Guten Morgen

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Bei Bert­de­sign schreibt man über die Leukämie-Erkrankung der Toch­ter von Uwe Balt­ner und ruft zur Typo­i­sie­rung auf. Sowas ist auch unab­hän­gig von die­sem Fall durch­aus sinn­voll.

Rechts­an­walt Tho­mas Stad­ler befasst sich mit der Fra­ge, ob die Gerä­te­ab­ga­be fällt. Hier­mit fließt in Deutsch­land Geld an z.B. die Musik­in­dus­trie durch die Ver­mu­tung, dass flä­chen­de­ckend Musik über Gerä­te kopiert wird. Ein ähn­li­cher Gedan­ke liegt der Idee zu Grun­de, statt der sog. GEZ-Gebühr Haus­halts­pau­scha­len ein­zu­for­dern.

Johan­nes Boie schreibt dar­über, wie man bei den  Qua­li­täts­jour­na­lis­mus­ex­per­ten der Sprin­ger Pres­se offen­bar den Past’n’Copy-Journalismus ent­deckt hat.

Nach­dem ich letz­tens erfah­ren habe, dass Face­book mein Pro­fil in Echt­zeit aus­liest und die­se Infos gleich ver­wen­det, ohne dass ich ange­mel­det bin, hat Don Dah­l­mann die Erfah­rung gemacht, dass es unter sei­nem Namen Emp­feh­lun­gen raus­haut, die nie gemacht wor­den sind.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Is Face­book evil? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Die Ruhr­ba­ro­ne ver­wei­sen auf den gest­ri­gen Bericht von Report Mainz, in dem die Inte­gri­tät der NRW-Linkspartei stark in Fra­ge gestellt wur­de.

Der Kutt­ner hat letz­tens ver­sucht, sich dem Modell Bezah­len für Inter­net­ar­ti­kel zu nähern und ver­bleibt etwas resi­gniert.

Nicht nur der klei­ne Mann wird wegen Kleinst­be­trä­gen gefeu­ert, auch etwas höher Ste­hen­de. Dies­mal hat­te ein Ein­käu­fer eines Sport­un­ter­neh­mens, der über einen Mil­lio­nen­etat ver­fügt, sei­ne Freun­din mit zum Essen genom­men und ihr einen Essens­bon gege­ben. Der Scha­den beträgt 80 Cent.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann wer­den eigent­lich Unter­neh­men mal wegen Kleinst­ver­ge­hen zur Stre­cke gebracht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Schlicht zu früh gefreut hat man sich ges­tern Abend als Anhän­ger von Rot-grün: Was sich gegen Mit­ter­nacht andeu­te­te, bekam nach den letz­ten Wahl­er­geb­nis­sen aus Köln gegen 3 Uhr nachts Gewiss­heit: Rot-grün hat kei­ne eige­ne Mehr­heit in NRW und die SPD ist nicht stärks­te Par­tei. Somit steht die SPD vor der Wahl der Qual: Als Juni­or­part­ner ohne Minis­ter­prä­si­den­ten­pos­ten mit der CDU zu koalie­ren — eine Koali­ti­on, die immer der CDU weni­ger gescha­det hat — oder ein rot-rot-grünes Bünd­nis ein­zu­ge­hen, was den Grü­nen und in den eige­nen Rei­hen nicht ein­fach zu ver­mit­teln ist.

Micha­el Spreng sieht im NRW-Wahlergebnis einen bru­ta­len Pen­del­schlag.

Götz und Rome sit­zen in Num­mer 16 und erzäh­len sich was.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer hat bei der NRW-Wahl eigent­lich gewon­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Meat Loaf erzählt im Inter­view von den dut­zen­den Malen, die er dem Tod, vor­zugs­wei­se mit dem Flug­zeug, ent­kom­men ist. Dass man sich danach über­haupt noch in ein Luft­fahrt­zeug setzt, wun­der mich doch irgend­wie.

Auch inner­halb der Katho­li­schen Kir­che scheint man nicht der Ansicht zhu sein, dass an den Vor­wür­fen gegen den ehe­ma­li­gen Bischof Mixa nichts dran ist, wenn man sich die Aus­sa­gen Kar­di­nal Leh­manns anhört.

Tja, und dann war da noch die Geschich­te, dass die Men­schen Sex mit Nean­dertha­lern gehabt haben müs­sen. Wenn sich jemand ähn­lich benimmt, möch­ten die Behör­den­men­schen aller­dings nicht, dass er Leh­rer wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn Leh­rer immer einem kri­tik­lo­sen Ide­al­bild ent­spre­chen müs­sen, wie schein­hei­lig ist es dann, das man in Leh­rern immer nur Ham­pel­män­ner sieht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Beim Wir in NRW Blog freut man sich über Radio­be­rich­te über das Blog. Mal sehen, was die zu bie­ten haben ohne hit­zi­gen Wahl­kampf.

Anni­ka Joe­res berich­tet bei der Frank­fur­ter Rund­schau und bei den Ruhr­ba­ro­nen dar­über, dass Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert bald womög­lich in eige­ner Sache Unter­su­chun­gen anstel­len darf: Auch sei­ne Wäh­ler­initia­ti­ve wur­de schein­bar von der CDU orga­ni­siert. Und das alles nach­dem nur kurz zuvor die NRW-SPD die ers­te Spen­den­af­fä­re ihres Wahl­kamp­fes erreicht hat.

Ende der Ent­halt­sam­keit: Was bei Lai­en schon ewig in Fra­ge gestellt wird, dis­ku­tiert man nun auch an höhe­ren Stel­len ernst­haft: Der Bam­ber­ger Erz­bi­schof Lud­wig Schick stellt den Zöli­bat in Fra­ge.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie lan­ge wird’s wohl dau­ern, bis wir den ers­ten katho­li­schen Pfar­rer in einer Sin­gle­bör­se fin­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Nach­dem in den letz­ten Tagen kol­por­tiert wur­de, dass Oba­ma meint, BP sol­le für den Scha­den durch das aus­ge­tre­te­ne Öl im Golf von Mexi­co haf­ten, und auch BP ähn­li­ches gemeint hat, wird nun öffent­lich, dass dank eines Geset­zes aus der Zeit von Papa Bush BP nur 75 Mil­lio­nen $ zah­len müss­te.

Anja Röhl erhebt schwe­re Vör­wür­fe gegen ihren Vater Klaus Rai­ner Röhl, den Ex-Mann von Ulri­ke Mein­hof. Dar­auf­hin brain­stormt Jut­ta Ditt­furth etwas zu die­sem The­ma, was Anja Röhl sich aber ver­bit­tet.

Apple unter­sagt die Ver­brei­tung einer Appli­ka­ti­on der deut­schen Band Anti Teenage Riot, weil die­se zu hys­te­ri­schen Anfäl­len füh­ren könn­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wür­de Apple heut­zu­ta­ge auch die Ver­brei­tung der Musik der Beat­les unter­sa­gen, wenn die noch so hys­te­risch wirk­ten wie damals? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Der­Wes­ten schreibt, dass NRW-Ministerpräsident Jür­gen Rütt­gers nach der Wahl sehr wahr­schein­lich vor der Wahl steht, mit SPD oder FDP zu koalie­ren, wobei die CDU mit ihrer Schul­po­li­tik kei­ne Zustim­mung erfah­ren wird. Nach­dem CDU lan­ge dar­auf rum­ge­kaut hat, dass die SPD mit der Links­par­tei koalie­ren wür­de, nur um an die Macht zu kom­men, stellt sich da eher die Fra­ge, was die CDU und ihr vor dem Aus bei einer Abwahl ste­hen­der Rütt­gers alles tun wird, um an der Macht zu blei­ben.

Anke Gröh­ner räumt mal so ordent­lich mit ihrem eige­nen Abnehm­wahn auf.

In der taz beäugt man kri­tisch die Aus­la­dung des däni­schen Comic­zeich­ners Kurt Wes­ter­gaard aus der Sen­dung Mar­kus Lanz.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann kam eigent­lich der Umschwung, dass sich die taz Sor­gen um höchst­spieß­bür­ger­li­che Fern­seh­sen­dun­gen macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ein Teil­be­reich der katho­li­schen Kir­che gibt einer von einem Fall der sexu­el­len Miss­brauchs betrof­fe­nen Fami­lie Geld, wonach die­se schweigt, wor­über eine gro­ße Zei­tung schreibt, wor­über wider­um ein Blog­ger schreibt, der von die­sem Teil der katho­li­schen Kir­che zum Schwei­gen gebracht auf Unter­las­sung ver­klagt wird, wor­über wider­um ein Blog­ger schreibt, der von die­sem Teil der katho­li­schen Kir­che auf Unter­las­sung ver­klagt wird, … Eine sol­che Geschich­te könn­te in einen schö­nen infi­ni­ten Regress füh­ren und sie hat natür­lich nichts mit der Geschich­te von Ste­fan Nig­ge­mei­er zu tun.

Nes­sy berich­tet vom alten Freund ihres Vaters, der nach 45 Arbeits­jah­ren kur­zer­hand auf die Stra­ße gesetzt wor­den ist. Das ist aller­dings noch nicht das Ende vom Lied.

Micha Brum­lik hält in der taz nach der Kri­tik an Aygül Özkan fest, dass der Gott im Grund­ge­setz nicht zwangs­wei­se ein christ­li­cher Gott ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn in der Bibel doch steht, dass man sich kein Bild von Gott machen sol­le, woher wis­sen die Chris­ten­ver­tre­ter allent­hal­ben, wel­che Kon­fes­si­on er gut fin­det? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Nor­bert Bolz lässt im Inter­view wie­der sku­ri­le Phan­ta­si­en ab, nach denen das Inter­net kein Mas­sen­me­di­um ist und das Web 2.0 die Reli­gi­on ersetzt. War­um nicht gleich auch das Spül­mit­tel, das Spü­len schrän­ken Nerds doch sicher auch ein.

Wolf­gang Thier­se steht wei­ter in der Kri­tik wegen sei­ner Sitz-Blockade am 1. Mai.

Roman Polan­ski wen­det sich über einen Blog an die Öffent­lich­keit bezüg­lich der Mög­lich­keit sei­ner Aus­wei­sung an die USA. Dort äußert er sich aller­dings nur über sein eige­nes Rechts­ver­ständ­nis und das sei­ner Anwäl­te.

Ste­fan Nig­ge­mei­er behan­delt ein Kärt­chen der ARD für ihre Mit­ar­bei­ter, auf dem zehn gute Grün­de für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Sen­ders geschrie­ben ste­hen sein sol­len. Nur sucht man die ver­geb­lich.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn man schon so ein alber­nes Kärt­chen für die Recht­fer­ti­gung sei­nes Jobs braucht, wie­vie­le braucht man dann erst für den Rest sei­ner Per­sön­lich­keit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ulrich Horn kann kein Ver­ständ­nis dafür auf­brin­gen, dass einer Par­tei wie der CDU, die an Spen­den­skan­da­len nun wirk­lich nicht uner­fah­ren ist, erneut pas­sie­ren kann, dass man selbst­ver­schul­det ins Kiel­was­ser einer Spen­den­af­fä­re gerät.

Johan­nes Boie hat Infor­ma­tio­nen der Poli­zei zu dem Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Poli­zist in vol­lem Lauf einem Demons­tran­ten am 1. Mai gegen den Kopf tritt.

Herr Paul­sen ver­weist auf schö­ne Reggae-Musik von Ger­mai­can und Frank Dél­le und ver­rät vor allen Din­gen, was man dazu essen soll­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann habe ich eigent­lich das letz­te Mal Abend­essen und Musik aus­ge­sucht auf­ein­an­der abge­stimmt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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