Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Nie­der­gang Groß­bri­tan­ni­ens ist nach dem Aus­stiegs­vo­tum von Don­ners­tag wei­ter unge­bremst: Der Wert des eng­li­schen Pfunds sinkt wei­ter­hin und es ist schon jetzt am Mon­tag deut­lich, dass Fir­men Inves­ti­tio­nen und Ein­stel­lun­gen auf Eis legen. Car­wyn Jones, der ers­te Minis­ter von Wales, erin­nert zudem dar­an, dass Groß­bri­tan­ni­en bis­her nicht ein­mal die Stahl­kri­se über­wun­den hät­te. Daher soll­te man ver­su­chen, EU-Gelder für Wales so lan­ge wie mög­lich abzuzweigen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­te man sich viel­leicht den Slo­gan “Make Bri­tain gre­at again” sichern und den Bri­ten in ein paar Mona­ten ver­kau­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

John Oli­ver hat die Kran­ken­haus­schul­den von 9000 Men­schen in Texas mit einer Belas­tung von fast 15 Mio. $ für 60000$ über­nom­men und dann in den Wind geschos­sen.

Micha­el Saa­ger behan­delt beim flu­ter den Essay Zwi­schen mir und der Welt von Ta-Nehisi Coa­tes, der mitt­ler­wei­le auf deutsch erhält­lich ist.

Sowas gibt’s auch RTL(!)west macht einen sach­li­chen Bericht über die Dro­gen­sze­ne am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Setzt sich in den USA wohl mal durch, dass der ame­ri­ka­ni­scher Traum der Alb­traum ande­rer ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

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Das Fern­se­hen ist ein Lean-Back-Medium, meint zumin­dest ARD-Programmdirektor Vol­ker Her­res. Ich weiß ja nicht, wann Sie sich das letz­te Mal bei einer Frei­tag­abend­sch­mon­zet­te zurück­ge­lehnt haben, kann aber für mei­ne Per­son sagen: Noch nie. Mir kommt noch ab und zu die Tages­schau auf den Schirm, da leh­ne ich mich auch nicht gera­de zurück, aber ansons­ten mache ich das, was Jugend­li­che eben auch mit dem ARD-Programm machen: Igno­rie­ren. Dabei kann es nun auch vor­kom­men, dass ich mich mal zurück­leh­ne, aber dann ist auch der Fern­se­her aus. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gibt es auch Lean-Forward-Medien? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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In Baden-Würtemberg gibt nicht jeder Poli­ti­ker jeder Abge­ord­ne­ten die Hand, was in einem Kom­men­tar dazu führt, die Afd als den par­la­men­ta­ri­schen Arm von Pegi­da zu bezeich­nen. Oha. Aber die konn­ten sich ja nicht mal gegen den rechts­po­pu­lis­ti­schen Stem­pel irgend­wie wehren.

Auch auf den zwei­ten Blick wirkt der Filz auf der und um die re:publica unsym­pa­thisch. Und auch hier hat man nicht das Gefühl, dass man die Pro­ble­ma­tik sei­tens der Beschul­dig­ten gut im Griff hätte.

Das Musi­kerster­ben geht wei­ter: Peter Beh­rens hat die hei­li­gen Hal­len betre­ten. Zeit, an sei­nen gro­ßen Solo-Hit Sie kam Aus­tra­li­en zu erinnern. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie kommt es, dass so vie­le Men­schen im PR-Bereich so gar kein Händ­chen für PR haben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Der Jour­na­lis­mus hat der­zeit die­sel­ben Pro­ble­me wie die Poli­tik, meint Dave Winer. Das ist doch mal ein Gedan­ke. Gar nicht so schnell zu erfas­sen, aber man dar­auf rum­den­ken. Wenn man meint, sol­che Ver­glei­che bräch­ten etwas. Aber aus deut­scher Sicht wür­de ich mei­nen: Nicht ganz. Also die Par­tei­en lei­den unter dem qua­li­ta­tiv nicht nach­kom­men­den Nach­wuchs, und das schon län­ger. Könn­te man dem Jour­na­lis­mus zwar unter­ju­beln, aber der prä­sen­tiert sich doch eher in der Brei­te schwach und läuft blind­links Trends hinterher.

Ulrich Horn wun­dert sich über Hel­mut Mark­worts Ente über Sig­mar Gar­biel.

Die rus­si­sche Inter­net­sei­te für ille­ga­les Bun­des­li­ga­gu­cken, mit angeb­lich 70 Mil­lio­nen zuge­schal­te­ter IPs in 2015, birgt auch Gefah­ren, weiß man auf Tarnkappe.info.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn Gabri­el gera­de nicht bun­des­kanz­ler­kan­di­da­ten­taug­lich ist, ist er dann ein Prop­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Twit­ter sperrt ein Tool für Spio­na­ge­be­hör­den in den USA.

Dave Winer hat sich über die Trumpo­cra­cy ausgelassen.

Ein Münch­ner Anwalt darf Bay­erns Innen­mi­nis­ter ein wun­der­ba­res Inzest­pro­dukt nennen. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Müs­ter die Neger-Diskussion der CSU-Logik zufol­ge nicht Rücken­wind geben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Die AfD hat nun ein Par­tei­pro­gramm. Und das stellt vor, wor­über man sich in der Par­tei mehr­heit­lich so auf­regt. Habe ich so noch nie gemacht, Sie viel­leicht? Sich hin­set­zen und über­le­gen, was einen so auf­regt, dann dar­über abstim­men und sagen: Sakra, so schaut’s aus. Nun füh­le ich mich gut. Der Tag hat Struk­tur. Egal, wie mei­ne Mei­nung zum Grund­ge­setz passt — nie­der­ge­schrie­ben ist’s. Lösen durch Ver­bie­ten, so gem­ma unse­re Pro­ble­me an.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist das nicht eher eine Krank­heits­sym­to­ma­tik als eine Lebens­phi­lo­so­phie? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Die heute-show wird wegen eines Schnit­zel­bil­des verklagt. 

Bei der Süd­deut­schen sieht man im Wech­sel von Mats Hum­mels einen Todes­akt der Bun­des­li­ga. Erst mal sehen, wie die Bay­ern den Trai­ner­wech­sel verkraften. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann sich Red Bull nicht fix an die Bay­ern ran­kau­fen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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10 Jah­re willsagen.de: Herz­li­chen Glückwunsch!

Fried­rich Küp­pers­busch gewinnt Böh­mer­manns Erdogan-Gedicht nichts ab, weil es sich nicht mit der Men­schen­rechts­la­ge in der Tür­kei beschäf­tigt und nicht wit­zig sei. Ich glau­be, der Gedan­ke, Böh­mer­mann woll­te schlicht auch noch sei­nen Senf hin­zu­ge­ben, ist ver­lei­tend, aber zu sim­pel, weil er das Risi­ko abschät­zen konn­te. Auch wenn die Altmaier-Nummer etwas wider­sin­nig erscheint. Sei­ne Num­mer macht für vie­le über­haupt erst­mal die­ses merk­wür­di­ge Staats­män­ner­be­lei­di­gungs­ge­setz und Erdo­gans Vor­ge­hen gegen miss­lie­bi­ge Mei­nun­gen auch außer­halb der Tür­kei in wirk­li­cher Kon­se­quenz begreif­lich. Damit the­ma­ti­siert er nicht die Men­schen­rechts­la­ge in der Tür­kei, aber auch so eine Menge.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Darf Sati­re witz­los sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Erdoğan-Satire hat gera­de Kon­junk­tur: Die­ter Hal­ler­vor­den singt.

Was neben­bei auch raus­kommt: Böhr­mer­mann ist nicht der ein­zi­ge, gegen den man juris­tisch ins Fel­de zie­hen möch­te. In der Tür­kei sind 2000 Men­schen wegen Belei­di­gung des Staats­ober­haupts ange­klagt.

Udo Vet­ter meint übri­gens, es kön­ne die Kanz­le­rin ihr Amt kos­ten, wenn sie die Straf­ver­fol­gung gegen Jan Böh­mer­mann genehmigt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wen stürzt Böh­mi als ers­tes? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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