin­gen: Süd­deut­sche, FAZ, DIE ZEIT, STERN, Frank­fur­ter Rund­schau, SPIEGEL, taz, ftd. Gut­ten­berg bleibt nur sein Pakt mit der “Bild”-“Zeitung” und sei­ne Fans, oder wie die Frank­fur­ter Rund­schau sich aus­drückt:

Die­ser Rück­halt in der nicht­po­li­ti­schen Öffent­lich­keit ist der bes­te Schutz für Gut­ten­berg.

Live-Tweets aus Liby­en kann man auf die­ser Sei­te nach­le­sen.

Paul Lend­vai sieht in man­gel­haf­ter geschicht­li­cher Auf­klä­rung in Ungarn den Grund der dro­hen­den men­ta­len Ver­wahr­lo­sung.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat die CDU eigent­lich mit­be­kom­men, in wel­cher Ecke man sich gera­de ver­schanzt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das The­ma der pla­gi­ier­ten Dok­tor­ar­beit von Karl-Theo Gut­ten­berg ist immer noch aktu­ell. Zwar ist eine Stel­le, die vom Wis­sen­schaft­li­chen Hilfs­dienst des Bun­des­tags über­nom­men wur­de, Auf­ma­cher des Spie­gels. Aller­dings wird von der heu­ti­gen Ver­öf­fent­li­chung der Sei­te Gut­ten­plag ein deut­lich bes­se­res Ergeb­nis erwar­tet.

Bei ffn gibt es schon den Guttenberg-Song zur Dok­tor­ar­beit: Alles nur geklaut.

Bei Face­book ver­sam­meln sich die­je­ni­gen, die an KT fest­hal­ten wol­len in einer Grup­pe. Und das sind bis­lang immer­hin 111.893 Per­so­nen.

Bei der Mün­che­ner Abend­zei­tung munkt man, dass sich Horst See­ho­fer die­bisch über die Guttenberg-Farce freut.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo bleibt eigent­lich die Tren­nung von Amt und Per­son, wenn der Kriegs­mi­nis­ter in sei­nem Minis­te­ri­um über sei­ne pri­va­te Dok­tor­ar­beit öffent­lich schwa­dro­niert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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