Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Guten Morgen

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Nach­dem in den letz­ten Tagen kol­por­tiert wur­de, dass Oba­ma meint, BP sol­le für den Scha­den durch das aus­ge­tre­te­ne Öl im Golf von Mexi­co haf­ten, und auch BP ähn­li­ches gemeint hat, wird nun öffent­lich, dass dank eines Geset­zes aus der Zeit von Papa Bush BP nur 75 Mil­lio­nen $ zah­len müsste. 

Anja Röhl erhebt schwe­re Vör­wür­fe gegen ihren Vater Klaus Rai­ner Röhl, den Ex-Mann von Ulri­ke Mein­hof. Dar­auf­hin brain­stormt Jut­ta Ditt­furth etwas zu die­sem The­ma, was Anja Röhl sich aber verbittet.

Apple unter­sagt die Ver­brei­tung einer Appli­ka­ti­on der deut­schen Band Anti Teenage Riot, weil die­se zu hys­te­ri­schen Anfäl­len füh­ren könnte.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wür­de Apple heut­zu­ta­ge auch die Ver­brei­tung der Musik der Beat­les unter­sa­gen, wenn die noch so hys­te­risch wirk­ten wie damals? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Der­Wes­ten schreibt, dass NRW-Ministerpräsident Jür­gen Rütt­gers nach der Wahl sehr wahr­schein­lich vor der Wahl steht, mit SPD oder FDP zu koalie­ren, wobei die CDU mit ihrer Schul­po­li­tik kei­ne Zustim­mung erfah­ren wird. Nach­dem CDU lan­ge dar­auf rum­ge­kaut hat, dass die SPD mit der Links­par­tei koalie­ren wür­de, nur um an die Macht zu kom­men, stellt sich da eher die Fra­ge, was die CDU und ihr vor dem Aus bei einer Abwahl ste­hen­der Rütt­gers alles tun wird, um an der Macht zu bleiben.

Anke Gröh­ner räumt mal so ordent­lich mit ihrem eige­nen Abnehm­wahn auf.

In der taz beäugt man kri­tisch die Aus­la­dung des däni­schen Comic­zeich­ners Kurt Wes­ter­gaard aus der Sen­dung Mar­kus Lanz.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann kam eigent­lich der Umschwung, dass sich die taz Sor­gen um höchst­spieß­bür­ger­li­che Fern­seh­sen­dun­gen macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ein Teil­be­reich der katho­li­schen Kir­che gibt einer von einem Fall der sexu­el­len Miss­brauchs betrof­fe­nen Fami­lie Geld, wonach die­se schweigt, wor­über eine gro­ße Zei­tung schreibt, wor­über wider­um ein Blog­ger schreibt, der von die­sem Teil der katho­li­schen Kir­che zum Schwei­gen gebracht auf Unter­las­sung ver­klagt wird, wor­über wider­um ein Blog­ger schreibt, der von die­sem Teil der katho­li­schen Kir­che auf Unter­las­sung ver­klagt wird, … Eine sol­che Geschich­te könn­te in einen schö­nen infi­ni­ten Regress füh­ren und sie hat natür­lich nichts mit der Geschich­te von Ste­fan Nig­ge­mei­er zu tun.

Nes­sy berich­tet vom alten Freund ihres Vaters, der nach 45 Arbeits­jah­ren kur­zer­hand auf die Stra­ße gesetzt wor­den ist. Das ist aller­dings noch nicht das Ende vom Lied.

Micha Brum­lik hält in der taz nach der Kri­tik an Aygül Özkan fest, dass der Gott im Grund­ge­setz nicht zwangs­wei­se ein christ­li­cher Gott ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn in der Bibel doch steht, dass man sich kein Bild von Gott machen sol­le, woher wis­sen die Chris­ten­ver­tre­ter allent­hal­ben, wel­che Kon­fes­si­on er gut fin­det? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Nor­bert Bolz lässt im Inter­view wie­der sku­ri­le Phan­ta­si­en ab, nach denen das Inter­net kein Mas­sen­me­di­um ist und das Web 2.0 die Reli­gi­on ersetzt. War­um nicht gleich auch das Spül­mit­tel, das Spü­len schrän­ken Nerds doch sicher auch ein.

Wolf­gang Thier­se steht wei­ter in der Kri­tik wegen sei­ner Sitz-Blockade am 1. Mai.

Roman Polan­ski wen­det sich über einen Blog an die Öffent­lich­keit bezüg­lich der Mög­lich­keit sei­ner Aus­wei­sung an die USA. Dort äußert er sich aller­dings nur über sein eige­nes Rechts­ver­ständ­nis und das sei­ner Anwälte.

Ste­fan Nig­ge­mei­er behan­delt ein Kärt­chen der ARD für ihre Mit­ar­bei­ter, auf dem zehn gute Grün­de für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Sen­ders geschrie­ben ste­hen sein sol­len. Nur sucht man die vergeblich.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn man schon so ein alber­nes Kärt­chen für die Recht­fer­ti­gung sei­nes Jobs braucht, wie­vie­le braucht man dann erst für den Rest sei­ner Per­sön­lich­keit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Ulrich Horn kann kein Ver­ständ­nis dafür auf­brin­gen, dass einer Par­tei wie der CDU, die an Spen­den­skan­da­len nun wirk­lich nicht uner­fah­ren ist, erneut pas­sie­ren kann, dass man selbst­ver­schul­det ins Kiel­was­ser einer Spen­den­af­fä­re gerät.

Johan­nes Boie hat Infor­ma­tio­nen der Poli­zei zu dem Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Poli­zist in vol­lem Lauf einem Demons­tran­ten am 1. Mai gegen den Kopf tritt.

Herr Paul­sen ver­weist auf schö­ne Reggae-Musik von Ger­mai­can und Frank Dél­le und ver­rät vor allen Din­gen, was man dazu essen sollte.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann habe ich eigent­lich das letz­te Mal Abend­essen und Musik aus­ge­sucht auf­ein­an­der abge­stimmt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Schon wie­der ist es nicht gelun­gen, dem soge­nann­ten File­hos­ter Rapid­s­ha­re, über den ille­gal Fil­me, Seri­en und Musik in ver­schlüs­sel­ten Teil­da­tei­en zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, gericht­lich bei­zu­kom­men.

Gorg­morg bas­telt via Goog­le Wave an einer Kurz­ge­schich­te und lädt alle Leser zum Mit­schrei­ben ein. Da es mir gera­de an Zeit und Melan­cho­lie man­gelt, gebe ich den Stab auf­for­dernd weiter ;-).

Jens-Olaf Wal­ter lässt uns einen Blick in den Schul­all­tag sei­ner Toch­ter in Korea wer­fen. Eini­ge Erzie­hungs­me­tho­den dort sind noch nicht all zu aktuell.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um erfin­det die Unter­hal­tungs­in­dus­trie eigent­lich kein Pro­gramm, mit dem Rapid­s­ha­re unrecht­mä­ßi­ge Datei­en iden­ti­fi­zie­ren kann? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Andre­as Kun­ze vom Fin­blog macht gera­de im Law­blog die Urlaubs­ver­tre­tung und berich­tet über die Demons­tra­ti­on von 500 Rich­tern und Staats­an­wäl­ten, die die man­gel­haf­te Aus­stat­tung des Staa­tes mit Rich­tern und Staats­an­wäl­ten bekla­gen, was zu einer Schwä­chung des Rechts führe.

Deef hält Rück- und Aus­schau auf den Axolotl-Skandal der deut­schen Lite­ra­tur­sze­ne. Anlass ist der ZEIT-Artikel von Hele­ne Hege­mann, in dem die Auto­rin barsch auf Kri­ti­ker reagiert.

Im Goog­le­Watch­Blog wird das Über­ein­kom­men von Bun­des­ver­brau­cher­mi­nis­te­rin Ilse Aigner und Goog­le detail­ier­ter vorgestellt.

Weder Infra­test dimap noch das ZDF sehen gera­de eine chan­ce für das Wei­ter­re­gie­ren von schwarz-gelb in Nordrhein-Westfalen. Han­ne­lo­re Kraft hat gar im direk­ten Ver­gleich mit Jür­gen Rütt­gers sel­bi­gen überholt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kön­nen Rich­ter eigent­lich unpar­tei­isch Richter-Demos zulas­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Beim Per­len­tau­cher ist man schon ziem­lich pam­pig dar­über, dass taz-Chefin Ines Pohl kur­zer­hand einen Abgang von einer Dis­kus­si­on, an der die jüdi­sche Gemein­de Ber­lins teil­nahm, hin­ge­legt hat.

Feix Schwen­zel emp­fiehlt einen Arti­kel von Jens Jes­sen aus der Zeit über das Mit- und Gegen­ein­an­der der Netz­insas­sen, den ich zwar auch gele­sen habe, aber auch schon wie­der ver­ges­sen. War nicht so ein­präg­sam oder skandalös.

Bei Zefrank hat sich eine Blog­le­se­rin gemel­det, die einen Gute-Laune-Song haben woll­te oder so. Jeden­falls hat er sei­ne Blog­le­ser töf­teln las­sen und dann sowas herausbekommen:

Chillout3 just ladiesbyzefrank

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Bin ich auto­ma­tisch okay, wenn ich sage: “Du bist okay!”? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Das Maga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung geht heu­te den Punks von ges­tern nach und kon­sta­tiert, dass Punk viel­leicht älter gewor­den, aber noch lan­ge nicht tot ist.

Oskar Lafon­tai­ne meint im Inter­view mit Oli­ver Das Gupta, dass Rot-Grün bestän­dig Sozi­al­leis­tun­gen kür­zen wür­de und dass die NRW-SPD mit der Anfein­dung der Lin­ken einen Feh­ler begeht.

Mar­kus bei bert­de­sign behan­delt die Rea­li­tät zur Sati­re Clean­ter­net, die in Däne­mark wesent­lich irri­tie­ren­der rüber­kommt als jeg­li­che Satire.

Der rome hat gut zu tun oder so. Auf jeden Fall Ahnung und Fach­wis­sen. Glaub ich.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War man eigent­lich nie cool ohne Punk gewe­sen zu sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Auf Inter­net Law wird die Fra­ge auf­ge­wor­fen, wes­we­gen man sich gera­de so stark über Goog­le und nicht über Face­book auf­regt: Schließ­lich wür­den dort ohne Nut­zer­zu­stim­mung lau­fend AGBs ver­än­dert, was rechts­wid­rig sei.

Johan­nes Boie hat in der Schalt­zen­tra­le ein Inter­view mit WDR-Korrespondent Rolf-Dieter Krau­se geführt.

Moritz Hoff­mann brüs­kiert es etwas, wie die gebür­ti­ge Ham­bur­ge­rin Aygül Özkan von der Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung mit “Wer aus der Tür­kei kommt” gede­ckelt wird. 

Wäh­rend­des­sen kommt Litt­le James nicht über das Loo­king for free­dom-Duett von Andy Borg und David Has­sel­hoff hin­weg. In den Nie­der­lan­den fragt man sich, ob Lin­de de Mol eine Zuhäl­te­rin ist. Und Chris­ti­an Jaku­bertz ärgert es, dass im Web 2.0 gera­de wesent­lich mehr über Gad­gets als über Jour­na­lis­mus gespro­chen wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le Gegen­stim­men traut sich wohl die CDU an Aygül Özkan bei der Minis­ter­wahl zu ver­ge­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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