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Guten Morgen

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In Ams­ter­dam ist die nie­der­län­di­sche Fuß­ball­na­tio­nal­mann­schaft begeis­tert emp­fan­gen wor­den, auch wenn deren Spiel im Fina­le alles ande­re als begeis­ternd war.

Erst­mals ist in Deutsch­land ein Bän­ker wegen Akti­en­kurs­ma­ni­pu­la­ti­on zu einer 10monatigen Haft­stra­fe auf Bewäh­rung ver­ur­teilt worden.

In NRW wird heu­te allem Anschein nach eine neue und damit die ers­te Minis­ter­prä­si­den­tin des Lan­des gewählt. Oppo­si­ti­ons­füh­rer Lau­mann beti­telt die neue Regie­rung in spe als die links­te, die das Land je hatte.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie stei­gert die CDU dann künf­tig wohl “links­te”? Links­te der Lin­kes­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

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Einer Düs­sel­dor­fer Twit­te­rin und Blog­ge­rin ist ihre gan­ze Fami­li­en­woh­nung abge­brannt. Wer hier finan­zi­ell hel­fen mag, der kann sich hier infor­mie­ren.

Wer sich gera­de über das über­hei­ße Wet­ter in Deutsch­land ärgert, der kann ja mal einen Blick nach Korea wer­fen: Dort über­zieht eine Regen­front das Land.

Im Som­mer nähern sich Poli­tik und Fern­se­hen unge­mein an: Sowohl Fidel Cas­tro als auch Nico­las Sar­ko­zy such­ten ges­tern die Flim­mer­kis­te auf. Letz­te­rer, um Kri­tik an sei­ner angeb­li­chen Bestech­lich­keit ent­ge­gen zu treten.

Und in Deutsch­land? Da wech­selt der CDU-Regierungssprecher zur ARD und wird durch einen ZDF-Mann ersetzt. Und Oli­ver Pie­cha zeigt sich äußerst irri­tiert dar­über, dass der ARD-Vorsitzende Peter Boud­goust und ZDF-Intendant Mar­kus Schäch­ter, eine Dele­ga­ti­on des Staats­rund­funks der Isla­mi­schen Repu­blik Iran, ange­führt von des­sen Chef Ezza­tol­lah Zarg­ha­mi sowie dem ira­ni­schen Bot­schaf­ter in Ber­lin, Ali Rei­za Sheik Attar, zum net­ten Geplau­der auf dem Ler­chen­berg emp­fan­gen haben.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Zählt zum öffent­li­chen Fern­seh­in­ter­es­se auch das öffent­li­che Hin­ters­licht­ge­füh­re? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Was ich noch sagen wollte zu… Christian Wulff, Deutschlands neuem Grüß-August

Also, ein wenig am Kopf krat­zen wird man sich nach der gest­ri­gen Bun­des­prä­si­den­ten­wahl schon dür­fen: Da lässt sich Chris­ti­an Wulff mit eben der man­gel­haf­ten per­sön­li­chen Unter­stüt­zung aus den eige­nen Rei­hen wäh­len, auf Grund derer Horst Köh­ler zurück­ge­tre­ten ist. Der eine geht, weil er meint, da sei ein Gestank im Gebälk, der mitt­ler­wei­le uner­träg­lich sei, und der ande­re, ach egal, wenn man sich nur die Nase dau­er­haft zuhält und nichts an sich ran­kom­men lässt, dann geht’s. Soll­te sich hier aber eine Ten­denz zei­gen, dann ist das ernüch­ternd: Hat Wulff nicht mal das weni­ge Rück­rat, das Köh­ler besaß?

Dass er der per­sön­lich schwä­che­re Kan­di­dat war gegen­über Joa­chim Gauck, ist soweit klar. Die Typo­i­sie­rung, dass Gauck ein gan­zes Leben habe, Wulff nur ein Par­tei­buch ist aber so nicht rich­tig. Dies gilt nur für den erbrach­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­weis. Und da hat die CDU eben nur nach der Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit geschaut, was wider­um nicht mal in halb­wegs grö­ße­ren CDU-Kreisen bespro­chen wur­de, son­dern nur im Allerengsten.

Auch wenn es nicht so schien, so ist Chris­ti­an Wulff durch­aus ein respek­ta­bler Kan­di­dat für das Bun­des­prä­si­den­ten­amt gewe­sen. Chris­ti­an Wulff ver­fügt sehr wohl über Lebens­er­fah­rung, er hat im Pri­va­ten ein­drucks­voll und ehren­wert sei­nen Mann gestan­den. Ich kom­me aus der Ecke, in der er groß gewor­den ist. Hier ist Stein­koh­le zuhau­se und Wulff war nie ein Freund der Koh­le­sub­ven­tio­nen. Wie nicht anders zu erwar­ten, hat man ihm das in mei­ner Hei­mat­stadt, einer Koh­le­stadt, übel genom­men. Man hat ihm damals Koh­le direkt vor die Haus­tür gekippt. Und was mach­te Chris­ti­an Wulff? Er ging zu den Kum­pels und stell­te sich. Und das saß. Die Kum­pels haben sich natür­lich nicht sei­ner Mei­nung ange­schlos­sen, aber, dass er Schneid hat, das wur­de anerkannt. 

Was mich aber noch stört, ist sei­ne Ein­ge­bun­den­heit in der Treue zum Chris­ten­tum und zur Par­tei, die es schwer wer­den lässt, ein objek­ti­ver Prä­si­dent aller Deut­schen zu wer­den. Vor kur­zem hat er Aygül Özkan viel zu wenig in ihrer frei­en, kri­ti­schen Hal­tung unter­stützt. Das mag macht­po­li­tisch geschickt und um des lie­ben Frie­dens in Nie­der­sach­sen Wil­len rich­tig gewe­sen sein, aber der Sache nach war es eben falsch, anti-aufklärerisch und ver­lo­gen. Ein Bun­des­prä­si­dent soll­te sich der Sache ange­mes­sen ver­hal­tend urtei­len, nicht sein Urteil nur unter der Bedin­gung einer Reli­gi­on oder einer Par­tei fällen.

Es wäre gut, wenn Chris­ti­an Wullf die­sen Eman­zi­pa­ti­ons­pro­zess in sei­ner Posi­ti­on als Bun­des­prä­si­dent voll­zieht. Nur so kann das Stig­ma­ta, nur der B-Kandidat die­ser Wahl gewe­sen zu sein, able­gen, kann er mehr sein als ein aus­tausch­ba­rer Grüß-August.

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Die ZEIT hält die gest­ri­ge Bun­des­prä­si­den­ten­wahl, in dem der CDU/CSU/FDP-Mehrheitskandidat Chris­ti­an Wulff 3 Wahl­gän­ge benö­tig­te für ein Deba­kel für Ange­la Mer­kel.

Auch Micha­el Spreng sini­ert dar­über, dass die Wahl zum Bun­des­prä­si­den­ten zei­ge, wie die CDU Ange­la Mer­kel ent­glei­te. Don Dah­l­man ver­misst an Chris­ti­an Wulff das staats­män­ni­sche Auftreten.

Jür­gen Rütt­gers hat es sich kurz vor Ende sei­ner Amts­zeit nicht neh­men las­sen, noch 7 Mit­ar­bei­ter gut dotier­te Ren­ten­be­zü­ge zu ver­schaf­fen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie­vie­le Jobs hat die CDU eigent­lich so durch­schnitt­lich für’s Bei­sei­te­ste­hen und Arsch­krie­chen bereit gestellt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Heu­te kämpft man um die Nach­fol­ge von Horst Köh­ler, wozu der Spie­gel einen Live-Blog führt. Aber auch die Nach­fol­ge von Jür­gen rütt­gers ist in CDU-Kreisen ein täg­li­cher klei­ner Kampf.

Lar­ry King hört mit dem Tal­ken auf und hängt sei­ne Hosen­trä­ger an die Wand.

Nach der Rei­he, wie gefähr­lich doch Kaf­fee ist, geht man nun zu den nächs­ten Krank­ma­chern über: Chi­cken Nug­gets.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie oft muss man denn wohl Chi­cken Nug­gets essen, um anfan­gen zu kän­keln? Täg­lich? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Irgend­ein Kampf um die Sinn­haf­tig­keit des Kaf­fee­trin­kens muss aus­ge­bro­chen sein. Letz­tens erei­fer­te man sich, dass Kaf­fee­trin­ker durch Gewohn­heit nicht wacher sind als Nicht­kaf­fee­trin­ker, dass Kaf­fee Beschwer­den ver­stärkt, dass die Kaf­fee­rös­ter fie­se Möpp sind. Nun weiss man, dass Kaf­fee­trin­ker sel­te­ner herz­krank werden.

Die FAZ küm­mert sich um die Gerüch­te, dass Ex-Bischoff Wal­ter Mixa alko­hol­süch­tig ist und schwu­le Kon­tak­te unterhält.

In Ber­lin haben ehe­ma­li­ge Stasi-Mitarbeiter ihr Buch zur Sta­si vor­ge­stellt und möch­ten es als Auf­ruf gegen die Wahl von Joa­chim Gauck als Bun­des­prä­si­den­ten verstehen.

Jür­gen Rütt­gers kämpft der­zeit vor allem — gegen sei­ne eige­ne Par­tei. Denn wie Welt und Focus mei­nen, sei die NRW-CDU gegen eine erneu­te Kan­di­da­tur von Rütt­gers als Minis­ter­prä­si­dent gewesen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ze-A-Eff-Eff-E-E, trink nicht zuviel Kaf­fee? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Sonn­tags­zei­tung beschäf­tigt sich heu­te mit den Que­re­len in der Bun­des­re­gie­rung, was die Wahl des bun­des­prä­si­den­ten, aber auch Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg betrifft. Tei­le in CDU und FDP sind wohl etwas stin­kig dar­über, dass Bun­des­prä­si­den­ten­kan­di­dat Wullf in klei­nem Kreis und im Aus­schlag des Ange­bots der par­tei­über­grei­fen­den Kan­di­da­tur Gaucks aus­ge­kun­gelt wurde.

Künst­ler haben der FAZ einen Auf­ruf zukom­men las­sen, in dem sie sich für Joa­chim Gauck als Bun­des­prä­si­den­ten aus­spre­chen. Mir sagen da aller­dings vie­le Namen nichts.

Sin­gles las­sen sich bei der Part­ner­wahl offen­bar auch von Mei­nun­gen gänz­lich frem­der Men­schen beein­flus­sen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was käme wohl bei einer Stu­die raus, die unter­sucht, inwie­fern sich Künst­ler durch bedeu­tungs­schwan­ge­re Mei­nun­gen ande­rer beein­flus­sen las­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Die NRW-SPD hat einer gro­ßen Koali­ti­on eine Absa­ge erteilt und möch­te in der Oppo­si­ti­on blei­ben. Die FDP woll­te eigent­lich, dass es eine gro­ße Koali­ti­on und kei­ne Neu­wah­len gibt, die Grü­nen woll­ten bis­lang auch kei­ne Neu­wah­len. die CDU möch­te regie­ren und könn­te das nur noch mit den Grü­nen und der FDP tun, zwi­schen denen aber kei­ne Über­ein­stim­mun­gen zu sein schei­nen. Sowas.

Karl Theo­dor zu Gutene­berg fühlt sich beim Kun­dus­gut­ach­ten über­gan­gen. In der Bun­des­re­gie­rung mel­den sich aber auch täg­lich Leu­te, die sich ange­gan­gen fühlen.

Fir­men wol­len anhand von Kre­dit­kar­ten­ab­rech­nun­gen Ehe­schei­dun­gen vor­her­sa­gen können.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Neu­wah­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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In NRW sind die Koali­ti­ons­ge­sprä­che für eine Ampel an der FDP geschei­tert. Die CDU for­dert nun die Grü­nen auf, sich einem Jamaika-Bündnis nicht zu ver­schlie­ßen, was aber etwas komisch klingt, wenn die FDP nicht mit den Grü­nen regie­ren möch­te. Die FDP appel­liert aber an die gro­ßen Par­tei­en, ein Bünd­nis zu schlie­ßen, schließ­lich läuft man der­zeit Gefahr, bei Neu­wah­len ganz aus dem Land­tag zu fliegen.

Die Minis­ter­prä­si­den­ten der Län­der haben ges­tern den Jugend­me­di­en­schutz­staats­ver­trag (JMStV) unter­zeich­net. Noch ist unklar, wozu der gut sein soll.

Und beim Bild­blog ana­ly­siert man, wie die BRAVO ihre jugend­li­chen Leser zu Straf­ta­ten anregt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Muss die BRAVO nach so einem Arti­kel eigent­lich für dadurch ange­reg­te Ver­ge­hen haf­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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