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Artikel-Schlagworte: „Facebook“

Facebook-Automatik

Sei­te X
facebookautomatik


… über­nom­men.” Das sind Infor­ma­tio­nen, die Face­book aus uner­find­li­chen Grün­den rich­ti­ger hält als die ange­ge­be­nen, z.B. die Inter­net­adres­se der Inter­net­sei­te, auf die sich die Facebook-Seite bezieht. Mach doch, was du willst, Face­book, wenn du glaubst, du weißt es besser.

Facebookrauswurf

Gera­de weil Face­book nach Gera­te­wohl danach fragt, ob man zum Betre­ten sei­nes Pro­fils noch mal eben Sicher­heits­ab­fra­gen beant­wor­ten könn­te oder über Fotos Freun­de iden­ti­fi­zie­ren, habe ich eini­ge Fake-Profile lau­fen, damit nicht der Fall ein­tritt, dass man an irgend­wel­che Facebook-Seiten nicht mehr dran kommt. Seit kur­zem ver­wen­de ich den Epic-Browser aus­schließ­lich für Face­book. Und die­ser scheint Face­book das Leben schwer zu machen. 

Jeden­falls kom­men dau­ernd Sicher­heits­ab­fra­gen und die Anga­be, von wel­chem Ort aus ich gera­de etwas von mir las­se, stimmt kaum noch. Jetzt hat Face­book ein Fake-Profil von mir raus­ge­kickt, dass ich mit Hoch­la­den eines Aus­wei­ses wie­der befrei­en könne:

facebookausweis

Ich habe noch nie ein Foto hoch­ge­la­den, über das ich klar iden­ti­fi­ziert wer­den könn­te. Über die­se Schie­ne käme Face­book genau an so ein Bild. Abge­se­hen, dass das Kopie­ren der­ar­ti­ger Aus­wei­se in Deutsch­land immer noch nicht legal ist, wür­de ich auch lie­ber mein bis­he­ri­ges Facebook-Profil in den Wind schie­ßen, als Face­book ein Bild mei­nes Aus­wei­ses zu schicken.

Lesezeichen vom 29. Juni 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Face­book gibt mit sofor­ti­ger Wir­kung sei­nen E-Mail-Dienst auf, mit dem man einst E-Mail kom­plett ablö­sen wollte.

Mar­tin Haa­se beschäf­tigt sich mit der selt­sa­men Rede vom ernst­zu­neh­men­den Hin­weis.

Darf der Bun­des­prä­si­dent rech­te Spin­ner rech­te Spin­ner nen­nen? Hm. Ich wür­de ja da mal sofort einen Intel­li­genz­test anor­denn, um das zu über­prü­fen, so mit Gram­ma­tik­test und Fra­gen zur deut­schen Geschich­te und so.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist Doof­heit schüt­zens­wert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 18. Februar 2014

Lesezeichen von heute

4530

Ich habe mir mein eige­nes, sozia­les Netz­werk gebas­telt: 4530, für mei­nen Hei­mat­stadt­be­reich, des­sen frü­he­re Post­leit­zahl das gewe­sen ist. Für anders­ver­or­te­te Bekann­te gibt es ent­spre­chend leute.tecklenblog.de bzw. leute.düsselblog.de.

Ich hat­te ja, ehr­lich gesagt, erwar­tet, dass man sich unter den Bud­dy­pressen mit­ein­an­der ver­net­zen könn­te, da das auch frü­her schon mal ange­dacht gewe­sen ist. Aller­dings ist das wohl bis heu­te nicht bewerk­stel­ligt wor­den. Sehr schade.

Dafür kos­ten Plug­ins ordent­lich Koh­le, die eige­ne Ein­trä­ge nach Face­book cross­pos­ten. Damit scheint man wohl gera­de Schot­ter machen zu kön­nen. Sei’s drum, ich tumm­le mich nun dort, und weni­ger in kom­mer­zi­el­len Alter­na­ti­ven — genau das, was ich grund­sätz­lich 2014 vorhatte.

Lesezeichen vom 4. Februar 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist jetzt drei Jah­re her, seit­dem ich inhalt­lich mich mit Mar­kus Lanz aus­ein­an­der­ge­setzt habe und eine Erwei­te­rung tut nicht Not. Ges­tern war Oli­ver Kalk­o­fe aber­mals vor Ort, kün­dig­te dies via Face­book an und ich schal­te­te mal rein: Inzwi­schen ver­zich­tet man bei der Sen­dung auf über­mä­ßig vie­le, kaum aus­sa­ge­kräf­ti­ge Bauch­bin­den, aber der Rest ist gleich geblie­ben. Klap­pern gehört wohl auch für jeman­den wie Kalk­o­fe zum Hand­werk, das mag man verzeihen.

Ich las­se es ein­fach auf mich zukom­men, war ja auch schon öfter da und bin immer gut behan­delt wor­den. Habe aber weder vor, dort eine ritu­el­le Lanz­schlach­tung vor­zu­neh­men noch mich nicht aus­re­den zu las­sen. Dies nur zur Info. Hof­fe ein­fach erst ein­mal auf eine inter­es­san­te und nicht lang­wei­li­ge Sendung!

(Oli­ver Kalkofe)

Die Sen­dung konn­te die Kalkofe-Einbindung nicht ret­ten, dazu redet Lanz immer noch kon­se­quent am Wesent­li­chen vor­bei, ein­fach nur auf irgend­ei­ne plum­pes, geneh­mes Reiz­the­ma hin. Und das ist eben auch schlech­tes Fern­se­hen. Nur resi­gniert die Qua­li­tät eben irgend­wann vor der Quan­ti­tät, wenn sie kei­ne Rezep­ti­on fin­det. Wenn ein ZDF-Verantwortlicher meint, das Sahra-Wagenknecht-Interview sei ein ein­ma­li­ger Aus­rei­ßer Lanz’ gewe­sen, dann dis­qua­li­fi­ziert er sich für eine Dis­kus­si­on über die Qua­li­tät der Sen­dung: Lanz hat das Hand­werk des kri­ti­schen Nach­fra­gens ein­fach nicht drauf. Die Gäs­te labern halt von sel­ber, dage­gen kann selbst Lanz wenig unter­neh­men. Ganz lus­tig war immer­hin noch, dass Kalk­o­fe Dschun­gel­kö­nig und Pro­mi Shop­ping King Peer Kus­magk nicht durch­ge­hen ließ, das Dschun­gel­camp als indi­vi­du­el­le Erfah­rungs­her­aus­for­de­rung gel­ten zu las­sen — das kön­ne man auch ohne Kame­ras haben.

Podcast-Klassiker: Fluss­kie­sel und der 24-Stunden-Blutdruckmesser.

30 Jah­re RTL und bei Tho­mas Gott­schalks neu­er Sen­dung zeigt man ein­mal mehr, dass man schon lan­ge kein Fern­se­hen für Zuschau­er mehr macht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Spricht es für das Dschun­gel­camp, dass der Rest des RTL- und Fern­seh­pro­gramms schlech­ter ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

You-gotta-see-Blindheit

Felix Schwen­zel redet gera­de von einer You-gotta-see-Blindheit und meint damit wohl ein Tei­len von Inhal­ten, ohne selbst was dazu zu sagen, in der Mei­nung, ande­re müss­ten das auch unbe­dingt sehen. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist auf Face­book sehr oft anzu­tref­fen und mit Sicher­heit habe ich selbst auch schon oft bei ande­ren die Reak­ti­on erzeugt

Wozu zur Höl­le pos­tet er da schon wie­der sowas?

Nun ist die­se Blind­heit — die­sen Begriff hal­te ich gar nicht für unpas­send — eben fahr­läs­sig: Zunächst merkt man nicht, dass man zuviel qua­li­ta­tiv Seich­tes pos­tet, müss­te aber reflek­tie­ren, dass einem das bei Ande­ren stört und sein eige­nes Ver­hal­ten ent­spre­chend anpas­sen. (Des­we­gen habe ich unter­schied­li­che Blogs und unter­schied­li­che Feeds, von denen ich die wenigs­ten durch mei­ne Pro­fi­le bei Twit­ter oder Face­book sau­sen lasse.) 

Das Pro­jekt Is it old? scheint ja lei­der nicht wei­ter ver­folgt zu wer­den, weil es Twit­ter basiert ist und mit der neu­en API nicht funk­tio­niert, war aber ein sehr guter Anzei­ger dafür, ob irgend­ein Inter­net­fund das Tei­len wert ist. Das Phä­no­men scheint mir das­sel­be zu sein, dass Jour­na­lis­ten gera­de ange­krei­det wird, wenn bemän­gelt wird, dass in der Cau­sa Lanz-Petition immer neue, aber inhalt­lich nichts Neu­es brin­gen­de Arti­kel ver­öf­fent­licht wer­den, weil das Klick­auf­merk­sam­keit bringt.

Wie bringt man es nun das eige­ne Mit­tei­lungs­be­dürf­nis und die aku­ra­te Emp­fän­ger­be­las­tung in Ein­klang? Unter­schied­li­che Kanä­le, auf denen nicht alle­samt Das­sel­be ver­brei­tet wird, sind sicher­lich eine Maß­nah­me. Ein Blick auf die Emp­fän­ger und deren Inter­es­sen, das man viel­leicht am Feed­back mes­sen kann, wäre sicher­lich auch hilf­reich. Und schließ­lich kennt man ja auch sei­ne Pap­pen­hei­mer einigermaßen.

Lesezeichen vom 27. Januar 2014

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