Lesezeichen vom 20. September 2015

  • Warum Flüchtlinge nach Deutsch­land wollen | Nachrichten.at “Geld führt kaum ein Flüchtling als Grund an. Das Konzept des Wohlfahrtsstaats ist den meis­ten fremd. Asylpoli­tik und flüchtlingspoli­tis­che Regelun­gen wie Schutzquoten und Ver­sorgungsleis­tun­gen bee­in­flussten die Entschei­dung nur eingeschränkt, berichtet auch das BAMF.”
  • Why I’ve nev­er run ads on Script­ing News Dave Win­er: “I see run­ning ads on my blog as pick­ing up loose change that’s fall­en out of peo­ples’ pock­ets. I want to hit a home run. I’m swing­ing for the fences. Not pick­ing up lit­ter.”
  • Markus Kom­pa: Ver­fas­sungss­chutz manip­ulierte Parteien “In einem Vor­ab­bericht zu Keine neue Gestapo der His­torik­er Con­stan­tin Goschler und Michael Wala ver­rät der SPIEGEL (Print) ein sen­si­bles Staats­ge­heim­nis der Inlandss­pi­one: Deren Nei­gung zum Gesetz- und Ver­fas­sungs­bruch, die in den 1950er und 1960er Jahren ein erschreck­endes Aus­maß annahm.”
  • Das Pro­jekt „Refugee Phrase­book“ “Sprach­liche Flüchtling­shil­fe: In einem viralen Kraftakt ist das „Refugee Phrase­book“ ent­standen ”
  • Car­olin Emcke: Heimat “Was aber “Heimat” ist oder sein kön­nte in ein­er Ein­wan­derungs­ge­sellschaft, wie sich­er oder unsich­er, wie offen oder geschlossen, das ist weniger gewiss. Heimat ist das, wovon man aus­ge­ht. […] Der Begriff der Heimat taugt nicht als rhetorisches Vehikel der Aus­gren­zung, denn jede Heimat ist immer schon hybrid und dynamisch, sie verän­dert sich in jed­er Geschichte, die über sie erzählt wird.”
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Lesezeichen vom 16. März 2015

  • When will 140-char wall come down? Dave Win­er erwartet, dass in kürzester Zeit die 140-Zeichen-Begren­zung von Twit­ter fällt.
  • Das Leben des Ben Wet­ter­vo­gel vor seinem Selb­st­mord “Mit dem Tax­i­fahrer zum Beispiel, der mal einen Men­schen über­fahren hat, dafür ein paar Jahre im Knast saß, ist er zum Amt gegan­gen, er hat ihm die Papiere beantragt und den neuen Führerschein bezahlt. Ein ganzes Leben gerettet. So ein­er war der Ben, auf den lassen sie nichts kom­men. Ein fein­er Kerl.”
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Arno Klönne wirft nach der “Der Islam gehört nicht zu Sachsen”-Äußerung von Min­is­ter­präsi­dent Tillich einen Blick auf das Reli­gion­szuge­hörigkeits­bild Sach­sens.

Bierblog­ger Felix blog­gt wieder über seine Lieblings­biere.

A good blog exists inde­pen­dent­ly of peo­ple read­ing it.

schreibt Dave Win­er. Muss man mir nicht sagen bei den Mil­liar­den, die dieses Blog lesen *hust*. Was mir dazu ein­fiel:

Achtu­al­ly I think blog­ging is some­thing like hold­ing a speech. And by think­ing of Kleist’s On the Grad­ual Con­struc­tion of Thoughts Dur­ing Speech I’d say blog­ging is a tech­nique to work with thoughts for your­self. That’s why peo­ple will keep on jus­ti­fy­ing their blog­ging and it’s why blogs will be inter­est­ing for a long time.

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nte etwas dem Bloggen beikom­men, was direk­ter als das Ein­tip­pen von Gedanken in Tas­taturen ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Von der gestri­gen Infor­ma­tion, dass Unternehmen über Lux­em­burg Steuern in Mil­liar­den­höhe, eins­paren, ist wohl auch die Huff­in­g­ton Post betrof­fen.

Passende Grafik zum Entsol­i­darisierungsvor­wurf beim aktuellen Lok­führer-Streik.

Eben schreibt Dave Win­er noch, dass seine Twit­ter-Tools auf so wenig Res­o­nanz gestoßen sind, schwup­ps ver­wen­det man bei Twit­ter sein Lit­tle Pork Chop, wodurch man län­gere Texte per Eingabe­maske direkt als mehrere Tweets abfeuern kann.

Bei den West­fälis­chen Nachricht­en kann man ger­ade miter­leben, wie deren Jour­nal­is­ten intern in die Enge getrieben wer­den.

Kleine Über­sichts­grafik, wo Syrische-Flüchtlinge aufgenom­men wur­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange lassen sich Arbeit­er es noch gefall­en, dass die Oberen der­art arro­gant auf sie ein­treten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich bin der Status.net-Welle gefol­gt, die ein­set­zte, als Twit­pic vor Twit­ter den Schwanz einge­zo­gen hat. Mich find­et man ger­ade hier — für alle, die mir fol­gen mögen. Twit­ter selb­st will irgend­wie in Deutsch­land expandieren, ohne genau zu wis­sen wie. Deutsch­land sei den USA zwei Jahre hin­ter­her, was Twit­ter ange­he. Wer solche Analy­sen macht, ken­nt das Prob­lem nicht.

Dave Win­er schreibt auf, was Twit­ter tun sollte.

Felix Schwen­zel schreibt auf, weswe­gen man Tex­tenpfehlungslinks raushauen sollte. Ich würde dazu nur anmerken, dass es bei mehreren Möglichkeit­en meist die schlechtere ist, eine Leseempfehlung ohne Anmerkung zu ver­face­booken. Dort würde ich am ehesten so etwas nicht anklick­en.

Und während ich mir die Frage stelle: Stirbt Twit­ter einen langsamen Tod? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Ach so, die NSA und der GCHQ überwachen uns gar nicht. Meint zumin­d­est Ronald Pofal­la. Wozu dann ein No-Spy-Abkom­men mit den USA? Kein Kom­men­tar. Muss man halt alles glauben und nicht hin­ter­fra­gen.

Vielle­icht empfliehlt Michael Spreng auch hier, was er zu Horst See­hofer emp­fiehlt: Ein­fach nicht mehr hin­hören.

Dave Win­er meint unterm Strich, solche Nebelk­erzen seien nur der Ver­such, den größten Skan­dal seit Water­gate zu ver­tuschen.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Würde die CDU wohl radikal in ihrer Ansicht über Daten­sicher­heit umschwenken, wenn sie in der Oppo­si­tion lan­det? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeVielle­icht kippt in NRW heute die rot-grüne Regierung. Denen fehlt zur Durch­bringung ihres Etats eine Stimme. Die kön­nte aber von der FDP kom­men, deren Vertreter an Neuwahlen nichts liegen wird.

Ulrich Horn befasst sich mit der jew­eils lan­desab­hängi­gen Schulpoli­tik — ein deutsches Trauer­spiel — und ärg­ert sich, wie wenig — im Ver­gle­ich zu Wulff — Wirbel darum von den Medi­en gemacht wird.

Japan, die EU und die USA wollen Chi­na über die WTO zur Her­aus­gabe von für Smart­phones so wichti­gen Sel­te­nen Erden zwin­gen. Chi­na antwortet, dass sie aus Umwelt­grün­den nicht mehr abbauen wer­den. Muha­ha. [via]

Dave Win­er mok­iert sich über das “Blasen­gas” von Inter­net­fir­men. Damit meint er so Sachen wie die aktuell in Rede ste­hende Paten­tk­lage Yahoos gegen Face­book. Das Zer­platzen der Blase wür­den sein­er Mei­n­ung nach nur Ama­zon und Apple über­ste­hen, weil diese im Gegen­satz zu Face­book und Twit­ter eigene Pro­duk­te verkaufen kön­nen.

Bei ein­er Nazide­mo gegen die gestri­gen Fes­t­nah­men sind 50 Gegen­demon­stran­ten auf 80 Befür­worter gestoßen.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Oba­ma sein Rück­grat jet­zt endgültig verkauft? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern Abend habe ich noch wie blöd gesucht, bis ich den Face­book-Link zur Anzeige der Fre­unde fand (wer es ver­rat­en bekom­men möchte und nicht selb­st mal suchen will: Über der Pro­fil-Time­line), da find­et sich schwup­ps ein sehr schön­er Text von Dave Win­er, der meint, man solle sich immer klar machen, dass die eigene Art Dinge zu suchen und zu ver­fol­gen sich von der von Face­book und Google fun­da­men­tal unter­schei­det.

Irgend­wie in diese Rich­tung geht die von ix emp­foh­lene Kathrin Pas­sig in ihrem Text über Algo­rith­men, man kann auch von einem roten Faden sprechen oder ein­er Logik, die irgend­wo hin­ter steckt. Mir fehlt in diesem Text aber irgen­det­was, was mich stärk­er überzeugt und diese Rede im Unge­fähren stößt mich eher ab.

Herr Paulsen geht der Frage nach, ob man geschmack­vollen Wein auch nach Gefühl kaufen kann.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den wir bald nur noch bin­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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