CDU-Bashing mit dem Arbeitsgericht Düsseldorf

Jet­zt sind schon die Gerichte in Deutsch­land soweit, der CDU ihre fehlende Kom­pe­tenz, was das Com­put­erzeital­ter bet­rifft, deut­lich unter die Nase zu reiben:
Die CDU in NRW hat­te let­ztes Jahr eine Angestellte nach 22 Jahren gekündigt, weil sie ange­blich Adventskalen­der an falsche Adressen ver­schickt habe. Das Arbeits­gericht Düs­sel­dorf hat diese Kündi­gung heute einkassiert mit der Begrün­dung, dass dieser Grund vorne und hin­ten für eine frist­lose Kündi­gung nicht aus­re­ichend sei.
Lustig ist, dass der Sprech­er des Arbeits­gericht­es neben dieser völ­lig aus­re­ichen­den Begrün­dung nochmal her­aushebt, es könne nicht ein­mal gek­lärt wer­den,

ob nicht auch ein Soft­warefehler in der Daten­bank die falsche Adressierung verur­sacht hat­te.

Da hat also — in der offiziellen Sicht der CDU — die Sekretärin ihr Com­put­er­pro­gramm ges­tartet, eine irgend­wieho­he Anzahl von Etiket­ten aus­druck­en lassen, von denen viele richtig und ein paar irgend­wie falsch waren, wobei nie­mand genau weiss, was an denen falsch war. Und dann hat sie ohne die Etiket­ten auf Richtigkeit zu prüfen mit diesen Etiket­ten Adventskalen­der ver­schickt, was sie offen­sichtlich ja auch irgend­wie sollte.
Ich hätte ja noch ver­standen, wenn die die feuern woll­ten, weil sie ständig die Adressen aus Daten­banken gegen­li­est, ob die auch stim­men, und so immense Arbeit­szeit ver­plem­plert, aber so?

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