Lesezeichen vom 13. Juni 2013

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Lesezeichen vom 7. Juni 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gro­ßes Kopf­schüt­teln ist heu­te Mor­gen mal wie­der:

Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoe­neß gibt so eine Art Beich­te in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zwei­felt an der Auf­rich­tig­keit die­ses öffent­li­chen Bedau­erns, denn:

Er sorg­te sich, man kön­ne ihm auf die Spur kom­men.

Tho­mas Wal­de vom ZDF hat da auch eine inter­es­san­te Inter­pre­ta­ti­on:

Und See­ho­fer natür­lich auch. Gran­di­os aber auch:

Jür­gen Haber­mas meint auch schon wie­der was zur Lage Euro­pas:

What is requi­red is soli­da­ri­ty ins­te­ad, a coope­ra­ti­ve effort from a sha­red poli­ti­cal per­spec­tive to pro­mo­te growth and com­pe­ti­tiveness in the euro zone as a who­le. Such an effort would requi­re Ger­ma­ny and several other coun­tries to accept short- and medium-term nega­ti­ve redis­tri­bu­ti­on effects in its own longer-term self-interest.

Euro­pa ist also geret­tet, wenn ein­fach nur irgend­wer irgend­was mal akzep­tiert.

Der Fefe des Tages: Bän­ker erklä­ren, wes­we­gen 1 Mio. £ Jah­res­ge­halt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzep­tie­ren, um nicht die Kopf zu schüt­teln.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn man den Hoe­neß bis­her schon akzep­tiert hat­te, muss man dann das Akzep­tie­ren ein­fach erwei­tern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 10. April 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Fefe emp­fiehlt die Lek­tü­re des Arti­kels von Evge­ny Moro­zov über Tim O’Reilly, der davon han­delt, wie Spra­che und poli­ti­sche Debat­ten von weg­wei­sen­den Fir­men mani­pu­liert wer­den.

Der­weil bespricht Ste­fan Schulz in der FAZ einen Film auf ARTE über Goog­le, der auf­ruft, Goog­le zu ent­mach­ten.

Die Aus­schlach­tung der West­fä­li­schen Rund­schau hat zumin­dest schon mal den Erfolg, dass vier- bis fünf­tau­send Abon­nen­ten gekün­digt haben.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie­so hat die WR über­haupt noch Abon­nen­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen

Lesezeichen von heute

  • Der Stell­ver­tre­ter tritt ab – NZZ Papst Bene­dikt XVI. woll­te dem christ­li­chen Glau­ben in einer säku­la­ri­sier­ten Welt neue Impul­se geben. Er über­sah aber, dass die Gefahr für die katho­li­sche Kir­che nicht nur im Mate­ria­lis­mus, son­dern in den hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren des Vati­kans liegt. Der neue Papst soll­te die ver­krus­te­ten Struk­tu­ren auf­bre­chen und als Bischof unter Bischö­fen Ant­wor­ten auf drän­gen­de Fra­gen wie Pflicht­zö­li­bat, Frau­en­or­di­na­ti­on und Gebur­ten­re­ge­lung suchen, schreibt Kla­ra Ober­mül­ler
  • Eine gegen Ama­zon | Sibyl­le Hamann „Man muss halt immer mehr tun für den­sel­ben Umsatz“, sagt Oli­ver: Man muss kom­pe­ten­ter sein als die Com­pu­ter­soft­ware. Man muss Real-Life-Erlebnisse bie­ten: Zu Lesun­gen drängt sich die gan­ze Nach­bar­schaft her­ein, da gibt’s Solet­ti, Käse und Wein. Auch die ers­te Num­mer einer eige­nen Zei­tung haben sie im Novem­ber pro­du­ziert und in alle Post­käs­ten der Umge­bung gesteckt, der Kaba­ret­tist Tho­mas Mau­rer, der in der Nach­bar­schaft wohnt, schrieb dafür den Leit­ar­ti­kel.
  • Wie die Bun­des­län­der der Rei­he nach das Sit­zen­blei­ben abschaf­fen | Fefe Der Grund ist, dass Sit­zen­blei­ben Geld kos­tet und die Län­der plei­te sind. Aber nie­mand will zuge­ben, dass wir an der Bil­dung spa­ren. Die Bil­dung ist ja seit Jah­ren die Fata Mor­ga­na, mit der man die Bevöl­ke­rung beschwich­tigt. Klar haben wir vie­le Arbeits­lo­se, und mehr Arbei­ter als Arbeits­plät­ze, aber wer bes­ser gebil­det ist, der hat auch mehr Chan­cen, und des­halb bist ganz allei­ne du sel­ber Schuld, wenn du arbeits­los bist. Das ist seit Jah­ren das Argu­ment in der Repu­blik. Nicht die Poli­tik hat ver­sagt, die kein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men ein­führt und sich nicht von dem rausch­mit­tel­in­du­zier­ten Traum der Voll­be­schäf­ti­gung lösen will, nein, ihr seid alle sel­ber Schuld!
  • Stig­ma Video­spie­le » Plas­berg: Mit Fifa die Hemm­schwel­le zu Töten abtrai­niert
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der STERN wirft Rai­ner Brü­der­le Auf­dring­lich­keit vor und preist den Maga­zin­ar­ti­kel mit die­sem Arti­kel an, bei dem aller­dings nicht klar wird, wie­so der STERN die­se angeb­li­che Bege­ben­heit vor einem Jahr auf die­se Wei­se skan­da­li­siert.

Hei­no covert moder­ne Pop- und Rock­songs und zieht sich die Wut der Künst­ler auf sich. Gar nicht so schlimm, fin­de ich.

Bei der CNN fragt man bei twee­ten­den Stu­den­ten wäh­rend eines Amok­laufs erst­mal, ob die Stu­den­ten nicht Fotos rüber­schi­cken kön­nen.

In Aus­tra­li­en sind rie­si­ge Ölvor­kom­men gefun­den wor­den. Um es mit Fefe zu sagen:

Tut mir ja leid für die armen Aus­tra­li­er. Jetzt kom­men bestimmt die Amis und brin­gen Demo­kra­tie.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann bringt der STERN denn mal wie­der was Inves­ti­ga­ti­ves? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Haw­keye empört sich über den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus beim SPIEGEL. Ich erwar­te ja vom SPIEGEL seit Jah­ren nichts mehr als Kli­ckibun­ti­jour­na­lis­mus. Sol­che Ver­feh­lun­gen kom­men im *hust* kri­ti­schen *hust­hust­hust* Spie­gel­blog selbst­ver­ständ­lich nicht vor. Noch so ein Wort, dass in den Hän­den von SPIE­GEL­jour­na­lis­ten zer­brö­selt.

Que­litäts­jour­na­lis­mus fin­det heu­te eben woan­ders statt: Z.B. Chris­toph Koit­ka beim flu­ter mit sei­nem Arti­kel, wie man in Her­ten ver­sucht, bes­ser mit Asyl­be­wer­bern umzu­ge­hen.

Der fefe des Tages ist die Mel­dung des Guar­di­ans, dass HSBC für ame­ri­ka­ni­sche Behör­den zu wirt­schafts­wich­tig sei, um gegen sie juris­tisch vor­zu­ge­hen: Too big to jail.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat schon ein­mal ein Maga­zin sei­ne Repu­ta­ti­on so schnell der kat­pi­ta­lis­mus­för­der­li­chen Effekt­ha­sche­rei geop­fert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

In der FAS hat­te ich Frank Schirr­ma­chers Inter­net­dys­to­pie ja rasch über­blät­tert, ande­re taten das nicht: Fefe ruft nach einer frei­wil­li­gen Zeitungs-GEZ oder sowas, Tho­mas Knüwer nimmt den Text aus­ein­an­der.

Der alber­ne Streit von Apple gegen ein klei­nes deut­sches Café mit Apfel im Logo ist ja immer noch akut.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wäre es so schlimm, den Jour­na­lis­mus­be­trieb mal grun­dätz­lich umzu­krem­peln? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Oba­ma bleibt der Prä­si­dent der USA, was aber deut­lich nüch­ter­ner auf­ge­nom­men wird als bei sei­ner ers­ten Prä­si­dent­schaft. Immer­hin hat Rom­ney nicht mit der Stra­te­gie gewon­nen, der Pres­se so lan­ge kei­ne Ant­wor­ten mehr zu geben, bis man nichts schlech­tes über ihn mehr denkt, so Fefe.

Die eigent­li­chen Sie­ger der Wahl­nacht sind für Kon­stan­tin Klein die Daten­jour­na­lis­ten.

Beet­le­bum ent­deckt den Man­gel eines Män­gel­ex­em­plars und ver­weist auf die durch Pri­vat­fi­nan­zie­rung gestemm­te Trick­film­pro­duk­ti­on von Nicht­lus­tig.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat Oba­ma eigent­lich schon kon­kre­ti­siert, was sei­ne hand­fes­ten Zie­le sind, an denen er gemes­sen wer­den will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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