Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Guten Morgen

Die gene­ral­bun­des­an­walt­schaft infor­miert heu­te, dass der mut­maß­li­che Atten­tä­ter auf den Mann­schafts­bus der 1. Fuß­ball­man­schaft von Borus­sia Dort­mund aus Akti­en­spe­ku­la­ti­on gehan­delt hat. Viel­leicht ist das Irr­wit­zigs­te dar­an, dass sei­ne Ein­schät­zung natür­lich im Grun­de rich­tig ist und dass nichts getan wird, um so etwas am Markt selbst zu verhindern.

Die Dort­mun­der Poli­zei sicht einen Polen, der wohl ver­se­hent­lich einen Dau­er­auf­trag für Knöll­chen ein­ge­rich­tet hat. [via]

Da hat sich wohl jemand beschwert, dass bei sei­ner 69-Cent-Seife 6g zu wenig dabei waren. Gnu soci­al dis­ku­tiert.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Darf man mit Sei­fe beschei­ßen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Hoch­zei­ten ist auch so ein Ding — man kommt kaum noch zum Blog­gen, weil man immer noch irgend­wen anru­fen oder anmai­len muss. Aber heu­te habe ich mal wie­der mor­gens was gele­sen, z.B. die ers­te von fol­gen­den Ana­ly­sen beit Netzpolitik.org über das Twit­ter­ver­hal­ten der AfD, was aller­dings wenig erhel­lend ist. Mei­nen Bekannt­ne müss­te man auch noch erklä­ren, inwie­weit Twit­ter eigent­lich rele­vant ist — und das könn­te ich nicht gut.

Erhel­len­der ist da schon, was Andre­as Kem­per über die Zweit­i­den­ti­tät von Björn Höcke schreibt.

Cha­jm wun­dert sich, wozu heu­te in Fra­ge gestellt wird, ob Mar­tin Luther Anti­se­mit war.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist es en vogue heut­zu­ta­ge, Din­ge nur en vogue in Fra­ge zu stel­len ohne eine Ant­wort geben zu wol­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich habe gera­de gese­hen, dass auch die­se Sei­te qua­si in der Cloud gehos­tet wird, jeden­falls kam da für so zwei Sekun­den eine War­te­schlei­fen­an­sicht. Da die Cloud ja eigent­lich auch nichts ande­res als ein Com­pu­ter ist, fin­de ich das für so ein Mini­pro­jekt auch nicht son­der­lich schlimm.

Bei den West­fä­li­schen Nach­rich­ten gibt es eine Die-Niederländer-sind-unsere-liebsten-Nachbarn-Fotostrecke, weil es angeb­lich kei­nen Rechts­ruck in den Nie­der­lan­den gege­ben hat. Hal­lo wach, West­fä­li­schen Nach­rich­ten: Viel­leiht doch noch mal genau­er auf die nie­der­län­di­sche Poli­tik schauen.

In letz­ter Zeit hat­te ich weni­ger Zeit für die­ses Blog, weil ich unter ibbtown.com eine Gnu-Social-Installation gebas­telt habe, für mich per­sön­lich und jeden, der sich mit mei­ner Hei­mat­stadt ver­bun­den fühlt. Alle ande­ren auch.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Pro­du­zier­te Face­book auch irgend­wann eige­ne Inhal­te, und wenn ja was? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

In Wien habe ich übers Wochen­en­de mit­be­kom­men, dass sich bei denen wohl sozi­al­netz­werk­kul­tu­rell alles haupt­säch­lich auf Face­book abspielt, wes­we­gen es auch so ein Affront ist, dass Ste­fa­nie Sarg­na­gels Facebook-Account für 30 Tage gesperrt wur­de. Dafür twit­tert sie jetzt mehr und man kann ihrem Bur­schen­schafts­pro­jekt pro­blem­los wei­ter fol­gen. Ande­rer­seits ist das alles nur Lokalkolorit.

Bet­ti­na Klein wirft einen Blick dar­auf, was man aus der aktu­el­len dicken Luft zwi­schen den Nie­der­lan­den und der Tür­kei mit­neh­men soll­te: Ein Ein­ste­hen für die eige­nen Wer­te.

Die Über­schrift ist ja schon Come­dy: Schüt­zen öff­nen sich für Mus­li­me und Homo­se­xu­el­le.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Mer­ken Leu­te, die sich den kom­mer­zi­el­len sozia­len Netz­wer­ken so kom­plett aus­lie­fern noch, dass sie sich aus­lie­fern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

In mei­ner Hei­mat­stadt gibt es eine Lokal­zei­tung, die ger­ne ihre Bedeu­tung her­aus­hebt. Es ist aber so, dass in letz­ter Zeit so wenig kri­ti­scher Jour­na­lis­mus dort auf­taucht, dass die nächst grö­ße­re Zei­tung, die Neue Osna­brü­cker Zei­tung, genau die­se kri­ti­sche Bericht­erstat­tung, wenn die Ange­le­gen­heit bedeu­tend genug ist, gleich mit erle­digt. Ich kom­me dar­auf, weil die bri­ti­sche Inter­net­sei­te The Bureau of Inves­ti­ga­ti­ve Jour­na­lism den deut­schen, ras­sis­ti­schen Twitter-Account @xyeinzelfall aus­ein­an­der­nimmt.

Ste­phen King ver­wurs­tet Donald Trumps Ver­schwö­rungs­theo­ri­en über Barack Oba­ma zu einer eige­nen.

Katha­ri­na Gra­zin emp­fiehlt den Roman Rea­li­täts­ge­wit­ter von Julia Zange.

Paypal hat gera­de das Pro­blem, dass über­wie­se­ne Gel­der nicht immer da ankom­men, wo sie hin­sol­len.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die anhal­ten­de Regie­rungs­kri­se der USA Resul­tat eines nie­der­ge­hen­den Jour­na­lis­mus’? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

und hel­au von hier aus. Blei­ben wir in Düs­sel­dorf, das ist neu: Sicher­heits­mann bestiehlt Flug­gast bei Gepäck­kon­trol­le.

Bei der Oscar­ver­lei­hung hat man sich einen Schnit­zer erlaubt und den fal­schen Film als Gewin­ner des bes­ten Films ver­kün­det.

US-Milliardär hat sowohl die Trump-Kampange als auch die Brexit-Kampagne finan­zi­ell unter­stützt.

Vor zwei Jah­ren wur­de Boris Nemtsov auf offe­ner Stra­ße vor dem Kreml erschos­sen. Eva Har­tog über Akti­vis­ten, die für ihn einen Schrein am Ort des Gesche­hens errich­te­ten, den sie Tag und Nacht bewachen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Beflü­gelt es die Oscar­ver­lei­hung, wenn man mal ordent­lich über sie lacht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Paul Ryan hat schon wie­der die Hosen run­ter gelas­sen mal klar gemacht, was man in den USA unter Frei­heit ver­ste­hen soll­te: Die Fähig­keit, sich sei­nen Bedürf­nis­sen ent­spre­chend was zu kaufen.

Die­se Deut­lich­keit traut sich in Deutsch­land ja kaum ein Neoliberaler.

Fox News hat einen “Schwe­di­schen Ver­tei­di­gungs und Natio­nal­si­cher­heits­ex­per­ten­be­ra­ter”, Nils Bildt, inter­viewt. Und das Schwe­di­sche Außen­mi­nis­te­ri­um so:

We do not know who he is.

Ste­phen Col­bert wun­dert sich, dass Trump das Vor­ge­hen gegen angeb­lich ille­gal in den USA leben­de Men­schen als Mili­tär­ope­ra­ti­on ver­steht.

Der ist auch schön: 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le Absur­di­tä­ten kann man als ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung bege­hen, ohne abge­sägt zu wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­phen Col­bert zieht über den neu­es­ten Trump-Stuss her. Seth Mey­ers behan­delt zudem die aktu­el­len Town-Hall-Proteste.

Phi­lo­so­phie­ren wir mal kurz so wie Precht: Dür­fen CDU-Bundestagsabgeordnete bei Pro­fes­so­ren pro­mo­vie­ren, die in der AfD sind? Und wenn ja, wozu?

Ein Taco-Essenliebhaber möch­te, dass Tacos das offi­zi­el­le Essen Texas’ wird. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man nicht auch mal in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt per Reso­lu­ti­on Alt­bier­bow­le ein­füh­ren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Trump ist mitt­ler­wei­le selbst in den nicht­ko­mö­di­an­tisch gemein­ten Medi­en­mel­dun­gen Realsatire:

Trump ein paar Stun­den allei­ne zu las­sen kann Zer­stö­rung bedeu­ten, denn er sieht zu viel Fern­se­hen und wen­det sich dann an Leu­te außer­halb des Wei­ßen Hauses.

Was die Repu­bli­ka­ner umtreibt: Sei­ne Frau befürch­tet wäh­rend­des­sen eine Mar­ken­be­schä­di­gung, weil sie Hos­tess oder Ähn­li­ches genannt wur­de. Die Repu­bli­ka­ner ver­su­chen, Unter­su­chun­gen über die wirt­schaft­li­chen Ver­stri­ckun­gen Trumps mit Russ­land zu unter­bin­den.

Was ihre Wäh­ler umtreibt:

Falls jemand noch Fra­gen hat, wo sich die Trump-Administrations mora­lisch gera­de bewegt: Immi­gran­tin mit Hirn­tu­mor wird aus dem Kran­ken­haus in ein Lager gebracht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was braucht’s in den USA noch zu einem Bür­ger­krieg? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Zei­ten sind ja so schnel­le­big heut­zu­ta­ge. Ges­tern erst habe mich über­haupt mal was gele­sen von Milo Yianno­pou­los, weil ich zuvor gar nicht sah, was den jetzt so rele­vant gemacht hät­te. Und in Ame­ri­ka gehen die Leu­te ja ger­ne mal auf irrele­van­te Rums­ab­be­ler steil, da bin ich dann eher late adop­ter. Jeden­falls — der ist wohl schon wie­der raus aus dem Geschäft.

Aus dem Alt­pa­pier kommt die­se Gra­fik, die eben dort schon von René Mar­tens aus­ein­an­der­ge­nom­men wur­de: Bei Polisphere.eu hat man mal eine deut­sche Medi­en­land­schaft auf­ge­zeich­net, ein­ge­ord­net nach Aus­rich­tung und Qualität.

Die aktu­el­le Ladung ame­ri­ka­ni­scher Come­dy von Ste­phen Col­bert. Auch nicht untin­ter­es­sant ist die Unter­hal­tung mit MSNBC-Moderator Joe Scar­bo­rough.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo kann man denn noch hin, wenn man bei Breit­bart raus­fliegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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