Guten Morgen

Morgenkaffee

Armut­szuwan­derung als Massen­phänomen, wom­it die AfD Wahlkampf gemacht hat, gibt es gar nicht, so das Berlin-Insti­tut. Und mit denen möcht­en einige in der CDU koalieren. Gut, die Führung nicht, die haben da noch ein wenig poli­tis­ches Gespür.

Prost: Plas­tik ist im Bier.

Vielle­icht bess­er aus­ländis­ches trinken.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist das Bier noch zu ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern lief Die Ari­er von @MoA­sumang zu nachtschlafend­en Zeit­en beim ZDF. Etwas bleibt man dann doch noch dran, auch wenn es echt zu spät ist, bis in die Pup­pen fern zu sehen. Es ist schon ver­di­en­stvoll, was Mo Asumang da macht. Zwar wird man ihrer jüdis­chen Fre­undin recht geben müssen, dass man in argu­men­ta­tiv­er Hin­sicht keine Erken­nt­nisse mit Recht­en erlan­gen wird und ich würde auch nicht wie Mo Asumang von Gen­er­a­tio­nen reden, die in Hin­sicht auf Rechte unter­schiedlich agieren wür­den. Allerd­ings ist es immer wieder hil­fre­ich zu sehen, was in Extrem­is­muskreisen so abge­ht — so bedrück­end es auch ist.

Flusskiesel trinkt ein Duck­stein Nr. 3.

Das Schick­sal des Diren Dede.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann traut sich das ZDF eigentlich mal, mutige, preiswürdi­ge Reporta­gen zur besten Sendezeit zu brin­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich komme ja erst immer nach ein paar Tagen dazu, das Aktuelle im Netz nachzu­holen: Zum 30. Geburt­stag inter­viewt man bei Fernsehkritik.TV Hans Meis­er und ist damit schon mal infor­ma­tiv­er als alles, was RTL da so versendet hat — auch wenn Meis­er nicht jed­er­manns Sache ist.

Habe ich mir heute mor­gen kurz ange­se­hen: Neil Gaiman liest Green Eggs and Ham ein und hat mal eben 315.000 Zuschauer.

Flusskiesel trinkt ein Heineken Oud Bru­in.

Und während ich mir die Frage stelle: Reicht der Stolz der Prov­inz-Nasen nicht aus, um ehe­ma­lige Kol­le­gen so zu ver­mis­sen, dass man den Scheiss nicht mit­macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist jet­zt drei Jahre her, seit­dem ich inhaltlich mich mit Markus Lanz auseinan­derge­set­zt habe und eine Erweiterung tut nicht Not. Gestern war Oliv­er Kalkofe aber­mals vor Ort, kündigte dies via Face­book an und ich schal­tete mal rein: Inzwis­chen verzichtet man bei der Sendung auf über­mäßig viele, kaum aus­sagekräftige Bauch­binden, aber der Rest ist gle­ich geblieben. Klap­pern gehört wohl auch für jeman­den wie Kalkofe zum Handw­erk, das mag man verzei­hen.

Ich lasse es ein­fach auf mich zukom­men, war ja auch schon öfter da und bin immer gut behan­delt wor­den. Habe aber wed­er vor, dort eine rit­uelle Lanzschlach­tung vorzunehmen noch mich nicht ausre­den zu lassen. Dies nur zur Info. Hoffe ein­fach erst ein­mal auf eine inter­es­sante und nicht lang­weilige Sendung!

(Oliv­er Kalkofe)

Die Sendung kon­nte die Kalkofe-Ein­bindung nicht ret­ten, dazu redet Lanz immer noch kon­se­quent am Wesentlichen vor­bei, ein­fach nur auf irgen­deine plumpes, genehmes Reizthe­ma hin. Und das ist eben auch schlecht­es Fernse­hen. Nur resig­niert die Qual­ität eben irgend­wann vor der Quan­tität, wenn sie keine Rezep­tion find­et. Wenn ein ZDF-Ver­ant­wortlich­er meint, das Sahra-Wagenknecht-Inter­view sei ein ein­ma­liger Aus­reißer Lanz’ gewe­sen, dann dis­qual­i­fiziert er sich für eine Diskus­sion über die Qual­ität der Sendung: Lanz hat das Handw­erk des kri­tis­chen Nach­fra­gens ein­fach nicht drauf. Die Gäste labern halt von sel­ber, dage­gen kann selb­st Lanz wenig unternehmen. Ganz lustig war immer­hin noch, dass Kalkofe Dschun­gelkönig und Pro­mi Shop­ping King Peer Kus­magk nicht durchge­hen ließ, das Dschun­gel­camp als indi­vidu­elle Erfahrung­sher­aus­forderung gel­ten zu lassen — das könne man auch ohne Kam­eras haben.

Pod­cast-Klas­sik­er: Flusskiesel und der 24-Stun­den-Blut­druckmess­er.

30 Jahre RTL und bei Thomas Gottschalks neuer Sendung zeigt man ein­mal mehr, dass man schon lange kein Fernse­hen für Zuschauer mehr macht.

Und während ich mir die Frage stelle: Spricht es für das Dschun­gel­camp, dass der Rest des RTL- und Fernseh­pro­gramms schlechter ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeAus dem Bett gefall­en und Sarah Kut­tners Sendung Bam­bule zum The­ma Die Lust am Töten geschaut.

Via Flusskiesel auf die Folge WR236 Ini­tia­tivab­sagen mit Hol­gi und Malte Weld­ing gestoßen.

Herm behan­delt 250 Musikempfehlun­gen, darum küm­mere ich mich dann später.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Sind kleine Pro­jek­te die einzi­gen, die sich inhaltlich immer wieder neu erfind­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wenn man nun des Öfteren seinen Schwiegervat­eraspi­ran­ten auf der Krim besucht, inter­essieren einen natür­lich die Ver­hält­nisse vor Ort: Der ukrainis­che Schrift­steller Andrej Kurkov erk­lärt, was das Beson­dere an der Protest­welle in der Ukraine ist:

das Gute liegt darin, dass die Gesellschaft nach der Ent­täuschung im Zuge der Orangen Rev­o­lu­tion gezeigt hat, dass sie imstande ist, sich aufs Neue zu erheben.

Flusskiesel trinkt ein Mün­ster­an­er Alt­bier.

In Stuttgart prüft man, ob Ex-Min­is­ter­präsi­dent Map­pus eine Falschaus­sage gemacht hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ste­ht für Ex-High-Lev­el-Poli­tik­er immer ein Auf­sicht­srat­spöstchen frei? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Woch­enende in Zürich ver­bracht, ich komme erst langsam wieder auf Betrieb­stem­per­atur.

Felix Schwen­zel hat sich Gedanken gemacht, dass Blog­ger doch ihre Wer­be­links in Artikeln deut­lich ken­ntlich machen sollen. Ich meinte in diesem Zusam­men­hang:

Ich finde die Angele­gen­heit dur­chaus philosophisch, ger­ade nach der Berichter­stat­tung über Ama­zon in der Ver­gan­gen­heit. Man kann aus moralis­chen Grün­den Ama­zon gar nicht ver­linken und auf den kleinen Buch­laden um die Ecke ver­weisen. Man kann eben­so sagen, na zumin­d­est sollen meine Leser, wenn sie schon bei Ama­zon kaufen, über meinen Link dahin kom­men — das wäre dann nicht moralisch, son­dern bloß wirtschaftlich. Scheint mir aber okay zu sein. Sollte man das kennze­ich­nen? Widerum: Schaut man sich an, was gewe­sen ist, ist das wohl bess­er. Ich habe auch Leute aus dem Fee­dRead­er geschmis­sen, weil sie Kaf­feemaschi­nen­wer­bung in Artikeln betrieben haben, um an eine Kaf­feemas­chine zu kom­men. Ich zögere etwas mit Twit­ter­ern, die Fra­gen in Tweets wer­fen, die mit Affil­i­ate-Links verknüpft sind, wobei das schlicht das­selbe ist.

Als Exper­i­ment habe ich die Buchkurzbe­sprechun­gen bei Sofaschmök­er mit der­ar­ti­gen Links aus­ges­tat­tet und gekennze­ich­net.

Scheiß doch auf das Leis­tungss­chutzrecht: Der Axel-Springer-Ver­lag arbeit­et jet­zt mit Google zusam­men. Vielle­icht denken usnere Fre­unde von der CDU mal einen Min­i­mo­ment darüber nach.

Des Flusskieses Grafik­er­alp­träume.

Ulrich Horn schreibt darüber, dass der SPD die Lokalpoli­tik zur Archilles­ferse gewor­den ist.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Ab welch­er Inten­sität machen Affil­i­ate-Links einen Blog­a­r­tikel unglaub­würdig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das näch­ste kleine Pro­jekt ist aus der Taufe gehoben: Sofaschmök­er ist online mit Klolek­türe- und Schmök­ertipps. Und irgend­wann dem­nächst mal einem neuen kleinen Büch­lein.

Flusskiesel fängt mit Schnipseln an. Löblich. All das.

Glumm porträtiert seinen Vater. Berührend.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die Leute heutzu­tage mehr Angst vorm Bloggen, weil es so per­sön­lich-öffentlich-auswert­bar ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Dat­en von Mil­lio­nen von Deutschen wer­den durch die Amis abge­saugt, aber das ist ja nur ein Prob­lem von Anwen­dern und amerikanis­chen Fir­men, meint CDU-Mißfelder, das ganze The­ma been­det, meint Pofal­la. Aber kaum geht’s um ihr eigenes Handy, ken­nt Angela Merkel auf ein­mal Daten­schutz.

Thomas Knüw­er hält fest, wie diverse Medi­en, darunter auch heute.de, die Süd­de­tusche Zeitung und der Tagesspiegel, auf den erfun­de­nen Trend Phub­bing rein­fie­len.

Flusskiesels Blogroll ist da, unbe­d­ingt mal drüber­schauen.

Peter Glaser stellt ein Zitat Chuck Palah­niuks her­aus:

Big Broth­er isn’t watch­ing. He’s singing and danc­ing… He’s mak­ing sure you’re always dis­tract­ed.”

– Chuck Palah­niuk

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Merkel eigentlich unter Erich nicht abge­hört wor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Flusskiesel macht eine Blogschau. Sehr schön, sehr schön, sehr schön. Blogschau, schönes Wort.

Bleiben wir gle­ich mal bei sein­er Blogschau: Kosten­stelle ist auch so ein schönes Wort. Ger­ade, wenn man wie Volk­er Strübing ver­sucht, bei der Bahn etwas Milch für seinen Kaf­fee zu bekom­men.

Apro­pos Kaf­fee: Ben stellt fest, dass Kaf­feevol­lau­to­mat­en — auch so ein Wort, fast wie Verkos­tung — zusät­zlich zur eigentlichen Auf­gabe zum Nörgeln ani­mieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist eigentlich Carl Got­tlieb Her­ings “C-A-F-F-E-E/ trink nicht so viel Kaffee/nicht für Kinder ist der Türkentrank/schwächt die Ner­ven, macht dich schwach und krank/sei doch kein Muselman/der es nicht lassen kann.” schon poli­tisch kor­rekt eli­m­iniert wor­den? hole ich mir erst­mal noch etwas von diesem kof­fein­halti­gen Heißgetränk.

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