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  • Vergebliches Werben um den “Brentrance”. Großbritannien und Europa 1967 | APuZ “Bei den folgenden deutsch-französischen Konsultationen im Juli unterstrich de Gaulle seine Haltung mit den Worten, dass Großbritannien gegenwärtig “was seine Lebensart betrifft, seine Weise, sich Lebensmittel zu beschaffen, sein Währungssystem, seine Kapitalbewegungen, seine Stellung in der Welt, seine Beziehungen zum Commonwealth, sein Verhältnis zu den Vereinigten Staaten” anders geartet sei als die sechs Gemeinschaftsstaaten; Großbritannien müsse erst “europäisch” werden, bevor es der Gemeinschaft beitreten könne.”
  • H. P. Baxxter liest Thomas Bernhard. 1 CD — Perlentaucher Dieser Welterfolg ist wohl an mir vorbei gegangen.

 

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Ich hab ja doch noch ein paar Facebook-Accounts, weil ich dort mal Seiten eingerichtet habe, und Zugriff darauf haben wollte, wenn Facebook mal aus irgendwelchen Gründen ein Profil sperrt. So nun auch wieder geschehen, ich loggte mich mit einem derartigen Zugang ein und erhielt die Meldung, ich solle doch bitte eine Kopie eines Lichtbildausweises hochladen, dann bekäme ich wieder Zugang zu Facebook. So viel mal zum Thema Datenschutz bei Facebook. Vielleicht wurde dieser Account ins Visir genommen, weil er wenige Freunde und wenige eigene Beiträge hat, insofern könnten andere Accounts von mir sicher sein. Aber auch die sind nicht außer jeder Gefahr deaktiviert zu werden. Dann nutze ich jetzt Accounts, die ich vorher kaum genutzt habe, und solche gar nicht, die ich gerne behalten möchte, um nicht ins Visir zu geraten. Hoffentlich schreckt diese Handhabung andere Nutzer auch ab, die Seite zu benutzen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ulrich Kelber, ist lobenswerterweise jetzt auch im Fediverseunterwegs, und schreibt im Tagesspiegel, welche Informationen Autos nicht weiterleiten dürfen.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sagt es über Facebook aus, dass es dereinst ein hippes Image hatte und nun beim Versuch, dieses zu erhalten, so bieder daherkommt wie jedes andere rücksichtslose Kapitalisierungsunternehmen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Henryk M. Broder sollte einen Preis einer Kleinstadt bekommen, flankiert von Journalisten der Springer-Presse, lehnt diesen aber ab, weil es Widerstand in der Stadt gegen den gewählten Preisträger gab. Das sei ihm zu viel Stress.

Es ist sein gutes Recht, die Reißleine zu ziehen, wenn es einem zu viel wird. Aber merkwürdig ist es doch schon, dass er diese Provinzposse nicht mitnimmt. Die SPD Land Hadeln schrieb:

Broders provokante Aufzeichnungen und Verunglimpfungen nationaler wie internationaler Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Medien etc., der beispielsweise die evangelische Theologin Margot Käßmann als Rassistin verleumdet, erweisen sich als verbaler Sprengstoff und Spaltpilz in der Gesellschaft.

Tatsächlich hat Broder wohl ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat verschwurbelt und verweist darauf, dass andere nicht anders verfahren sind:

Wie die Morgenpost berichtet, erwägt Margot Käßmann „rechtliche Schritte“ gegen Netzwerke, die ihre Rede auf dem Evangelischen Kirchentag falsch wiedergegeben haben. Das ist eine prima Idee. Sie sollte mit der Homepage der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers anfangen.

Statt einer berechtigten Kritik sachlich entgegen zu treten, setzt er sich nur die Narrenkappe auf: Ich bin doch nur einer unter vielen Clowns. Schaut an Hand meiner Beispiele, wie wirr die Welt ist, dagegen bin ich geradezu seriös. Macht Broder sein polemisches Auftreten, bei dem Fehler besser nicht eingestanden werden, zum gesellschaftlichen Spaltpilz? In Broders Welt, dürfte dies der Fall sein:

Was trifft, trifft auch zu.

Nur stimmt der Satz genau genommen natürlich nicht. Man kann Menschen auch durch verachtendes Mobbing treffen.

Broder steht als erster der Unterzeichner der Erklärung 2018 da und erläutert:

Okay, dachte ich, das Gelbe vom Ei ist es nicht, auch keine Anleitung zur Auflösung des Gordischen Knotens, aber vielleicht doch der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich ein paar Leute verständigen können, die sich Sorgen wegen der Erosion rechtsstaatlicher Regeln machen.

Dieter Stein, Eva Herman und Thilo Sarrazin sind für Broder Leute, die sich nur etwas Erosionssorgen machen. Schnöff, tätäää. Schnöff, tätäää. Ist er dadurch jetzt spaltpilzend? Schauen wir uns an, wie erfolgreich solche Petitionen so sind:

Laut einem Mitarbeiter des Petitionsausschusses sei seit Beginn der Online-Petitionen nur ein einziges Gesetz verändert worden. Die Eingabe des Bürgers war hierbei, die Ausstattung von Kraftfahrzeugen mit einer zusätzlichen Stoßstange (sogenannten „Kuhfänger“) zu verbieten. Diese Frontschutzbügel sind als Reaktion auf diese Petition per Gesetz verboten worden.

Der Clown gegen den Kuhfänger, mal sehen, wer den Kürzeren zieht.

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Alexander Dobrindt hat in der Welt ein politisches Mia-san-mia-Häuflein hinterlassen. So bange ist man schon in der CSU angesichts der Landtagswahlen. Will man Dobrindt verstehen, sollte man zunächst einmal seinen Sinn für Logik wegsperren. Für Dobrindt

dominiert in vielen Debatten eine linke Meinungsvorherrschaft eine dieses Schauspiel ertragende bürgerliche Mehrheit. Der Ursprung dafür liegt vor genau 50 Jahren, im Jahr 1968. Damals haben linke Aktivisten und Denker den Marsch durch die Institutionen ausgerufen und sich schon bald Schlüsselpositionen gesichert in Kunst, Kultur, Medien und Politik. Sie wurden zu Meinungsverkündern, selbst ernannten Volkserziehern und lautstarken Sprachrohren einer linken Minderheit.

Die 68er sind an allem schuld. Ich glaube, da verhebt sich der Dobrindt schon. Ein ganz großer Teil der Deutschen hat die 1968er damals so gut wie gar nicht wahrgenommen. Dass das konservative Verhalten nach dem Krieg, sprich: die Vergangenheit ruhen zu lassen, keine Kritik zuzulassen, eine Gegenreaktion hervorruft, das finde ich nur natürlich. Und überhaupt: In intellektuellen Kreisen gibt es seit je her eine linke Mehrheit, das haben die 1968er weder erfunden noch befördert.

Die 68er waren dabei immer eine Elitenbewegung, eine Bürger-, Arbeiter- oder Volksbewegung waren sie nie.

Ob jemand in der Mehrheit ist oder nicht, ist  nicht entscheidend dafür, ob Recht hat oder nicht. Und bei Bewegungen, sofern sie erfolgreich sind, ist es eben auch immer so, dass es Führungsfiguren braucht, die einen und die Bewegung vorantreiben.

Wo Linke seit 1968 versuchen, den Patriotismus als etwas Böses zu diffamieren, stehen wir zu Vaterland wie Muttersprache.

Ja, dolegsdinida.

Wir brauchen den Aufbruch einer neuen Bürgerlichkeit, die sich ihrer Werte und Freiheit bewusst ist. Wir brauchen den Aufbruch in eine neue, konservative Bürgerlichkeit, die unser Land zusammenführt, unsere Wertegemeinschaft stärkt und unsere Freiheit verteidigt.

Und nicht die der anderen, oder was. Und wozu überhaupt? Und was ist mit den Vertretern linker Bürgerlichkeit, die im Klima von Pegida Flüchtlinge bei der Einreise freundlich begrüßt haben, insofern unser Land zusammenführten, unsere Wertegemeinschaft stärkten und unsere Freiheit verteidigten? Deren Verhalten hat Wellen geschlagen. Mir fällt da gerade nicht mal ein aktuelles Beispiel von konservativer Seite ein.

Auf die linke Revolution der Eliten sollte unbedingt eine konservative Revolution der Bürger folgen

Eine Revolution wendet sich allerdings immer gegen ein bestehendes Machtsystem. Und Dobrindt meint, das sei in Deutschland gerade nicht links. Wir brauchen also eine konservative Revolution gegen eine konservative Regierung?

Was dem Dobrindt vorschwebt, wird es schlicht nicht geben. Konservative Ideen schlagen in Deutschland bis auf Weiteres keine volksbewegenden Wellen, dazu ist die Zugehörigkeit der Leute zur Aufklärung nicht gebrochen genug. Egal, wie sehr Dobrindt ihr an den Kragen will.

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Ich habe seit einiger Zeit schon mitbekommen, dass bei Twitter neue Accounts mitunter umgehend gesperrt werden, weil wie auch immer geahndetes verdächtiges Verhalten erkannt wurde. Der jeweilige Account ist dann nur gebrauchbar, wenn man sich mit einer Handynummer ausweist.

Jetzt ist mir auch ein alter Account gesperrt worden, und mir scheint das Folgende die Twitter-Regel zu sein, gegen die ich mit dem Zweitaccount verstoße:

Das Anlegen mehrerer Accounts mit überschneidender Verwendung, oder um der vorübergehenden oder dauerhaften Sperrung eines separaten Accounts zu entgehen, ist nicht erlaubt.

Da ich weder Interesse habe, mit Twitter darüber zu diskutieren, noch denen meine Handynummer geben werde, nutze ich Twitter dann eben einfach weniger und lösche dieses Konto lasse das Konto verwaist.

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