Guten Morgen

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Pro­vinz­kind berich­tet von ihrem Tren­nungs­schmerz. 8 Jah­re sind immer­hin eine lan­ge Zeit — auch wenn es sich nur um die Kran­ken­kas­se han­delt.

Der von Hele­ne Hege­mann kopier­te Autor Airen schil­dert sei­ne Erleb­nis­se rund um den Skan­dal im Rol­ling Stone. [via]

Rich­tig Humor hat man übri­gens beim HSV: Auf deren Inter­net­sei­te ent­schul­digt sich gera­de Pao­lo Guer­re­ro für sei­nen Plastikflaschen-Wurf auf einen Fan. Und was schal­tet man beim HSV da pas­send als Wer­be­an­zei­ge direkt dane­ben? Ein Plastikflaschen-Sportgetränk, das damit bewor­ben wird, dass man sich damit “Power wie die Pro­fis” beschaf­fen wür­de. Und wie heisst wohl die­ses Getränk? Body Attack.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was trin­ken wohl die HSV-Spieler heu­te Abend am Spiel­feld­rand? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Die CSU wirft Bun­des­mi­nis­te­rin für Jus­titz Sabi­ne Leutheusser- Schnar­ren­ber­ger in Sachen Inter­netsper­ren Schein­ak­tio­nis­mus vor. Nötig sei ein Unwert­ur­teil des Staa­tes. Na, das nen­ne ich mal rich­ti­gen Aktio­nis­mus.

Bei MensHe­alth wer­den akro­ba­ti­sche Tipps für Män­ner gege­ben, wenn die Frau sie ein­mal schlägt.

Von der CDU kommt kurz vor der NRW-Landtagswahl der doch irgend­wie ver­füh­re­risch inno­va­ti­ve Vor­schlag, die kom­men­den 35 Tage lang ganz die Klap­pe zu hal­ten. Dabei woll­te man doch lan­ge Zeit die­se Wahl mit über­zeu­gen­den Argu­men­ten gewin­nen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um ist sind eigent­lich noch kei­ne ande­ren Par­tei­en auf das Wahl­kampf­ver­spre­chen gekom­men, für eine bestimm­te Zeit ein­fach mal die Klap­pe zu hal­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Wir Kima­ret­ter berich­ten davon, dass Vaten­vall nach End­la­gern für Koh­len­di­oxid sucht, wobei die Bun­des­re­gie­rung in den Raum gestellt hat, dass ein End­la­ger nicht gegen den Wil­len der Bevöl­ke­rung gebaut wer­den darf.

Rou­ven Rid­der stellt fest, dass es in der tiefs­ten Pro­vinz bis­wei­len einen unkom­pli­zier­te­ren Umgang mit den neu­en Medi­en des web2.0 gibt, als in der gro­ßen wei­ten Welt.

Felix Schwen­zel ist dem Tief­punkt der Zivi­li­sa­ti­on begeg­net, der Döner­pom­mes.

Nach­dem ver­letz­te und tote Sol­da­ten wie­der nach Deutsch­land zurück­ge­kom­men sind, gesteht Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gut­ten­berg zu, dass man umgangs­sprach­lich von Krieg reden kön­ne. In rich­ti­gem Deutsch, das ja die ein­zi­ge Mög­lich­keit zur recht­li­chen Absi­che­rung ist, ist der Kon­flikt natür­lich kein Krieg.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist es in ande­ren Län­dern auch so, dass man in der Umgangs­spra­che etwas rich­tig aus­drü­cken kann, das aber so, ohne dass der Spre­cher davon weiß, in der eigent­li­chen Spra­che falsch ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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In der Schalt­zen­tra­le wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass noch gar nicht klar ist, ob eine EU-Richtlinie für Netz­sper­ren, so wie sie die EU-Kommissarin für Innen­po­li­tik Ceci­lia Malm­ström for­dert, von Deutsch­land über­haupt umge­setzt wer­den müss­te.

Matt Wag­ner pocht auf die Bedin­gun­gen, unter denen er sein Fern­seh­pa­ket bei Sky ver­län­gert hat. Das passt Sky aber mal so gar nicht in den Kram.

Joa­chim Stein­hö­fel, der als TV-Raubold und Media-Markt wer­be­trei­bend bekann­te Rechts­an­walt, war­tet in sei­nem Blog mit der spek­ta­ku­lä­ren Mel­dung auf, dass Ger­hard Schrö­der bei der skan­da­lö­sen Alko­hol­fahrt von Mar­got Käß­mann neben ihr im Auto saß.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn Schrö­der tat­säch­lich im Auto saß und noch hacken­stram­mer war als Käß­mann, war das dann schon wie­der eine gute Tat von Käß­mann, zumin­dest Schrö­der nicht fah­ren gelas­sen zu haben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Nicht nur in Deutsch­land wird offen­bar gera­de ein Zei­tungs­ar­ti­kel­er­fin­der ent­larvt, auch bei The New Yor­ker stellt Judith Thur­man fest, dass es in Ita­li­en jeman­den gibt, der Pro­mi­nen­ten das Beant­wor­ten von Inter­views unge­mein erleich­tert hat.

Das poli­ti­sche Maga­zin Cice­ro ver­öf­fent­licht einen sehr inter­es­san­ten bio­gra­phi­schen Arti­kel über den aktu­el­len NRW-Ministerpräsidenten Jür­gen Rütt­gers.

Anne Roth berich­tet über die Fest­nah­me von auto­no­men Links­ex­tre­men in Ber­lin, die ver­däch­tigt wer­den, eine Straf­tat bege­hen zu wol­len und sucht im Text ver­geb­lich die auto­no­men Links­ex­tre­men und die Straf­tat.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Zählt es eigent­lich auch zur Auf­ga­be der Pres­se, für prä­sen­te Kli­schees zu sor­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Bei den Repu­bli­ka­nern gibt es intern offen­bar gro­ße Macht­kämp­fe, was eine Zusam­men­ar­beit mit der neu­en Split­ter­grup­pe Pro NRW angeht. Pro NRW wer­de von außen völ­lig über­schätzt, wobei die poli­ti­sche Rele­vanz rech­ter Grup­pie­run­gen in NRW ja eh kaum mess­bar ist.

Bisch­off Mixa berei­tet sich auf das letz­te Abend­mal vor, sieht aber nicht die Schwie­rig­keit, als ver­däch­tig­ter Gewalt­tä­ter in der­sel­ben Per­son für poten­ti­el­le Opfer den See­len­frie­dens­stif­ter spie­len zu wol­len.

Bei Netzpolitik.org und Fefe regt sich Ver­wun­de­rung über die Benen­nung von Nico­le Simon in die Internet-Enquete-Kommission, die zu schnell unsach­lich wird. Fehlt nur noch der Kom­men­tar von Don Alphon­so. Aller­dings dürf­te die CDU/CSU ger­ne mal erklä­ren, wonach sie Exper­ten aus­wählt.

Bei Dicht­heit und Wah­rung stellt man die grund­le­gen­de Fra­ge, was denn über­haupt den Gesetz­ge­ber berech­tigt, über die Zeit und deren Umstel­lung zu ent­schei­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War der Früh­lings­be­ginn eigent­lich immer schon auch eine the­ma­ti­sche Zei­ten­wen­de? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Bei der Süd­deut­schen Zei­tung wen­det man sich ein­mal mehr der Pop­kul­tur zu und ver­folgt die wei­te­ren Schick­sa­le der Stars von YouTube-Videos, wie Pan­da­bä­ren, Selbst­pro­trä­tern, Cola-Fontaine-Erzeugern und Klein­kin­dern.

Micha­el Kess­ler war­tet pas­send zum 1. April mit einer opti­schen Ver­än­de­rung auf, was Bas­ti­an Pas­tew­ka gleich kom­men­tie­ren muss. Bei Gre­gor Meyle gibt’s das Video von der OP.

Katha­ri­na Miklis vom STERN hat sich einen Gegen­film von Sci­en­to­lo­gy zum ges­tern gezeig­ten ARD-Film Bis nichts mehr bleibt ange­schaut und ist nicht son­der­lich beein­druckt vom Geba­ren der in Deutsch­land täti­gen Sci­en­to­lo­gen wie dem Schwei­zer Jürg Stett­ler. Unter des­sen Namen wur­de auch ges­tern bei Twit­ter nach der Sen­dung Hart aber fair zum The­ma auf etwas ein­sa­men Pos­ten ver­sucht, Sci­en­to­lo­gy im Anse­hen der Zuschau­er vor einem, laut sei­ner Macher, “muti­gen” Film zu ret­ten.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wen muss man eigent­lich gera­de am drin­gends­tem vor wem ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Bei der Inter­net Gesell­schaft beschäf­tigt man sich mit Mani­fes­ten und stellt fest, dass Mani­fes­te wohl erst dann rich­tig ernst zu neh­men sind, wenn sie etwas neu­es beinhal­ten oder for­dern. Das wür­de befes­ti­gen, was mich da letz­tes Jahr beim Inter­net Mani­fest so gestört hat.

Im Kern­for­schungs­zen­trum Cern in der Schweiz hat man ges­tern das ers­te Mal Pro­to­nen in Licht­ge­schwin­dig­keit auf­ein­an­der­tref­fen las­sen kön­nen und erwar­tet nun Ant­wor­ten auf Fra­gen bezüg­lich des Urknalls.

Der Jugend­for­scher Kurt Star­ke sieht in der Titu­lie­rung der heu­ti­gen Jugend als Gene­ra­ti­on Por­no eine Dis­kri­mi­nie­rung und eine Kri­mi­na­li­sie­rung von Sexua­li­tät. Das scheint mir Hand in Hand zu gehen mit der aktu­el­len Kri­tik an der Katho­li­schen Kir­che, die Ver­ant­wor­tung von inter­nen Miss­brauchs­fäl­le auch der sexu­el­len Revo­lu­ti­on der 68er zuge­scho­ben hat­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Fällt bei der katho­li­schen Kir­che neu­er­dings die Jesus-Geschichte, dass man den Split­ter im Auge des ande­ren, aber nicht den Bal­ken im eige­nen sieht, in die Kate­go­rie ‘Sprü­che’ ? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Das Medi­um­ma­ga­zin bringt eine Fak­ten­über­sicht über den Fall des Jour­na­lis­tik­stu­den­ten, der eini­ge Arti­kel mit fal­schen Quel­len in Umlauf gebracht hat, wobei unklar ist, wer der Fäl­scher ist. In jedem Fall ein Zäh­ne­knir­scher für das eine und das ande­re Pres­se­or­gan.

Kat­rin Schus­ter mel­det sich mal wie­der, schreibt vom Ein­ge­hen des Alt­pa­piers, ihrem neu­en Pro­jekt Lite­ra­tur­por­tal Bay­ern und fühlt sich unwohl dar­in bestä­tigt, dass die Pres­se zuneh­mend in staat­li­che Hand gerät.

Chris­ti­an Jaku­betz befasst sich mit dem von Zei­tun­gen aus rein wirt­schaft­li­chen Grün­den vor­ge­tra­ge­nen Phan­ta­sie­vor­stel­lung, mit deut­lich weni­ger Per­so­nal in den Redak­tio­nen kön­ne die­sel­be Qua­li­tät erzeugt wer­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie wenig freie Pres­se ver­trägt Deutsch­land wohl? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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In Köln ist ein 21jähriger Betrü­ger von einer Rent­ne­rin aus­ge­trickst wor­den, der er sich als ihr Enkel Frank in finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten vor­stell­te, ohne dass sie einen Enkel hat. Man­che 69erinnen sind eben noch nicht so ver­kalkt wie man­che 21jährige.

Oswald Metz­ger mag ein bun­des­weit fun­dier­ter Sach­po­li­ti­ker sein, schafft es aber offen­sicht­lich nicht die Vor­be­hal­te ande­rer gegen sei­ne Per­son so abzu­min­dern, dass er in ein bezahl­tes Amt kom­men kann. Oder er hat die Fes­tig­keit der inter­nen Netz­wer­ke der CDU ein­fach unter­schätzt.

Die Rech­ten von Pro NRW und NPD schaf­fen es zwar Mas­sen zu mobi­li­sie­ren, aber eben nur gegen sich selbst und nicht für die angeb­li­chen Miss­stän­de, die sie anpran­gern möch­ten. Die Rech­ten müs­sen sich ein­ge­ste­hen, dass sie bei 150 zu 5000 Demons­tran­ten nur als eine rechts­las­ti­ge Min­der­heits­mei­nungs­ver­tre­ter anzu­se­hen sind.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kriegt man eigent­lich je wie­der die Real­tiät ange­mes­sen auf den Schirm, wenn man ein­mal ange­fan­gen hat, für solch aus­sichts­lo­se Ange­le­gen­hei­ten zu kämp­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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