• Götz Aly: Wer über­häufte Spiegel-Redak­teur Claas Relotius mit Preisen? | Berlin­er Zeitung “Die Tat­sache, dass die Namen der Lauda­toren, die Jury-Begrün­dun­gen und die Lobre­den auf den Preisträger Relotius aus dem Inter­net getil­gt sind, finde ich anti­aufk­lärerisch. ”
  • Felix Stephan: Was man nicht sieht Relotius’ Texte zeigen “das Wahrschein­liche im Sinne von: was der Autor glaubt, dass es nicht auf Wider­stand tre­f­fen und keinen Ver­dacht erre­gen wird, weil es seinen Kun­den wahrschein­lich vorkommt. Let­ztlich Erwartungs­man­age­ment. Oder sog­ar, in ihrer frei­willi­gen, sub­ku­ta­nen, selb­st­beschränk­enden und im gewis­sen Sinne unverzeih­lich­sten Vari­ante: Ide­olo­gie.”
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  • Mein fremdes Land — DER SPIEGEL 31/2012 “Juan Moreno, Sohn eines spanis­chen Gas­tar­beit­ers, fuhr diesen Som­mer zurück in die Heimat sein­er Eltern — auf der Suche nach den Ursachen für die Krise seines Lan­des. ”
  • Der Fall Claas Relotius und Jour­nal­is­mus: Das Prob­lem der Geschicht­en — taz.de Anne Fromm: “Das Stilmit­tel der „szenis­chen Rekon­struk­tion“ dessen, was „hin­ter ver­schlosse­nen Türen passiert“, sei im „poli­tis­chen Jour­nal­is­mus“ legit­im, sagte der stel­lvertre­tende Spiegel-Chefredak­teur Dirk Kur­b­juweit am Mittwoch im Zusam­men­hang mit Relotius. Man müsse aber dieses Ver­fahren und die Quellen offen­le­gen.”
  • Fälschun­gen beim “Spiegel” — “Ich wusste, dass er lügt” — Süddeutsche.de Juan Moreno: “Die Reportage hat sich in den let­zten Jahren mas­siv Rich­tung Kurzgeschichte, Rich­tung Lit­er­atur entwick­elt. Wenn man in eine Geschichte wie “Jaegers Gren­ze” schreibt, die Zahl der Flüchtlinge hat sich in den let­zten Jahren aber um 85 Prozent reduziert, zer­stört das den ganzen Mood.”
  • Die Causa Relotius: Der Jour­nal­is­mus hat ein sys­temis­ches Prob­lem und muss es endlich ange­hen — Indiskre­tion Ehren­sache Thomas Knüw­er: “Ich fürchte, will die Chefredak­tion des „Spiegel“ wirk­lich für Aufk­lärung sor­gen,  müsste sie sich ein­er bru­tal­en Real­ität stellen: Ein Großteil ihrer Redak­tion ver­wen­det genau jenes Instru­men­tar­i­um, das in sein­er kon­se­quenten und über­steigerten Anwen­dung das Lebenswerk von Claas Relotius möglich machte. Ob es über­haupt noch möglich ist, hier eine Kul­turän­derung einzuleit­en, ohne einen weit­en Teil dieser Redak­tion zu ent­lassen, scheint fraglich. ”
  • 100 Dinge — Filmkri­tik — TV SPIELFILM “Von allem haben wir zu viel, ist die Aus­sage des Films, der lei­der in dieselbe Falle tappt und von allem zu viel macht. Nach ein­er hal­ben Stunde hat man ver­standen, dass man all die Turn­schuhe und Handys nicht braucht, eigentlich. Gän­zlich zum Hohn wird es, wenn sich im Abspann bei genau den Fir­men bedankt wird, deren Pro­duk­te gemeint sind.”
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