Guten Morgen

morgenkaffee

In Ital­ien kann die Polizei ohne richter­liche Zus­tim­mung Face­book-Pro­file durch­schnüf­feln. Das berichtet L’espresso in ihrer vorgestri­gen Aus­gabe, hier in deutsch­er Google-Über­set­zung. Die ital­ienis­che Regierung habe hierzu mit Face­book eine entsprechende Übereinkun­ft getrof­fen. [via]

Hans Paul Nosko küm­mert sich in der Wiener Zeitung mal um die Philoso­phie eines Bus­fahrers.

Satire ist momen­tan in Deutsch­land wieder augen­fäl­lig: WDR-Mitar­beit­er per­si­flieren die hau­seigene WDR-Print mit ein­er eige­nen Aus­gabe, die mit dem irri­gen Gedanken spielt, beim WDR könne man in Zukun­ft Pro­gramm unab­hängig von Quote und abhängig von Qual­ität machen. Die Titan­ic dage­gen warnt vor adeli­gen Sex­u­alver­brechen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann klopfen wohl deutsche Behör­den an Face­books Tür? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Jeff Jarvis hat in der Huff­in­g­ton Post sehr scharf den Film über Face­book ver­ris­sen. Es sei der ver­filmte Wun­sch, dass diejeni­gen, die im Inter­net Erfolg haben, daran zugrunde gehen. Inzwis­chen ver­wen­den übri­gens in den USA Inter­net­nutzer täglich länger Face­book als Google.

Der Jovel­ste­fan ist auf eine bemerkenswerte Woh­nungsverkauf­san­nonce gestoßen.

Im WESTEN was Neues: Am Son­ntag geht der 1. Weltkrieg zuende.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann das Suchtver­hal­ten zu Face­book dessen fehlen­den Qual­itätsin­halt wettmachen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

morgenkaffee

In der FAZ ist ger­ade eine Debat­te um den Reli­gion­sun­ter­richt an deutschen Schulen im Gange, in der zunächst Karl Doehring einen mus­lim­is­chen Reli­gion­sun­ter­richt als prob­lema­tisch ansieht, wenn dieser nicht mis­sion­ar­isch sein soll. Nun veröf­fentlicht die FAZ aber­mals einen selt­sam wirren Polemik­text dage­gen, dieses Mal von Patrick Bahrens gegen Karl Doehring.

Die Zeit befind­et die geplanten neuen Geset­ze von Bun­desin­nen­min­is­ter de Maiz­ière für die Pri­vat­sphäre ein­schnei­den­der als die Vorhaben seines Vorgängers Wolf­gang Schäu­ble. Dies dro­ht eine Zer­reißprobe für die FDP zu wer­den.

Beim Spiegel hat man sich The Social Net­work ange­se­hen und hält diesen Film für eine gnaden­lose Kri­tik an Face­book Grün­der Zucker­berg, aber auch als Wer­bung für Face­book.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es irgen­dein soziales Net­zw­erk, in dem grund­sät­zlich die Pri­vat­sühäre geschützt ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Der Logostreit auf den Facebookseiten von Radio Bielefeld & Radio Gütersloh

Radio Biele­feld und Radio Güter­sloh erleben ger­ade einen soge­nan­nten shit­storm auf Face­book. Daniel Fiene hat­te in seinem Blog darüber berichtet, dass die zu diesen Radios gehörende Betreiberge­sellschaft dem stu­den­tis­chen Radio Q eine auf einen Schadenswert von 25.000 € bez­if­ferte Unter­las­sungserk­lärung geschickt hat­te. Das Logo von Radio Q wäre ein Pla­giat des Logos von u.a. Radio Biele­feld.
Danach erschien den Radios die Sit­u­a­tion wie fol­gt:

Na, dann recher­chiere ich doch mal: Die Aus­sage über die Schrift scheint so nicht zu stim­men. Denn eine solche Schrift ist dur­chaus auf dem freien Markt zu erwer­ben: Sie kostet 12,99$. Hier kriegt man sie auch kosten­los, es scheint keine der Radi­ogesellschaft gehörige Schrift zu sein. Insofern ist es gar nicht ver­ständlich, dass ein Pla­giat eingeräumt wird: Die Rechte an der Schrift liegen schlicht nicht bei der Betreiberge­sellschaft, son­st wären doch die Verkäufer dieser Schrift schon längst verk­lagt wor­den. Und weswe­gen sollte der Trägervere­in von Radio Q ein­räu­men, diese Schrift sei auf dem freien Markt nicht erhältlich? Abge­se­hen davon unter­schei­det sich die son­stige Logogestal­tung doch sehr. Worin soll also das Pla­giat beste­hen? Worin die Rechtsver­let­zung in ein­er käu­flichen Schrif­tart bezo­gen auf die Betreiberge­sellschaft?
Den­noch behauptet der Geschäfts­führer der audio media ser­vice, ein­er Ser­vice-Agen­tur, die sich im Auf­trag der Betrieb­s­ge­sellschaften sieben lokaler Hör­funksta­tio­nen in NRW um deren tech­nis­che und betrieb­swirtschaftlichen Belange küm­mert:

[W]ir [haben] von ein­er Grafik-Design Agen­tur den Schriftzug radio exk­lu­siv für uns entwick­eln lassen. Es han­delt sich also um keinen Schriftzug, den es so zu kaufen gibt.
Der Vor­sitzende des Trägervere­ins hat nach Ein­gang des Schreibens mit mir tele­fonisch Kon­takt aufgenom­men, und wir haben uns vernün­ftig geeinigt: Radio Q ändert sein Logo. Und wir verzicht­en auf Schaden­er­satz­forderun­gen und Mahnkosten.

Das hätte ich der audio media ser­vice aber auch ger­at­en.
Es ist nicht ver­wun­der­lich, dass man aus der Ecke von Radio Q die Angele­gen­heit etwas anders sieht:

Wenn ich das mal richtig stellen darf. So war das ganz und gar nicht. Diese ver­meintliche Eini­gung kam nicht durch das Tele­fonat mit dem Radio Q-Vor­sitzen­den zus­tande, son­dern erst auf Druck durch Prof. Hoeren, der sich in diesem Fall eingeschal­tet hat­te.
Und selb­st diese Eini­gung ist eine erzwun­gene. Von mehreren Seit­en (Juris­ten und Design­ern) wur­den Radio Q gute Chan­cen eingeräumt, im Falle des Fall­es vor Gericht Recht zu bekom­men. Argu­mente: Free Font, keine iden­tis­che Schrif­tart, andere Far­ben, andere Designele­mente, angewinkel­ter Schriftzug, usw. Nur kann sich Radio Q eine solche gerichtliche Auseinan­der­set­zung nicht leis­ten. Deshalb kam es zu dieser “Eini­gung”.

So bleibt es ein Ding, auf rechtlichem Wege eine Matt-Sit­u­a­tion zu erzeu­gen, und ein ganz anderes Ding der Sache nach eine Öffentlichkeit zu überzeu­gen. Daran sollte man bei der audio media ser­vice wohl noch etwas arbeit­en.
Eben­sogut kann man mich auf 25.000€ wegen mein­er ver­wen­de­ten Schriften verk­la­gen. Ich habe den Nach­weis der Recht­slage, die mir die Ver­wen­dung ein­räumt. Aber 25.000€ über für die Vertei­di­gung dieser Recht­slage, die habe ich nicht.

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QuitFacebookDay

3113 Per­so­n­en haben sich schon entschlossen, am 31. Mai Face­book Lebe­wohl zu sagen. Und alle anderen kön­nen sich bis dahin ja mal etwas mit der Frage quälen, warum in Her­rgotts Namen sie noch Mit­glied sind, ob ihnen Face­book im All­t­ag unverzicht­bar ist, ob sie abhängig sind…

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Noch mehr Spionagefunktionen bei Facebook

Ich hab ja erst vor kurzem geschrieben, dass Face­book per­sön­liche Infor­ma­tio­nen auf anderen Inter­net­seit­en auf­tauchen lässt, ohne dass man bei Face­book direkt angemeldet ist. Natür­lich auch ohne Infor­ma­tion, dass Face­book so etwas tut. Es ist nur ein klein­er gedanklich­er Schritt, anzunehmen, dass Face­book auf ähn­lichem Wege Infor­ma­tio­nen von anderen Seit­en, die ein Face­book-Benutzer ansurft, ver­ar­beit­et.

Und genau das ist mir ger­ade passiert. Ich rufe einen Artikel bei Bild­blog auf und wun­dere mich etwas über das Artike­lende. Das sah so aus:

bildblogfaebook

Warum wohl ist das Face­book-Kästchen in nieder­ländis­ch­er Sprache?

Das kön­nte damit etwas zu tun haben, dass ich einige Minuten zuvor auf ein­er nieder­ländis­chen Inter­net­seite gewe­sen bin. Allerd­ings ist dort kein Face­book-Plu­g­in zu find­en und irgend­wie ist es selt­sam, dass sich auch meine Face­book-Start­seite ins Nieder­ländis­che gewan­delt hat. Und natür­lich: Angemeldet bei Face­book war ich die ganze Zeit nicht. [Btw: Was ist eigentlich die genaue Def­i­n­i­tion von Phish­ing?]

Vielle­icht gibt es für diese Selt­samkeit eine Spitzen­erk­lärung, dass nur irgen­det­was im Brows­er oder zwis­chen den kom­mu­nizieren­den Com­put­ern schief gelaufen ist und natür­lich keine Infor­ma­tion an Face­book weit­er gegeben wurde. Aber wer würde sowas denn noch vol­lkom­men glauben? Daher bekommt Face­book bei mir nun seinen eige­nen kleinen Brows­er, in dem nichts anderes als Face­book angesurft wird. Vielle­icht hil­ft das ja.

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