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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wolf­gang Mün­chau pro­gnos­ti­ziert nicht spe­zia­li­sier­ten Tages­zei­tun­gen den Tod. Den­ke ich auch.

Spe­zia­li­sie­rung ist aber auch kein All­heil­mit­tel: Die Finan­ci­al Times Deutsch­land, kurz ftd, wird ein­ge­stellt. Nie gele­sen.

Na, super: Face­book argu­men­tiert, dass die Stra­fen wegen ihrer Daten­schutz­ver­stö­ße, Jobs kauptt machen. Die schä­men sich auch vor gar nichts.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die Zei­tungs­kri­se nicht eine Lese­kri­se? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Passwortkiller

Mat Hon­an hat da einen wüten­den Arti­kel über den Irr­glau­ben, sei­ne Pass­wör­ter für sicher zu hal­ten, geschrie­ben. Grund­sätz­lich ist das ganz rich­tig und zum wach­rüt­teln sicher auch sinn­voll. Mich hat es auch ver­lei­tet, mal etwas kri­tisch mei­ne Art mit Sicher­heits­maß­nah­men zu über­den­ken. Dass öffent­li­che Accounts von mir mit E-Mail-Adressen wer­be­fi­nan­zier­ten Wer­be­dienst­leis­tern zugäng­lich waren, habe ich dann mal abge­stellt. Oft glei­che Pass­wor­ter zu den­sel­ben Nut­zer­na­men, wor­un­ter sich oft schlicht der Vor­na­me befin­det – alles raus.

Dann habe ich aber den Arti­kel noch­mal gele­sen und gese­hen: So inten­siv kann man mir gar nicht in die Que­re kom­men. Sicher­lich ist com­pu­ter­tech­nisch irgend­wie auch das mög­lich, aber bei mir bestehen kei­ne Zugän­ge auf Bank­kon­ten, auf Tele­fo­ne und Com­pu­ter über Sicher­heits­fra­gen geschütz­te, und dadurch leich­ter knack­ba­re E-Mail-Konten. Wirk­lich rele­van­te Pass­wör­ter habe ich nicht in E-Mail-Accounts online gespei­chert.

Also ganz ver­un­si­chert hat mich der Arti­kel nicht, aber viel­leicht denkt man in Ame­ri­ka mal dar­über nach, dass das deut­sche Ansin­nen eines Daten­schut­zes nicht unbe­dingt völ­ligs­ter Koko­lo­res ist.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Sarah Spie­ker­mann empört sich dar­über, wie Lob­by­is­ten Druck machen, das deut­sche Daten­schutz­ge­setz zu erle­di­gen:

Wür­de Euro­pa nun eine stren­ge, ein­heit­li­che Ver­ord­nung in der Daten­ver­ar­bei­tung ver­wirk­li­chen, dann wären auch alle ame­ri­ka­ni­schen IT-Firmen, die in Euro­pa Geschäf­te machen, davon betrof­fen. Sie müss­ten umrüs­ten, was bei bestehen­den IT-Architekturen und -Pro­zes­sen fast auf­wen­di­ger ist, als die­sel­ben neu zu bau­en. Das heißt: US-Konzerne fürch­ten, dass sie vie­le Geschäf­te mit den Daten ihrer euro­päi­schen Kun­den nicht mehr machen könn­ten oder sich für die­se eine expli­zi­te Ein­wil­li­gung ein­ho­len müss­ten. Vor allem aber haben die US-Firmen Angst vor der euro­päi­schen Kon­kur­renz

Chris­toph Ryb­ar­c­zyk emp­fand Raabs Politik-Sendung nur als Kla­mauk und reibt sich an Raabs unge­len­ken Anti-Witzen auf.

Eine katho­li­sche Kir­che in Dort­mund ver­wei­gert einem Kind sei­nen letz­ten Wunsch. Einer Facebook-Protestgruppe sind inzwi­schen an die 12.000 Men­schen bei­ge­tre­ten.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie sieht eigent­lich ein Grab­stein nach christ­li­chen Maß­stä­ben aus und wie vie­le müss­te man streng genom­men von den Fried­hö­fen holen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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