Guten Morgen

morgenkaffee

Wir Kima­ret­ter berich­ten davon, dass Vaten­vall nach End­la­gern für Koh­len­di­oxid sucht, wobei die Bun­des­re­gie­rung in den Raum gestellt hat, dass ein End­la­ger nicht gegen den Wil­len der Bevöl­ke­rung gebaut wer­den darf.

Rou­ven Rid­der stellt fest, dass es in der tiefs­ten Pro­vinz bis­wei­len einen unkom­pli­zier­te­ren Umgang mit den neu­en Medi­en des web2.0 gibt, als in der gro­ßen wei­ten Welt.

Felix Schwen­zel ist dem Tief­punkt der Zivi­li­sa­ti­on begeg­net, der Döner­pom­mes.

Nach­dem ver­letz­te und tote Sol­da­ten wie­der nach Deutsch­land zurück­ge­kom­men sind, gesteht Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gut­ten­berg zu, dass man umgangs­sprach­lich von Krieg reden kön­ne. In rich­ti­gem Deutsch, das ja die ein­zi­ge Mög­lich­keit zur recht­li­chen Absi­che­rung ist, ist der Kon­flikt natür­lich kein Krieg.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist es in ande­ren Län­dern auch so, dass man in der Umgangs­spra­che etwas rich­tig aus­drü­cken kann, das aber so, ohne dass der Spre­cher davon weiß, in der eigent­li­chen Spra­che falsch ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Spür­bar ruhi­ger gewor­den ist es auf dem CDU-kritischen Wir-in-NRW-Blog. Heu­te befasst man sich bou­le­var­desk und somit eher unge­fähr­lich mit den Rauch­ge­nuss­ge­schich­ten des CDU-Beraters Micha­el Spreng.

Felix Schwen­zel nimmt aus­führ­lich einen Arti­kel von Frank Pat­a­long aus­ein­an­der und meint,

wer leser beschul­digt an der mise­re des qua­li­täts­jour­na­lis­mus schuld zu sein, hat unge­fähr gar nichts ver­stan­den (oder mag nicht zuge­ben, dass er selbst auf dem schlauch steht). ich ken­ne auch kei­ne lösung. aber von einem bin ich fest über­zeugt: geld ver­die­nen im inter­net geht nicht gegen die leser, son­dern nur mit ihnen. und ich bin der fes­ten über­zeu­gung, dass leser bereit sind sich finan­zi­ell zu betei­li­gen, wenn man sie ernst­nimmt, offen, ehr­lich und trans­pa­rent erklärt für was man geld braucht — und es ihnen leicht macht geld oder auf­merk­sam­keit zu geben.

Juli­as See­li­ger berich­tet in meh­re­ren Blog­ar­ti­keln über das Polit­bar­camp, wo man sich wohl sehr wich­tig nahm. Herz­er­wär­mend sind dabei aller­dings Sät­ze wie:

Die Über­tra­gung des radi­ka­len Indi­vi­dua­lis­mus bzw. die völ­li­ge Auf­lö­sung von Grup­pen auf Demo­kra­tie berei­tet mir noch mehr Sor­gen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind wir nicht alle ein biss­chen Welt­schmerz? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ute, Schnute, Kasimir — jajaja, so werben wir

Och, Gott­chen.

Schnu­tin­ger ver­ab­schie­det sich aus dem Web2.0. Und sie hat eine Nacht nicht schla­fen kön­nen, irgend­wie war das auch für ihr Söhn­chen stres­sig, sie hat mehr Geld in Blogs gesteckt als durch die Vodafone-Kampagne ein­ge­nom­men, woll­te eige­ne Inhal­te in die Vodafone-Kampagne streu­en und trifft den Musik­kno­chen nur in einem Punkt rich­tig rich­tig: Sie gesteht sich ihre Nai­vi­tät ein.

Ja, auch ich habe über die Vodafone-Schnutinger-Werbung geschrie­ben, aller­dings zu einem Zeit­punkt, an dem sie noch nicht so im Fokus stand. Außer­dem geht und ging es mir um die Art Wer­bung zu betrei­ben und das liegt in der Ver­ant­wor­tung von Scholz & Fri­ends. Es ist eine süs­se, aber eben ober­nai­ve Vor­stel­lung Schnu­tin­gers, eige­ne Inhal­te in frem­den Wer­be­kam­pa­gnen aus­brei­ten zu wol­len.

Dass sich dort oder bei sonst wem Ver­ant­wort­li­chen nie­mand gefun­den hat, der die­sen Blog­ar­ti­kel Schnu­tin­gers noch­mal kri­tisch gegen gele­sen hat und merkt, dass gera­de der Wer­be­teil am Schluss auf har­sche und berech­tig­te Kri­tik sto­ßen wür­de, bleibt selt­sam.

Man kann heut­zu­ta­ge nur bedingt Wer­bung aus­wei­chen, daher ist es durch­aus okay, Wer­bung ernst­haft zu kri­ti­sie­ren. Und die Vodafone-Kampagne legt einen “Ich mach mir die Welt, wid­de, wid­de, wie sie mir gefällt”-Stil an den Tag, der an Welt­ent­rückt­heit nichts zu wün­schen übrig lässt.

Wenn Schnu­tin­ger jetzt gera­de nicht mehr “Gene­ra­ti­on Upload” sein möch­te, ist das ihr gutes Recht. Es wür­de aber auch nicht stö­ren, wenn sie ein­fach die Feh­ler angeht und aus­merzt. Aber da ist sich jeder selbst der Nächs­te.

Las­sen wir daher Frau Schnu­tin­ger mal das letz­te Wort haben:

Link: Schnutinger Stand Up Programm - Teil 1

P.S.: Lese­tipps
Mal­te Wel­ding: Frau Schnu­tin­ger hört auf mit dem Web 2.0
Felix Schwen­zel: Frau Schnu­tin­ger macht PR
Don Alphon­so: Pre­van­chis­ten und die Erfin­dung des Mobs

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