Knöllchen

Das in den wie auch immer zusam­men­ge­wür­fel­ten Deut­schen Blog­charts auf Platz 2 resi­die­ren­de Blog Nerd­core hat sei­ne Domain an das Unter­neh­men Euro­web ver­lo­ren. Der bis­he­ri­ge Eigen­tü­mer René Wal­ter hat­te das Unter­neh­men als Arsch­gei­gen bezeich­net, wor­auf er wohl abge­mahnt wur­de. Da René Wal­ter dar­auf offen­bar nicht reagiert hat, kam nun die Domain­über­nah­me.  René Wal­ter freut sich nun auf die Aus­ein­an­der­set­zung, da sei­ner Mei­nung nach die Domain mehr wert sei als der ange­ge­be­ne Streit­wert. Das Unter­neh­men hat indes in sei­nem Blog ange­kün­digt, bald zur Ange­le­gen­heit Stel­lung zu neh­men.

Und was heisst das nun? Viel­leicht ver­su­chen Unter­neh­men einen so ent­stan­de­nen soge­nann­ten Shit­s­torm mal selbst nut­zen zu kön­nen; viel­leicht bleibt auch alles beim Alten und die Domain geht in den Besitz sei­nes ursprüng­li­chen Besit­zers zurück; viel­leicht gibt es einen Rechts­streit, bei dem mal aus­ge­han­delt wird, was eine Domain so wert ist und was nicht, und ob man über­haupt so etwas wie Unter­neh­men belei­di­gen kann…

1. Aktua­li­sie­rung

Auf der Face­book­sei­te von Euro­web ver­sam­meln sich Kom­men­ta­re inter­es­sier­ter Inter­net­nut­zer. Einem Kom­men­tar bei Netzpolitik.org zufol­ge, soll der Inha­ber von Euro­web gesagt haben, dass die Domain ver­stei­gert und nicht zurück­ge­ge­ben wer­de.

2. Aktua­li­sie­rung

Aus dem FAZ-Bericht wird klar, dass René Wal­ter schlicht einen Pro­zess gegen Euro­web ver­lo­ren hat und die Domain nach Nicht­nach­kom­men von Zah­lungs­auf­for­de­run­gen gepfän­det wur­de. Ich woll­te am Ran­de nur für mei­ne Per­son sagen, dass ich weder auf­ge­regt bin, noch mich mit irgend­wem anle­gen möch­te.

3. Aktua­li­sie­rung
Bei Pastebin.com ist ein Text eines “Unter­neh­mers” zur betref­fen­den Fir­ma ein­ge­stellt wor­den. Sowas kann wahr sein, aber eben­so­gut ein miss­lie­bi­ger Mit­be­wer­ber. Dass Kun­den von Euro­web der­ar­ti­ge Pro­ble­me mit dem Unter­neh­men haben, ist auch The­ma die­ses WDR-Berichtes.

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Knöllchen

Irgend­wie regen sich gera­de ja ger­ne Leu­te im Inter­net über die ARD-Vorsitzende Piel auf, die in diver­sen Tages­zei­tun­gen über künf­ti­ges, öffentlich-rechtliches Fern­se­hen sin­niert. Sub­stan­ti­ell ist dabei, dass sie meint, die Öffis müs­sen spa­ren, weil Hartz-IVer kei­ne GEZ-Gebühren zah­len, und das tuen die wohl, indem sie bei Christine-Neugebauer-Filmen 20(!) Mil­lio­nen Ocken ein­spa­ren und bei Sport­rech­ten eben­so­viel. Ach ja, und sie “ver­dient” 300.000€, arbei­tet aber nicht des Gel­des wegen. Sol­chen Leu­ten mit der­ar­tig neo­li­be­ral ver­kom­me­ner Arbeitsat­ti­tü­de soll­te man gleich den Schnee­schie­ber in die Hand drü­cken, damit sie mal des Gel­des wegen arbei­ten.

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Herz­li­chen Glück­wunsch, Julia Klöck­ner, für ihren Griff ins Klo in Form einer pol­te­ri­gen Falsch­dar­stel­lung, die GEMA wol­le für das Sin­gen von Lie­dern Geld von Kitas. Da braucht wohl jemand noch Popu­lis­mus, um im kom­men­den Wahl­jahr nicht völ­lig unter zu gehen. Nicht das Sin­gen von Lie­dern, das Zet­tel­ko­pie­ren aktu­el­ler Lie­der ist recht­lich geschützt. Frau Klöck­ner möch­te jetzt GEMA-Kita-Rahmenvertäge. Da soll wohl eine Kita-GEMA-Pauschale raus­sprin­gen. Also genau das, was die GEMA da gera­de vor­ge­schla­gen hat. Wenn man kei­ne Ahnung hat,…

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Knöllchen

In Groß­britt­an­ni­en schickt man gera­de deren ID-Karte und die dazu­ge­hö­ri­ge Daten­bank mit bio­me­tri­schen Infor­ma­tio­nen bri­ti­scher Bür­ger in die ewi­gen Jagd­grün­de. Das ist qua­si das, was man in Deutsch­land gera­de ein­füh­ren möch­te, wegen Ter­ror und Sicher­heit und so. Die ID-Karte hat sich als nutz­los erwie­sen, außer­dem freut sich der Autor, dass man dadurch mehr Bür­ger­frei­hei­ten wie­der­erlangt hät­te, indem man dem Staat nicht unnö­tig vie­le Infor­ma­tio­nen sei­ner Bür­ger zur Ver­fü­gung stellt. Und sowas in einem Land, in dem es schon einen Ter­ror­an­schlag der Al-Kaida gab.

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Knöllchen

Mario Six­tus hat, wie heu­te mor­gen schon erwähnt, einen ganz net­ten Text gegen das gefor­der­te Leis­tungs­schutz­recht geschrie­ben. Mar­tin Oet­ting ist nun auf die Idee gekom­men, dass man Geld sam­meln soll­te, damit die­ser Text in einer grö­ße­ren Zei­tung unter­ge­bracht wer­den kön­ne. Ich ver­ste­he zwar nicht, wes­we­gen man ande­re Leu­te für ihre Vor­ur­tei­le qua­si Geld zukom­men las­sen soll, aber wer in Form einer Spen­de mit­ma­chen möch­te, ist dazu ein­ge­la­den.

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