Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Guten Morgen

Morgenkaffee

Face­book gibt mit sofor­ti­ger Wir­kung sei­nen E-Mail-Dienst auf, mit dem man einst E-Mail kom­plett ablö­sen wollte.

Mar­tin Haa­se beschäf­tigt sich mit der selt­sa­men Rede vom ernst­zu­neh­men­den Hin­weis.

Darf der Bun­des­prä­si­dent rech­te Spin­ner rech­te Spin­ner nen­nen? Hm. Ich wür­de ja da mal sofort einen Intel­li­genz­test anor­denn, um das zu über­prü­fen, so mit Gram­ma­tik­test und Fra­gen zur deut­schen Geschich­te und so.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist Doof­heit schüt­zens­wert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre steht nun zur Dis­kus­si­on, den Ver­kauf von Posing-Bildern von Kin­dern, als sol­che wer­den wohl Nackt­bil­der von Kin­dern benannt, zu ver­bie­ten. Das scheint mir grund­sätz­lich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jeder Fami­li­en­va­ter hat sol­che Bil­der, aber gut, er wird sie nicht ver­kau­fen wol­len. Der­ar­ti­ge Fäl­le will der Prä­si­dent des Deut­schen Kin­der­schutz­bun­des, Heinz Hil­gers, auch gera­de nicht dis­kri­mi­na­li­sie­ren. Aller­dings wird es aber schwer, den Besitz der­ar­ti­ger Bil­der zu ver­bie­ten, und im Umkehr­schluss bedeu­tet das, dass man Tausch­bör­sen nicht an den Kra­gen geht. Und was soll man juris­tisch tun, wenn Leu­te alte Bil­der von sich selbst ver­kau­fen wollten?

Mar­tin Haa­se erkennt der Rede­wen­dung sich zu etwas beken­nen im poli­ti­schen Gebrauch jeg­li­che Bedeu­tung, die etwas gut fin­den über­steigt, ab.

Im Zuge der Kin­des­miss­brauchs­vor­wür­fe gegen Woo­dy Allen kom­men auch Vor­wür­fe gegen Bill Cos­by, der bei NBC einen Seri­en­ver­such gestar­tet hat, wie­der auf: Er soll jun­ge Frau­en unter Dro­gen gestellt und sexu­ell miss­braucht haben. Die Vor­wür­fe kamen 2005 schon ein­mal ans Tages­licht. Natür­lich gilt auch für Bill Cos­by die Unschulds­ver­mu­tung, lesens­wert ist aller­dings Robert Hubers Dr. Hux­ta­ble & Mr. Hyde.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wür­den bestä­tig­te Vor­wür­fe gegen Cos­by wohl die Aus­strah­lung sei­ner Sen­dung in Deutsch­land beein­träch­ti­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Don Alphon­so schreibt lesens­wert über die Edathy-Affäre und kommt zu dem Schluss, dass nie­mand davon erfah­ren hät­te, hät­te sich die Staats­an­walt­schaft ann alle recht­li­chen Vor­ga­ben kor­rek­ter Wei­se gehal­ten. Für Don Alphon­so ist der Fall Eda­thy eine Art Blau­pau­se für das, was einem bei der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung blüht.

Micha­el Spreng meint, wäre Opper­mann Bun­des­mi­nis­ter gewor­den, wäre er schon längst weg vom Fenster.

Im Alt­pa­pier lässt sich nach­le­sen, dass man beim SPIEGEL unter einer intel­lek­tu­el­len Füh­rungs­lo­sig­keit leidet.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist ein früh­zei­ti­ger Rück­tritt nicht eine Chan­ce für einen Poli­ti­ker? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Die Edathy-Affäre zählt wohl zu den sku­rils­ten Affä­ren, die die deut­sche Poli­tik in den letz­ten Jah­ren zu bie­ten hat. Und war­um der Fried­rich noch im Amt ist, erschließt sich mir nicht. Viel­leicht ist es mit Fefe erklär­bar, der meint

Ich glau­be aber nicht, dass Fried­rich irgend­wel­che Kon­se­quen­zen befürch­ten muss. Dem glaubt doch jeder sofort, dass er gar nicht durch­blickt hat, was er da getan hat.

Chris­ti­an Rath schreibt süf­fi­sant zur unsäg­li­chen Edathy-Affäre:

natür­lich ist auch eine poli­zei­li­che Infor­ma­ti­on im Vor­feld eines Ver­dachts schon ein Dienst­ge­heim­nis, das ein Innen­mi­nis­ter nicht ohne recht­lich trag­fä­hi­gen Grund wei­ter­ge­ben darf. […] Wer einem Ver­däch­ti­gen, der offen­sicht­lich vom Ver­dacht weiß, noch zwei Mona­te Zeit gibt, bis eine Haus­durch­su­chung statt­fin­det, braucht sich über einen man­geln­den Über­ra­schungs­ef­fekt nun wirk­lich nicht zu beschweren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wel­ches Bau­er­no­fer nun wohl dran glau­ben muss? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Jens Scholz hat heu­te mor­gen schon wun­der­schön musi­ziert.

Fefe hält den Gerüch­ten um die Kin­der­por­no­af­fä­re von Sebas­ti­an Eda­thy Gerüch­te ent­ge­gen, die die Staats­an­walt­schaft in schlech­tes Licht stel­len würden.

Ste­fan Nig­ge­mei­er wun­dert sich über Josef Jof­fes Kri­tik an der Kri­tik aus dem Netz. Man muss aber Jof­fe weder lesen noch verstehen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Haben die etwa die Feuil­le­ton­ecke beim Per­len­tau­cher ein­ge­stellt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Sehr lus­tig, was Ste­fan Nig­ge­mei­er da auf­ge­fal­len ist: Die Süd­deut­sche Zei­tung schreibt über eine Rüge des ZDF-Publikumsrates bezüg­lich Mar­kus Lanz. Nur: Es gibt gar kei­nen ZDF-Publikumsrat. Das erin­nert ein wenig an den Preis der belei­dig­ten Zuschau­er.

Der SPD-Politiker und ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de des NSU-Untersuchungsauschusses Eda­thy steht unter dem Ver­dacht des Besit­zes von Kinderpornographie.

Felix Magath weiß, wor­um es beim HSV jetzt geht: Den Kas­sen­er­halt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die­se boden­lo­se Fern­seh­be­sab­be­lung mal der Tod der eta­blier­ten Pres­se? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Ich kom­me ja erst immer nach ein paar Tagen dazu, das Aktu­el­le im Netz nach­zu­ho­len: Zum 30. Geburts­tag inter­viewt man bei Fernsehkritik.TV Hans Mei­ser und ist damit schon mal infor­ma­ti­ver als alles, was RTL da so ver­sen­det hat — auch wenn Mei­ser nicht jeder­manns Sache ist.

Habe ich mir heu­te mor­gen kurz ange­se­hen: Neil Gai­man liest Green Eggs and Ham ein und hat mal eben 315.000 Zuschauer.

Fluss­kie­sel trinkt ein Hei­ne­ken Oud Bruin.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Reicht der Stolz der Provinz-Nasen nicht aus, um ehe­ma­li­ge Kol­le­gen so zu ver­mis­sen, dass man den Scheiss nicht mit­macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

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Ich blo­ckie­re nun Coo­kies von Dritt­an­bie­tern. Bis­lang ohne wirk­lich stö­ren­de Nebeneffekte.

Ste­fan Nig­ge­mei­er nimmt Josef Jof­fe von der ZEIT aus­ein­an­der, der die Lanz-Kritik mit dem Anti­se­mi­tis­mus der Nazis vergleicht.

Heu­te muss ich wohl noch mal quer von ges­tern nachgucken.

Brohm bricht eine Lan­ze für Fast Food.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kommt eines Tages der gro­ße Trend der Rekri­ti­sie­rung der deut­schen Pres­se von Grund auf? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Es ist jetzt drei Jah­re her, seit­dem ich inhalt­lich mich mit Mar­kus Lanz aus­ein­an­der­ge­setzt habe und eine Erwei­te­rung tut nicht Not. Ges­tern war Oli­ver Kalk­o­fe aber­mals vor Ort, kün­dig­te dies via Face­book an und ich schal­te­te mal rein: Inzwi­schen ver­zich­tet man bei der Sen­dung auf über­mä­ßig vie­le, kaum aus­sa­ge­kräf­ti­ge Bauch­bin­den, aber der Rest ist gleich geblie­ben. Klap­pern gehört wohl auch für jeman­den wie Kalk­o­fe zum Hand­werk, das mag man verzeihen.

Ich las­se es ein­fach auf mich zukom­men, war ja auch schon öfter da und bin immer gut behan­delt wor­den. Habe aber weder vor, dort eine ritu­el­le Lanz­schlach­tung vor­zu­neh­men noch mich nicht aus­re­den zu las­sen. Dies nur zur Info. Hof­fe ein­fach erst ein­mal auf eine inter­es­san­te und nicht lang­wei­li­ge Sendung!

(Oli­ver Kalkofe)

Die Sen­dung konn­te die Kalkofe-Einbindung nicht ret­ten, dazu redet Lanz immer noch kon­se­quent am Wesent­li­chen vor­bei, ein­fach nur auf irgend­ei­ne plum­pes, geneh­mes Reiz­the­ma hin. Und das ist eben auch schlech­tes Fern­se­hen. Nur resi­gniert die Qua­li­tät eben irgend­wann vor der Quan­ti­tät, wenn sie kei­ne Rezep­ti­on fin­det. Wenn ein ZDF-Verantwortlicher meint, das Sahra-Wagenknecht-Interview sei ein ein­ma­li­ger Aus­rei­ßer Lanz’ gewe­sen, dann dis­qua­li­fi­ziert er sich für eine Dis­kus­si­on über die Qua­li­tät der Sen­dung: Lanz hat das Hand­werk des kri­ti­schen Nach­fra­gens ein­fach nicht drauf. Die Gäs­te labern halt von sel­ber, dage­gen kann selbst Lanz wenig unter­neh­men. Ganz lus­tig war immer­hin noch, dass Kalk­o­fe Dschun­gel­kö­nig und Pro­mi Shop­ping King Peer Kus­magk nicht durch­ge­hen ließ, das Dschun­gel­camp als indi­vi­du­el­le Erfah­rungs­her­aus­for­de­rung gel­ten zu las­sen — das kön­ne man auch ohne Kame­ras haben.

Podcast-Klassiker: Fluss­kie­sel und der 24-Stunden-Blutdruckmesser.

30 Jah­re RTL und bei Tho­mas Gott­schalks neu­er Sen­dung zeigt man ein­mal mehr, dass man schon lan­ge kein Fern­se­hen für Zuschau­er mehr macht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Spricht es für das Dschun­gel­camp, dass der Rest des RTL- und Fern­seh­pro­gramms schlech­ter ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der NDR hat ges­tern ein neu­es Inter­view mit Edward Snow­den gebracht, und die Sache gehö­rig ver­sem­melt. Immer­hin: Die NSA betreibt Indus­trie­spio­na­ge, bspw. bei Sie­mens.

Kon­stan­tin Klein kom­men­tiert.

Felix Schwent­zel kon­tert auf die Mei­nung Chris­ti­an Schergs, Lanz wür­de online nur doof gefun­den, weil er so per­fekt sei:

das ein­zi­ge pro­blem an ihm (Lanz) ist, dass er nicht mode­rie­ren kann.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann hat es sich end­lich aus­gelanzt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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