Vollkommen überholt, der Schmöker. https://t.co/9dki7k0NYS

Guten Morgen

morgenkaffee

Beim Perlentaucher ist man schon ziemlich pampig darüber, dass taz-Chefin Ines Pohl kurzerhand einen Abgang von einer Diskussion, an der die jüdische Gemeinde Berlins teilnahm, hingelegt hat.

Feix Schwenzel empfiehlt einen Artikel von Jens Jessen aus der Zeit über das Mit- und Gegeneinander der Netzinsassen, den ich zwar auch gelesen habe, aber auch schon wieder vergessen. War nicht so einprägsam oder skandalös.

Bei Zefrank hat sich eine Blogleserin gemeldet, die einen Gute-Laune-Song haben wollte oder so. Jedenfalls hat er seine Blogleser töfteln lassen und dann sowas herausbekommen:

Chillout3 just ladiesbyzefrank

Und während ich mir die Frage stelle: Bin ich automatisch okay, wenn ich sage: „Du bist okay!“? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung geht heute den Punks von gestern nach und konstatiert, dass Punk vielleicht älter geworden, aber noch lange nicht tot ist.

Oskar Lafontaine meint im Interview mit Oliver Das Gupta, dass Rot-Grün beständig Sozialleistungen kürzen würde und dass die NRW-SPD mit der Anfeindung der Linken einen Fehler begeht.

Markus bei bertdesign behandelt die Realität zur Satire Cleanternet, die in Dänemark wesentlich irritierender rüberkommt als jegliche Satire.

Der rome hat gut zu tun oder so. Auf jeden Fall Ahnung und Fachwissen. Glaub ich.

Und während ich mir die Frage stelle: War man eigentlich nie cool ohne Punk gewesen zu sein? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Auf Internet Law wird die Frage aufgeworfen, weswegen man sich gerade so stark über Google und nicht über Facebook aufregt: Schließlich würden dort ohne Nutzerzustimmung laufend AGBs verändert, was rechtswidrig sei.

Johannes Boie hat in der Schaltzentrale ein Interview mit WDR-Korrespondent Rolf-Dieter Krause geführt.

Moritz Hoffmann brüskiert es etwas, wie die gebürtige Hamburgerin Aygül Özkan von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung mit „Wer aus der Türkei kommt“ gedeckelt wird.

Währenddessen kommt Little James nicht über das Looking for freedom-Duett von Andy Borg und David Hasselhoff hinweg. In den Niederlanden fragt man sich, ob Linde de Mol eine Zuhälterin ist. Und Christian Jakubertz ärgert es, dass im Web 2.0 gerade wesentlich mehr über Gadgets als über Journalismus gesprochen wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie viele Gegenstimmen traut sich wohl die CDU an Aygül Özkan bei der Ministerwahl zu vergeben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Marcus Jauer kommt mit seinem Artikel Deutsche Blogger stark in Bedrängnis. Zunächst waren nur einige Leser über den kurz zur re:publica 2010 erscheinenden Artikel etwas angesäuert, aber nun wird die Kritik langsam einschneidend. Spürbar lakonisch hatte Jauer in diesem Artikel geschrieben:

Er habe ein wertiges Umfeld gewollt, sagt Robin Meyer-Lucht. Aber weil er von allen Bloggern, die man getroffen hat, der einzige ist, der kontrollieren will, womit er zitiert wird, sagt er das jetzt nicht.

Warum Jauer heraushebt, das Meyer-Lucht der einzige sei, der kontrollieren möchte, womit er zitiert wird, mag Interpretationssache sein. Jedenfalls werden das künftig wesentlich mehr Personen bei Jauer tun: Sowohl Johnny Häusler bei Spreeblick als auch Felix Schwenzel bei wirres.net sagen, dass Jauer einige ihrer Zitate schlicht erfunden hat. Und wer möchte schließlich schon mittels Postkarten zitiert werden, die zufällig in der Wohnung hängen?

Dieter Matz geht in seinem Blog Matz ab! felsenfest davon aus, dass der HSV heute seinen Trainer Bruno Labbadia rauswirft. [10:55h: Bruno Labbadia ist entlassen.]

Und Friedrich Küppersbusch wirft wieder einmal einen äußerst amüsanten Rückblick auf die Woche, den man einfach selbst ganz lesen sollte.

Und während ich mir die Frage stelle: Werden eigentlich nur dann Zeitungsartikel verrissen, wenn sie auch kostenlos online stehen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

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In der Süddeutschen Zeitung läutet die Letzte-Wahlkampf-Skandale-vor-der-Wahl- Woche ein: Ein ominöses Telefon beschäftigt Hans Leyendecker und Johannes Nitschmann. Die NRW-CDU steht in Verdacht den heutigen Wahlkampfmanager Boris Berger mit einem 1-Euro-Mercedes gelockt zu haben. Rüttgers weiß von nichts.

Zum Welttag des Buches haben Redakteure bei der Süddeutschen Zeitung ihre Top 100 zusammengestellt und kommentiert.

Linda de Mol verschenkt Callboys: Falk Medeja bereichtet bei Meine Güte, dass man in den Niederlanden für ein Neu-Abo der Zeitung Linda zwei Stunden Sex mit einem Callboy gewinnen kann. Beworben wird die Aktion von Linda de Mol.

Und während ich mir die Frage stelle: Dürfen sich da eigentlich nur Frauen ein Abo holen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

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Simon Columbus war auf der 10. Netzwerker-Tagung der SPD und durfte sich da von Hubertus Heil anhören, dass die SPD damals im Bundestag „aus Feigheit“ dem Zugangserschwerungsgesetz zugestimmt habe. Das klingt ja schon beinahe nach einer Entschuldigung.

Herr Paulsen nimmt sich die Zeit, etwas zu seinen Kindheitserinnerungen über den Grünofanten zu schreiben und dessen Revival einzufordern.

Ariane Breyer disst die Oliver-Pocher-Show bezüglich deren Vorhabens, den Zweitplatzierten von Deutschland sucht den Superstar in die Sendung zu holen, was ein wenig an die Einladung des Calgon-Mannes von Stefan Raab erinnert, aber scheitern wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum schreibt man eigentlich über eine Sendung, die langweilig ist, mit einem Moderartor, der anödet, bei der ein Sänger einladen werden soll, den man nicht hören möchte? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Am Landgericht Leipzig sind die Vergewaltiger eines Jugendlichen, der wegen Schwarzfahren im Knast saß, zu hohen Jugendstrafen verurteilt worden. Die Landtagsfraktion der Grünen wirft die interessante Frage auf, weswegen Jugendliche bei Bagatelldelikten überhaupt in Haft genommen werden.

Deef haut heute morgen die Kurzgeschichte Luzi und Caro raus.

Nach einer aktuellen Umfrage erwägt ein Viertel aller Katholiken den Kirchenaustritt.

Bei der Süddeutschen Zeitung zittert man, wir werden alle sterben dass durch einen neuen Facebook-Button, der auf Internetseiten eingebunden werden kann (s.u.), der gläserne Nutzer entstünde.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es eigentlich okay, gläserner Nutzer zu sein, solange man nicht gläserne Person ist? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Bei der FAZ traut man der Geschichte des Wir-in-NRW-Blogs im Gegensatz zur Süddeutschen gestern überhaupt nicht und vermutet, allerdings ohne weitere Belege, dass es sich bei dieser Aktion lediglich um eine Schlammschlacht der SPD handelt. Spätestens nachdem man sich beim Wir-in-NRW-Blog eitel zurechnet, der Erstdenker einer nordrhein-westfälischen Ampel-Koalition zu sein und kritiklos Spitzenpolitiker von Rot-Grün im Blog Wahlkampf treiben lässt, kann von einer Unparteilichkeit des Blogs auch keine Rede mehr sein.

Rouven hat in einer ZDF-Sendung seinen Lieblingswohnzimmereinrichtungsgegenstand wiedergefunden.

Felix Schwenzel hat gestern im Zug von Berlin nach Hamburg ein paar podCast-Interviews auf seinem Laptop gefunden und fühlte sich hervorragend unterhalten.

Christine Dössel hat folgendes fränkische April Haiku bekommen, das man heute in der Frühstückspause mal kurz auswendig lernen sollte:

schau nauf däi wambäddn wolkn

anne wambäddä wäi di andä

däi freggä gehm kann rouh bis reengd

Dagegen ist Isländisch ja pupsig.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind solche die Gedanken anturnenden Überraschungen eigentlich näher gehend für den Beschenkten als materielle? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Die Süddeutsche Zeitung nimmt sich heute einer Geschichte des Wir-in-NRW-Blogs an, das eine E-Mail veröffentlicht hatte, die eine merkwürdige Spendendeklaration des Autoreifenherstellers Hella aus Lippstadt offenlegt. Daraufhin hatte sich Hella an das Finanzamt gewendet und um eine Korrektur der Angaben gebeten. In der Eindordnung dieses Falls ist die Süddeutsche allerdings weitaus zurückhaltender als der Wir-in-NRW-Blog, das eine starke Nähe zu rot-grün aufweist.

Zudem schreibt die Süddeutsche über einer seltsam initiierte Arbeitslosenprotestaktion, die die NRW-CDU im Landtagswahlkampf 2005 eingefädelt haben soll:

Aus der SZ vorliegenden Vermerken geht hervor, dass die CDU-Zentrale und ihre damalige PR-Agentur im Landtagswahlkampf auch eine Arbeitslosen-Initiative für Rüttgers initiiert und gesteuert hatten. „In Sachen Aktion ,Arbeitslose vor der Staatskanzlei“ , schlug ein damaliger Kampagnen-Planer den Rüttgers-Strategen vor, dass „nicht die CDU als Absender, sondern noch eine exakt zu benennende ‚Wähler-Initiative‘ auftreten“. In „mindestens zehn Arbeitsagenturen“ seien die Arbeitslosen „für eine Fotostrecke vor der Staatskanzlei zu rekrutieren“.

Das Streetgirl hat sich nach längerer Zeit wieder gemedelt und gleich zwei Artikel veröffentlicht. Es bleibt ja durch das bloße Lesen für den Leser unnachweisbar, ob ihr Blog reale Geschichten oder gut erfindene Fiktionen über das Leben einer Prostituierten enthält. Ich für meinen Teil würde jedenfalls genau solche Geschichten versuchen nieder zu schreiben, wenn ich ein ähnliches, fiktives Blog betreiben wollte.

Und während ich mir die Frage stelle: Ab welchem Zeitpunkt hat man eigentlich zuviel von Geschichtenerzählern, von denen man nicht überprüfen kann, ob ihre Geschichten nicht in wesentlichen Punkten unwahr sind? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Der Spiegel kümmert sich heute um die Facebook Falle, was nach einem Blogeintrag von Sascha Lobo klingt. Aber anders als Lobo redet Spiegel über eine Falle für Unternehmen, bei der sich Benutzer spontan gegen diese richten. Lobo redet über sich selbst. ÜBERRASCHUNG!

Don Dahlman schwelgt einen Text lang in seiner musikalischen Vergangenheit und erzählt von dem Eindruck, den Joe Cocker vor langer Zeit auf ihn gemacht hat.

Johannes Boie thematisiert in der Schaltzentrale Unstimmigkeiten mit Thomas Knüwer und Thomas Stadler. Und letzterer antwortet auch.

In Drensteinfurt (NRW) sind 12 Postautos ausgebrannt. Die Staatsanwaltschaft vermutet dahinter linksextremistische Täter mit dem Motiv, dass DHL Logistik-Aufträge der Bundeswehr nach Afghanistan durchführt. Ähnliche Anschläge habe es schon in Hamburg und Berlin gegeben.

Und während ich mir die Frage stelle: Linksextremisten in Drensteinfurt??? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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