Wie ist das eigentlich mit… Merkels Weltanschauung?

Sie hat es gesagt. Doch, hat sie. Sie hat gesagt, es ist ein Ver­dienst der Bun­des­re­gie­rung oder irgend­ei­ner Grup­pie­rung, der sie ange­hört, dass Twit­ter und Face­book so weit­rei­chend auf der Welt benutz­bar sind. Doooooch, hat sie. Das war alles die CDU. Und wären die Grü­nen an der Macht gewe­sen, bevor es sie über­haupt gab, dann gäbe es heu­te in Deutsch­land kein Inter­net. Und kei­ne Mond­lan­dung. Und kein Strom aus der Dose. Und kei­ne Autos. Und kein Urknall. Das war alles die CDU.

[audio:http://audioboo.fm/boos/270835-merkel-facebook-twitter-5–2-2011.mp3]

Ja, nicht nur die Zukunft ist schwer vor­stell­bar, auch die Gegen­wart macht da der­be Pro­ble­me.

[via augengeradeaus.net]

Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffee

Ulrich Horn blogg­te pas­send zum Land­tags­wahl­kampf 2010 inter­es­san­te Ana­ly­sen und Anek­do­ten aus der Sicht eines Polit­jour­na­lis­ten. Dann wur­de es still in sei­nem Blog, was wohl krank­heits­be­dingt war. Das hat sich gott­sei­dank geän­dert und er war­tet nun mit einem erfri­schen­den Blick auf die Neuwahl-Spielchen der Grü­nen in NRW auf.

Stephan-Andreas Cas­torff fin­det es skan­da­lös, dass mehr auf Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Aigner rum­ge­hackt wird als auf den Ver­ant­wort­li­chen in Nie­der­sach­sen.

Der tür­ki­sche Minis­ter­prä­si­dent Erdo­gan hat sich in News­week zu Wort gemel­det, und gemeint, dass Euro­pa mit der Tür­kei wirt­schaft­lich stär­ker, gemein­schaft­lich fes­ter und siche­rer sei. War­um sagt er nicht.

Und wäh­rend ich mir noch die Fra­ge stel­le: Wie soll ich mir das jetzt vor­stel­len, dass die Tür­kei nicht aus wirt­schaft­li­chen Grün­den in die EU will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

Weiterlesen

Lesezeichen

  • Internet-Law » Das Vor­ge­hen der GEMA offen­bart Män­gel des Urhe­ber­rechts — Es wäre gebo­ten, Ver­viel­fäl­ti­gun­gen, die in Ein­rich­tun­gen der Erzie­hung und Bil­dung ange­fer­tigt wer­den und auch die­sem Zweck die­nen, durch eine Aus­wei­tung der gesetz­li­chen Schran­ken­be­stim­mun­gen ganz all­ge­mein für zuläs­sig zu erklä­ren.
  • Passagier-Profiling: Ris­kant, ver­fas­sungs­wid­rig, sinn­los | ZEIT ONLINE — Rei­sen­de nach Her­kunft, Aus­se­hen und Alter in Sicher­heits­ka­te­go­ri­en auf­zu­tei­len, scha­det mehr als es nützt. Sicher­heits­ex­per­ten und Poli­ti­ker leh­nen das Pro­filing ab.
  • Kir­chen­aus­tritt kann teu­er zu ste­hen kom­men — FAZ.NET -
  • Netz­neu­tra­li­tät: Geht halt ster­ben | ZEIT ONLINE — Im Netz könn­te glei­ches Recht für alle gel­ten. Die­se Chan­ce hat die US-Regulierungsbehörde ver­tan. Und das nur, um ver­al­te­te Geschäfts­mo­del­le zu ret­ten.
  • Strom­kun­den zah­len zwei Mil­li­ar­den Euro zuviel — FOCUS Online — Strom­kun­den dürf­ten nach einer im Auf­trag der Grü­nen erstell­ten Stu­die im kom­men­den Jahr rund zwei Mil­li­ar­den Euro zu viel zah­len. Über die Stu­die berich­ten die „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“ und die „Saar­brü­cker Zei­tung“ in ihren Diens­tags­aus­ga­ben. Grund für die zu hohen Zah­lun­gen sei­en die von 570 Ver­sor­gern ange­kün­dig­ten Preis­er­hö­hun­gen, schreibt die „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“. Die höhe­re Umla­ge für Erneu­er­ba­re Ener­gi­en (EEG), mit der die Preis­an­stie­ge begrün­det wer­den, lie­ße sich aber durch Ein­spa­run­gen aus­glei­chen, die bis­her nicht an die Ver­brau­cher wei­ter­ge­ge­ben wur­den, zitiert die Zei­tung aus der Stu­die.
  • Die Wirt­schaft boomt, Schu­len und Kitas ver­fal­len — WELT ONLINE — Die Städ­te und Gemein­den schla­gen Alarm: Die Aus­ga­ben wach­sen, die Ein­nah­men nicht. Vie­le Kom­mu­nen kön­nen ihre Auf­ga­ben nicht mehr erfül­len.
  • Chodorkowski-Prozess: Der Geg­ner des Paten — Tages­spie­gel — Dass der Pro­zess gegen Michail Cho­dor­kow­ski in rechts­staat­li­cher Wei­se durch­ge­führt wur­de, kann man getrost ver­ges­sen. Dass Michail Cho­dor­kow­ski sein Mil­li­ar­den­ver­mö­gen in rechts­staat­li­cher Wei­se erwor­ben hat, aller­dings eben­falls. Das Jahr­zehnt des Wil­den Ostens, da in Russ­land gigan­ti­sche Ver­mö­gen schein­bar aus dem Nichts ent­stan­den, das in Wirk­lich­keit der Roh­stoff­reich­tum des Lan­des ist, die­ses Jahr­zehnt ist vor­bei.
  • Kampf gegen Ter­ror: Flug­ha­fen­chef will Kon­trol­len nach Her­kunft | RP ONLINE — Der deut­sche Flug­ha­fen­ver­band ADV stellt den Grund­satz der Gleich­be­hand­lung aller Pas­sa­gie­re bei den Sicher­heits­kon­trol­len zur Dis­kus­si­on. Der Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen­chef Chris­toph Blu­me, ab Janu­ar auch Prä­si­dent des ADV, schlug im Gespräch mit unse­rer Redak­ti­on eine Unter­tei­lung der Pas­sa­gie­re in ver­schie­de­ne Risi­ko­grup­pen vor. Die sol­len unter­schied­lich scharf kon­trol­liert wer­den.
Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffee

Auch heu­te fällt der Nach­rich­ten­ein­heits­brei mal wie­der ins Auge: Alles stürzt sich auf die Kli­schees in den Wikileaks-Dokumenten. Der 1. FC Köln hat sei­nen Mana­ger Mei­er raus­ge­wor­fen. Das Jugend­wort des Jah­res ist Niveau­lim­bo, auch wenn unser­ei­nem das Wort seit 10 Jah­ren geläu­fig ist. Dass die Grü­nen in NRW umge­kippt sind, kommt wohl erst mor­gen. Deren kurz­fris­ti­ge Zustim­mung zum JMStV in Ham­burg knapp vor Ende der dor­ti­gen schwarz-grünen Koali­ti­on — auch noch kei­ne Mel­dung.

Neben Deutsch­land ist laut Mana­ger Maga­zin Schwe­den gro­ßer Gewin­ner der Fri­nanz­kri­se.

Und wo wir schon mal da sind: Köni­gin Sil­via von Schwe­den sitzt eben­da in der Bre­douil­le, weil sie des­sen Nazi-Vergangenheit bis­her nicht sach­ge­recht ein­ge­räumt hat.

Die Rhei­ni­sche Post macht heu­te mal wie­der Pres­se­ar­beit für FDP und CDU: Kul­tur­mi­nis­te­rin kaum prä­sent. Um es mal mit Pis­pers zu hal­ten: Das Ein­zi­ge, was an die­sem Jour­na­lis­mus noch kri­tisch ist, ist sein Geis­tes­zu­stand.

Wer heu­te Zeit hat und Lust auf Pod­cast, dem emp­feh­le ich mal Alter­na­tiv­los 09 mit Gast Mon­oxyd:
[audio:http://alternativlos.cdn.as250.net/alternativlos-9.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wozu gibt es eigent­lich Jah­res­zei­ten­an­fangs­da­ten, wenn der Schnee jetzt schon da ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Weiterlesen

NRW-Grüne kippen beim JMStV um

Die sich der­zeit noch in einem Umfra­ge­hoch befind­li­chen Grü­nen sind in NRW beim Jugend­me­di­en­schutz­staats­ver­trag, kurz JMStV, umge­fal­len. Noch im Wahl­kampf hat­ten sie sich gegen die­sen aus­ge­spro­chen, der Lan­des­par­tei­rat hat sich am 18. Novem­ber gegen den JMStV aus­ge­spro­chen:

Die geschil­der­ten Fol­gen des JMStV sind nicht im Sin­ne von Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Die Grü­nen stan­den und ste­hen für eine kon­struk­ti­ve Poli­tik, die Bür­ger­rech­te und Jugend­li­che ernst nimmt — ohne Popu­lis­mus und Aktio­nis­mus . Der vor­lie­gen­de JMStV ver­fehlt nicht nur das gesetz­te Ziel „Jugend­schutz“, er scha­det die­sem sogar.

Und jetzt raten Sie mal, wes­sen Frak­ti­on für die­sen Ver­trag stim­men will:

gruenejmstv

Die Grü­nen wol­len jetzt wohl ernst­haft, dass der Wäh­ler zwi­schen Frak­ti­on und eigent­li­cher Par­tei unter­schei­det. Das heißt im Umkehr­schluß, dass man dar­auf pfei­fen kann, was die eigent­li­che Par­tei sagt, schließ­lich ent­schei­det die Frak­ti­on. Und die inter­es­siert sich nicht für die Mei­nung derer, die ihrer Par­tei ange­hö­ren, oder derer, die sie gewählt haben, wenn es par­la­men­ta­ri­sche Zwän­ge gibt. Das heißt nichts ande­res als: Wenn ihr Job als Abge­ord­ne­ter auf dem Spiel steht.

Wenn also das nächs­te mal ein Grü­ner irgend­ei­nen poli­ti­schen Vor­schlag macht, fra­gen Sie ihn, ob die­se For­de­rung auch unter par­la­men­ta­ri­schen Zwän­gen bei­be­hal­ten wird.

Die Inter­net­ge­mein­de reagiert inzwi­schen auf ihre Wei­se auf den Grünen-Jargon.

mehr
t3n: 17 Fra­gen zum JMStV

Weiterlesen

Lesezeichen

Weiterlesen

Lesezeichen

Weiterlesen

Lesezeichen

Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffee

Die Rai­ner­sche Post war­tet mit einer ange­nehm lan­gen Elo­ge auf Düs­sel­dorf auf. Nun ist zwar bekannt, dass Ein­hei­mi­sche sel­ten zu den Attrak­tio­nen gehen, für die ihre Stadt so bekannt ist, aber was es ist, dass Düs­sel­dorfs so lang­wei­li­ges Image ver­ur­sacht, das scheint mit der Text nicht her­zu­ge­ben. Aber immer­hin hadert er damit eben­so.

Heu­te ist der Welt­tag der Phi­lo­so­phie. Den­ken Sie heu­te mal.

Spür­bar ernüch­tert ist Mar­cel Weiß vom Par­tei­tag der Grü­nen: Die pro­gras­sivs­te Par­tei in Sachen Inter­net sei noch weit davon ent­fernt, den Internet-Thematiken nach sinn­vol­le Anstö­ße zu geben.

Und wäh­rend ich mir noch die Fra­ge stel­le: Wer ruft eigent­lich Welt­ta­ge aus? hole ich mir erst noch­mal einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

Weiterlesen