Guten Morgen

Morgenkaffee

Der CSU-Generalsekretär möch­te alle Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Links­par­tei unter Gene­ral­ver­dacht stel­len.

Klei­ne Selbst­re­fe­renz: Eigent­lich woll­te ich nur ein schö­nes Foto ver­blog­gen und dann tex­te­te ich ein­fach was drum­zu: Schrot­ti­ges in Düs­sel­dorf.

Chris­toph Süß fragt mal aktu­ell nach den Ver­fas­sung­fein­den: [audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-iS/_-rH9AFH/120128_1002_orange_Verfassungsfeinde-rechts-und-links.mp3|artists=Chrisoph Süß auf Bay­ern 2|titles=Verfassungsfeinde rechts und links]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat der Ver­fas­sungs­schutz eigent­lich auch sich selbst zu schüt­zen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Gebrochen deutsch, 23.01.2012, Düsseldorf

Ges­tern waren wir bei der zwei­ten Talk­run­de von Staf­fan Val­de­mar Holm mit Vom Rit­chie (Groß­bri­tan­ni­en, Schlag­zeu­ger (Die Toten Hosen)), Kyo­ko Jastram (Japan, Musik-Lehrerin), Fio­rel­la Fale­ro Rami­rez de Ent­ner (Peru, Studentin/Garderobenpersonal), Iraj Far­zi Kah­kash (Iran, Büdchen-Inhaber) dar­über, wie man in Düs­sel­dorf stran­det und wie­so man es inzwi­schen mag. Das For­mat ist sowas wie ein Selbst­läu­fer. Man bekommt schwe­re wie auch lus­ti­ge Geschich­ten über die Auf­brü­che in die Frem­de zu hören. Man lernt lebens­lus­ti­ge Men­schen ken­nen, an denen man sonst viel­leicht ein­fach nur vor­bei läuft. Dabei kommt die Fra­ge, was an Düs­sel­dorf so toll sein soll, schon fast zu kurz, aber was will man auch sagen? Aus dem Publi­kum kam die ver­such­te Erklä­rung: “Clau­dia Schif­fer.”, wor­auf­hin Holm mein­te: “Das kann es nicht sein.”

Viel­leicht gibt es nicht sol­che Grün­de, viel­leicht gibt es nur die geleb­ten Erfah­run­gen, die alle Gäs­te vor­zu­wei­sen haben. Denn es springt ins Auge, dass alle, die auf der Büh­ne sind, so höf­lich wie offen sind, wenn es um die Geschich­ten der ande­ren geht. Vom Rit­chie erzählt, wie er mit sei­ner Locker­heit stu­ren Münch­ner Poli­zis­ten begeg­net, die sei­ne abge­lau­fe­ne Auf­ent­halts­er­laub­nis mit “Schei­ße, Schei­ße, Schei­ße” kom­men­tie­ren. Fio­rel­la Fale­ro Rami­rez de Ent­ner beschreibt, wie sie ohne irgend­wie deutsch zu kön­nen nach Deutsch­land kommt, und dort ihr ers­tes Date mit einem Taschen­wör­ter­buch bewäl­tigt. Kyo­ko Jastram erzählt über die musi­ka­li­sche Grö­ße Deutsch­lands, die vor Ort doch etwas anders aus­sieht. Und Iraj Far­zi Kah­kash berich­tet dar­über, wie er im Iran die Revo­lu­ti­ons­be­stre­bun­gen unter­stützt hat, Krieg mit­er­lebt hat und schließ­lich in die DDR kommt, und eines Tages von einen Schleu­ser in West-Berlin aus­ge­setzt wird — ohne die Spra­che zu kön­nen oder irgend­je­man­den zu ken­nen.

Also ein ganz groß­ar­ti­ges For­mat, das Holm da aus dem Ärmel geschüt­telt hat, und bei dem an die­sem Abend auf­fiel, dass weder der Begriff “Die Toten Hosen”, noch der Begriff “Inte­gra­ti­on” ein ein­zi­ges Mal gefal­len ist. Wenn er es jetzt noch schafft, dem Düs­sel­dor­fer Publi­kum das Klat­schen bei­zu­brin­gen, ist ihm ein Denk­mal sicher.

Weiterlesen

Wie man mit Drohungen wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts Geld verdient

In mei­nem E-Mail-Postfach lan­de­te an einem Frei­tag im Novem­ber, 17 Uhr, eine E-Mail, die mir eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung vor­ge­wor­fen wird. Bis dar­auf­fol­gen­den Diens­tag, 12 Uhr, d.h. nach 3 Tagen und 19 Stun­den, hät­te ich, so der Ver­fas­ser, mich bereit zu erklä­ren, 600€ an den Ver­fas­ser zu zah­len. Beschlos­sen und ver­kün­det. Ansons­ten wür­de er sei­ne Anwäl­te zwecks Abmah­nung kon­tak­tie­ren, und die dann gefor­der­te Sum­me belie­fe sich dann auf “1564 € + USt”.

Scha­den? Ich habe in der Tat die­ses Foto von A.S.*, der sich offen­bar auch anders* nennt, auf mei­nem Blog anzei­gen las­sen. Das Foto sieht wie aus einer Lustige-Fotos-Serie aus den USA aus, wur­de auch oft unter der Beti­te­lung “Some days start bet­ter” in den USA ver­brei­tet, stammt aber von einem Ber­li­ner Akt-Fotografen und heißt eigent­lich “Nütz­li­che Internet-Akronyme: YMMD”. Das Bild zeigt einen zufäl­li­gen Schnapp­schuss eines Rad­fah­rers, der an einer Oben-ohne-Dame vor­bei­fährt.

Ich habe den Foto­gra­fen dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich das Foto durch eine Ver­lin­kung von einem tumblr.com-Blog auf mei­nem Blog zu sehen sei, ich es aber nicht selbst ver­öf­fent­licht hät­te und daher nicht löschen kön­ne. Sagen wir es mal so: Das Foto ist dort immer noch. Das Ori­gi­nal­bild wur­de am 05. August 2009 geschos­sen, seit dem 31. August 2009 gras­siert es als Witz­fo­to durch das Inter­net. Allein bei 9gag hat es 356000 Facebook-Likes. Den Foto­gra­fen ärgert die­se gro­ße Reso­nanz, weil er sie nicht mone­ta­ri­sie­ren kann. Es gehe ihm

um die schlich­te Tat­sa­che, dass Goog­le Images zusam­men mit ande­ren Such­diens­ten über 1500 Kopi­en die­ses Bil­des im Netz fin­det — und regu­lär ver­kauft habe ich es beein­dru­cken­de 8 Mal. Des­halb gehe ich nun dage­gen vor.

Mir scheint, es geht nicht dar­um, dass ich per­sön­lich einen kon­kre­ten Scha­den her­ge­führt habe: Weil angeb­lich das Auf­tau­chen des Fotos im Inter­net dazu geführt hat, dass der Foto­graf das Foto selbst nicht zufrie­den­stel­lend ver­kau­fen kann — denn ansons­ten wäre es ja kein Scha­den.

So ein Vor­ge­hen kann nun jeden tref­fen, der das Bild irgend­wo im Inter­net in Ver­bin­dung mit sei­nem Namen “ver­öf­fent­licht” oder schon “ver­öf­fent­licht” hat. Auch so ein Ding: Das Bild ist ja schon seit Ewig­kei­ten ver­öf­fent­licht.

Der hoch­ge­rech­ne­te Kos­ten­fak­tor sieht dann so aus:

1. Anwalts­kos­ten für die Abmah­nung (LG Köln v. 7.03.07 — Az. 28 O 551/06): 460 €
2. Bild­nut­zung lt. MFM-Liste (vgl. OLG Düs­sel­dorf v. 09.05.06 – Az. I-20 U 138/05) für mehr als ein Jahr: 480 €
3. Ver­let­z­er­zu­schlag in Höhe von 100% wg. feh­len­der Urhe­ber­nen­nung (§97 Abs 2. Satz 2 UrhG, LG Düs­sel­dorf v. 01.04.09 -12 O 277/08): 480 €
4. Zuschlag für Ein­satz eines Modells (sie­he MFM-Liste) von 30%: 144 €

Hier­zu: In sol­chen Fäl­len dür­fen bei Mah­nun­gen Anwalts­kos­ten 100€ nicht über­stei­gen. Punkt 3 ist sehr frag­lich, da Urhe­ber kennt­lich machen müs­sen, wenn sie ihr Werk nur in Zusam­men­hang mit ihrem Namen ver­öf­fent­licht sehen wol­len. Dies ist mei­nes Erach­tens hier nicht der Fall. Grund­sätz­lich kann, muss aber die MFM-Liste nicht als Grund­la­ge her­an­ge­zo­gen wer­den. Der “Zuschlag für Ein­satz eines Modells” ist Unsinn, da die­se For­de­rung in den Bild­nut­zungs­ent­gel­ten schon drin ist. Aber als psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung zieht das alles natür­lich, eben­so wie die Andro­hung, mich wegen Betru­ges zu belan­gen.

Ich habe dem­nach ein Witz­fo­to geb­loggt, von dem ich nicht wuß­te, ob sein Urhe­ber die Rech­te an der Ver­öf­fent­li­chung des ver­wen­de­ten Fotos hat, bei dem ich wie­der­um nicht weiß, ob der Urhe­ber des Fahrradfahrer-Fotos die Geneh­mi­gung an des­sen Per­sön­lich­keits­recht hat. Ich weiß nur, dass das deut­sche Rechts­sys­tem so ist, dass man mir die Schlin­ge um den Hals legen kann, ohne die­se offe­nen Fra­gen klä­ren zu müs­sen. Nur dadurch, dass “Abmahn­ge­büh­ren aus dem fik­ti­ven Gegen­stands­wert einer Rechts­ver­let­zung” abge­lei­tet wer­den dür­fen.

Durch die Hil­fe aus der Blog­go­sphä­re habe ich einen, ver­gli­chen mit ande­ren eben­so Betrof­fe­nen, nied­ri­gen Betrag gezahlt. Ich habe ein­ge­se­hen, dass all das, was das Geschmäck­le aus­macht, vor einem Amts­ge­richt, an dem der­ar­ti­ge Zwis­te ver­han­delt wer­den, mög­li­cher­wei­se kei­ne Rol­le spielt. Das ist eben der Hil­de­brandt­sche Unter­schied zwi­schen Recht und Jus­tiz.
____________________________________________________________________________________

Die­ser Arti­kel dient nicht der Ver­gel­tung. Ich möch­te nur ande­re Blog­ger vor der Vor­ge­hens­art des Kla­gen­den einer­seits war­nen und ande­rer­seits in Erfah­rung brin­gen, wer noch so alles auf die­se Art ange­gan­gen wur­de.

Wenn mir jemand bei mei­nem finan­zi­el­len Scha­den aus­hel­fen mag, kann er das tun — ent­we­der über Paypal oder unter dem Text über den flattr-Knopf. Man kann mich auch schlicht kon­tak­tie­ren. Soll­te wider Erwar­ten die erfor­der­te Sum­me durch Spen­den erreicht wer­den, lösche ich die­se Zei­len und spen­de übri­ge Mit­tel einem sozia­len Zweck. Ich wer­de fort­lau­fend und unter Ein­be­zie­hung eines Anwalts alles trans­pa­rent machen.

Ich möch­te mich an die­ser Stel­le noch aus­drück­lich bei Cars­ten Kno­bloch, Micha­el See­mann und Udo Vet­ter bedan­ken. Bei Pro­ble­men kann man durch­aus mal in der Blog­go­sphä­re fra­gen — es hilft.

1. Aktua­li­sie­rung
________________________
Der Foto­graf schreibt mir, er habe mich aus­drück­lich dar­auf hin­ge­wie­sen die Namen A.S. und H.v.S. nicht in Ver­bin­dung zu brin­gen. Das ist inso­fern neu, als er mir gegen­über nie von H.v.S. gere­det hat. Sofern ich inner­halb von 24 Stun­den nicht eine der­ar­ti­ge Ver­bin­dung lösche, macht er mir gegen­über den ent­stan­de­nen Scha­den gel­tend. Mir ist nicht klar, was für ein Scha­den ent­stan­den sein soll, und da ist man wohl auch unter Beweis­last, aber ich kom­me dem bis auf wei­te­res nach. Mal schau­en, was mein Anwalt dazu sagt.

2. Aktua­li­sie­rung
________________________
Spie­gel Online: Witz­bild kos­tet Blog­ger min­des­tens 250 Euro
wirres.net: urhe­ber­rechts­be­wusst­sein
neunetz..com: Blog­ger bekommt Abmah­nung für Urhe­ber­rechts­ver­let­zung, weil er macht was jeder im Netz macht
off-the-record.de: Wie mich Klaus Kocks beklau­te oder war­um das Urhe­ber­recht eine Fra­ge der Moral ist
Dis­kus­si­on auf fotocommunity.de: Unter dem Ori­gi­nal­bild | im Forum (nach Anmel­dung)
Über­sicht bei rivva.de
spickmich.de: Witz­bild kos­tet Blog­ger 250 Euro
(wei­te­re Bei­trä­ge wei­ter unten)

3. Aktua­li­sie­rung
Inzwi­schen urteilt der Euro­päi­sche Gerichts­hof, so wie ich die Lage damals gese­hen habe.

Weiterlesen

Kein Pardon — Das Musical

Man kommt ja zu nichts mehr die­ser Tage. Ich woll­te noch erzäh­len, dass wirim Düs­sel­dor­fer Capi­tol Hape Ker­ke­lings Musical-Version von Kein Par­don ange­schaut haben. Wer die Gele­gen­heit hat, kann sich das ruhig antun.
Denn für ein neu­es Musi­cal ist das Stück sehr sym­pa­thisch. Ich habe mich kei­ne Sekun­de wäh­rend der Vor­stel­lung gelang­weilt und das trotz ein paar Nicke­lig­kei­ten. Mich hat eigent­lich kein Sän­ger son­der­lich begeis­tert, das hat mich ver­wun­dert. Ich habe in wesent­lich klei­ne­ren Pro­duk­tio­nen schon bes­se­re Stim­men gehört. Enri­co de Pie­ri als Haupt­dar­stel­ler ragt sogar noch etwas her­aus: Er kommt nahe an die im Film von Hape Ker­ke­ling gespiel­te Haupt­rol­le ran, weiß dane­ben stimm­lich einen Ein­druck zu hin­ter­las­sen. Die ande­ren Stim­men und die Hand­lung hat man schnell ver­ges­sen.

Dirk Bach hat eine unglaub­li­che Büh­nen­prä­senz, ihm flie­gen die Sym­pa­thi­en des Publi­kums gera­de­zu ent­ge­gen, dabei nimmt man ihm den abge­half­ter­ten Show­mas­ter, wun­der­bar im Ori­gi­nal von Heinz Schenk gespielt, irgend­wie nicht ab. Aber so ist das mit allen Rol­len: Sie hin­ken den Dar­stel­lun­gen im Film hin­ter­her, kei­ne kann den Schat­ten abwer­fen. Die Beset­zung Wolf­gang Trepp­ners als Opa habe ich gar nicht ver­stan­den. Im Musi­cal ist der Opa weder so kautzig wie Dirk Daut­zen­berg im Ori­gi­nal, noch stim­mich beein­dru­ckend. Die Frau­en­rol­len spie­len lei­der kei­ne son­der­li­che Rol­le.

Den­noch: Unter­hal­tung, die in Deutsch­land ihres­glei­chen sucht. Kei­ne Fra­ge.

Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee

Am ehe­ma­li­gen Schlacht­hof in Düs­sel­dorf erin­nern Blu­men­krän­ze an die vor 70 Jah­ren dort statt­ge­fun­de­nen Depor­ta­tio­nen. In etwa so trost­los wie die Infor­ma­ti­on, dass auf Deutsch­lands Schul­hö­fen Jude wie­der als Schimpf­wort taugt.

Peer Schra­der beschreibt, wie die Pri­vat­sen­der per­sön­lich­keits­re­si­ten­te Mode­ra­ti­ons­atrap­pen auf Leu­te anset­zen, die ledig­lich Hil­fe benö­ti­gen.

Papan­d­reou weg, Ber­lus­co­ni weg, Gott­schalk weg.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie kann es sein, dass mit Gebüh­ren­gel­dern zugesch… Sen­der nicht ein­mal eine popu­lä­re Sams­tag­abend­sen­dung am Leben hal­ten kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Verständnis

Nach­dem Sie sich ver­ab­schie­det hat, und sich der Boarding-Schlange zum Flie­ger ange­schlos­sen hat, ste­he ich noch mit ihrer Oma ein wenig in der Hal­le des Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fens und betrei­be etwas Small-Talk. Ihre Oma kommt gebür­tig von der Krim, hat spät noch die deut­sche Spra­che gelernt und spricht daher etwas rade­bre­chend Deutsch mit jid­di­schem Ein­schlag. Tags­über mar­schiert sie stun­den­lang durch Düs­sel­dorf, abends schal­tet sie die Flim­mer­kis­te ein:

Cha­be ich rus­si­sche Fern­se­hen abbe­stellt. Cha­be ich Enkel gesagt, machst du Kabel weg, will ich nicht mehr sehen. Immer das Glei­che, immer jam­mern sie, immer nega­tiv. Rus­sen immer das­sel­be. Schaue ich jetzt Car­men Nebel. Sche­en. Und, äh, wie cheisst? Sonn­tags, abends, Diri­gent?

André Rieu, hel­fe ich aus.

Ja

sagt sie und drückt ihre Hän­de an die Brust

schee­e­e­e­e­e­en, so schee­e­e­en. Und schaue ich danach Mann mit Bril­le…

Gün­ter Jauch.

Ist nicht leicht zu ver­ste­hen. Nicht leicht. Redet mon­tags Palas­berg, auch schwer, kann ich nicht gut ver­ste­hen. Kom­met dann Maisch­ber­ga, kann ich sehr gut ver­ste­hen. Redet gut. Und Anne Will. Redet auch gut. Kann ich auch sehr gut ver­ste­hen. Sehr gutt. Beek­mann, schwer. Redet schnell, so schnell. Ver­ste­he nicht gutt. Aber Anne Will ver­ste­he ich gutt.

Ja, Anne Will spricht schön deut­lich, stim­me ich bei.

Nur ver­ste­he ich nicht: …

Nanu? Wer talkt denn da noch bei der ARD?

War­um reden Deut­sche so viel?

Nee, kei­ne Ahnung, das weiß ich auch nicht.

Weiterlesen

Anmerkungen zum Weltgeschehen 8 — Tatis Ausreise

[audio:http://flurfunk.podspot.de/files/anmerkungen8.mp3|artists=Tati & Carsten|titles=Anmerkungen zum Welt­ge­sche­hen 8]

Sen­dungs­no­ti­zen
Putin und Med­wed­jew tau­schen Pos­ten
— Bren­nen­der PKW in Düs­sel­dorf
Occu­py Wall Street
— Die Puh­dys — Geh zu ihr (und laß dei­nen Dra­chen stei­gen)
— unge­druckt — Neue Fron­ten
Bun­destro­ja­ner
Pres­se­kon­fe­renz der Pira­ten­par­tei im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus

[ Download-Link | Musik: Litt­le Thom Insi­de joke, Mark Lyford — Chill­out ]

Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Heroi­sie­rung des Apple-Gründers schreibt Hor­ace Dediu mal auf, was Ste­ve Jobs alles nicht war.

WiWo-Redakteur Sebas­ti­an Mat­thes geht mit sei­nem neu­en Blog unge­druckt an den Start. Sei­ne Moti­va­ti­on beschreibt er wie folgt:

Vor weni­gen Tagen saß ich in einem Düs­sel­dor­fer Restau­rant, einem die­ser Orte kon­tem­pla­ti­ver Bür­ger­lich­keit, nicht spie­ßig, aber auch gera­de nicht mehr cool, so wie es vie­le Orte in Düs­sel­dorf gibt. Am Nach­bar­tisch saß eine Grup­pe End­zwan­zi­ger in Anzü­gen. Um Autos dreh­ten sich ihre Gesprä­che, um Jobs. Und um die Pira­ten­par­tei. […] in der Dis­kus­si­on zeigt sich auch etwas ande­res: In Deutsch­land bil­den sich zwei neue Lager. Die Grenz­li­nie zwi­schen ihnen ver­läuft nicht mehr, wie bis­lang gewohnt, zwi­schen links und rechts. Sie ver­läuft zwi­schen Off und On. […] nicht nur durch die Poli­tik, son­dern auch durch Redak­tio­nen, Orga­ni­sa­tio­nen und natür­lich Unter­neh­men.

Vol­les Pfund. Und wenn sei­ne kom­men­den Ana­ly­sen so tref­fend und bis­sig wie die über Düs­sel­dorf sind, dann kann man sich als Leser schon mal freu­en.

10 Jah­re Afghanistan-Krieg, das bedeu­tet auch 10 Jah­re lan­ges Schei­tern des Wes­tens. Und wie lan­ge Deutsch­land gebraucht hat, um zu erken­nen, dass es einen Krieg führt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gab’s das schon mal, dass das Mor­gen­ma­ga­zin 4 Tage hin­ter­ein­an­der Wer­bung für eine Fir­ma wie Apple macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Anmerkungen zum Weltgeschehen 6 — Biere, Captain America & Tatis Tablett

[audio:http://flurfunk.podspot.de/files/anmerkungen6.mp3|artists=Tati & Carsten|titles=Anmerkungen zum Welt­ge­sche­hen 6]

Es rauscht lei­der der­be, weil ich den Wind­schutz ver­ges­sen habe mit­zu­neh­men.

Sen­dungs­no­tit­zen

- Düs­sel­dor­fer Schau­kel­stühl­chen
Schadowstraßen-Fest
Schadow-Arkaden [Wiki­pe­dia]
— Cap­tain Ame­ri­ka auf wikipedia.de
— Rein­hold Aschen­berg: Die Ent-Subjektivierung des Men­schen
Ing­lou­rious Bas­tards [Wiki­pe­dia]
— Bul­ly Her­bigs Hotel Lux [Trai­ler]
Matrix [Wiki­pe­dia]
Schu­ma­cher Alt [Wiki­pe­dia]
Ueri­ge [Wiki­pe­dia]
Füchs­chen [Wiki­pe­dia]
— Film: Bat­man hält die Welt in Atem [Wiki­pe­dia]
Superman-Verfilmungen [Wiki­pe­dia]
Sin City [Wiki­pe­dia]
Der beweg­te Mann [Wiki­pe­dia]
— ZDFneo TVlabs: Aus­ge­ku­schelt
— ZDFneo TVlabs: Schar­fe Hun­de
Strom­berg [Wiki­pe­dia]
Odys Express Tablet [Her­stel­ler­sei­te]

[ Download-Link | Musik: Litt­le Thom Insi­de joke, Mark Lyford — Chill­out ]

Weiterlesen