Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute kann man sich für die Katholis­che Kirche ja wieder ein­mal richtig schön fremd­schä­men oder direkt schä­men, wie man’s mag, wenn man Kar­di­nal Meis­ner zuhört:

Wo wer­den denn Frauen wirk­lich öffentlich ermutigt, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu brin­gen? Hier müsste man ein­set­zen und nicht — wie es jet­zt Frau Merkel tut — nur die Zuwan­derung als Lösung unser­er Demografieprob­leme präsen­tieren.

Über­haupt ist Schul­bil­dung für Frauen über­be­w­ertet, sollen die doch Kinder kriegen. Nein, Spaß bei Seite, es ist schon befremdlich, wie die Führung der Katholis­chen Kirche offen­bart, dass ihnen das All­t­agsleben ihrer Mit­glieder ein Buch mit sieben Siegeln ist. Ich weiß gar nicht, wieso solche Leute über­haupt noch ernst genom­men weden.

Jür­gen Klopp schießt im Guardian gegen Bay­ern und Real: Man würde in Dort­mund nicht auf die Idee kom­men, wie bei Bay­ern und Real zu arbeit­en, und dabei nicht an die Steuern zu denken.

Bei der FAZ schießt man dage­gen mal gegen Berlin:

[…] der Zorn, der Berlins Regieren­den Bürg­er­meis­ter so viel wuchtiger trifft als zum Beispiel jene, die fürs Debakel der Ham­burg­er Elbphil­har­monie ver­ant­wortlich sind, hat genau darin seine Ursache: dass man Leuten, die nicht ein­mal in der Lage sind, den Bau ihres eige­nen Denkmals zu beauf­sichti­gen, auch son­st nicht mehr zutraut, die Prob­leme der großen und armen Haupt­stadt in den Griff zu bekom­men.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann endet eigentlich mal diese großstädtis­che Großher­rlichkeit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 14. Mai 2013

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Lesezeichen vom 6. Mai 2013

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Lesezeichen vom 12. April 2013

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Lesezeichen vom 10. April 2013

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Lesezeichen vom 9. April 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee Fefe emp­fiehlt die Lek­türe des Artikels von Evge­ny Moro­zov über Tim O’Reilly, der davon han­delt, wie Sprache und poli­tis­che Debat­ten von weg­weisenden Fir­men manip­uliert wer­den.

Der­weil bespricht Ste­fan Schulz in der FAZ einen Film auf ARTE über Google, der aufruft, Google zu ent­macht­en.

Die Auss­chlach­tung der West­fälis­chen Rund­schau hat zumin­d­est schon mal den Erfolg, dass vier- bis fün­f­tausend Abon­nen­ten gekündigt haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso hat die WR über­haupt noch Abon­nen­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 4. März 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Als his­torisches Ereig­nis sei es fest­ge­hal­ten: Köni­gin Beat­rix tritt ab. Hof­fentlich gibt’s leck­er Mit­tagessen zum Abschied.

John Ker­ry erzählt von seinen Kind­heit­serin­nerun­gen an die DDR.

Auch bei der Süd­deutschen lässt man die Unschuldsver­mu­tung hopps gehen und rät Rain­er Brüder­le zum Eingeständ­nis sein­er Fehler.

Maris­sa May­er hat bei Yahoo den Umsatz erhöht und den Gewinn reduziert.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist für Yahoo ein Gewin­nrück­gang schon ein Erfolg? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was den Bloggern Zitate der FAZ kosten

Ich habe ja schon ein­mal geschrieben, dass es riskant sein kann, ein­fach als Blog­ger wie Google Kurzzi­tate der Frank­furter All­ge­meinen Zeitung zu ver­wen­den. Denn dort meint man, dass selb­st Zitate in einem recht­mäßi­gen Umfang gerne bezahlt wer­den sollen. Was man dadurch auch sagt, ist: Jed­er noch so kleine Satz der FAZ besitzt eine schützenswerte Schöp­fung­shöhe. Das bedeutet für Blog­ger, dass sie, wenn sie mal so eine kurze Inhalt­sangabe eines FAZ-Textes übernehmen, so wie Google das macht, sat­te 170 € an die Hauszeitung der Deutschen Bank über­weisen sollen.

Ja, und warum soll man nach Auskun­ft der Zeitung Zitate dieser Zeitung für so viel Geld ver­wen­den? Schlicht jed­er Text gewönne

an Akzep­tanz durch diesen attrak­tiv­en Con­tent

Tja, was immer das genau heißt, in ver­ständlichem Deutsch lässt es sich ein­fach nicht mehr aus­drück­en, so mod­ern ist das.

Also lieber Hände weg von der FAZ. Und wer eine Alter­na­tive sucht, sollte sich mal in die NZZ rein­le­sen.

Aktu­al­isierung 30.01.2012
Inzwis­chen ist die Darstel­lung auf der Seite der FAZ so, dass unter einem zu bezahlen­den Text ein Drit­tel eines Gesamt­textes ver­standen wird, der im Zusam­men­hang zitiert wird. Somit sind Kurzzi­tate auch in der Darstel­lung der FAZ okay, wenn auch diese Darstel­lung stark nach juris­tis­chem Schnickschnack klingt.

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