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Artikel-Schlagworte: „FAZ

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wochen­en­de in Zürich ver­bracht, ich kom­me erst lang­sam wie­der auf Betriebstemperatur.

Felix Schwen­zel hat sich Gedan­ken gemacht, dass Blog­ger doch ihre Wer­be­links in Arti­keln deut­lich kennt­lich machen sol­len. Ich mein­te in die­sem Zusammenhang:

Ich fin­de die Ange­le­gen­heit durch­aus phi­lo­so­phisch, gera­de nach der Bericht­erstat­tung über Ama­zon in der Ver­gan­gen­heit. Man kann aus mora­li­schen Grün­den Ama­zon gar nicht ver­lin­ken und auf den klei­nen Buch­la­den um die Ecke ver­wei­sen. Man kann eben­so sagen, na zumin­dest sol­len mei­ne Leser, wenn sie schon bei Ama­zon kau­fen, über mei­nen Link dahin kom­men — das wäre dann nicht mora­lisch, son­dern bloß wirt­schaft­lich. Scheint mir aber okay zu sein. Soll­te man das kenn­zeich­nen? Wider­um: Schaut man sich an, was gewe­sen ist, ist das wohl bes­ser. Ich habe auch Leu­te aus dem Feed­Re­ader geschmis­sen, weil sie Kaf­fee­ma­schi­nen­wer­bung in Arti­keln betrie­ben haben, um an eine Kaf­fee­ma­schi­ne zu kom­men. Ich zöge­re etwas mit Twit­te­rern, die Fra­gen in Tweets wer­fen, die mit Affiliate-Links ver­knüpft sind, wobei das schlicht das­sel­be ist.

Als Expe­ri­ment habe ich die Buch­kurz­be­spre­chun­gen bei Sofaschmö­ker mit der­ar­ti­gen Links aus­ge­stat­tet und gekenn­zeich­net.

Scheiß doch auf das Leis­tungs­schutz­recht: Der Axel-Springer-Verlag arbei­tet jetzt mit Goog­le zusam­men. Viel­leicht den­ken usne­re Freun­de von der CDU mal einen Mini­mo­ment dar­über nach.

Des Fluss­kie­ses Gra­fi­keralp­träu­me.

Ulrich Horn schreibt dar­über, dass der SPD die Lokal­po­li­tik zur Archil­les­fer­se gewor­den ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ab wel­cher Inten­si­tät machen Affiliate-Links einen Blog­ar­ti­kel unglaub­wür­dig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 27. Oktober 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Vro­ni­plag­ger fin­den auf 15,7% von Frank-Walter Stein­mei­ers Dis­ser­ta­ti­on bedenk­li­che Stel­len — fast schon ein KO-Ausweis. Ver­tei­digt wird er von Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Ste­phan Leib­fried, der zu beden­ken gibt, dass Stein­mei­er sei­ne Dis­ser­ta­ti­on dik­tiert habe. Was immer das ver­bes­sern soll.

Cas­par Cle­mens Mier­au stellt Popcornpiraten.de ein, obwohl er die Geschich­ten doch so lus­tig fand. Die Pira­ten wer­den wohl noch erken­nen, dass das ein Ver­lust ist.

Dem rus­si­sche Oppo­si­ti­ons­füh­rer Nawal­ny wur­de eine ver­häng­te 5jährige Haft­stra­fe zur Bewäh­rung aus­ge­setzt. Kri­ti­ker sehen in die­sem neu­en Urteil die Stra­te­gie des Kre­mels, den Kri­ti­ker poli­tisch kalt zu stel­len. Nawal­ny geht wei­ter gegen die Ver­ur­tei­lung juris­tisch vor.

Ges­tern mit dem nament­li­chen Abschied der Herald Tri­bu­ne erschie­nen: Der ers­te Arti­kel des Ibb­tow­ner Lokal­re­por­ters Harald Tribüne.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wird sich die jour­na­lis­ti­sche Form der sati­ri­schen Kri­tik eta­blie­ren kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 10. Oktober 2013

Lesezeichen von heute

Lesezeichen vom 7. Oktober 2013

Ich bin geistig krank

In Deutsch­land hat man das Recht, Tele­diens­te anonym zu ver­wen­den. Bei anony­men Publi­ka­tio­nen weiß man aller­dings nie mit letz­ter Sicher­heit, ob jemand, der anonym etwas ver­öf­fent­licht, die­se Ver­öf­fent­li­chun­gen erfun­den hat oder nicht. Der­zeit gibt es ein Auf­se­hen erre­gen­des Blog eines angeb­lich Mitz­wan­zi­gers, der sei­ne Jugend als Mit­glied der Reli­gi­ons­ge­mein­schaft Zeu­gen Jeho­vas anonym beschreibt:

Das Fazit ist das glei­che wie immer. Jeho­va ist super, sagt Jeho­va, und wenn wir das, was in der Bibel steht, tun, kom­men wir ins Para­dies. Sagt Jeho­va. Viel mehr ent­neh­me ich der Bibel nicht.

Der Name des Blogs, Geis­tig krank, resul­tiert aus der angeb­li­chen Unter­stel­lung der Reli­gi­ons­ge­mein­schaft, dass Abtrün­ni­ge von den Zeu­gen Jeho­vas als geis­tig krank bezeich­net wer­den. Beim Lesen des Blogs fällt die sprach­li­che Bril­li­anz des Autors auf, die Tex­te lesen sich wie ein span­nen­der Roman.

In man­chen Ver­samm­lun­gen traf man auf eine Aus­wahl der klei­nen Pro­phe­ten samt aller Apos­tel. Und natür­lich min­des­tens eine Sarah. Grob geschätzt hieß jedes drit­te Mäd­chen Sarah. Auf gro­ßen Kon­gres­sen muss­te man glatt durch­num­me­rie­ren. Einen Vor­teil hat­te die­se Namens­pra­xis. Anhand der Vor­na­men konn­te man ganz gut erken­nen, wer “in der Wahr­heit” auf­ge­wach­sen war und wer (oder wes­sen Eltern) Konvertit(en) war(en). Das mag zunächst unwich­tig erschei­nen. Aber als ZJ-Jugendlicher wur­de man regel­mä­ßig dazu ermun­tert, bei einem poten­ti­el­len Ehe­part­ner auf sei­nen Eifer zu ach­ten. Ein bibli­scher Vor­na­me war da schon mal gar nicht so schlecht – zumin­dest, wenn man die Ange­be­te­te den Eltern vorstellte.

Ob wahr­heits­ge­treu oder nicht, in jedem Fall eine Lese­emp­feh­lung: geistigkrank.wordpress.com.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ein schwarz-grünes Bünd­nis auf Bun­des­ebe­ne könn­te schon an Horst See­ho­fer schei­tern. Der führ­te auch als Grün­de “die Ver­gan­gen­heit von Jür­gen Trit­tin und Vol­ker Beck” an und spielt damit auf Pädophilie-Vorwürfe an. Nur mal, um anzu­zei­gen, auf was für einem Niveau Horst See­ho­fer da unter­wegs ist: Horst See­ho­fer gehör­te zu den­je­ni­gen, die gegen die Straf­bar­keit der Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe gestimmt haben.

Das ist lus­tig: Tomorrow-Focus-CEO Toon Bou­ten kan­zelt die Kri­tik an der Huffington-Post-Strategie, oft­mals auf unbe­zahl­te Schrei­ber­lin­ge zurück zu grei­fen, damit ab, dass dies eine deut­sche Debat­te sei. So war das damals auch in Eng­land, als man auf Pro­duk­te “Made in Ger­ma­ny” drauf­schrieb und damit unge­wollt einen Qua­li­täts­stem­pel erfand. Am 10. Oktor­ber soll die Huf­fin­gotn Post samt Auf­se­hen erre­gen­der Her­aus­ge­ber­per­so­na­lie star­ten, ganz neu, ganz anders, ganz berei­chernd, bla, bla, bla.

Eine inter­es­san­te Zusam­men­fas­sung gibt es beim Deutsch­land Radio.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was macht eigent­lich Uli Wickert gera­de? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. September 2013

Lesezeichen von heute

Lesezeichen vom 10. September 2013

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Frank Rie­ger plä­diert in der FAZ dafür, die Geheim­diens­te auf­zu­lö­sen, wenn sie sich nicht kon­trol­lie­ren las­sen.

Beim Spie­gel wun­dert man sich, dass die Bun­des­re­gie­rung 972 Mio. Euro für Bera­ter aus­ge­ge­ben hat.

Auch das wirbt nicht unbe­dingt für’s Wählen-gehen: NDR kas­siert Bericht über SPD-Politiker auf Geheiß von CDU-Politiker.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: For­dert der gemei­ne Ame­ri­ka­ner eigent­lich Ähn­li­ches von der Poli­tik? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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