Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Jon­gleur Mat Ricar­do berichtet über seine geplatzte Teil­nah­me bei der Guin­ness-Show im chi­ne­sis­chen Fernse­hen.

Ben schreibt mal run­ter, weswe­gen ihn der ganze Fan­ta­sykram so fasziniert.

Stef­fen Möller spricht über die aktuelle poli­tis­che Befind­lichkeit in Polen:

Es ist wohl eine ähn­liche Hys­terie wie in den neuen Bun­deslän­dern. Ger­ade weil man weniger Erfahrun­gen hat, sind die Äng­ste über­trieben groß.

Und während ich mir die Frage stelle: Weswe­gen inter­essiert mich der Fan­ta­sykram im Grun­de so gar nicht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee Im Netz habe ich gestern gele­sen, dass sich jet­zt in Europa eine neue Verge­wal­ti­gungskul­tur etablieren würde. Schwarz­maler haben wohl derzeit Hochkon­junk­tur. Wie auch immer: Wir waren gestern in der Mit­subishi Elec­tric Hall in Düs­sel­dorf, in der vom Rus­sis­chen Staats­bal­lett Moskau — nicht zu ver­wech­seln mit dem Rus­sis­chen Nation­al­bal­lett oder dem Bolschoi-Bal­lett — Schwa­nensee gab. Sehr unter­halt­sam, großer Andrang und Friedlichkeit, wohin man schaute.

Georg Diez hat vorgestern im Spiegel ganz passend her­aus gehoben:

Es ist eben so vieles unklar, ger­ade an dem, was die hys­ter­ischen Wind­macher sagen. Was meinen sie mit der “gescheit­erten Inte­gra­tion”? Meinen sie, dass sie alles dafür getan haben, damit die Inte­gra­tion funk­tion­iert, heute und in der Ver­gan­gen­heit, und dass die Flüchtlinge, Migranten, Ein­wan­der­er, die nach Deutsch­land gekom­men sind, trotzig abgelehnt haben? Oder meinen sie, dass sie erkan­nt haben, dass zu wenig Ini­tia­tive, zu wenig Geld, zu wenig Herz auch für das aufgewen­det wur­de, was sie Inte­gra­tion nen­nen und andere Ein­wan­derung und für das es eigentlich längst ein mod­er­nes Ein­wan­derungs­ge­setz geben soll­te, das aber oft genau die ablehnen, die sich am lautesten über die gescheit­erte Inte­gra­tion beschw­eren?

Haben sie denn selb­st irgend­was dafür getan, dass die Inte­gra­tion klappt? Oder beschw­eren sie sich nur über etwas, das sie eh ablehnen? 

Damit gemeint haben kön­nte er den Chefredak­teur der West­fälis­chen Nachricht­en, der in den Ereignis­sen von Köln eine Zeit­en­wen­de sieht, auf die man schnöff tätää mit harten Strafen “mit ein­er erschüt­tern­den Abschreck­ungswirkung” reagieren müsse. So ist er halt, der Kon­ser­v­a­tive.

Und während ich mir die Frage stelle: Was treibt nur diese gehäs­si­gen Schwarz­maler immer so an? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

… zur ersten mor­gendlichen Blog­be­grüßung in 2016. Und da wir doch alle hof­fen, dass hier mal was besser läuft, wird mit ein­er Hal­tung zeigen­den Mel­dung ange­fan­gen:

Die Postapotheke Neckarhausen erk­lärt, wieso sie im Jan­u­ar keine Exem­plare von Medi­zini aushändigt.

Hris­tio Boytchev gibt sich bei Alter­na­tivprax­en als Kreb­serkrank­ter aus und stellt fest: “Die emp­fohle­nen Ther­a­pi­en sind meis­tens sehr teuer, unnütz und manch­mal sog­ar lebens­ge­fährlich.” Nicht über­raschend, aber inter­es­sant zu lesen.

Der Telekom-Chef meint, man kön­ne durch eine Gewinnbesteuerung großer Inter­netkonz­erne ein bedin­gungslos­es Grun­deinkom­men finanzieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Was würde Marx dazu sagen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

In den Nieder­lan­den wer­den Fahrstun­den gegen Reit­stun­den Sex ange­boten — ganz legal. 

Blendle-Nutzer fordern ihr Geld für Artikel gerne zurück, wenn die Über­schrift zu reißerisch war.

Pro­dukt des Tages: Die Zigaret­te­nanzün­der­lam­pe Der Fuel Shark Sprits­par­er. Sie kön­nen 10–20% Sprit sparen, also 30%. Kaufen Sie doch gle­ich zwei! 

Und während ich mir die Frage stelle: Fördert die nieder­ländis­che Regierung jet­zt nicht qua­si die Pros­ti­tu­tion? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrich Horn sieht in den aktuel­len Prob­le­men der Bun­desregierung auch die Weichen­stel­lung für kün­ftige poli­tis­che Bünd­nis­se. Friedrich Küp­pers­busch meint der­weil, zum kün­fti­gen Erbe Ange­la Merkels gehöre es, rechts neben der CDU einen poli­tis­ch beset­zbaren Raum geschaf­fen zu haben.

Mit Tati habe ich mal unser neues Auf­nah­megerät ein­genuschelt.

Wer noch Wei­h­nachts­geschenkideen sucht, der kön­nte bei Ste­van Pauls Kochbücher-des-Jahres-Lis­te fündig wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Wei­h­nacht­en auch das Fest, zu dem man auf­fordern soll­te, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

So, wieder im Ländle, nachdem wir eine Woche lang Christian Steiffen hinterher gereist sind. Bedrückte Stimmung findet man im Züricher Nebel (Glühwein durchweg im Pappbecher), während Wien adäquat kitschig die Weihnachtszeit abfeiert. Entspricht alles irgendwie den gängigen Klischees. Also zurück auf Null.

Beate Zschäpe hat gerade ihre Unschuldslammerklärung vorlesen lassen. Sowas hätte man doch selber vorlesen können.

Die Aussage war erstaunlich nicht-erhellend, daher sei mal auf diesen STERN-Artikel zum NSU-Mord in Kassel verwiesen.

Ulrich Horn schreibt, dass die SPD prozentual auf Bundesebene nicht vom Fleck kommt, weil sie mit meinen Worten: zu konservativ ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat die SPD auch eine Verantwortung dafür, andere politische Gruppierungen zu beflügeln, weil sie von ihrer ursprünglichen Ausrichtung abgeht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

So gerne ich Fefe ja ab und an lese, dieses Veg­an­er-Bash­ing ist Bull­shit. Jemand, der links ist, muss nicht für Äußerun­gen der Linkspartei in Geisel­haft nehmen lassen, nur weil die sich auch als links beze­ich­nen. Undo muss nicht jed­er Veg­an­er für Äußerun­gen von mil­i­tan­ten Veg­an­ern haften, geschweige denn gegen Vorurteile ander­er ins Feld ziehen. Der Unter­schied zu ein­er Partei an sich, zum ADAC oder VW ist, dass es sich hier­bei eben ger­ade nicht um eine als solche frei gewählte Vere­ini­gung han­delt, es ist lediglich ein Sam­mel­be­griff.

Michael Klar­mann schreibt über die Köl­ner Demo gegen Hogesa.

Horax ste­ht der Sinn nicht so nach Wild.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum dis­tanzieren sich mod­er­ate nicht von exzes­siven Fleis­chessern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern Abend schaute ich mir die Sendung Lesenswert im SWR an. Das ist eine Run­de von vier im Lit­er­aturbe­trieb täti­gen Leuten, an der Denis Scheck teil­nimmt. Dessen Empfehlun­gen kann ich wenig abgewin­nen, seinen Ver­ris­sen aber viel. Die Sendung passte als Kon­trast sehr gut zur Neuau­flage des Litarischen Quar­tetts im ZDF, das mir vor Tagen irgend­wie so gar nicht gefiel:

Aus dem Lit­er­arischen Quar­tett bliebt mir in Erin­nerung, dass drei der Disku­tan­ten Karl Ove Knaus­gård gut fan­den, während Christine West­er­mann seine Bücher zäh und unin­ter­es­sant fand. Und bei Christine West­er­mann geht es mir schon wieder fast so wie bei Denis Scheck: Mit­tler­weile kann ich ganz gut ein­schätzen, was sie warum wohl gut find­et, weswe­gen ich das mit größter Sicher­heit auch nie lesen will. Aber wenn sie etwas ablehnt, scheint mir da was dran zu sein. Aber so ganz wur­de ich im ZDF nicht schlau und las das erste Buch von Karl Ove Knaus­gård.

Dieser schreibt mit Verve, phan­tasievoll, aber immer berech­nend und nicht son­der­lich geistvoll. Laut Scheck sei sein let­ztes Buch Self­ielit­er­atur, das soll wohl Lit­er­atur sein, die sich nur um den Autor selb­st dreht, ohne dabei Tiefe zu gewin­nen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Denis Scheck wohl mal ins Lit­er­arische Quar­tett ein­ge­laden? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Dani­jel Majic nimmt Har­ald Marten­stein auseinan­der.

Ich habe ja noch so eine Lokalblog laufen, und manch­mal über­schneit­et sich da doch die the­ma­tis­che Aus­rich­tung. Gestern Abend stell­te sich mir die Frage, wie man es als Zeitung eigentlich vere­in­baren kann, dass ein Mitar­beit­er gle­ichzeit­ig über das Het­zblog Polit­i­cal­ly Incor­rect pub­liziert, wie seine tat­säch­lichen Ansicht­en über Flüchtlinge sind.

Ein leicht ver­stören­des Bild gibt’s hier.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind Bilder, die Ver­stören­des zeigen, eigentlich weniger schlimm als Bilder, die die Ver­störung des Kün­stlers zeigen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Bun­dess­chießmin­is­ter­in von der Leyen steckt im Pla­giatssumpf. Und jet­zt kommt das Übliche: Bei der CDU muck­ert man über diese unzurech­nungs­fähi­gen Idioten im Inter­net, während die Wis­senschaftler hin­ter Vroni­plag die Aberken­nung des Dok­tor­grades fordern.

Der NDR hat raus­ge­fun­den, dass in diversen Möchte­gernedel­restau­rants statt aus­geschriebe­nen Scamp­is Gar­ne­len auf den Teller kamen. Bei Vapi­ano will man jet­zt die Karte umschreiben. Keine Pointe.

Frank Lüb­berd­ing poltert heute im Alt­pa­pier gegen Face­book:

Face­book lebt von der Dis­tan­zlosigkeit sein­er Kun­den. Es ist damit das Gegen­teil eines richtig ver­stande­nen Jour­nal­is­mus. Diese Dis­tan­zlosigkeit ist Teil des Geschäftsmod­ells. Denn die Wer­bung funk­tion­iert bekan­ntlich nur deshalb, weil sie sich auf die indi­vidu­el­len Inter­essen und Bedürfnis­se des Nutzers einzustel­len ver­sucht. Er soll nur noch das erfahren, was ihn möglich­st nicht irri­tiert. Face­book ist daher repräsen­ta­tiv für die Onlinel­ogik. Es ist eine Welt­bildbestä­ti­gungs­maschine. Die Has­s­post­ings sind der Kol­lat­er­alschaden dieser Logik.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer ist eigentlich in der Fußgänger­zone für die ver­balen Aus­fälle zuständig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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