Guten Morgen

morgenkaffee

Schon wie­der ist es nicht gelun­gen, dem soge­nann­ten File­hos­ter Rapid­s­ha­re, über den ille­gal Fil­me, Seri­en und Musik in ver­schlüs­sel­ten Teil­da­tei­en zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, gericht­lich bei­zu­kom­men.

Gorg­morg bas­telt via Goog­le Wave an einer Kurz­ge­schich­te und lädt alle Leser zum Mit­schrei­ben ein. Da es mir gera­de an Zeit und Melan­cho­lie man­gelt, gebe ich den Stab auf­for­dernd wei­ter ;-).

Jens-Olaf Wal­ter lässt uns einen Blick in den Schul­all­tag sei­ner Toch­ter in Korea wer­fen. Eini­ge Erzie­hungs­me­tho­den dort sind noch nicht all zu aktu­ell.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um erfin­det die Unter­hal­tungs­in­dus­trie eigent­lich kein Pro­gramm, mit dem Rapid­s­ha­re unrecht­mä­ßi­ge Datei­en iden­ti­fi­zie­ren kann? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Andre­as Kun­ze vom Fin­blog macht gera­de im Law­blog die Urlaubs­ver­tre­tung und berich­tet über die Demons­tra­ti­on von 500 Rich­tern und Staats­an­wäl­ten, die die man­gel­haf­te Aus­stat­tung des Staa­tes mit Rich­tern und Staats­an­wäl­ten bekla­gen, was zu einer Schwä­chung des Rechts füh­re.

Deef hält Rück- und Aus­schau auf den Axolotl-Skandal der deut­schen Lite­ra­tur­sze­ne. Anlass ist der ZEIT-Artikel von Hele­ne Hege­mann, in dem die Auto­rin barsch auf Kri­ti­ker reagiert.

Im Goog­le­Watch­Blog wird das Über­ein­kom­men von Bun­des­ver­brau­cher­mi­nis­te­rin Ilse Aigner und Goog­le detail­ier­ter vor­ge­stellt.

Weder Infra­test dimap noch das ZDF sehen gera­de eine chan­ce für das Wei­ter­re­gie­ren von schwarz-gelb in Nordrhein-Westfalen. Han­ne­lo­re Kraft hat gar im direk­ten Ver­gleich mit Jür­gen Rütt­gers sel­bi­gen über­holt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kön­nen Rich­ter eigent­lich unpar­tei­isch Richter-Demos zulas­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Beim Per­len­tau­cher ist man schon ziem­lich pam­pig dar­über, dass taz-Chefin Ines Pohl kur­zer­hand einen Abgang von einer Dis­kus­si­on, an der die jüdi­sche Gemein­de Ber­lins teil­nahm, hin­ge­legt hat.

Feix Schwen­zel emp­fiehlt einen Arti­kel von Jens Jes­sen aus der Zeit über das Mit- und Gegen­ein­an­der der Netz­insas­sen, den ich zwar auch gele­sen habe, aber auch schon wie­der ver­ges­sen. War nicht so ein­präg­sam oder skan­da­lös.

Bei Zefrank hat sich eine Blog­le­se­rin gemel­det, die einen Gute-Laune-Song haben woll­te oder so. Jeden­falls hat er sei­ne Blog­le­ser töf­teln las­sen und dann sowas her­aus­be­kom­men:

Chillout3 just ladiesbyzefrank

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Bin ich auto­ma­tisch okay, wenn ich sage: “Du bist okay!”? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Das Maga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung geht heu­te den Punks von ges­tern nach und kon­sta­tiert, dass Punk viel­leicht älter gewor­den, aber noch lan­ge nicht tot ist.

Oskar Lafon­tai­ne meint im Inter­view mit Oli­ver Das Gupta, dass Rot-Grün bestän­dig Sozi­al­leis­tun­gen kür­zen wür­de und dass die NRW-SPD mit der Anfein­dung der Lin­ken einen Feh­ler begeht.

Mar­kus bei bert­de­sign behan­delt die Rea­li­tät zur Sati­re Clean­ter­net, die in Däne­mark wesent­lich irri­tie­ren­der rüber­kommt als jeg­li­che Sati­re.

Der rome hat gut zu tun oder so. Auf jeden Fall Ahnung und Fach­wis­sen. Glaub ich.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War man eigent­lich nie cool ohne Punk gewe­sen zu sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Auf Inter­net Law wird die Fra­ge auf­ge­wor­fen, wes­we­gen man sich gera­de so stark über Goog­le und nicht über Face­book auf­regt: Schließ­lich wür­den dort ohne Nut­zer­zu­stim­mung lau­fend AGBs ver­än­dert, was rechts­wid­rig sei.

Johan­nes Boie hat in der Schalt­zen­tra­le ein Inter­view mit WDR-Korrespondent Rolf-Dieter Krau­se geführt.

Moritz Hoff­mann brüs­kiert es etwas, wie die gebür­ti­ge Ham­bur­ge­rin Aygül Özkan von der Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung mit “Wer aus der Tür­kei kommt” gede­ckelt wird.

Wäh­rend­des­sen kommt Litt­le James nicht über das Loo­king for free­dom-Duett von Andy Borg und David Has­sel­hoff hin­weg. In den Nie­der­lan­den fragt man sich, ob Lin­de de Mol eine Zuhäl­te­rin ist. Und Chris­ti­an Jaku­bertz ärgert es, dass im Web 2.0 gera­de wesent­lich mehr über Gad­gets als über Jour­na­lis­mus gespro­chen wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le Gegen­stim­men traut sich wohl die CDU an Aygül Özkan bei der Minis­ter­wahl zu ver­ge­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Mar­cus Jau­er kommt mit sei­nem Arti­kel Deut­sche Blog­ger stark in Bedräng­nis. Zunächst waren nur eini­ge Leser über den kurz zur re:publica 2010 erschei­nen­den Arti­kel etwas ange­säu­ert, aber nun wird die Kri­tik lang­sam ein­schnei­dend. Spür­bar lako­nisch hat­te Jau­er in die­sem Arti­kel geschrie­ben:

Er habe ein wer­ti­ges Umfeld gewollt, sagt Robin Meyer-Lucht. Aber weil er von allen Blog­gern, die man getrof­fen hat, der ein­zi­ge ist, der kon­trol­lie­ren will, womit er zitiert wird, sagt er das jetzt nicht.

War­um Jau­er her­aus­hebt, das Meyer-Lucht der ein­zi­ge sei, der kon­trol­lie­ren möch­te, womit er zitiert wird, mag Inter­pre­ta­ti­ons­sa­che sein. Jeden­falls wer­den das künf­tig wesent­lich mehr Per­so­nen bei Jau­er tun: Sowohl John­ny Häus­ler bei Spree­blick als auch Felix Schwen­zel bei wirres.net sagen, dass Jau­er eini­ge ihrer Zita­te schlicht erfun­den hat. Und wer möch­te schließ­lich schon mit­tels Post­kar­ten zitiert wer­den, die zufäl­lig in der Woh­nung hän­gen?

Die­ter Matz geht in sei­nem Blog Matz ab! fel­sen­fest davon aus, dass der HSV heu­te sei­nen Trai­ner Bru­no Lab­ba­dia raus­wirft. [10:55h: Bru­no Lab­ba­dia ist ent­las­sen.]

Und Fried­rich Küp­pers­busch wirft wie­der ein­mal einen äußerst amü­san­ten Rück­blick auf die Woche, den man ein­fach selbst ganz lesen soll­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer­den eigent­lich nur dann Zei­tungs­ar­ti­kel ver­ris­sen, wenn sie auch kos­ten­los online ste­hen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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In der Süd­deut­schen Zei­tung läu­tet die Letzte-Wahlkampf-Skandale-vor-der-Wahl- Woche ein: Ein omi­nö­ses Tele­fon beschäf­tigt Hans Ley­en­de­cker und Johan­nes Nit­sch­mann. Die NRW-CDU steht in Ver­dacht den heu­ti­gen Wahl­kampf­ma­na­ger Boris Ber­ger mit einem 1-Euro-Mercedes gelockt zu haben. Rütt­gers weiß von nichts.

Zum Welt­tag des Buches haben Redak­teu­re bei der Süd­deut­schen Zei­tung ihre Top 100 zusam­men­ge­stellt und kom­men­tiert.

Lin­da de Mol ver­schenkt Call­boys: Falk Mede­ja bereich­tet bei Mei­ne Güte, dass man in den Nie­der­lan­den für ein Neu-Abo der Zei­tung Lin­da zwei Stun­den Sex mit einem Call­boy gewin­nen kann. Bewor­ben wird die Akti­on von Lin­da de Mol.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Dür­fen sich da eigent­lich nur Frau­en ein Abo holen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Simon Colum­bus war auf der 10. Netzwerker-Tagung der SPD und durf­te sich da von Huber­tus Heil anhö­ren, dass die SPD damals im Bun­des­tag “aus Feig­heit” dem Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz zuge­stimmt habe. Das klingt ja schon bei­na­he nach einer Ent­schul­di­gung.

Herr Paul­sen nimmt sich die Zeit, etwas zu sei­nen Kind­heits­er­in­ne­run­gen über den Grü­no­fan­ten zu schrei­ben und des­sen Revi­val ein­zu­for­dern.

Aria­ne Brey­er disst die Oliver-Pocher-Show bezüg­lich deren Vor­ha­bens, den Zweit­plat­zier­ten von Deutsch­land sucht den Super­star in die Sen­dung zu holen, was ein wenig an die Ein­la­dung des Calgon-Mannes von Ste­fan Raab erin­nert, aber schei­tern wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um schreibt man eigent­lich über eine Sen­dung, die lang­wei­lig ist, mit einem Moderar­tor, der anö­det, bei der ein Sän­ger ein­la­den wer­den soll, den man nicht hören möch­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Am Land­ge­richt Leip­zig sind die Ver­ge­wal­ti­ger eines Jugend­li­chen, der wegen Schwarz­fah­ren im Knast saß, zu hohen Jugend­stra­fen ver­ur­teilt wor­den. Die Land­tags­frak­ti­on der Grü­nen wirft die inter­es­san­te Fra­ge auf, wes­we­gen Jugend­li­che bei Baga­tell­de­lik­ten über­haupt in Haft genom­men wer­den.

Deef haut heu­te mor­gen die Kurz­ge­schich­te Luzi und Caro raus.

Nach einer aktu­el­len Umfra­ge erwägt ein Vier­tel aller Katho­li­ken den Kir­chen­aus­tritt.

Bei der Süd­deut­schen Zei­tung zit­tert man, wir wer­den alle ster­ben dass durch einen neu­en Facebook-Button, der auf Inter­net­sei­ten ein­ge­bun­den wer­den kann (s.u.), der glä­ser­ne Nut­zer ent­stün­de.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist es eigent­lich okay, glä­ser­ner Nut­zer zu sein, solan­ge man nicht glä­ser­ne Per­son ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Bei der FAZ traut man der Geschich­te des Wir-in-NRW-Blogs im Gegen­satz zur Süd­deut­schen ges­tern über­haupt nicht und ver­mu­tet, aller­dings ohne wei­te­re Bele­ge, dass es sich bei die­ser Akti­on ledig­lich um eine Schlamm­schlacht der SPD han­delt. Spä­tes­tens nach­dem man sich beim Wir-in-NRW-Blog eitel zurech­net, der Erst­den­ker einer nordrhein-westfälischen Ampel-Koalition zu sein und kri­tik­los Spit­zen­po­li­ti­ker von Rot-Grün im Blog Wahl­kampf trei­ben lässt, kann von einer Unpar­tei­lich­keit des Blogs auch kei­ne Rede mehr sein.

Rou­ven hat in einer ZDF-Sendung sei­nen Lieb­lings­wohn­zim­mer­ein­rich­tungs­ge­gen­stand wie­der­ge­fun­den.

Felix Schwen­zel hat ges­tern im Zug von Ber­lin nach Ham­burg ein paar podCast-Interviews auf sei­nem Lap­top gefun­den und fühl­te sich her­vor­ra­gend unter­hal­ten.

Chris­ti­ne Dös­sel hat fol­gen­des frän­ki­sche April Hai­ku bekom­men, das man heu­te in der Früh­stücks­pau­se mal kurz aus­wen­dig ler­nen soll­te:

schau nauf däi wam­bäddn wol­kn

anne wam­bäd­dä wäi di andä

däi freg­gä gehm kann rouh bis reengd

Dage­gen ist Islän­disch ja pup­sig.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Sind sol­che die Gedan­ken antur­nen­den Über­ra­schun­gen eigent­lich näher gehend für den Beschenk­ten als mate­ri­el­le? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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