Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist August, die Leute rück­en mit ihren Lieblingst­weets raus. Für den Anfang: Felix Schwen­zel, Kiki und meinere­in­er.

Die USA haben endlich einen Kom­pro­miss im Schulden­stre­it und ÜBERRASCHUNG: Sie nehmen neue Schulden auf. Natür­lich auf Kosten der sozial Schwachen. LAND OF THE FREE, HOME OF THE BRAVE.

Erwin Teufel rech­net mit Angela Merkel ab.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann gibt es in den USA denn mal Proteste gegen ungle­iche Verteilung? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Kul­tus­min­is­ter­dis­ser­ta­tio­nen unter Beschuss: Die des nieder­säch­sis­chen Kul­tus­min­is­ters Alt­mann nimmt sich dessen Uni vor, und die des sächis­chen Kul­tus­min­is­ters Wöller beste­ht ein Anfangsver­dacht. Den Leit­er des Jugen­damtes Leipzig bezichtigt Vroni­plag zu 19% plagi­iert zu haben.

Felix Schwen­zel poltert und Thomas Knüw­er wun­dert sich: Aus­sagen im Vor­feld des Erscheinens der deutschen Aus­gabe von wired erzeugt einen Wirbel um ver­al­teten Tech­niksprech unter der älteren Blog­ger­gen­er­a­tion.

Was tun nach dem Oslo­er Mas­sak­er? Erste kreative Verän­derun­gen wer­den schon mal durchgedacht:

nessfraser

Christoph Süß stellt mal in Frage, ob wirk­lich alle Macht vom Volke aus­ge­ht:

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Und während ich mir die Frage stelle: Ab wann wird man beim Dok­tor­pla­giat eigentlich verk­lagt und wann kann man sich rauskaufen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier schreibt zusam­men­fassend etwas über den inzwis­chen gelöscht­en, vorurteils­durchtränk­ten Artikel der Ful­daer Zeitung zum Oslo­er Atten­tat, der gestern durch die sozialen Net­zw­erke geis­terte.

Fefe ist begeis­tert von der Reak­tion des nor­wegis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten auf das Atten­tat.

In der Schweiz regen sie sich schon wieder auf, dass es im Super­markt so viel teuer­er als in Deutsch­land ist. EU-Vorteil, würde ich da mal sagen.

Wenn Felix Schwen­zel schon die ganze Zeit auf sich selb­st ver­linkt, tue ich das auch mal: Wir waren gestern auf einen Abstech­er in Neuss.

Und während ich mir die Frage stelle: Schlecht­es Wet­ter, ok, aber war es let­ztes Jahr im Juli auch so düster? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Miri­am Meck­el beein­druckt die emo­tionale Reak­tion Hillary Clin­tons bei Betra­ch­tung der Tötungsak­tion zum Nachteil, wie die Juris­ten so sagen, von bin Laden.

Malte Weld­ing befasst sich mit dem Medi­en­spek­takel um den Kachel­man­nprozess und meint, Kachel­mann werde nicht verurteilt wer­den.

Felix Schwen­zel fragt, ob es absurd sei, sich über den SPIEGEL zu beschw­eren, wenn man dessen Infor­ma­tion­sliefer­un­gen dank Fil­ter­sou­veränität (noch so ein Wort) auch ein­fach ignori­eren kön­nte. Eine ähn­liche Idee hat Deef in Ein Herz für Selb­st­darsteller ver­fol­gt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird man denn nicht noch den SPIEGEL kri­tisieren dür­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

So, melde mich wieder vom drit­ten re:publica-Tag in Berlin. Berlin hat ja keinen Humor, keine eigene Küche und kein gutes Wet­ter. Dafür kann ich aus eigen­er Erfahrung bericht­en, dass man nachts um drei noch Essen gehen oder am Obst­stand Bana­nen kaufen kann. Und immer­hin sind die Berlin­er nicht scheiss­fre­undlich mit ihrer Kod­der­sch­nautze, aber der All­t­ag hätte schon mehr Charme ver­di­ent.

Dorin Popa, der auch hier irgen­wo ist, fühlt sich als Blog­ger unver­standen. Mich würde ja eher das Gegen­teil irri­tieren.

Felix Schwen­zel hat gestern fast kom­plett andere Sachen gese­hen als ich und da sieht man sehr schön, wie unter­schiedliche Ein­drücke qua­si der­sel­ben Ver­anstal­tung entste­hen.

Ich weiß ger­ade nicht, ob ich das schon ver­linkt habe, aber da ich’s auch zweimal gele­sen habe, kann ich’s auch zweimal ver­linken: Kon­stan­tin Kleins Unbe­ha­gen mit dem vorgestell­ten Vere­in Dig­i­tale Gesellschaft. Julia Seel­iger hat eine Art Vor-Ort-Bericht dazu geschrieben, hebt aber tre­ff­sich­er Schwach­stellen des Vorhabens her­aus.

Und während ich mir die Frage stelle: Will man nicht eigentlich bessere inhaltliche Parteipoli­tik und weniger — statt mehr — Lob­by­is­mus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

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Katrin Schus­ter wun­dert sich, dass sich Leute durch Dinge unter­hal­ten lassen, die sie für rein­sten Schwindel hal­ten.

Die Wirtschaftswoche erläutert nochmal Blog­ger­gate. Darin geht es um nicht als solche deklar­i­erte Wer­bung in Blogs zwecks Such­maschi­nenop­ti­mierung der bewor­be­nen Seit­en. Felix Schwen­zel schreibt, dies mache Spiegel Online genau­so. Inzwis­chen ist der von Schwen­zel kri­tisierte SpiegelOn­line-Net­zwelt-Chef Frank Pat­a­long aus­geschert und Nach­fol­ger Chris­t­ian Stöck­er demen­tiert, dass Spiegel Online der­art Links verkaufe.

Konz­ertver­anstal­ter Berthold Seliger äußert sich über die Ver­bre­itung des Kul­tur­prekari­ats, der­weil das große Geld woan­ders ver­di­ent wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie traut man dem Spiegel? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Herib­ert Prantl huldigt zum 80. Geburt­stag den ehe­ma­li­gen Ver­fas­sungsrichter kan­tis­chen Ein­schlag Ernst-Wolf­gang Böck­en­förde als Ein­stein des Staat­srechts:

Und er ist ein­er der weni­gen Juris­ten, die einen Satz geprägt haben, der das ewige Leben hat: ‘Der frei­heitliche, säku­lar­isierte Rechtsstaat lebt von Voraus­set­zun­gen, die er selb­st nicht garantieren kann.’ Man nen­nt diesen Satz das ‘Böck­en­förde-Dik­tum’. Es han­delt sich um das E = mc2 der Staat­slehre.

… oder eben nur um eine Kan­ti­nter­pre­ta­tion für Juris­ten.

Felix Schwen­zel war auf dem Freis­chreiberkongress und einiger­maßen ange­tan.

Chris­t­ian Wulff ist noch keine 100 Tage Bun­de­spräsi­dent, hat aber zumin­d­est Michael Spreng schon ent­täuscht:

Was aber macht Wulff? Er mis­cht sich in Tageshän­del ein (seine Rück­trittsempfehlung für Adolf Sauer­land), rät der Bun­des­bank öffentlich zum Rauswurf von Thi­lo Sar­razin und ver­strickt sich anschließend in eine unwürdi­ge Ret­tungsak­tion sein­er eige­nen Posi­tion. Anson­sten äußert er sich genau­so banal wie früher, nur fällt es jet­zt mehr auf – und erdrück­end auf ihn und das höch­ste Staat­samt zurück.

Noch pointiert­er bringt Patrick Schwarz die Unzufrieden­heit mit dem aktuellen Staat­sober­haupt auf den Punkt: Bin ich nicht gut?

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird wohl zur 100tägigen Präsi­dentschaft Wulffs resümiert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Aus den Wik­ileaks-Papieren zum Afghanistankrieg geht her­vor, dass vier kanadis­che Sol­dat­en von amerikan­sichen Sol­dat­en getötet wor­den sind und nicht wie angegeben von den Tal­iban. [via fefe]

Max­i­m­il­ian bemerkt beim auswär­ti­gen Früh­stück, dass das Leben kein Mys­tery-Thriller ist.

Chris­t­ian Sick­endiek befasst sich mit Ungereimtheit­en bei derwesten.de zur Lovepa­rade. Und Felix Schwen­zel hebt bei einem Bericht auf derwesten.de her­aus, dass Lovepa­rade-Ver­anstaller Schaller bei den Besucherzahlen aus PR-Grün­den gel­o­gen hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Werde ich noch mal einen Song wie Inter­net killed the PR-Star erleben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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