Guten Morgen

Morgenkaffee

Was kann es schöneres geben, als wenn einem kurz vorm Urlaub noch mal gepflegt das eigene Design der Inter­net­seite um die Ohren fliegt und man wesentliche SAchen nicht sicher­heit­shal­ber gespe­ichert hat? Gut, das Design ist nun auch nicht soooo kom­plex, deswe­gen ste­ht es mit­tler­weile wieder. Aber schon ein Brüller.

Beim Focus spekuliert man munter drauf los, ob der CDU-Fac­book-Flirter Boet­tich­er durch eine Kam­pagne gestürzt wurde.

Bei Jeff Jarvis tre­f­fen wieder amerikanis­che und deutsche Ideen von Daten­schutz aufeinan­der.

In Düs­sel­dorf sind ein paar Jeck­en auf die Idee gekom­men, den Rhein einzuzäunen. Man wehrt sich.

Und während ich mir die Frage stelle: Flücht­en denn schon die ersten über den Rhein nach Köln? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Inter­net kur­sierte in den let­zten Tagen ein Foto, dass ange­blich im Zuge von Auss­chre­itun­gen in Van­cou­ver das roman­tis­che Knutschen eines Paares auf dem Straßen­bo­den zeigte. Das war nicht roman­tisch.

Denis klärt kurz auf, was im All­t­ag der Unter­schied zwis­chen Gemein­tem und Gesagtem ist.

Thomas Stadler meint, dass das Vorge­hen der Stadt München, ord­nungs­gemäß gepark­te Fahrzeuge von ein­er Fremd­fir­ma auf­schreiben zu lassen, unzuläs­sig ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Düs­sel­dorf so reich und München so pleite? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Rechtswan­walt Thomas Stadler geht der Frage nach, ob die neue Gesicht­serken­nungs­funk­tion von Face­book geset­zeswidrig ist.

Lukas Heinser fragt sich, wie upge­fuckt der Boule­vard­jour­nal­is­mus in Deutsch­land inzwis­chen ist.

Das Wort der Woche ist für Friedrich Küp­pers­busch Markenkern:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/049599/049599_170865.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Hat der Boule­vard­jour­nal­is­mus eigentlich einen Markenkern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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  • Und es hat Boom! gemacht. « Sprech­blase — Die Anze­ichen mehren sich, dass die Blase in 12–18 Monat­en platzt. Diesen Text bitte in 18 Monat­en wieder lesen. Danke.
  • 30.04.2011: Mehr Kohle für den Staat dank Min­dest­lohn (Tageszeitung Neues Deutsch­land) — Die Friedrich­E­bert-Stiftung hat unter­suchen lassen, was der all­ge­meine geset­zliche Min­dest­lohn aus fiskalis­ch­er Sicht bedeuten würde. Ergeb­nis: Mehrein­nah­men für den Staat, und das nicht zu knapp. Gestern stellte der Autor, Volk­swirtschaftler Oliv­er Ehren­traut, in Berlin die Studie vor.
  • Süd­deutsche Zeitung” fällt auf die Wahrheit here­in at taz Haus­blog — Ach, wie stolz ist die große Süd­deutsche Zeitung auf ihre Seite drei mit ihren Vorzeigere­porta­gen. So schrieb dort am 19. April 2011 der Autor Thomas Fromm unter dem Titel “Jet­zt mal langsam” eine Riesen­re­portage über “Porsche und die Grü­nen in Baden-Würt­tem­berg”. Fromm lässt darin einen “mit­tel­ständis­chen Unternehmer” zu Wort kom­men, der viel zu sagen hat: “Die Grü­nen sind eine Partei, die mit der Autoin­dus­trie nichts am Hut hat. Die haben ein­fach kein Gefühl im Gas­fuß.” Allerd­ings war das alles kom­plett erfun­den.
  • Video-on-Demand: ARD und ZDF pla­nen Allianz gegen Youtube | FTD.de — Nutzer sollen dort gegen Gebühr oder begleit­et von Wer­bung “Qual­itätsin­halte aus 60 Jahren deutsch­er Fernse­hgeschichte” abrufen kön­nen, sagte ZDF-Inten­dant Markus Schächter am Don­ner­stag.
  • Von Math­ias Richter — Schat­ten­seite der Vollbeschäf­ti­gung — Märkische All­ge­meine — der kräftige Kon­junk­tu­rauf­schwung ist nur eine Ursache für das Abschmelzen der Arbeit­slosigkeit. Eine weit­ere ist, dass es in Deutsch­land eben weniger Men­schen im arbeits­fähi­gen Alter gibt – ökonomisch gesprochen, dass das Ange­bot auf dem Arbeits­markt sinkt. Und ein drit­ter, beson­ders beden­klich­er, ist, dass viele Leute mit­tler­weile Jobs haben, von denen sie kaum leben kön­nen. So gibt es in Bran­den­burg derzeit 65 000 Beschäftigte, die so wenig ver­di­enen, dass sie noch Hartz IV beantra­gen müssen. In der Arbeit­slosen­sta­tis­tik kom­men diese Men­schen aber nicht vor.
  • Die Alte Tante im Zukun­ft­sla­bor « Die MEDIENWOCHE — Mit NZZ Labs leis­tet sich die Neue Zürcher Zeitung seit rund zwei Monat­en eine Denk­fab­rik, die unbe­lastet vom Tages­geschäft neue Möglichkeit­en für die Zeitung im Inter­net erforschen soll. So lernt die Zeitungsredak­tion im Zukun­ft­sla­bor den Umgang mit Twit­ter, für die geplante Pay­wall leis­tet NZZ Labs wichtige Vor­bere­itungs- und Denkar­beit.
  • Daten­skan­dale: Berlin ver­schleppt Dat­en-TÜV | FTD.de — Weil er einen Hebel zur Ver­hand­lung mit der FDP braucht, trödelt Bnudesin­nen­min­is­ter Friedrich bei dem Geset­ze­sen­twurf für die Stiftung Daten­schutz. Dabei sind sich die Koali­tion­sparteien im Prinzip einig. Nach der jüng­sten Panne bei Sony drän­gelt nun auch die IT-Branche.
  • bisexualitaet.org — Liebe Bra­vo… — Du warst zwar nicht immer so vernün­ftig bei der Aufk­lärung von Jugendlichen, wenn es stimmt, was taz und SZ schreiben, aber du hast dich zum Guten gewan­delt. Hast du doch, oder? Ges­tat­te mir, dass ich sicher­heit­shal­ber mal einen Blick aufs aktuelle Heft werfe.
  • Jour­nal­ist Wolf Schnei­der im Inter­view: “Ich bin ein Kurio­sum” | Frank­furter Rund­schau — Wenn ich Zeitung lese, stoße ich immer wieder auf einen mit feuil­leton­is­tis­chem Hochmut geschriebe­nen, gram­ma­tisch kor­rek­ten, aber unendlich kom­plizierten Satz, bei dem man nach 41 Wörtern ahnt, was der Schreiber gemeint haben kön­nte. Das ist deutsches Bil­dungs­bürg­er­tum von 1912. So geht man mit Lesern nicht um. Diese Sätze schnei­de ich dann gle­ich aus und ver­wurste sie beim näch­sten Sem­i­nar als abschreck­endes Beispiel. Da kom­men mir aktuelle Beispiele für schlecht­es Deutsch immer recht.
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Knöllchen

Das in den wie auch immer zusam­mengewür­fel­ten Deutschen Blogcharts auf Platz 2 resi­dierende Blog Nerd­core hat seine Domain an das Unternehmen Euroweb ver­loren. Der bish­erige Eigen­tümer René Wal­ter hat­te das Unternehmen als Arschgeigen beze­ich­net, worauf er wohl abgemah­nt wurde. Da René Wal­ter darauf offen­bar nicht reagiert hat, kam nun die Domainüber­nahme.  René Wal­ter freut sich nun auf die Auseinan­der­set­zung, da sein­er Mei­n­ung nach die Domain mehr wert sei als der angegebene Stre­itwert. Das Unternehmen hat indes in seinem Blog angekündigt, bald zur Angele­gen­heit Stel­lung zu nehmen.

Und was heisst das nun? Vielle­icht ver­suchen Unternehmen einen so ent­stande­nen soge­nan­nten Shit­storm mal selb­st nutzen zu kön­nen; vielle­icht bleibt auch alles beim Alten und die Domain geht in den Besitz seines ursprünglichen Besitzers zurück; vielle­icht gibt es einen Rechtsstre­it, bei dem mal aus­ge­han­delt wird, was eine Domain so wert ist und was nicht, und ob man über­haupt so etwas wie Unternehmen belei­di­gen kann…

1. Aktu­al­isierung

Auf der Face­book­seite von Euroweb ver­sam­meln sich Kom­mentare inter­essiert­er Inter­net­nutzer. Einem Kom­men­tar bei Netzpolitik.org zufolge, soll der Inhab­er von Euroweb gesagt haben, dass die Domain ver­steigert und nicht zurück­gegeben werde.

2. Aktu­al­isierung

Aus dem FAZ-Bericht wird klar, dass René Wal­ter schlicht einen Prozess gegen Euroweb ver­loren hat und die Domain nach Nicht­nachkom­men von Zahlungsauf­forderun­gen gepfän­det wurde. Ich wollte am Rande nur für meine Per­son sagen, dass ich wed­er aufgeregt bin, noch mich mit irgendwem anle­gen möchte.

3. Aktu­al­isierung
Bei Pastebin.com ist ein Text eines “Unternehmers” zur betr­e­f­fend­en Fir­ma eingestellt wor­den. Sowas kann wahr sein, aber eben­sogut ein missliebiger Mit­be­wer­ber. Dass Kun­den von Euroweb der­ar­tige Prob­leme mit dem Unternehmen haben, ist auch The­ma dieses WDR-Bericht­es.

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Cre­ative com­mence licence ]

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  • Inter­view mit Jean Ziegler: “Ich bin ein weißer Neger” | ZEIT ONLINE — Ich meine, diese ganze Jus­tiz ist dazu da, Fas­saden aufrechtzuer­hal­ten. Die Banken und Konz­erne benutzen sie, um einen unbe­que­men Autor aus dem Weg zu räu­men. Wenn man sie angreift, set­zen sie ihre Kom­mu­nika­tion­s­abteilun­gen in Gang, teure Pressean­wälte, ihren ganzen Appa­rat, und der sucht dann nach Fehlern im Detail. Ein Feldzug mit dem Ziel, Men­schen wie mich finanziell zu zer­stören. Zum Glück hat­te ich ein inter­na­tionales Unter­stützerkomi­tee, das mir dabei half, meine Anwälte zu bezahlen. Du bist schon 10.000 Euro los, wenn du nur einen Fuß auf ihren Tep­pich set­zt. Wäre ich eine Putzfrau, wäre ich längst am Ende, fix und fer­tig.
  • Iden­titäts­dieb­stahl: Face­book zwingt Nutzer zu Ehrlichkeit | ZEIT ONLINE — Wer Face­book sein Geburts­da­tum ver­schweigt, um sich vor Miss­brauch der Iden­tität zu schützen, fliegt raus. Zum Schutz vor Miss­brauch, lautet die selt­same Begrün­dung.
  • Wolf­gang Her­rn­dorf: Das Ding im Kopf | Kul­tur | ZEIT ONLINE — “Im Kranken­haus wird ein CT gemacht, und ich liege im Bett, als Dr. S. kommt und mir das CT zeigt und von ein­er ‘Raum­forderung’ spricht. Ich frage, ob wir das Wort nicht bess­er durch Tumor erset­zen wollen, aber er bleibt, wie auch die anderen Ärzte in den fol­gen­den Tagen und Kranken­häusern, lieber bei Raum­forderung. Ich strecke meine Hand wort­los nach hin­ten, er ergreift sie und drückt sie einige Sekun­den.” Diese Sätze stam­men von Wolf­gang Her­rn­dorf, 45. 2004 gewann Her­rn­dorf beim Inge­borg-Bach­mann-Wet­tbe­werb den Pub­likum­spreis, 2008 den Deutschen Erzäh­ler­preis. Im Feb­ru­ar 2010 wird bei ihm ein bösar­tiger Gehirn­tu­mor diag­nos­tiziert, Heilung aus­geschlossen. Im März begin­nt er mit dem Tage­buch: “Ich werde noch ein Buch schreiben, sage ich mir, egal wie lange ich noch habe, wenn ich noch einen Monat habe, schreibe ich eben jeden Tag ein Kapi­tel. Wenn ich drei Monate habe, wird es ordentlich durchgear­beit­et, ein Jahr ist pur­er Luxus.”
  • Ungarn: Schlim­mer als Haider | ZEIT ONLINE — Ungarn ist auf dem Weg zu ein­er autoritären Herrschaft. Die EU muss das Land not­falls zum Aus­tritt drän­gen.
  • FDP ver­har­rt unter Fünf-Prozent-Hürde | Inland | Reuters — For­sa-Chef Man­fred Güll­ner beze­ich­nete im “Stern” neben der FDP auch die CSU als “Prob­lem­fall der Koali­tion”. Während sich die CDU rel­a­tiv gut halte, werde die CSU immer schwäch­er. “Ihre Führung hat falsch eingeschätzt, dass sie mit Kla­mauk und Kon­flik­ten in Berlin kein Ver­trauen in Bay­ern zurück­gewin­nt”, sagte Güll­ner. Beim früheren CSU-Chef Franz Josef Strauß habe eine solche Strate­gie noch gezo­gen. “Mit Strauß flo­ri­erte und funk­tion­ierte der Freis­taat. Wenn er aus dieser starken Posi­tion gegen den eher unbe­liebten Kohl polterte, brachte ihm das in Bay­ern Punk­te”, sagte Güll­ner. Gegen die deut­lich beliebtere Merkel aber schade ein solch­es Vorge­hen eher.
  • Frau Piel, wir müssen reden « Ste­fan Nigge­meier — Wenn Sie anfan­gen, Inhalte wie die „Tagess­chau” kostenpflichtig anzu­bi­eten, wird es Ihnen noch schw­er­er fall­en, die Rund­funkge­bühren zu legit­imieren. Die Forderung von Ver­legern und Poli­tik­ern nach der Pri­vatisierung wenig­stens eines Teils des öffentlich-rechtlichen Rund­funks haben Sie dann schon selb­st halb erfüllt.
  • Studie zu sozialer Gerechtigkeit: Die Armen sind die Dum­men — taz.de — Deutsch­land lan­det bei Bil­dungs­gerechtigkeit im OECD-Ver­gle­ich nur im Mit­telfeld. Die Kinder­ar­mut wächst. Vor­bild müssen die skan­di­navis­chen Staat­en sein.
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Deutschlands Privatsphäre ist kein Paradoxon

Zu den inter­es­san­teren Din­gen im Inter­net gehört ja die Auseinan­der­set­zung. Das ver­wech­seln manche mit der Anzahl von Kom­mentaren unter einem Beitrag, wenn sich da auch oft­mals nur Auf­spiel­er gesellen. Einen entschei­den­den Impuls, neue Inter­net­tech­niken zu ver­wen­den, bekam ich durch ein Videoin­t­er­view von Jeff Jarvis, der dazu aufrief, neue Tech­niken auszupro­bieren und sich nicht von Bedenken aufhal­ten zu lassen. Es ist Zeit, sich mal mit Jarvis auseinan­der zu set­zen.

In Wik­ileaks: Pow­er shifts from secre­cy to trans­paren­cy nimmt er seinen inzwis­chen bekan­nten Stand­punkt ein: Am besten behält man im Inter­net nichts für sicht, ist max­i­malst öffentlich und Deutsch­land ist ein Daten­schutzmiesepeter, der das Spiel verdirbt.

Ich dage­gen bin total froh, dass es so eine Posi­tion wie die deutsche gibt, und dass nicht deswe­gen, weil ich deutsch bin. Vielle­icht ist es so, dass die deutsche Posi­tion etwas mit der deutschen Geschichte zu tun hat. Aber dieser Bezug ist, wenn, dann indi­rekt und das Rum­spekulieren hierin nervt in Deutsch­land viele. Aber hal­ten wir mal fest, dass es in Deutsch­land neg­a­tive Erfahrun­gen gibt mit den Ein­grif­f­en in die Pri­vat­shäre.

Es ist vielle­icht der­ar­ti­gen deutschen Erfahrun­gen geschuldet, dass es in Deutsch­land ein Recht auf infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung gibt. Dieses Recht ist etwas, was bei Jarvis nicht vorkommt, nicht vorge­se­hen wird. Warum eigentlich? Weil es sowas in Ameri­ka nicht gibt? Weil er es für ein sin­n­freies Bürokratiegerüm­pel hält?

Bei Jarvis gibt es keinen Unter­schied im Inter­net zwis­chen Din­gen der Öffentlichkeit und der Pri­vat­sphäre: Wenn eine Öffentlichkeit etwas geheim hal­ten will, so muss es gut auswählen, was es wie geheim hält, und Depeschen sind wohl inzwis­chen kein geeignetes Mit­tel mehr. Was der Pri­vat­mann geheim hal­ten will, schreibt er am besten nicht ins Inter­net. Sein Haus darf aber rein, das kann man von der Straße aus sehen, eben­so darf es ins Inter­net.

Jarvis nen­nt das Ver­hal­ten, wenn Deutsche ihr Recht auf infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung in Anspruch nehmen, man­isch. Das ist es aber grund­sät­zlich nicht. Zwar sind manche ver­pix­elte Bilder in Google Maps in ihrer Sinnhaftigkeit stre­it­bar, wenn z.B. ein erster Stock eines Haus­es ver­pix­elt ist, das Erdgeschoss des Haus­es nicht. Staat­en haben nicht das Recht, Men­schen in all ihre Pri­vat­sphäre hineinzus­pi­onieren, nur weil sie ihre Staat­en sind.

Das Innere ein­er Woh­nung gehört in Deutsch­land zur schutzw­erten Pri­vat­sphäre. Das mag man als Ausle­gungssache betra­cht­en. Man sollte es nur zunächst fes­thal­ten. Und diese Pri­vat­sphäre soll am Putz des Haus­es sein Ende find­en? Das halte ich für frag­würdig. Häuser geben durch ihr Äußeres in unter­schiedlich­er Weise Auskun­ft über ihre Besitzer. Ich kann mir Ver­hält­nisse denken, in denen der Bewohn­er eines Haus­es sin­nvoller Weise der Ansicht ist, dass das Betra­cht­en seines Haus­es einen gewis­sen Ein­blick in seine Pri­vat­sphäre ver­schafft. In einem so umzäunt- und umheck­ten Land wie Deutsch­land ist eine solche Hal­tung sicher­lich auch kul­turell man­i­festiert.

Das gibt allerd­ings kein­er Fir­ma und keinem Mei­n­ungs­mach­er das Recht, über ein der­art eingeräumtes Recht hin­weg zu gehen, weil man selb­st meint, es sei über­holt. So sim­pel sieht die Sach­lage aus.

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