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Artikel-Schlagworte: „Angela Merkel“

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  • Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter zu Gut­ten­berg: Geziel­te Infor­ma­ti­ons­pan­nen — FAZ.NET
  • Von der Ley­en: Kei­ne Feh­ler bei Hartz-IV-Reform — heute.de — Der DGB-Chef kri­ti­sier­te, dass es bei der Zeit­ar­beit beim Prin­zip “Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit” zu kei­ner Eini­gung gekom­men ist. “Die Bekämp­fung von Lohn­dum­ping und Miss­brauch von Leih­ar­beit müs­sen wei­ter auf der Tages­ord­nung ste­hen. Die Ableh­nung der Regie­rungs­par­tei­en von Equal Pay ist ein gesell­schaft­li­cher Skan­dal.” Som­mer nann­te es unver­ant­wort­lich, dass vor allem die FDP bei der Fra­ge der Leih­ar­beit blo­ckiert und die Posi­ti­on der Arbeit­ge­ber ergrif­fen habe. Er kün­dig­te an, wei­ter Druck zu machen, “bis wir den Grund­satz “Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit” durch­ge­setzt haben.” In der “Bild am Sonn­tag” bekräf­tig­te auch SPD-Vorsitzende Sig­mar Gabri­el sei­ne Zwei­fel, dass die Berech­nung der Regel­sät­ze ver­fas­sungs­kon­form ist. Nach sei­ner Ansicht ist Arbeits­mi­nis­te­rin von der Ley­en “gro­ße Risi­ken ein­ge­gan­gen”. Die SPD habe nur kei­nen Sinn mehr dar­in gese­hen, wei­ter dar­über zu strei­ten. “Wir haben lie­ber das Bil­dungs­pa­ket ver­bes­sert und wei­te­re Min­dest­löh­ne durchgesetzt”.
  • Hun­der­te demons­trie­ren in Ber­lin gegen Gut­ten­berg — Tages­spie­gel — Meh­re­re hun­dert Demons­tran­ten pro­tes­tier­ten nach Poli­zei­an­ga­ben in Ber­lin dage­gen, dass Gut­ten­berg Tei­le sei­ner Dok­tor­ar­beit ein­fach kopiert und des­halb nur sei­nen Dok­tor­ti­tel ver­lo­ren hat­te. Als sicht­ba­ren Pro­test häng­ten sie Schu­he an den Zaun des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums. Im Inter­net hat­ten sie zu der Akti­on unter dem Mot­to “Wir zei­gen dem Lügen­ba­ron den Schuh” auf­ge­ru­fen — eine Anspie­lung auf die feh­len­den Fuß­no­ten in der Dok­tor­ar­beit und zugleich im Islam ein Sym­bol der Schmähung.<br />
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    Auch aus dem Aus­land kommt Kri­tik. Der Mos­kau­er Poli­to­lo­ge Wla­dis­law Below glaubt, dass die Affä­re dem Ruf Deutsch­lands als Wis­sen­schafts­stand­ort einen “rie­si­gen Scha­den” zuge­fügt hat. “Wenn Gut­ten­berg zurück­tre­ten wür­de, könn­te er damit einen ech­ten Bei­trag zur Ret­tung der deut­schen poli­ti­schen Kul­tur leis­ten”, sag­te der Deutschland-Experte der dpa.
  • Die Wahr­heit über die Wahr­heit: Witz der Woche (via Ron­nie Grob)
  • Micha­el Spreng » Wenn Wäh­ler zu sehr lie­ben — Womit wir bei den Fans von Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg sind: Kei­ne Kanz­le­rin, kein Par­tei­vor­sit­zen­der kann es sich erlau­ben, der Zorn die­ser Mil­lio­nen Fans auf sich zu zie­hen. Sie oder er wür­den von den Fans hart abge­straft – bei den Wah­len in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Und spä­ter bei der Bun­des­tags­wahl. Sol­che Fans sind natür­lich das Gegen­teil des kri­ti­schen Staats­bür­gers, der sein Urteil immer wie­der hin­ter­fragt. Fans set­zen die Selbst­rei­ni­gung der Demo­kra­tie außer Kraft und sie legen die Kon­troll­funk­ti­on der Medi­en lahm. P.S. Ich möch­te in den nächs­ten Jah­ren von der CDU/CSU kein Wort mehr über Wer­te hören.
  • Pla­gi­ats­af­fä­re um Gut­ten­berg — “Wir sind einem Betrü­ger auf­ge­ses­sen” — sueddeutsche.de — Neben der Äuße­rung von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, sie habe einen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter und kei­nen wis­sen­schaft­li­chen Assis­ten­ten beru­fen, empört ihn die Hal­tung von Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Annet­te Scha­van. “Wenn sie sagt, es sei egal, ob und wie jemand pro­mo­vie­re, ver­grö­ßert das den Skan­dal”, sagt Lep­si­us. “Man kann nur ent­setzt sein.” An die­sem Punkt der Guttenberg-Affäre setzt auch der Deut­sche Hoch­schul­ver­band mit Kri­tik an. “Die Mar­gi­na­li­sie­rung schwers­ten wis­sen­schaft­li­chen Fehl­ver­hal­tens durch höchs­te Reprä­sen­tan­ten unse­res Staa­tes ist empörend”
  • Nach­wuchs­wer­bung? Nicht nur bei “Bild” : Augen gera­de­aus — Das klingt schon ein wenig anders. Mich irri­tiert nur eines: ich habe meh­re­re Abge­ord­ne­te dazu befragt, die mir alle sag­ten, im Aus­schuss sei nur von Bild&Co. die Rede gewe­sen, nicht von den ande­ren Pla­nun­gen. Da müs­sen die aber was ganz gründ­lich miss­ver­stan­den haben…

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  • Zwei Wochen ohne Hit­ler — Ber­li­ner Zei­tung
  • Ist-Guttenberg-noch-Minister.de
  • Ange­la Mer­kel: Raub­ko­pi­en sind kein Kava­liers­de­likt | Linus-Neumann.de
  • Der neue Wer­te­ka­non der Uni­on ist skan­da­lös: Blen­den ist alles — taz.de — Es geht dar­um, dass ein Poli­ti­ker, der eines der ganz hohen Staats­äm­ter ver­ant­wor­tet, wie­der­holt gelo­gen und betro­gen hat. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob er 50 oder 80 Text­stel­len abge­schrie­ben hat. Es geht allein dar­um, dass einer, um zu blen­den, bereit ist zu betrü­gen. Sich einen Abschluss durch Copy-Paste zu erschlei­chen, ist kein Kava­liers­de­likt. Des­halb klärt die Staats­an­walt­schaft gera­de, ob eine straf­recht­lich rele­van­te Ver­let­zung des Urhe­ber­rechts vor­liegt. Die Wer­te der bür­ger­li­chen Gesell­schaft wur­den in jedem Fall ver­ra­ten — kei­ne gute Idee für einen Poli­ti­ker, zumal wenn er vor­gibt, wert­kon­ser­va­tiv zu sein.
  • CSU: Karl-Theodor zu Gut­ten­berg — Der größt­mög­li­che Gewinn — Bay­ern — sueddeutsche.de — All die CSU-Kreisvorsitzenden und Land­rä­te und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten wol­len nicht sehen, was sie schwarz auf weiß vor Augen haben. Dass Gut­ten­berg in gro­ßem Umfang abge­schrie­ben und geschum­melt hat, um sich mit einer Wür­de zu schmü­cken, die er nicht ver­dient hat: dem Dok­tor­ti­tel. Des­halb tun sie so, als han­de­le es sich bei Gut­ten­bergs Unter­schleif um eine Peti­tes­se und nicht um den Beweis dafür, dass es mit der per­sön­li­chen Glaub­wür­dig­keit des Minis­ters, auf die er selbst größ­te Stü­cke hält, nicht sehr weit her ist.
  • Mir wäre es pein­lich, irgend­wo abzu­schrei­ben“ — Ber­li­ner Zei­tung — Uns wird grund­sätz­lich vor­ge­wor­fen, dass wir über­all abschrei­ben und eigent­lich nur am Klau­en sind“, sagt Ger­rit Aust, Stu­den­ten­ver­tre­ter an der Humboldt-Universität (HU) Ber­lin. Auch der Fall Gut­ten­berg nährt den Ver­dacht, Abschrei­ben und Kopie­ren gehör­ten in der Inter­netära an der Hoch­schu­le zum guten Ton. „Abge­schrie­ben hat doch jeder schon – erwi­schen las­sen ist halt däm­lich!“ schreibt jemand auf Face­book. Ein ande­rer meint über Gut­ten­bergs Betrug: „Irgend­wie macht ihn das auch menschlich“.

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  • Karl-Theodor zu Gut­ten­berg: Der Lügen­ba­ron | ZEIT ONLINE
  • Gut­ten­berg und Mer­kel: Popu­la­ri­tät und Täu­schung — Mei­nung — Tages­spie­gel — Der gemein­sa­me Nen­ner die­ses unap­pe­tit­li­chen Feld­ver­suchs heißt Popu­la­ri­tät, die Mer­kel nützt und Gut­ten­berg schützt. Doch wer meint, mit ihrer Hil­fe die Macht des Geset­zes über die Mäch­ti­gen aus­he­beln zu kön­nen, gibt Wahr­heit und Anstand preis und ver­ur­teilt sich selbst zu popu­lis­ti­scher Demagogie.
  • Guttenberg-Affäre: Als sei es ein Kava­liers­de­likt … — Der Frei­tag — 70 Dozen­ten grei­fen die Baga­tel­li­sie­rung des Ver­ge­hens in einem offe­nen Brief scharf an
  • Twit­pic -Fin­de den Feh­ler
  • Pla­gi­ats­af­fä­re: Gut­ten­bergs Rück­halt in der Uni­on brö­ckelt | ZEIT ONLINE — Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert (CDU) kri­ti­sier­te im WDR das Kri­sen­ma­nage­ment Gut­ten­bergs. “Die Pres­se­er­klä­rung, die Karl-Theodor zu Gut­ten­berg am ver­gan­ge­nen Frei­tag gege­ben hat, war jeden­falls kein über­zeu­gen­der Bei­trag zur Pro­blem­be­wäl­ti­gung.” Er kön­ne sich dies nur so erklä­ren, dass dem Minis­ter zu dem Zeit­punkt “das Aus­maß der Schlam­pig­keit nicht klar war, mit der die Arbeit ver­fasst und ein­ge­reicht wor­den ist”. *Schnöff tätäääää*
  • Ein Ade­li­ger mit Dis­ser­ta­ti­ons­hin­ter­grund | blog2.de — Ver­such einer Entschuldigung.
  • Kom­men­tar zu Gut­ten­berg: Schwä­che zu Cha­rak­ter­stär­ke umge­deu­tet | tagesschau.de — Für eine Dok­tor­ar­beit frem­de Ide­en abzu­kup­fern ist dumm. Alles trot­zig abzu­strei­ten, obwohl sich die Bewei­se sta­peln, ist noch düm­mer. Sich dann aber hin­zu­stel­len, wenn einem das Was­ser bis zum Hals steht, und nach der bewähr­ten Masche den Anti-Politiker zu geben, der anders als die ande­ren sei­ne Feh­ler öffent­lich ein­ge­steht, um sich damit ans Wahl­volk ran­zu­wan­zen — das, mit Ver­laub, ist popu­lis­tisch und dreist.
  • Inter­view Prof. Elkar: “Dem Grund­satz der Wahr­heit ver­pflich­tet” — Han­dels­blatt — „Offi­zie­re han­deln in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Sie müs­sen dem Grund­satz der Wahr­heit ver­pflich­tet sein und vor­bild­lich han­deln. Dies gilt natür­lich auch für den Verteidigungsminister.
  • Inter­view mit Bezie­hungs­for­scher: “Lei­den­schaft ist auf Dau­er unge­sund” | Pan­ora­ma — Frank­fur­ter Rund­schau — Män­ner sind die wah­ren Roman­ti­ker. Frau­en wis­sen gar nicht, wel­cher Typ ihnen wirk­lich gut tut. Und eines Tages steht plötz­lich der Umzugs­wa­gen vor der Haustür.
  • Gut­ten­berg ver­zich­tet auf Dok­tor­ti­tel: Dr. Münch­hau­sen geht in Klau­sur | STERN.DE — es ist alles Unsinn. Gut­ten­berg ist ein Blen­der. Er hat die Uni getäuscht, die Öffent­lich­keit getäuscht, sei­ne Par­tei­freun­de getäuscht. Er hat sich einen Dok­tor­ti­tel erschwin­delt und sei­nen Lebens­lauf geschönt. Prak­ti­ka als “beruf­li­che Sta­tio­nen” aus­ge­ge­ben, eine Mit­glied­schaft in einem Auf­sichts­rat, die offen­bar nur auf dem Papier bestand, als Aus­weis sei­ner Wirt­schafts­kom­pe­tenz aus­ge­ge­ben. Wer soll ihm noch ein Wort glauben?
  • Ver­fas­sungs­blog » Blog Archi­ve » Gut­ten­berg und das anti-elitäre Ticket — Gut­ten­berg hat sich einen Summa-Doktor umhän­gen las­sen (von Häber­le, no less, da komm ich echt schwer drü­ber weg) dafür, dass er 400 Sei­ten Text­bau­stei­ne zusam­men­ge­leimt hat. Er hat allem Anschein nach gelo­gen und betro­gen und sei­ne Pri­vi­le­gi­en als Abge­ord­ne­ter miss­braucht und das ehr­wür­di­ge Ver­fah­ren, in dem die Wis­sen­schaft ihren For­scher­nach­wuchs her­an­zieht, der Lächer­lich­keit preisgegeben.
  • die wahr­heit: Schma­rot­zer cum lau­de — taz.de — Vor hun­dert Jah­ren war es das Pri­vi­leg des Adels, die Dienst­mäd­chen und Bau­ern­töch­ter zu schwän­gern, und kei­ner stell­te Fra­gen, wenn der Sohn aus gutem Hau­se nur schön schnei­dig war und heim­lich Ali­men­te zahlte.
  • Karl-Theodor zu Gut­ten­berg: “Hier steht das Ori­gi­nal und kein Pla­gi­at!” — Nach­rich­ten Poli­tik — Deutsch­land — WELT ONLINE — Es scheint, als wol­le Gut­ten­berg das Maß der poli­ti­schen Unkor­rekt­heit, für die er im kon­ser­va­ti­ven Lager indes zumin­dest heim­li­che Sym­pa­thie ver­mu­ten darf, voll­ma­chen. Blend­gra­na­ten, um vom eigent­li­chen Kriegs­schau­platz – der ver­ma­le­dei­ten Dis­ser­ta­ti­on – abzulenken?
  • Plagiats-Vorwürfe: Gut­ten­berg ver­zich­tet auf sei­nen Titel | Poli­tik — Frank­fur­ter Rund­schau — Die­ser Rück­halt in der nicht­po­li­ti­schen Öffent­lich­keit ist der bes­te Schutz für Guttenberg.
  • Ham­burg, Gut­ten­berg, Hartz IV — Mer­kel gibt sich auf — sueddeutsche.de — Wie groß ist eigent­lich die Not der Kanz­le­rin? Ange­la Mer­kel erlebt nicht ihre ers­te Kri­se im Regie­rungs­amt. Aber es ist wohl das ers­te Mal, dass sie sich auf offe­ner Büh­ne und in weni­gen Minu­ten selbst noch so viel tie­fer hin­ein­ge­re­det hat. Mer­kels Tren­nung des Poli­ti­kers Karl-Theodor zu Gut­ten­berg vom Wis­sen­schaft­ler Karl-Theodor zu Gut­ten­berg ist ihrer Klug­heit unwür­dig. Die Ver­bin­dung zwi­schen der Dok­tor­ar­beit und der Minis­ter­ar­beit ist die Inte­gri­tät Guttenbergs.
  • Die Guttenberg-Affäre: Kul­tur­kampf um einen Ange­be­te­ten | STERN.DE — Was näm­lich die Argu­men­te der Guttenberg-Anwälte gemein haben, ist eine Abkehr von jed­we­dem Ratio­na­lis­mus. Es sind die Anti-Aufklärer, die hier am Wer­ke sind. Sie for­dern ein, dass für Gut­ten­berg nicht die nor­ma­len Regeln des aka­de­mi­schen Betriebs gel­ten, nicht ein­mal die der Demo­kra­tie, in der es durch­aus zuläs­sig ist, die Eig­nung eines Poli­ti­kers immer wie­der in Fra­ge zu stel­len. Gleich­zei­tig stel­len sie alles und jeden unter den Pau­schal­ver­dacht des Betrugs und der Dop­pel­zün­gig­keit. Aka­de­mi­ker, Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten. Bei­des, die Pau­schal­kri­tik und die For­de­rung nach einer “Lex Gut­ten­berg” haben ihrer­seits das Zeug, das Ver­trau­en in wich­ti­ge Insti­tu­ti­on zu zer­set­zen, den Kitt, der die Gesell­schaft zusam­men­hält: Wie soll man denn jemals, und das hat der Pro­fes­sor und SPD-Politiker Karl Lau­ter­bach bei Anne Will, tref­fend for­mu­liert, Stu­den­ten fürs Abschrei­ben bestra­fen kön­nen, wenn der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter mit einem Pla­gi­at davon­kommt? Das gan­ze Sys­tem wür­de zusammenbrechen.
  • Pla­gi­ats­af­fä­re des Minis­ters: Gut­ten­berg, das Anti-Vorbild | FTD.de — Dabei wäre die Fäl­schung sei­ner Dis­ser­ta­ti­on sogar noch zu ver­zei­hen gewe­sen — hät­te er sich kon­se­quent ent­schul­digt und reu­mü­tig gezeigt. Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie, mit der sich Gut­ten­berg aus der größ­ten Kri­se sei­ner Poli­ti­ker­kar­rie­re zu befrei­en ver­sucht, macht genau das unmög­lich. Sie macht die­sen Mann nach­ge­ra­de gefähr­lich. Dabei geht es nicht nur dar­um, dass er als Vor­bild für Ehr­lich­keit ver­sagt. Noch bedenk­li­cher: Gut­ten­berg ver­höhnt die Wäh­ler. Scham­los setzt er auf deren löch­ri­ges Gedächt­nis und Emp­fäng­lich­keit für popu­lis­ti­sche Hube­rei. Sei­ne Ein­ge­ständ­nis­se im Zwei­ta­ge­stakt ver­sucht er mit einem simp­len Trick zu kaschie­ren, sei­nem ein­zi­gen. Es ist der Trick eines Ange­bers: Kraft­strot­zen­des Auf­tre­ten, gerad­li­ni­ge Rhetorik.
  • Ers­ter Auf­tritt nach Plagiats-Vorwürfen: Gut­ten­berg will den Dr. abschüt­teln | STERN.DE — Dass zu Gut­ten­berg nicht wirk­lich erklärt hat, war­um er abschrieb, wie­so er den Über­blick ver­lo­ren hat, fällt nur weni­gen an die­sem Abend auf. “Er hat das halt so hübsch ver­packt, da waren die meis­ten wohl geblen­det”, fin­det ein Mann in den Fünf­zi­gern und steckt die Hän­de in die Jacken­ta­schen. “Ich habe auch pro­mo­viert und weiß genau, wel­che Quel­len ich genutzt habe — heu­te noch.”
  • Wie Gut­ten­berg zur Witz­fi­gur mutiert | ZEIT ONLINE — es ist eine Far­ce. Die nun “gra­vie­ren­den Feh­ler” hat­te zu Gut­ten­berg zuerst als “abstru­se Vor­wür­fe” sei­ner Geg­ner bezeich­net, dann als ver­se­hent­li­che Zitier­feh­ler dar­ge­stellt. Erst nach­dem sei­ne Arbeit im Inter­net minu­ti­ös zer­legt und ihm dabei sys­te­ma­ti­sches Kopie­ren nach­ge­wie­sen wur­de, gab er nun zumin­dest zu, dass er “an der einen oder ande­ren Stel­le den Über­blick über die Quel­len ver­lo­ren” habe. An der einen oder ande­ren Stel­le? Den Über­blick ver­lo­ren? Laut der zuge­ge­ben mit Vor­sicht zu bewer­ten­den Sta­tis­tik der Pla­gi­ats­jä­ger im Inter­net ent­hal­ten der­zeit fast 73 Pro­zent der Arbeit Pla­gia­te, die nicht von Gut­ten­berg selbst sind. Inter­es­sant auch, dass ihm das erst beim “erneu­ten Lesen der Dis­ser­ta­ti­on über das Wochen­en­de” auf­ge­fal­len sein soll.
  • Pla­gi­ats­vor­wür­fe: Gut­ten­berg tauscht Dok­tor gegen Kar­rie­re — SPIEGEL ONLINE - — Der nimmt sich in Kelk­heim nicht den poli­ti­schen Geg­ner, son­dern die Medi­en vor. Er äuße­re sich hier im Hes­si­schen, und nicht vor der Haupt­stadt­pres­se in Ber­lin: “Sie sol­len es aus ers­tem Mun­de erfah­ren und nicht durch die Kom­men­tie­rung.” Es ist der Unter­schied zwi­schen öffent­li­cher und ver­öf­fent­lich­ter Mei­nung, den Gut­ten­berg da macht und zu dem zuletzt Gui­do Wes­ter­wel­le griff, als er wegen sei­ner Äuße­run­gen zu “spät­rö­mi­scher Deka­denz” unter Hartz-IV-Empfängern unter Druck gera­ten war. Es ist ein Mit­tel bedräng­ter Politiker.
  • Gut­ten­berg: Wei­te­res Bundestags-Gutachten ver­wen­det — Deutsch­land — FOCUS Online
  • Mee­dia: Uschi-Streit: ffn geht gegen Mario Barth vor

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  • Internet-Law » Brau­chen wir mehr Belei­di­gun­gen im Netz? — Was die Mei­nungs­frei­heit im Netz wirk­lich beein­täch­tigt, ist nicht das Ver­bot ande­re Men­schen mit Aus­drü­cken wie “Arsch­loch” titu­lie­ren zu dür­fen, son­dern das Vor­ge­hen gegen unbe­que­me Blog­ger und Betrei­ber von Mei­nungs­fo­ren, weil von ihnen kri­ti­sche Tat­sa­chen­be­haup­tun­gen wie­der­ge­ge­ben, wei­ter­ver­brei­tet oder auch nur gehos­tet werden.
  • Bun­des­re­gie­rung will alle Alle­en platt machen — Es geht um die ““Richt­li­nie für pas­si­ven Schutz an Stra­ßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme” aus dem Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, wonach Bäu­me in 7,5 Meter Abstand zur Stra­ße ste­hen. Begrenzt man die Geschwin­dig­keit auf 80 km/h, sol­len es immer noch 4,50 Meter sein. Das bedeu­tet das AUS für 90.000 Bäu­me in Deutschland
  • Fefes Blog — Der BGH fin­det, Erkennt­nis­se aus der unzu­läs­si­gen Vor­rats­da­ten­spei­che­rung dür­fen ver­wen­det wer­den. — Den­noch fin­de ich die­se Ent­schei­dung furcht­bar, wie ich gene­rell furcht­bar fin­de, dass es hier nicht wie in Ame­ri­ka völ­lig klar gere­gelt ist, dass Bewei­se nicht ver­wer­tet wer­den kön­nen, wenn sie ille­gal erlangt wur­den. So wer­den unse­re Straf“verfolgungs“behörden nie einen Anreiz haben, sich auf lega­le Ermitt­lungs­me­tho­den zu beschränken.
  • App­les Bericht über asia­ti­sche Zulie­fe­rer: Kin­der­hän­de bau­en am iHype mit — taz.de — Der kali­for­ni­sche Computer- und Han­dy­kon­zern Apple hat die Kri­tik von Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NGOs) an aus­beu­te­ri­schen und gefähr­li­chen Arbeits­be­din­gun­gen bei sei­nen Zulie­fe­rern zum Groß­teil bestä­tigt. Zum Teil sind die Zustän­de, auf die Apple-Vertreter in 127 Betrie­ben in Asi­en, den USA und der tsche­chi­schen Repu­blik stie­ßen, sogar schlim­mer und zahl­rei­cher als Arbeitsrechts- und Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen zuvor beklagt hatten.
  • Tschüss FAZ und SZ — man bedim len? — Die FAZ und die Süd­deut­sche wol­len nicht ver­linkt und nicht zitiert wer­den. Ich für mei­nen Teil wer­de die­ses Ansin­nen, auch wenn es abstrus ist, Fol­ge leis­ten: FAZ und Süd­deut­sche wer­den für mich im Goog­le News nicht mehr auf­tau­chen, so daß ich nicht mehr aus Ver­se­hen einen von die­sen unge­lieb­ten Zitat sehen wer­de und auch nicht mehr aus Ver­se­hen über den News­ag­gre­ga­tor dort lande.
  • Ver­öf­fent­lich­te E-Mails: Der Super-DAU bei der NPD | Frank­fur­ter Rund­schau — die Ver­öf­fent­li­chun­gen bestä­ti­gen ein Image, das die NPD bei vie­len noch mili­tan­te­ren Rechts­au­ßen ohne­hin hat: das einer leicht ver­trot­tel­ten Ses­sel­pup­ser­ban­de, die nicht mal in der Lage ist, ihre Kom­mu­ni­ka­ti­on zu sichern – geschwei­ge denn die „natio­na­le Revolution“.
  • NPD-BLOG.INFO » Blog Archi­ve » Horn­bach will kei­ne Nazis – Hand drauf! — Als Ursu­la Dauth am Mon­tag­mor­gen ihr Email­post­fach auf­mach­te, trau­te sie ihren Augen kaum. Ein auf­ge­brach­ter Dresd­ner Bür­ger hat­te der Hornbach-Pressesprecherin Fotos vom Nazi­auf­marsch am Sonn­tag geschickt. Zwi­schen „Bombenholocaust“-Transparenten und Fah­nen­schwen­ken­den Neo­na­zis im Ske­lett­kos­tüm ist dort deut­lich das oran­ge Logo der Bau­markt­ket­te zu erken­nen. Die Rechts­ex­tre­men hat­ten aus­ge­rech­net einen Horn­bach Miet­las­ter zum Lautsprecher- und Büh­nen­wa­gen umfunk­tio­niert. Eine gewis­se Komik birgt die gan­ze Geschich­te trotz­dem. Denn mit der Last­wa­gen­mie­te haben die Neo­na­zis ohne es zu wis­sen indi­rekt Pro­jek­te gegen Rechts­ex­tre­mis­mus unterstützt.
  • Fefes Blog . Mer­kels Frie­dens­me­dail­le — Oba­ma hat Ange­la Mer­kel und Geor­ge HW Bush die Pre­si­den­ti­al Medal of Free­dom ver­lie­hen. Ob ihr das pein­lich ist, wenn sie wie eine trans­at­lan­ti­sche Spei­chel­le­cke­rin rüber­kommt? Nicht nur ihr, wie es aus­sieht. Tages­schau? Nichts. Das ehe­ma­li­ge Nach­rich­ten­ma­ga­zin? Nichts. Aber “Bild”, “Welt” und “Focus” haben was. Und das Min­de­ner Tage­blatt. Da sieht man recht gut, wel­chen Ver­la­gen zu gro­ße USA-Nähe pein­lich ist und wel­chen noch nicht.
  • Es wird ein Pla­gi­ats­vor­wurf gegen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gut­ten­berg geprüft
  • Tau­be aus Ost­west­fa­len taucht in Chi­na auf | Neue West­fä­li­sche
  • Noch ein Gebüh­ren­mo­dell (Kul­tur, Medi­en, NZZ Online) — Deut­sche Pres­se­häu­ser wol­len ihre Online-Angebote stär­ker schüt­zen. Ein Leis­tungs­schutz­recht soll dies ermög­li­chen. Doch es gibt Kri­ti­ker. Sie kom­men in der deut­schen Pres­se wenig zu Wort. Einer äus­sert sich im fol­gen­den Beitrag.

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Wie ist das eigentlich mit… Merkels Weltanschauung?

Sie hat es gesagt. Doch, hat sie. Sie hat gesagt, es ist ein Ver­dienst der Bun­des­re­gie­rung oder irgend­ei­ner Grup­pie­rung, der sie ange­hört, dass Twit­ter und Face­book so weit­rei­chend auf der Welt benutz­bar sind. Doooooch, hat sie. Das war alles die CDU. Und wären die Grü­nen an der Macht gewe­sen, bevor es sie über­haupt gab, dann gäbe es heu­te in Deutsch­land kein Inter­net. Und kei­ne Mond­lan­dung. Und kein Strom aus der Dose. Und kei­ne Autos. Und kein Urknall. Das war alles die CDU.

[audio:http://audioboo.fm/boos/270835-merkel-facebook-twitter-5–2-2011.mp3]

Ja, nicht nur die Zukunft ist schwer vor­stell­bar, auch die Gegen­wart macht da der­be Probleme.

[via augengeradeaus.net]

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  • Lebens­mit­tel­skan­da­le: Aigner will Namen von Fir­men ver­öf­fent­li­chen | ZEIT ONLINE — Die Minis­te­rin möch­te der Ver­un­si­che­rung der Ver­brau­cher ent­ge­gen­wir­ken. Bei Lebens­mit­tel­skan­da­len will sie künf­tig bekannt­ge­ben, wel­che Her­stel­ler rechts­wid­rig gehan­delt haben.
  • SPRENGSATZ » Die Lebens­kri­se der star­ken Män­ner — [CDU-Ministerpräsident Peter Mül­ler] ist kein Opfer der angeb­lich män­ner­mor­den­den Ange­la Mer­kel, er hat schlicht und ein­fach kei­ne Lust mehr, sich bis zur nächs­ten Land­tags­wahl dahin­zu­lang­wei­len und auf sei­ne Abwahl zu war­ten. Inter­es­sant aber ist, dass Mül­ler das letz­te pro­mi­nen­te Mit­glied des Karriere-Netzwerks Anden-Pakt ist, eines Ver­eins, der es nicht geschafft hat, eines sei­ner Mit­glie­der bis ins Kanz­ler­amt zu beför­dern. Die Män­ner­bün­de in der CDU haben aus­ge­spielt. Nach­fol­ge­rin im Saar­land ist eine Frau.
  • Das Kraft­fut­ter­misch­werk » Radio Fritz nimmt den offe­nen Brief von Su Hol­den an die schwan­ge­re Fami­li­en­mi­nis­te­rin off­line — Lie­be Kris­ti­na Schrö­der, ich freu mich eigent­lich immer über Schwan­ger­schafts­bot­schaf­ten, aber alle Zita­te von Ihnen, die man heu­te lesen muss, rufen Ekel und Wür­ge­re­fle­xe in mir her­vor. Zum Bei­spiel: “Wir wer­den vor den glei­chen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen wie vie­le ande­re Paa­re in Deutsch­land, bei denen bei­de beruf­lich sehr gefor­dert sind.” Wie anma­ßend, scham­los, unmo­ra­lisch, blind und bescheu­ert sind Sie eigent­lich? Mit 16.529,50 Euro im Monat und einem garan­tier­ten, ver­gol­de­ten Betreu­ungs­platz in der 5 Sterne-Bundestags-Kita ste­hen Sie NICHT vor den glei­chen Her­aus­for­de­run­gen wie vie­le ande­re Paa­re in Deutschland.
  • Why did Google’s Eric Schmidt step down? — CNN.com

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  • Unwort des Jah­res: Der schlimms­te Aus­druck ist „alter­na­tiv­los“ — FOCUS Online — Den zunächst von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel für die Grie­chen­land­hil­fe, spä­ter aber auch von ande­ren Poli­ti­kern etwa beim Pro­jekt Stutt­gart 21 ver­wen­de­ten Begriff wähl­te eine unab­hän­gi­ge Jury aus 1123 ein­ge­reich­ten Vor­schlä­gen aus. Der eme­ri­tier­te Germanistik-Professor Horst-Dieter Schlos­ser kri­ti­sier­te den Aus­druck am Diens­tag in Frank­furt am Main als sach­lich unan­ge­mes­sen. Er sug­ge­rie­re, dass es bei einem Ent­schei­dungs­pro­zess von vorn­her­ein kei­ne Alter­na­ti­ven und damit auch kei­ne Not­wen­dig­keit der Dis­kus­si­on und Argu­men­ta­ti­on gebe
  • Jetzt mit moderns­ter Tech­no­lo­gie gezielt an mir vor­bei wer­ben! | Spree­blick — Wer­bung im Netz, das behaup­ten die Anbie­ter von Werbe-Technologien, ist so effek­tiv, weil der Kun­de so trans­pa­rent ist. Wir wis­sen, was die Kun­den wol­len, ver­spre­chen sie, denn das Pro­fil eines Internet-Nutzers (auf wel­chen Sei­ten er sich bewegt, wel­che Pro­duk­te er sich ansieht) lässt ein­deu­ti­ge Rück­schlüs­se auf sei­ne Inter­es­sen und Bedürf­nis­se zu – auf wel­che die Wer­be­in­dus­trie dann gezielt ein­ge­hen kann. Das klingt plau­si­bel. Und ist in der Pra­xis nichts als Blödsinn.
  • Wor­tis­tik – Gesichts­buch — taz­blogs
  •  Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter… — BinaryMentalist.com — Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter zeig­te er sich mit aus­ge­brei­te­ten Armen auf dem New Yor­ker Times Squa­re. „Mir gehört die Welt“, signa­li­sier­te das Bild. Auf einem ande­ren Foto posiert er auf einer Dinosaurier-Nachbildung, sei­ne Frau Ste­pha­nie liegt zu sei­nen Füßen. Das Foto hat Gut­ten­berg inzwi­schen ver­bie­ten lassen.
  • Spex — Maga­zin für Pop­kul­tur » »Oh how I miss you«
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