Guten Morgen

Morgenkaffee Der russischstämmige Schriftsteller Andrej Kurkow regt sich im Guardian darüber auf, dass er sich als Faschist bezeichnen lassen muss, nur weil er für die Freiheit seines Landes eintritt:

[My gradfather] died fighting against fascism and now I hear the word fascist used about me because I am against the occupation of my country by Putin’s army, because I am against the state of total corruption created by Yanukovich and his clan, because I want the country where I live to be guided by the rule of law.

Fefe des Tages: Das russische Außenministerium trollt, dass die USA die aktuelle Regierung der Ukraine nicht unterstützen dürfte, weil ein amerikanisches Gesetz aus dem Jahr 1961 eine derartige Unterstützung einer durch Putsch entstandenen Regierung verbiete.

Konstantin Wecker fordert Freiheit für Uli Hoeneß, weil er ihn nicht für schuldfähig hält.

Die De:Bug verabschiedet sich.

Bei 11Freunde fragt man sich, wie es bei Bayern München ohne Uli Hoeneß weitergeht.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Uli Hoeneß das Herz von Bayern München nicht schon längst verkauft? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Edathy-Affäre zählt wohl zu den skurilsten Affären, die die deutsche Politik in den letzten Jahren zu bieten hat. Und warum der Friedrich noch im Amt ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist es mit Fefe erklärbar, der meint

Ich glaube aber nicht, dass Friedrich irgendwelche Konsequenzen befürchten muss. Dem glaubt doch jeder sofort, dass er gar nicht durchblickt hat, was er da getan hat.

Christian Rath schreibt süffisant zur unsäglichen Edathy-Affäre:

natürlich ist auch eine polizeiliche Information im Vorfeld eines Verdachts schon ein Dienstgeheimnis, das ein Innenminister nicht ohne rechtlich tragfähigen Grund weitergeben darf. […] Wer einem Verdächtigen, der offensichtlich vom Verdacht weiß, noch zwei Monate Zeit gibt, bis eine Hausdurchsuchung stattfindet, braucht sich über einen mangelnden Überraschungseffekt nun wirklich nicht zu beschweren.

Und während ich mir die Frage stelle: Welches Bauernofer nun wohl dran glauben muss? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jens Scholz hat heute morgen schon wunderschön musiziert.

Fefe hält den Gerüchten um die Kinderpornoaffäre von Sebastian Edathy Gerüchte entgegen, die die Staatsanwaltschaft in schlechtes Licht stellen würden.

Stefan Niggemeier wundert sich über Josef Joffes Kritik an der Kritik aus dem Netz. Man muss aber Joffe weder lesen noch verstehen.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die etwa die Feuilletonecke beim Perlentaucher eingestellt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Anlässlich des Todes von Berthold Beitz appelliert Ulrich Horn dafür, das Wirken von Patriarchen zu beschränken, wenn sie an Gestaltungskraft einbüßen.

McDonald’s kooperiert wohl in den USA mit VISA und wollte zeigen, wie man von einem MinimalMcDonald’s-Lohn leben kann – und belegt das Gegenteil.

Fefe wundert sich nicht, dass der Polizist, der eine wehrlose, gefesselte Frau krankenhausreif geschlagen hat, nur 10 Monate auf Bewährung bekommt – sonst wäre er ja seinen Job los.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Kann man von Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung einfordern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das ganze Internet wird überwacht. So neu kommt einem das aber nicht vor. Neu ab heute: Neben dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz tritt das Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Kraft und jeder sollte aufpassen, wie er, wenn er, Presseverlagsprodukte zitiert und verlinkt. Don Dahlmann erklärt es aus seiner Sicht:

Ich glaube den Verlagen nichts mehr. Weder, dass sie auf Abmahnungen verzichten, noch, dass die Autoren, von deren Texten die Verlage ja leben, am Ende beteiligt werden. Die Konsequenz ist, dass ich weder hier, noch in meinen anderen Blogs und Magazinen Links zu deutschen Verlagsseiten setzen werde. Um rechtssicher verlinken zu können, müsste ich von jedem Verlag eine Freigabe erbeten, das mache ich sicher nicht. […] Die Verlage haben sich mit dem LSR ein Monster erschaffen, das nicht zu kontrollieren ist.

Die FAZ hat Blogger Fefe zur Hacker-Konferenz „Blackhat“ in Las Vegas geflogen, um die dort stattfindende Stellungnahme des NSA-Geheimdienstchefs Keith Alexander zu verfolgen. Im eigenen Blog schreibt er:

Es gab das übliche Programm, was ich mal als die US-Version der Ziercke-Tournee bezeichnen will. Internetzensur begründet man mit Kinderpornographie, Abschnorcheln begründet man mit den Terroristen. Und so was jedes zweite Wort „Terrorist“ in der Keynote. Die seien halt unter uns und da müsse ja jemand was tun. Ob er sich als Befehlsempfänger sieht oder als Akteur kam nicht wirklich rüber, weil er jedes Indiz auszuräumen versuchte, dass das in irgendeiner Art und Weise moralisch verwerflich sei, was die NSA da tut. Alles total harmlos! Wir haben da nur ein paar Telefonnummern und verknüpfen die, und damit geben wir dann wertvolle Hinweise an das FBI, und die laufen dann mit National Security Letters los, finden die Namen der Verdächtigen, haben dank unserer Daten „probable cause“ und schicken dann einen Richter los. Man könnte es fast zusammenfassen als: Wenn hier einer zu viel Macht hat, dann das FBI!1!!

Das fiel ihm wohl auch selber auf, daher schloss sich eine Hollywood-mäßige Lobeshymne an. Das FBI sei eine großartige Behörde, und ihr Leiter Robert Mueller, das ist ja der tollste Mann, den er je kennengelernt hat. Das war echt wie eines dieser schmierigen Making-Of-Trailer aus Hollywood. Es sei ein Privileg und eine Ehre, mit allen diesen tollen Menschen zusammenzuarbeiten. Alle Mitarbeiter seien selbstlose, ehrenwerte Menschen, die Amerika zu einem besseren Ort machen wollen!

Ulrich Horn fasst kurz zusammen, wieso allein die Diskussion um seine Doktorarbeit Norbert Lammerts politische Karriere beenden könnte .

Und während ich mir die Frage stelle: Was passiert wohl, wenn die Bösen sich in die NSA einhacken oder Böse bei der NSA arbeiten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Der Internet-Sicherheitsexperte Felix von Leitner, auch als Fefe bekannt, äußert sich in der FAZ dazu, wie man auf die aktuelle Sicherheitslage reagieren kann.

Sigmar Gabriel hat laut der Süddeutschen Zeitung gestern bei Anne Will mächtig gepunktet. U.a. damit:

Die Freiheitsrechte sind das wichtigste in unserer Verfassung, dafür haben viele Menschen ihr Leben geopfert. Der Staat muss begründen, nachweisen, kontrollieren, wie weit er diese Freiheitsrechte im Einzelfall und nur dann, wenn schwere Straftaten zu befürchten sind, eingrenzen darf. Und jetzt erleben wir das genaue Gegenteil. Das ist die Zerstörung unseres Wertefundaments, mit dem wir in der Vergangenheit unsere Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und die Europäische Union begründet haben.

Heute protestieren WordPress.org, Reddit, Mozilla u.a. online gegen PRISM .

Sie haben Post? Angeblich lässt die USA den Briefverkehr all ihrer Bürger abfotografieren .

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt denn mal ein amerikanischer Liebesfilm-Telefondienstspionage-Film in die Kinos? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 13. Juni 2013

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Lesezeichen vom 7. Juni 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Großes Kopfschütteln ist heute Morgen mal wieder:

Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:

Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kommen.

Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine interessante Interpretation:

Und Seehofer natürlich auch. Grandios aber auch:

Jürgen Habermas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:

What is required is solidarity instead, a cooperative effort from a shared political perspective to promote growth and competitiveness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Germany and several other countries to accept short- and medium-term negative redistribution effects in its own longer-term self-interest.

Europa ist also gerettet, wenn einfach nur irgendwer irgendwas mal akzeptiert.

Der Fefe des Tages: Bänker erklären, weswegen 1 Mio. £ Jahresgehalt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzeptieren, um nicht die Kopf zu schütteln.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bisher schon akzeptiert hatte, muss man dann das Akzeptieren einfach erweitern? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 10. April 2013

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