Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ist Michel Houelle­becq? Ein franzö­sis­ches Blog ver­meldet, dass der franzö­sis­che Best­seller-Autor ver­schütt gegan­gen ist.

Kein Hulu: Die deutschen Pri­vat­sender ver­schlafen das Inter­net­zeital­ter.

Angesichts der aktuellen Europa-Poli­tik der CSU wün­scht sich Herib­ert Prantl den Stoiber zurück.

Und während ich mir die Frage stelle: Wozu soll das Inter­net noch mal genau ins Ferse­hen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Eine ARD-Reportage nimmt sich das hässliche Bild des WWF zur Brust: Ist der WWF mitver­ant­wortlich für Umweltzer­störun­gen?

Thomas Stadler wun­dert sich über das belehrungsre­sistente Fes­thal­ten an der Vor­rats­daten­spe­icherung.

Bei der Süd­deutschen Zeitung wun­dert man sich nicht darüber, dass Wäh­ler sich ent­nervt von der Poli­tik abwen­den, wenn Bil­dungs­be­trüger wie Sil­vana Koch-Mehrin oder Dieter Jasper von ihren Parteien unkri­tisiert im Amt verbleiben.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es so etwas wie einen Poli­tiker­bußzeitraum? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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  • Grüne, wie hal­tet ihr es mit eur­er neuen Medi­en­macht? — taz.de — Nun hat­ten die Grü­nen auf Bun­de­sebene mit Blick auf das ZDF und den von der Union 2009 insze­nierten Rauswurf des Chefredak­teurs Niko­laus Bren­der in der Tat deut­liche Töne gegen den Ein­fluss von Regierungsvertretern in den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rund­funks gespuckt. Aus der Posi­tion der Regierungsver­ant­wor­tung sieht das jet­zt schon anders aus: Die Regierung habe nun mal zwei Sitze in dem Gremi­um, heißt es bei den Stuttgarter Grü­nen, diese zu beset­zen sei “ihr ganz selb­stver­ständlich­es Recht”. Allerd­ings schreibt der SWR-Staatsver­trag nicht vor, dass es auch wirk­lich Regierungsmit­glieder sein müssen — es kön­nten auch parteipoli­tisch nicht ein­deutig zuge­ord­nete Per­so­n­en sein.
  • ZDFheute | Nachricht­en — Frank­furter Polizist ist jet­zt Islamist — Entsprechend extrem argu­men­tiert Roman R.: “Knal­lenge Jeans und nur ein Tuch auf dem Kopf — ist das das, was Allah von uns möchte? Wohl kaum!” Und weit­er: “Dass Frauen verge­waltigt wer­den, hat auch damit zu tun, weil sie ihre Reize zeigen”, zitiert der NDR den Has­spredi­ger. Zum Islam gekom­men sei er, weil diese Reli­gion vom West­en gedemütigt werde, weil über sie Lügen ver­bre­it­et wür­den.
  • Zeitung: FDP dro­ht CSU nach Land­tags-Eklat mit Koali­tions-Ende | Inland | Reuters
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Guten Morgen

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Neues von den Pla­giatjägern: Vroni­plag attestiert der Dok­torar­beit des FDP-Poli­tik­ers Bijan Djir-Sarai bish­er auf 20% der Seit­en Pla­giate.

Bayrische Polizis­ten bekla­gen zunehmende Gewalt von gegenüber Polizis­ten. CSU-Innen­min­is­ter Her­rmann fordert nun das, was alle Kon­ser­v­a­tive in solchen Fällen fordern: Härtere Strafen.

Islamwis­senschaftler Rein­hard Schulze erk­lärt das Protest­po­ten­tial in ara­bis­chen Staat­en mit der steigen­den Arbeit­nehmerzahlen von Frauen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann investiert man endlich mehr in kul­turelle Jugen­dar­beit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Was ich noch sagen wollte zu… Horst Seehofers Hobbykeller

Vielle­icht ist das ja die süße Rache des CSU-Chefs: Da wird ihm von den Medi­en sein Nach­fol­ger von der Poli­tik­bühne wegrecher­chiert und ist sein Hob­bykeller mit auss­chlaggebend dafür, dass einem SPIEGEL-Mitar­beit­er ein Jour­nal­is­mus­preis aberkan­nt wird, weil dieser seinen als Reportage ein­gere­icht­en Text etwas ver­schön­ert hat.

Beim Spiegel ist man brüskiert:

René Pfis­ter hat in den ersten vier Absätzen sein­er vier Seit­en umfassenden Geschichte über Horst See­hofer das Hob­by des CSU-Vor­sitzen­den geschildert, der in seinem Keller eine Märklin-Eisen­bahn ste­hen hat. Die Infor­ma­tio­nen für den Ein­stieg beruht­en auf Gesprächen mit See­hofer, dessen Mitar­beit­ern sowie SPIEGEL-Kol­le­gen, die den Hob­bykeller selb­st in Augen­schein genom­men haben. An kein­er Stelle hat der Autor behauptet, selb­st in dem Keller gewe­sen zu sein.

Das ist ja auch nicht unbe­d­ingt Kern des Anstoßes. Kern des Anstoßes ist die Inter­pre­ta­tion des Begriffes Reportage. Und wenn man das darunter ver­ste­ht, was man in der Wikipedia fes­thält, näm­lich

Als Reportage (von lat. reportare = bericht­en, melden) beze­ich­net man im Jour­nal­is­mus unter­schiedliche Darstel­lungs­for­men, bei denen der Autor nicht vom Schreibtisch aus, son­dern aus unmit­tel­bar­er Anschau­ung berichtet.

dann ist Pfis­ters Text eher ein Mix aus Kol­por- und Reportage, als eine lupen­reine Reportage. Aber es find­en sich weit­ere Textstellen, die fraglich machen, wieso die Jury diesen Text über­haupt als Reportage ange­se­hen hat.

Dabei ist Pfis­ters Text, wenn man von der Hob­bykeller-Geschichte mal absieht, wirk­lich gut, und die Hob­bykeller-Geschichte wird es nicht gewe­sen sein, die die Jury des Egon-Erwin-Kisch-Preis­es zu ihrer Entschei­dung ver­an­lasst hat. Darin liegt eben die Tragik der Geschichte: Dass Pfis­ter gedacht hat, man müsse die an sich gute Geschichte mit der Hob­bykeller-Geschichte anheizen.

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  • Poli­tis­ch­er Ascher­mittwoch: Die CSU lei­det unter Phan­tom­schmerzen | ZEIT ONLINE — Erneut schlägt der Parte­ichef unverkennbar den Pfad des Pop­ulis­mus ein, der Ressen­ti­ments gegenüber Mus­li­men und Aus­län­dern schürt. “Wir ver­rat­en die CSU nicht”, ruft er. Und greift sich den türkischen Regierungschef Erdoğan für Bre­it­seit­en her­aus. Die Türkei “mis­sachtet die Men­schen­rechte”, sagt See­hofer. “Von einem solchen Min­is­ter­präsi­den­ten lassen wir uns nicht sagen, wie man mit religiösen Min­der­heit­en umge­ht.” Das Pub­likum im Saal stimmt mit laut­en Buh- und Pfui-Rufen zu.
  • Poli­tis­ch­er Ascher­mittwoch der CSU — See­hofer, der Unberechen­bare — sueddeutsche.de — An diesen See­hofer — den Unberechen­baren — wer­den sie sich jet­zt wieder in der CSU gewöh­nen müssen. Es ist heute kein leichter Auftritt für den 61-jähri­gen Parte­ichef. Es gibt nicht wenige im Pub­likum, die inner­lich mit ihm abgeschlossen hat­ten, weil sie sich die Zukun­ft schon mit dem schnei­di­gen Frei­her­rn aus Franken aus­ge­malt hat­ten. See­hofer war zeitweise nur noch ein gedulde­ter Parte­ichef. Da hieß es, wenn Gut­ten­berg nur mit dem Fin­ger schnippe, dann sei See­hofer Geschichte.
  • Pla­giat­saf­färe um Gut­ten­berg — Beim eige­nen Dok­tor­vater abgeschrieben- sueddeutsche.de — Für seine Dis­ser­ta­tion soll Ex-Vertei­di­gungsmin­is­ter Gut­ten­berg nicht nur bei Jour­nal­is­ten, Poli­tik­ern und Wis­senschaftlern abgekupfert haben — son­dern auch bei seinem Dok­tor­vater.
  • Ben­jamin Stuck­rad-Barre: Schach — Die Gut­ten­bergs spie­len nur mit weißen Fig­uren — WELT ONLINE — Für den alltäglichen Spiel­ge­brauch allerd­ings, so der Experte, seien solch wertvolle Stücke gar nicht gedacht, es han­dele sich um ein soge­nan­ntes Präsen­ta­tion­sspiel, allein zum Sam­meln und Anguck­en geeignet – oder auch als Req­ui­sit für stim­mungsvolle Fam­i­lien­fo­tografien. Möglicher­weise also han­dele es sich hier um eine gestellte Spiel­si­t­u­a­tion. Ein ander­er Experte fügt noch an, auss­chließlich weiße Fig­uren seien beileibe nicht der höch­ste Schwierigkeits­grad, die wahren Großmeis­ter kön­nten Dutzende Par­tien gle­ichzeit­ig ganz ohne Fig­uren spie­len, die merk­ten sich jeden Spielzug. Auch das, denkt man, wür­den die Gut­ten­bergs gewiss schaf­fen, doch mit einem Präsen­ta­tion­sspiel wird natür­lich das Foto hüb­sch­er.
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