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Artikel-Schlagworte: „Fefe“

Guten Morgen

morgenkaffee

Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker Fefe befür­wor­tet die pau­schal auf alle Haus­hal­te erho­ben sol­len­de Fern­seh­ge­bühr mit Rück­griff auf die Auf­klä­rung. Mein lie­ber Fefe, Kant wür­de im Gra­be rotie­ren, wenn er hören wür­de, dass Auf­klä­rung nur mit dem Fern­se­hen mög­lich sei.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt ver­han­delt heu­te den Fall der Kas­sie­re­rin, die nach 30 Jah­ren Arbeit wegen zwei Kas­sen­bons im Wert von 1,30€ gefeu­ert wurde.

Das Argu­ment von Kris­ti­na Köh­ler, das Eltern­geld für Hartz-IV-Empfänger sol­le aus Gerech­tig­keits­grün­den gegen­über der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung gestri­chen wer­den, hat wohl bei Hart aber Fair eine neue Note bekom­men: Mil­lio­närs­gat­tin­nen arbei­ten auch nicht, krie­gen aber Eltern­geld. Ja, so ist das aber nicht gemeint, meint Nor­bert Rött­gen, man mei­ne ja nur die arbei­ten­de Nied­rig­lohn­be­völ­ke­rung. Pech, Herr Rött­gen, das Argu­ment zieht aber.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Möch­te mir die CDU ernst­haft sagen, dass sie unter Gerech­tig­keit nur dis­tri­bu­ti­ve Gerech­tig­keit bis zu einer bestimm­ten Ein­kom­men­hö­he zählt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Der Wir-in-NRW-Blog befasst sich noch ein­mal mit der amtie­ren­den Land­tags­prä­si­den­tin von NRW van Din­ther. Die­se erwar­te noch ein­mal von der NRW-CDU, dass sie duch Pos­ten­scha­che­rung erneut in den Land­tag kommt, nach dem ihr drit­ter Lis­ten­platz hier­zu bei 10%-Stimmenverlust nicht mehr aus­ge­reicht hat. Damals sei Gün­ter Kozlow­ski für eine ähn­li­che cha­ra­de zum Staats­mi­nis­ter erklärt wor­den. Das erklärt viel­leicht, wes­we­gen Kozlow­ski in OWL, obwohl er ver­be­am­te­ter Staats­se­kre­tär ist, erneut Wahl­kampf für den Ein­zug in den Land­tag gemacht hat.

Auf Boston.com sieht man ers­te Bil­der der durch das Öl der BP-Katastrophe ver­en­de­ten Tie­re. Nichts für schwa­che Ner­ven. [via]

Das heute-journal bringt einen Bei­trag, dass Blog­ger wesent­lich an der Ver­r­ent­ne­rung des ehe­ma­li­gen Bun­des­prä­si­den­ten Köh­ler betei­ligt waren und die FAZ beklagt, dass das heute-journal schlam­pig berich­tet und Blog­gern doch bit­te nicht alles glau­ben soll. Wobei die Info der FAZ über den Bericht des heute-journals wohl auch von Blog­gern stammte.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn jetzt Blog­ger über die FAZ über das heute-journal blog­gen und das käme wie­der ins Fern­se­hen, sind wir dann auf der Meta-Meta-Ebene? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Bei den Repu­bli­ka­nern gibt es intern offen­bar gro­ße Macht­kämp­fe, was eine Zusam­men­ar­beit mit der neu­en Split­ter­grup­pe Pro NRW angeht. Pro NRW wer­de von außen völ­lig über­schätzt, wobei die poli­ti­sche Rele­vanz rech­ter Grup­pie­run­gen in NRW ja eh kaum mess­bar ist.

Bisch­off Mixa berei­tet sich auf das letz­te Abend­mal vor, sieht aber nicht die Schwie­rig­keit, als ver­däch­tig­ter Gewalt­tä­ter in der­sel­ben Per­son für poten­ti­el­le Opfer den See­len­frie­dens­stif­ter spie­len zu wollen.

Bei Netzpolitik.org und Fefe regt sich Ver­wun­de­rung über die Benen­nung von Nico­le Simon in die Internet-Enquete-Kommission, die zu schnell unsach­lich wird. Fehlt nur noch der Kom­men­tar von Don Alphon­so. Aller­dings dürf­te die CDU/CSU ger­ne mal erklä­ren, wonach sie Exper­ten auswählt.

Bei Dicht­heit und Wah­rung stellt man die grund­le­gen­de Fra­ge, was denn über­haupt den Gesetz­ge­ber berech­tigt, über die Zeit und deren Umstel­lung zu ent­schei­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War der Früh­lings­be­ginn eigent­lich immer schon auch eine the­ma­ti­sche Zei­ten­wen­de? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

The best view

So this was Dai­sy, and what have we done? Well in Ger­ma­ny many igno­red the warnings what cau­sed germany’s most known wea­ther man to cri­ti­ci­ze the DWD, a ger­man wea­ther ser­vice. Its warnings were accord­ing to him way too impre­cise to the peop­le so that peop­le could be get­ting used to igno­re tho­se warnings in the future.

In Eng­land peop­le bought food in an all-you-can-eat man­ner and stay­ed at home, not going to work. And this alt­hought the­re was even less snow fal­ling down than in Ger­ma­ny. For ger­mans in Eng­land it was even stran­ge that the English didn’t try to get the snow off the streets.

So you’re a litt­le bit left in the dark when it comes to the ques­ti­on how to react on tho­se wea­ther warnings. To be too frigh­te­ned seems to be as less a good reac­tion as to igno­re tho­se warnings completely.

So what about focus­sing on dif­fe­rent methods to find out what kind of wea­ther the­re is to expect. For that I’m in favor of Bran­di Forte’s offer.

Georg Schramm über die Causa Brender


[via]

Wenn Blogger streiten…

Ach, Gott­chen. Schöns­tes Wet­ter­chen da drau­ßen, aber man strei­tet sich in der Blog­go­sphä­re. Na, komm, kei­ne Angrif­fe an die­sen Punkt schon. Ich nen­ne mal mit “Blo­go­sphä­re” all die­je­ni­gen, die in Deutsch­land aus wel­chen Grün­den auch immer, einen Blog betrei­ben. Ohne irgend ein wei­te­res Kennzeichen.

Als eine Art Dach­ver­band gab sich da die Re:publica aus, und das stößt eini­gen Blog­gern zutiefst unan­ge­nehm auf. Denn Blogs sind für vie­le Dar­stel­lung der eige­nen Sicht­wei­se. Etwas Pri­va­tes, etwas Sub­jek­ti­ves. Das gilt für das Blog des­je­ni­gen, der kei­ne Leser hat, bis zu gro­ßen Blogs wie dem von Ste­fan Nig­ge­mei­er. Sehr inter­es­sant an die­ser Stel­le ist es, das selbst eini­ge Jour­na­lis­ten die­se Eigen­art von Pri­vat­blogs nicht bemer­ken. Auch was Ste­fan Nig­ge­mei­er bloggt ist sub­jek­tiv. Es muss nicht objek­ti­ven Maß­stä­ben ange­passt sein, es muss nicht ein­mal son­der­lich aus­ge­wo­gen sein. In einer Zei­tung ist das die Leit­li­nie, selbst in Kom­men­ta­ren stört über­zo­ge­ne Sub­jek­ti­vi­tät. Aber Blog­ger sind in ihren Blogs frei, frei nach Schnaut­ze zu reden. Inso­fern ist ein Blog ein Refu­gi­um Ein­zel­ner. Und das ist auch völ­lig okay so.

Man kann nun Blogs auch offe­ner gestal­ten. Als Tech­nik­blogs oder The­men­blogs. Je weni­ger in der­ar­ti­gen Blogs stark sub­jek­ti­ve Dar­stel­lun­gen ohne son­der­li­ches Kenn­zei­chen vor­kom­men, des­to objek­ti­ver sind sie. Des­to sach­ge­nau­er muss aber auch gear­bei­tet wer­den. Und es sind sol­che Blogs, die tat­säch­lich der eta­blier­ten Pres­se in Kon­kur­renz tre­ten. Sicher­lich in äußerst gerin­gem Maße, viel gerin­ge­rer als vie­le das möch­ten, aber immerhin.

Die Macher der Re:publica haben mei­nes Erach­tes den Feh­ler gemacht, die­ses nicht so her­aus­zu­stel­len. Der Slo­gan, dass jeder Pres­se sei, ist über­zo­gen, unge­nau. Es will ja auch gar nicht jeder Blog­ger ein Pres­se­or­gan sein. Vie­le sind eben nicht scharf dar­auf, eine Kon­kur­renz zur Pres­se dar­zu­stel­len, es ist ihnen schlicht egal. Dass sich in die­sem Fall die eta­blier­te Pres­se pro­vo­ziert fühlt, ist nicht verwunderlich.

Das macht die Re:publica aber noch längst nicht zu einer Anma­ßung, der­art, wie pikiert der eine oder ande­re auf die­se Kon­fe­renz reagiert. Grund­sätz­lich fin­de ich es toll, wenn jemand so eine Ver­an­stal­tung auf die Bei­ne bekommt. Die­se spe­zi­el­le ist sicher­lich für alle geeig­net, die sich für über das rein Sub­jek­ti­ve hin­aus­ge­hen­den Blogs inter­es­sie­ren und infor­mie­ren wol­len. Und sicher­lich gibt es da aus­tausch­ba­re Erfah­run­gen und mög­li­che Trends. Oft­mals trifft man auf unaus­ge­reif­te Gedan­ken, die ver­wor­den wer­den, aber genau das ist ja auch Sinn einer sol­chen Ver­an­stal­tung. Es geht nicht allein um vor­zeig­ba­re Erfol­ge. Dass die Ver­an­stal­tung natür­lich inhalt­lich kri­ti­siert wer­den soll­te, steht auf einem ande­ren Blatt.

Und daher: Drau­ßen ist Son­ne, holt euch alle mal wie­der ein Eis!

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