Jumping the shark: Dexter

Jumping the shark

Mit Anfang der letz­ten, der ach­ten Staf­fel springt dann auch Dex­ter über den Hai. Dex­ter begann als eine Moral in Fra­ge stel­len­de Ver­gel­tungs­mord­ge­schich­te, die durch gute Schau­spie­ler und einen Span­nung hal­ten­den Erzähl­strang gehal­ten wur­de.

Das endet nach der sieb­ten Staf­fel. Inzwi­schen ist Debra über das dunk­le Geheim­nis ihres Bru­ders Dex­ter infor­miert, was sie aller­dings dazu bewegt ihr Wis­sen über ihre Inte­gri­tät zu stel­len. Auch dadurch, dass die Poli­zei­ar­beit trotz mas­sivs­ter Merk­wür­dig­kei­ten rund um Dex­ter die­sen nicht mehr ins Visier nimmt, ver­liert die Geschich­te ihren letz­ten Rest an Glaub­wür­dig­keit, was sie durch eine stark auf­spie­len­de Char­lot­te Ram­pling auch nicht wie­der rein­be­kommt.

Die Aha-Momente der vor­he­ri­gen Staf­feln feh­len, so dass das trau­ri­ge Nicht-Happy-End mit einem net­ten Kurz­auf­tritt von Amy Pietz den Zuse­her dann auch nicht mehr berührt.

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Fernsehherbst 2011

Der Fern­seh­herbst hat in den USA sei­ne ers­te Wel­le hin­ter sich, was gleich­be­deu­tend damit ist, dass eini­ge Seri­en schon wie­der ihrem Ende ent­ge­hen sehen.

White Col­lar Ich habe hier nur den Anfang der ers­ten Staf­fel gese­hen. Wie sich also Staf­fel zwei und drei so machen — kei­ne Ahnung. Die Serie dreht sich um einen Kri­mi­nel­len, der für Poli­zei­ar­beit ein­ge­spannt wird und nach sei­ner Freun­din sucht. Ich bin bei der ers­ten Staf­fel nach ein paar Fol­gen aus­ge­stie­gen, die Serie hat ein­fach kei­ne cha­ris­ma­ti­sche Figur,  kei­ne fes­seln­de Geschich­te und ist ins­ge­samt ein­fach zu hand­zahm für mei­nen Geschmack.

Home­land Irak-Veteranen-Geschichte, die nicht an die skan­di­na­vi­schen Kri­mis her­an­reicht, die man aus dem ZDF kennt. Clai­re Danes legt eine pas­sa­ble Rol­le hin, aber Dami­an Lewis als Irak-Veteran ist viel zu glatt. Nicht über­zeu­gend. Zum Schluss der ers­ten Staf­fel nimmt die Serie wie­der etwas Fahrt auf und endet in einem fast schon maka­be­ren Cliff­han­ger.

Dex­ter Tom Hanks’ Sohn gibt den Böse­wicht in der 6. Dexter-Staffel, die außer dem von Staf­fel zu Staf­fel sich ändern­den roten Faden, nichts wirk­lich neu­es bie­tet. Wie in der ande­ren Show­time-Sen­dung Home­land kommt auch die­se Staf­fel erst gen Ende rich­tig in Fahrt mit inter­es­san­tem Cliff­han­ger in die kom­men­de Staf­fel.

Chuck Fünf­te und letz­te Staf­fel der sym­pa­thi­schen Spi­on­se­rie. Zunächst über­ra­schen die ers­ten Fol­gen mit neueen Wen­dun­gen, dann plät­schert es wür­dig dem Ende ent­ge­gen.

Frin­ge Vier­te Staf­fel der Science-Fiction-Serie, die mit einer Wen­dung, die es auf­zu­lö­sen gilt, den Zuschau­er durch­aus zu fes­seln ver­mag, wenn auch ansons­ten die Ele­men­te der Sen­dung bekannt sind.

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