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Artikel-Schlagworte: „Annette Schavan“

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  • Ana­ly­se der Bil­dungs­po­li­tik nach Scha­vans Rück­tritt – SPIEGEL ONLINE auf Bun­des­ebe­ne fin­det Hoch­schul­po­li­tik prak­tisch nicht statt. Es wäre kon­se­quent, das Amt des Bun­des­bil­dungs­mi­nis­ters abzuschaffen.
  • Inter­view: “Scha­vans Pla­gi­at war geschickt gemacht” | tagesschau.de Scha­van hat immer wie­der so getan, als habe sie sich mit Pri­mär­li­te­ra­tur, mit Den­kern beschäf­tigt. Die Inter­pre­ta­ti­on die­ser Den­ker hat sie jedoch immer wie­der aus ande­rer Lite­ra­tur über­nom­men, ohne sie zu nen­nen. Man muss das aus der Sicht des Lesers sehen. Sobald der Leser nicht mehr erken­nen kann, dass die Autor­schaft nicht von Frau Scha­van stammt, dann ist es ein Pla­gi­at. Dann kann es auch kei­ne Mil­de­rung geben.
  • scha­van­plag Frau Scha­van hat vor lau­fen­den Kame­ras beteu­ert, sie habe zu kei­nem Zeit­punkt bei der Arbeit an ihrer Dis­ser­ta­ti­on zu täu­schen ver­sucht. Allein im elf Sei­ten kur­zen Unter­ka­pi­tel über “Freud und das Gewis­sen” lässt sich aber auf ins­ge­samt sie­ben Sei­ten mit Laplan­che / Pon­ta­lis 1972 und Stadter 1970 die Ver­wen­dung zwei­er Quel­len nach­wei­sen, die sie in der gesam­ten Arbeit nicht ein ein­zi­ges Mal erwähnt.
  • Kom­men­tar: Annet­te Scha­vans Anse­hen ist rui­niert – Kom­men­ta­re – Augs­bur­ger All­ge­mei­ne Schumm­ler mögen viel­leicht cle­ver sein, glaub­wür­dig sind sie nicht. Und Glaub­wür­dig­keit ist in der Poli­tik alles.
  • Schavan-Rücktritt: Es wird ein­sam um Mer­kel | ZEIT ONLINE Die einst ver­hei­ßungs­vol­len Minis­ter­prä­si­den­ten Roland Koch, Chris­ti­an Wulff, Jür­gen Rütt­gers, Peter Mül­ler, Ole von Beust und zuletzt David McAl­lis­ter haben ihr Amt ver­lo­ren oder auf­ge­ge­ben. Der eins­ti­ge Hoff­nungs­trä­ger Rött­gen ist eben­falls in der Ver­sen­kung ver­schwun­den. So boten sich für die Schavan-Nachfolger nur noch Kan­di­da­ten aus der zwei­ten Rei­he an
  • War­um Scha­vans Kla­ge aus­sichts­los ist | ZEIT ONLINE “Dass Unis aus­ge­rech­net einen Streit um den Dok­tor­ti­tel ver­lo­ren hät­ten, habe ich in zwan­zig Jah­ren nicht erlebt”, sagt der Rechts­ex­per­te Löwer.
  • Zukunft des Suhr­kamp Ver­lags – taz.de Wird der Suhr­kamp Ver­lag, Inbe­griff intel­lek­tu­el­ler Kul­tur in Deutsch­land, ver­schwin­den? Am Mitt­woch ent­schei­det das Land­ge­richt in Frank­furt am Main.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Süd­deut­sche Zei­tung hebt her­aus, dass im Ver­fah­ren um die Aberken­nung des Dok­tor­gra­des von Bil­dungs­mi­nis­te­rin Scha­van, die Rol­le der Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf, zu der gehört, im Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren ver­sagt zu haben, zu wenig Beach­tung erhält.

Das ist schon krass, wie die Abmahn­in­dus­trie Gering­ver­die­ner aus­bei­tet, weil sie juris­tisch nicht auf der Höhe waren: Fami­lie in Bram­sche soll, nach­dem Sohn angeb­lich eine Torrent-Datei gesaugt hat, peu á peu pro Lied zah­len — maxi­mal 100.000€.

Hier­zu schrei­be ich: Wenn ein Abmahn­schrei­ben wegen ille­ga­lem File­sha­rings ins Haus flat­tert, ist vie­len gar nicht klar, dass sie den größ­ten Feh­ler erst noch bege­hen. Daher unbe­dingt sofort einen Inter­net­rechts­ex­per­ten kon­tak­tie­ren, wie aktu­el­le Fäl­le zeigen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer schützt Nor­mal­sterb­li­che eigent­lich vor Juris­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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  • Scha­van: Dok­tor­ti­tel darf nicht zu Sta­tus­sym­bol ver­kom­men Wis­sen Nach­rich­ten / HAZ – Han­no­ver­sche All­ge­mei­ne „Man kann den Uni­ver­si­tä­ten nur raten, sehr bewusst und selbst­kri­tisch mit dem The­ma umzu­ge­hen und nicht auf eine mög­lichst hohe Zahl von Titel­ver­ga­ben zu zie­len“, sag­te Scha­van der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung“ (F.A.S.). Der Dok­tor­ti­tel müs­se „Aus­druck einer wis­sen­schaft­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on und nicht ein Sta­tus­sym­bol oder Titel­hu­be­rei sein“. […] Die Uni­ver­si­tä­ten müss­ten das The­ma „für sich klä­ren und Trans­pa­renz schaf­fen“, for­der­te Scha­van. „Es darf nicht der Ein­druck ent­ste­hen, dass da jetzt ein paar Fäl­le auf­ge­fal­len sind, das Gan­ze aber ein zu ver­nach­läs­si­gen­des Phä­no­men an der Uni­ver­si­tät ist.“ Poli­ti­schen Hand­lungs­be­darf sieht die Minis­te­rin nicht. Das sei ein klas­si­sches Bei­spiel für die Sou­ve­rä­ni­tät der Wis­sen­schaft. „Da soll sich die Poli­tik nicht einmischen.“
  • Weil das hier eben doch nicht nur Inter­net ist. – abso­lu­te sero­kra­tie Ich kann auf­be­geh­ren, ich kann für mich selbst ein­ste­hen, und ich kann in aller Öffent­lich­keit laut auf­schrei­en, wenn mir Unrecht geschieht. Und des­halb bre­che ich hier­mit mein Schwei­gen und begra­be es. Weil das hier eben doch nicht nur Inter­net ist.
  • Win­nen­den: Haus­durch­su­chun­gen bei den Normahl-Punks – Win­nen­den Die­ser Tage haben meh­re­re Polizei-Einheiten die Woh­nun­gen der in Uneh­ren ergrau­ten Punk-Musiker von Nor­mahl durch­sucht. Die Beam­ten woll­ten CDs mit dem mar­der­al­ten Lied „Haut die Bul­len platt wie Stul­len“ beschlag­nah­men. Dass die Staats­macht um rund 30 Jah­re ver­spä­tet aus­rück­te, bedarf der Erklärung . . .
  • Vier­zehn­jäh­ri­ger soll wegen Knutsch­fleck als Sexu­al­tä­ter in die DNA-Datei – Verfassungsblog
  • SPRENGSATZ » Lach­num­mer Wenn sie wie­der bei vol­len poli­ti­schen Sin­nen ist, bleibt Anet­te Scha­van nur der Rück­tritt. Falls die­se Pha­se zu lan­ge dau­ert, muss ihr die Kanz­le­rin bei der Ent­schei­dungs­fin­dung hel­fen. Oder will sie sagen, sie habe kei­ne wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin, son­dern eine Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin ein­ge­stellt? Was bei zu Gut­ten­berg schon absurd war, wür­de im Fall Scha­van zur inter­na­tio­na­len Lachnummer.

Nebelkerzen für Schavan

Man stram­pelt wie­der bei der CDU, wird aber kaum ver­hin­dern kön­nen, dass mit der aktu­el­len Regie­rung zwei­fel­haf­ten Dok­tor­gra­de ver­bun­den wer­den. Und so wirft man noch mal has­tig Nebel­ker­zen wie Micha­el Kret­sch­mer:

Wir brau­chen jetzt ein­heit­li­che Stan­dards, mit denen nicht nur Dok­tor­ar­bei­ten, son­dern auch die Prü­fun­gen von Dis­ser­ta­tio­nen bewer­tet werden.

Als ob’s die nicht gäbe. Die Jungs nervt es wohl, dass da dau­ernd Dok­tor­ar­bei­ten zer­brö­seln, sobald man sie kri­tisch betrach­tet. Mal schau­en, ob noch ein­mal sich jemand aus der Deckung traut, um den Kri­ti­kern Scha­vans Bestech­lich­keit zu unter­stel­len.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie ich vor 9 Mona­ten schon schrieb: Die Dis­ser­ta­ti­ons­ar­beit von Annet­te Scha­van taugt nicht. Da mag man bei der Süd­deut­schen noch kom­men­tie­ren, dass die Ent­schei­dung der Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf, Scha­van ihren Dok­tor­grad zu ent­zie­hen, falsch ist, eine Dis­ser­ta­ti­on ver­jährt eben nicht. Ein Rück­tritt liegt nahe.

Alex­an­der Wal­lasch emp­fiehlt das Blog einer Frau aus dem Haa­rem Rai­ner Lang­hans’.

Eric T. Han­sen meint, die Deut­schen sei­en ver­gli­chen mit Ame­ri­ka­nern bezüg­lich des Humors zu intel­li­gent. Han­sen, kenn­ta, kenn­ta, kennta?

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie stark darf eigent­lich eine Bil­dungs­mi­nis­te­rin, die nicht ein­mal Pla­gia­te erkennt, der Wis­sen­schaft in den Rücken fal­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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  • Von Läm­mern und Löwin­nen – abso­lu­te sero­kra­tie Trotz­dem war ich nie der Mei­nung, ich müs­se expli­zit für Frau­en­rech­te kämp­fen, weil es mei­nem Ver­ständ­nis nach uner­heb­lich ist, ob einem Mann oder einer Frau Unrecht ange­tan wird. Mein Unmut galt immer dem Unrech­ten an sich, ob Frau, ob Mann, ob Kind, das war mir völ­lig einer­lei. Viel­leicht, weil ich mich in ers­ter Linie als Mensch wahr­neh­me, und mein Geschlecht nur als Aspekt mei­nes Seins betrachte.
  • Neu­jahrs­emp­fang der FDP in NRW: Als er redet, ist er wie­der ganz der Alte – Tages­spie­gel Den Namen Rös­ler nimmt nie­mand auf dem Podi­um in den Mund: weder Lind­ner noch Brü­der­le. Und auch bei Wes­ter­wel­le spielt sein Nach­fol­ger kei­ne Rol­le. Lind­ner aber lobt er als Mann der Zukunft, „geist­reich, enga­giert und mit star­kem Kompass“.
  • Pla­gi­ats­vor­wurf: Muss Scha­van ihren Titel abge­ben? | ZEIT ONLINE Sie hat es getan. Annet­te Scha­van hat 1980 eine Dis­ser­ta­ti­on ein­ge­reicht, die in Tei­len abge­schrie­ben war. Das geschah an eini­gen Stel­len wört­lich, an ande­ren durch leich­te Text­um­stel­lung oder Text­um­for­mu­lie­rung. Die Dok­to­ran­din hat den Ein­druck erweckt, sie habe die pri­mä­ren Wer­ke von Sig­mund Freud, C. G. Jung oder Mar­tin Buber selbst erschlos­sen und inter­pre­tiert. Und doch hat sie von ande­ren deren Text­aus­wer­tung und Schluss­fol­ge­run­gen über­nom­men. Das mag man als »Anver­wand­lung« ver­harm­lo­sen – es bleibt wis­sen­schaft­li­cher Betrug.
  • Hei­nos erfun­de­ner Rocker-Krieg « BILD­blog Wobei “Bild” da offen­sicht­lich aufs fal­sche Pferd gesetzt hat. Die Band Ramm­stein sah sich näm­lich auf ihrer Web­site und bei Face­book zu einer Rich­tig­stel­lung verpflichtet
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